
Fast jedes Wochenende ein neues Theater-Rezept: Der große Theatersaal im Kulturort Depot ist seit 25 Jahren ein Zentrum der freien Tanz- und Theaterszene in Dortmund und lädt in der neuen Spielzeit zu vielfältigen Neuproduktionen und Projekten für ein breites und neugieriges Publikum ein. Vier Premieren an den Schnittstellen zu Theater, Tanz, Performance und Musik werden durch Festivals und Zauber-Comedy ergänzt. Angebote für Kinder und Jugendliche und das traditionelle Weihnachtsstück runden die erste Spielzeit-Hälfte ab. Eröffnung ist am Samstag, den 5. September 2026.
Auftakt mit Katzen-Poesie und einer Frittenbude als Bühne
Den Auftakt macht das körperlich-poetische Solo-Stück „Die Katze Eleonore“ von Caren Jeß in der Inszenierung von S. Rudat. Es eröffnet sowohl die Spielzeit als auch das diesjährige Festival des Physical Theatre Netzwerks NRW: physical FETZ kommt am 5. und 6. September erstmals nach Dortmund.
Bereits zuvor kooperiert das Theater bei der Open-Air-Show „how to become a sweet potato“ in und über eine Frittenbude im Pott. Die kostenlose Performance ist unter anderem am 5. September auf dem Nordmarkt und am 6. September in den Missundehöfen zu erleben.
Physical Theatre und barrierearme Angebote – Drei Festivals im Herbst
Bei physical FETZ und bei „Dronetale“, der ersten Premiere der Spielzeit von der Gruppe Sticky Fragments am 18. und 19. September, liegt der Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Theaterform Physical Theatre sowie auf weiterem Barrierenabbau.

Die Veranstaltungen werden teilweise durch Hörunterstützung oder kreative Audiodeskription für schwerhörige, taube, blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich sein.
Im Rahmen des FAVORITEN Festivals werden im Oktober drei herausragende Produktionen der Freien Szene NRW gezeigt. Hinzu kommen die erstmalige Ausgabe des „InterVAL“-Festivals des Regionalverbands Ruhr mit Performances, Workshops und interkulturellen Begegnungsformaten sowie das Black Attitude Festival für die schwarze Community und Freund*innen.
Von „Blockbuster“ bis zur Zauber-Comedy „Toyboy“
Weitere Theater- und Tanzpremieren entstehen mit dem Dortmunder Label artscenico („Blockbuster“), dem Kollektiv Situationship (Arbeitstitel „Game Over“) und der Gruppe VR Dance Club. Bei „Blockbuster“ wirken der Sprechchor Dortmund und die Rebellenfanfaren aus Bochum mit – es wird wild-musikalisch.m

VR Dance Club präsentiert mit „I am the (authy) way“ Anfang Dezember einen technisch-experimentellen Abend zwischen Tanz und virtueller Realität. Für Lacher und Staunen sorgt zuvor Till Frömmel, wenn er am 14. November die Premiere seiner neuen Impro-Comedy- und Magie-Show „Toyboy“ feiert.
Ein traditionelles Highlight am Ende des Jahres ist wieder der Kultklassiker „A Christmas Carol“ mit Vorstellungen voraussichtlich ab dem 18. Dezember. Liebevoll und spielfreudig bringt das vierköpfige Ensemble seine eigene Interpretation der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens auf die Bühne – Plätzchen inklusive. Der Vorverkauf für die beliebte Familienveranstaltung startet in Kürze.
Beteiligung für Nachbarschaft und junge Menschen
Das Theater in der Nordstadt setzt zudem seine Initiativen fort, das Publikum der Nachbarschaft und junge Menschen aus ganz Dortmund einzubeziehen. Bei den laufenden Projekten „Dortmund Nordstadt Community Curating“ sowie „Heimatlabor Fredenbaum“ wird an neuen Konzepten und Ästhetiken der Teilhabe geforscht.
Bei „Alle Dabei! #3″ im Rahmen der nachtfrequenz – Nacht der Jugendkultur – am Samstag, den 26. September, können sich junge Menschen zwischen 14 und 26 Jahren bereits ab mittags in urbanen Tanzstilen, Gesang oder Improtheater ausprobieren. Es gibt eine Open Stage und Party bis Mitternacht.
Bei allen künstlerischen Produktionen im Theatersaal gibt es kurze Einführungen und die Möglichkeit, anschließend mit Künstler*innen, Gästen oder dem Team des Theaters ins Gespräch zu kommen. Die Theke im Foyer bleibt auch nach den Aufführungen geöffnet.
Alle Veranstaltungen und Informationen werden fortlaufend auf der Website des Theaters unter theaterimdepot.de aktualisiert, ein Newsletter informiert regelmäßig über Programme und Termine. In der Regel gilt ein solidarisches Ticketsystem mit Preisen zwischen 5 und 25 Euro im Online-Vorverkauf oder an der Abendkasse. Theatersaal und Studios können auch jenseits des künstlerischen Programms angemietet werden, Anfragen dazu per E-Mail an programm@theaterimdepot.de.

