Spatenstich für den Breitband-Ausbau: Fast 100 Millionen Euro werden öffentlich finanziert in Dortmund verbaut

Im Dortmunder Förderprojekt müssen rund 430 Kilometer Tiefbau erledigt werden. Fotos: Alex Völkel
Im Dortmunder Förderprojekt müssen rund 430 Kilometer Tiefbau erledigt werden. Fotos: Alex Völkel

Weiter draußen geht nicht: Auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände „Knepper“ am Stadtrand zu Castrop-Rauxel gab es den ersten Spatenstich für den geförderten Breitbandausbau in Dortmund. Mit großem Bahnhof wurde symbolisch der fast 100 Millionen Euro teure Ausbau mit Glasfaser begonnen. Damit sollen die sogenannten „weißen Flecken“ versorgt werden – also jene Gebiete, die kommerzielle Anbieter wegen der Kosten und geringen Nutzer*innenzahlen nicht erschließen würden. Zeitgleich an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet geht der Ausbau los.

Allein in Dortmund werden 97 Millionen Euro durch die öffentliche Hand ins Glasfasernetz investiert

Am 29. Juni 2021 wurde der Vertrag zwischen der Stadt und DOKOM21 geschlossen (wir berichteten). Die ersten Bauanträge wurden genehmigt, so dass der Ausbau vor Ort losgehen kann. Rund 48,5 Millionen Euro kommen aus dem Bundesförderprogramm Breitband. Dazu kommen die Landesförderung von 40 Prozent und der kommunale Eigenanteil. Insgesamt stehen rund 97 Millionen Euro zur Verfügung.

„Ich freue mich, dass wir nach der Vertragsunterzeichnung vom Juni nun praktisch starten können“, sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal. „Die Stadt Dortmund wird als Lebens-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort einen enormen Schub durch den geförderten Breitbandausbau erhalten. Es ist ein weiterer Schritt für unsere Entwicklung zur Smart City.“

„Wir werden im Förderprojekt rund 430 Kilometer Tiefbau in einem ambitionierten Zeitplan umsetzen. Den Schub durch das Förderprojekt werden wir nutzen, um den Glasfaserausbau durch eigenwirtschaftliche Maßnahmen darüber hinaus noch deutlich zu erhöhen.“, ergänzt Jörg Figura, Geschäftsführer DOKOM21. Dabei gibt es nicht ein unterversorgtes Gebiet – die Verteilung der „weißen Flecken“ gleiche der Verteilung der Löcher in einem Schweizer Käse, so Westphal.

Dortmund ist bundesweit das größte Städteprojekt beim bundesweiten Breitbandausbau

Symbolischer Spatenstich mit Prominenz von Bund, Land und Stadt.
Symbolischer Spatenstich mit Prominenz von Bund, Land und Stadt – offenbar eine reine Männersache.

Zum feierlichen Spatenstich kam unter anderem Regierungspräsident Hans-Josef Vogel. Der machte deutlich, dass Bund und Land den Anspruch verfolgten, beim schnellen Internet keine Zwei-Klassen-Gesellschaft aufkommen zu lassen. „Wir haben ja Nachholbedarf“, räumte er ein.

„Mit Dortmund konnten wir nun insgesamt 740 Millionen Euro aus dem Bundes- und Landesförderprogramm in den Regierungsbezirk Arnsberg holen“, sagte der Regierungspräsident und machte keinen Hehl daraus, dass das Antrags- und Vergabeverfahren mit den parallelen Strukturen bei Bund und Land „sehr kompliziert gemacht“ war. Das trug nicht gerade zur Schnelligkeit bei.

Das soll sich nun beim Ausbau ändern:  DOKOM21 hat den geförderten Ausbau im Stadtgebiet in über 90 Cluster unterteilt. Ganz Dortmund soll am Ende vom schnellen Internet profitieren. Dortmund gehört zu den größten kreisfreien Projekten in der Bundesrepublik und wird mit diesem Ausbau die Digitalisierung weiter vorantreiben.

Allein 131 der 175 Dortmunder Schulen können so vom schnellen Internet profitieren

Auch Gewerbegebiete wie das Areal des ehemaligen Kraftwerks Knepper werden profitieren.
Auch Gewerbegebiete wie das Areal des ehemaligen Kraftwerks Knepper werden profitieren.

Von der Förderung können auch viele Schulen profitieren: 131 von 175 Schulen werden darüber angeschlossen. Eine der Zahlen, die auch den Gast aus Berlin beeindruckte. Dr. Tobias Miethaner, Abteilungsleiter Digitale Gesellschaft im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wohnte dem Termin am Dortmunder Stadtrand bei. 

Das hatte einen Grund: „Wir haben kein vergleichbar großes Stadtprojekt – bei 2400 beteiligten Kreisen, Kommunen und Gemeinden.” 

Insgesamt 2,7 Millionen Adresspunkte können so bundesweit vom Breitbandausbau profitieren – in Dortmund sind das 3200. Ein „Adresspunkt“ ist eine Adresse – das kann ein Einfamilienhaus, ein Hochhaus, eine Schule oder eine Firma sein.

Die Stadt hat bewusst auch Industriegebiete in die Betrachtung mit einbezogen. Dazu gehörte auch Areal des ehemaligen Kraftwerks Knepper. Denn ein moderner Gewerbe- und Logistikpark, wie er hier geplant ist, kommt ohne Glasfaseranbindung nicht aus. „Der gehört dazu wie ein Kanal- und ein Autobahnanschluss“, machte DOKOM-Chef Figura deutlich. 

Glasfaser-Technik bedeutet Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit

Glasfaser ist aktuell die technisch leistungsfähigste Telekommunikationsanbindung. Sie bietet im Gegensatz zu Kupfer unbegrenzte Bandbreiten bis zu n mal 10 Gbit/s und zeichnet sich durch hohe und stabile Übertragungsraten aus. Zudem gilt Glasfaser als zukunftssicher.

DOKOM21 wird im Rahmen des Ausbauprojektes Privathaushalte, Unternehmen und Schulen gezielt über ihre Anschlussmöglichkeiten an das Glasfasernetz informieren. Für Fragen zum geplanten Breitbandausbau in Dortmund und zu einem möglichen Anschluss stehen zudem ab sofort Kundenberater*innen von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Tel. 0800 930 10 50 oder per E-Mail an info@dokom21.de zur Verfügung. 

Weitere Informationen, die laufend aktualisiert werden, finden sich im Glasfaser Blog auf der Website dokom21.de/b1

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Reaktionen

  1. 1&1 Versatel erschließt die Hengsener Straße in Dortmund-Brackel mit Glasfaser (PM)

    Gigabit-Internet für Dortmund: 1&1 Versatel investiert in der Ruhrmetropole in den Ausbau seines Glasfasernetzes und ermöglicht Unternehmen rund um die Hengsener Straße im Stadtteil Brackel den Zugang zu echtem Highspeed-Internet. Das Besondere an der Initiative: 1&1 Versatel gibt interessierten Unternehmen ein Ausbauversprechen.

    In Zeiten zunehmender Digitalisierung steigt die Nachfrage nach gigabitfähigen Internetanschlüssen und damit nach Glasfaser. Ob Cloud-Computing, standortübergreifende Vernetzung oder auch flexibles, mobiles Arbeiten: Neue Technologien und digitale Innovationen bieten Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen großes Potenzial zur Effizienzsteigerung. Grundvoraussetzung ist aber immer eine Internetanbindung mit hoher Bandbreite.

    Unternehmen in Dortmund haben nun die Chance auf echtes Highspeed-Internet: Der Telekommunikationsanbieter 1&1 Versatel bindet die Hengsener Straße im Stadtteil Brackel an sein Glasfasernetz an. Für diese Gebiete gibt 1&1 Versatel interessierten Unternehmen ein Ausbauversprechen.

    Internet in Höchstgeschwindigkeit

    Glasfaseranschlüsse ermöglichen Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s und lassen damit andere Übertragungstechnologien im direkten Geschwindigkeitsvergleich weit hinter sich. Kupferleitungen (also DSL und Vectoring) schaffen höchstens 250 MBit/s und bei den Koaxialnetzen der TV-Kabelanbieter ist im Download bei maximal 1 GBit/s Schluss, im Upload sogar schon bei 50 MBit/s. Damit ist Glasfaser die einzige Übertragungstechnologie, die den steigenden Bandbreitenbedarf auch langfristig abdecken kann. Immer wichtiger, gerade für Unternehmen, wird zudem die symmetrische Anbindung – also die gleiche Geschwindigkeit im Up- und Download. Während für einfaches Internetsurfen DSL- oder TV-Kabelanschlüsse mit wesentlich geringerer Upstreamleistung ausreichen, benötigen Cloudapplikationen, Videokonferenzen und andere Geschäftsanwendungen symmetrische Bandbreiten, die nur echte Glasfaseranschlüsse bieten.

    Bei der Investitionsentscheidung von Unternehmen spielt neben der Verkehrsanbindung und der überregionalen Bedeutung des Standortes verstärkt die Verfügbarkeit einer modernen Telekommunikationsinfrastruktur mit großer Bandbreite eine ausschlaggebende Rolle. Diese wird in Dortmund-Brackel dank der Anbindung an ein zukunftsfähiges Glasfasernetz nun weiter verbessert. „Um die Chancen in der digitalen Welt nutzen zu können, brauchen Unternehmen Internet in Gigabit-Geschwindigkeiten und damit echte Glasfaseranschlüsse. Wir freuen uns, dass wir in Dortmund jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung voll ausschöpfen können“, betont Dr. Sören Trebst, Vorsitzender der Geschäftsführung von 1&1 Versatel.

    Den Unternehmen entstehen dabei keine Baukosten: 1&1 Versatel übernimmt im Aktionszeitraum die Kosten für die Tiefbauarbeiten, den Hausanschluss sowie die Installation und das Freischalten des technischen Equipments. In den nächsten Wochen erhalten Unternehmen in der Hengsener Straße von 1&1 Versatel passgenaue Gigabit-Angebote – je nach Unternehmensgröße und Bedarf. Bei Fragen steht Patricia Tullius per Telefon unter 0211 2000-8403 und per E-Mail unter patricia.tullius@ranger.de interessierten Unternehmen als persönliche Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung.

  2. Wirtschaftsförderung legt Wirtschaftsplan vor: Breitbandausbau treibt Digitalisierung voran (PM)

    Mit dem Wirtschaftsplan 2022 hat die Wirtschaftsförderung Dortmund ihre Ziele für das kommende Geschäftsjahr gesteckt und die Budgets entsprechend verteilt. Hoch oben auf dem Jahresplan stehen die Umsetzung des Breitbandausbaus und das Wiederaufbauprogramm „Neue Stärke“.

    In 2021 konnten die Verträge zur Umsetzung des Breitbandausbaus unterzeichnet werden und der Spatenstich erfolgen. Seither geht es beim Ausbau zügig voran. In 2022 plant die Wirtschaftsförderung ein Investitionsvolumen von 24,25 Millionen Euro und wird so die Digitalisierung des Wirtschaftsstandortes Dortmund weiter voran­treiben. Die für diese hohe Förderung notwendigen Eigenmittel der Wirtschaftsförderung betragen 2,42 Millionen Euro, die aus dem Betriebskostenzuschuss finanziert werden.

    Auch für das Corona-Wirtschaftsprogramm „Neue Stärke“ wird es in 2022 zusätzlich drei Millionen Euro geben. Das Programm setzt an zwei wesentlichen Punkten an: Einerseits werden auch in 2022 Unternehmen unterstützt, die durch die Pandemie Einschränkungen ihrer Geschäftstätigkeit erfahren mussten. Zum anderen werden Investitionen gefördert, die die starken Branchen – zum Beispiel den IT-Sektor – beim Wachstum unterstützen. „Wir sorgen so dafür, dass unsere Stadt wieder zum Anziehungspunkt wird und stützen Handel, Gastronomie, Hotels und die Eventbranche zum Beispiel mit Förderungen von neuen Ideen, für Veranstaltungsreihen oder auch Gutscheinsystemen. Des Weiteren bauen wir neue Kompetenzen wie den DINT-Port auf, um die Chancen der IT zu befördern und die Digitalisierung weiterhin zu pushen. Beides sorgt für Beschäftigung und somit für Stabilität auf dem Arbeitsmarkt“, erläutert Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund. Das Wirtschaftsprogramm „Neue Stärke“ läuft noch bis Ende 2024.
    Marzen weiter: „Wir erleben derzeit einen deutlich entspannteren Arbeitsmarkt als noch vor einem Jahr. Aber noch ist das Beschäftigungsniveau von Ende 2019 nicht wieder erreicht. Wir tun also gut daran, die Unternehmen weiterhin intensiv zu unterstützen. Trotz der Dringlichkeit, die die Corona-Krisenhilfe auch weiterhin für Dortmund hat, dürfen andere Projekte nicht vernachlässigt werden. Wir treiben neben dem Breitbandausbau auch Nachhaltigkeits- und Personalthemen voran.“
    Der Wirtschaftsplan 2022 speist seine Deckung der Gesamtausgaben im Wesentlichen durch den Betriebskostenzuschuss der Stadt Dortmund und einen nie dagewesenen hohen Anteil von Zuschüssen. Es wird zudem auch für das Jahr 2022 ein ausgeglichenes Jahresergebnis erwartet.

  3. Tiefbauamt und DOKOM21 testen innovative Verlege-Methoden beim Breitbandausbau (PM)

    Im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus werden auf einer geförderten Ausbaustrecke in Dortmund die Leerrohre (Mikrorohre) für die Kabel mithilfe alternativer Verlege-Methoden eingebaut.

    Im Auftrag der Wirtschaftsförderung erfolgt durch DOKOM21 mit dem von ihr eingesetzten Dienstleister Haus12 West aktuell die Umsetzung des Ausbaus. Für das Wannebachtal wurden das sogenannte Trenching-Verfahren sowie ein Pflügen der Leitungen ins seitliche Bankett gewählt. Der Bereich, in dem die Wannebachstraße den Bach überquert, wird mithilfe des Horizontal-Spülbohrverfahrens überbrückt. Die Spülbohranlage bohrt einen dünnen unterirdischen Kanal und zieht im Rückzug ein oder mehrere Leerrohre ein.

    In den letzten Jahren hat es eine ständige Weiterentwicklung innovativer Verlege-Methoden im Bereich des derzeit forcierten Breitbandausbaus gegeben. Zur besseren Entscheidungsfindung, welche Methoden wo am besten eingesetzt werden können und vor allem mit welchen technischen Randbedingungen und normierten Vorgaben, werden derzeit seitens DIN und der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen Regelwerke erstellt, um den Telekommunikationsunternehmen, den Tiefbauunternehmen und Straßenbauämtern entsprechendes „Handwerkszeug“ für die Planung, Genehmigung und den Bau an die Hand zu geben. Die Erkenntnisse bei diesem Projekt erhalten Einzug in die neuen Regelwerke.

    Gerade die Bauweise Trenching ist bei Straßenbaulastträgern nicht gerne gesehen. Das Projekt in Dortmund soll für mehr Akzeptanz sorgen und die Bauweise eben auch fachlich absichern (durch das Erstellen der Regelwerke). Das Vorhaben findet bereits jetzt großes Interesse in der Fachwelt.

    Das Gigabit-Büro des Bundes wird die Maßnahme mit einem Kamerateam begleiten. Auch Interviews und die Aufzeichnung einer Fachveranstaltung gehören mit dazu. Der Film wird im Anschluss auf der Homepage des BMVI als Best-Practice-Beispiel verlinkt sein. Neben den Aktivitäten in Dortmund werden auch Maßnahmen in der Stadt Dresden begleitet.

    Zum Einsatz kommen zwei Verfahren: Zum einen das sogenannte Trenchingverfahren in der Fahrbahn, zum anderen der Einbau durch Pflügen am Straßenrand.

    Beim Trenching wird mittels einer Fräse ein schmaler Graben oder Schlitz durch den asphaltierten Straßenoberbau in den Untergrund gefräst. In diesen Schlitz werden die Mikro-Rohre eingelegt. Im Anschluss erfolgt der Verschluss des Schlitzes bis zur Unterkante des Asphaltes mit einem fließfähigen frostsicheren Verfüll-Baustoff (kein Beton, sondern sogenannter Flüssigboden). Der Verschluss des Asphaltoberbaus erfolgt dann mittels einem ebenfalls fließfähigem Gussasphalt – und zwar in mehreren Schichten übereinander. Als Vorteil kann bisher die deutlich kürzere Ausführungszeit gegenüber einer sogenannten offenen Grabenbauweise gesehen werden. Allerdings relativiert sich das innerstädtisch schnell, da in bebauten Gebieten in den Wegen und Straßen ein hohe dichte an Leitungen vorhanden ist. An solchen Orten führt kein Weg an der klassischen offenen Grabenbauweise vorbei, um andere Leitungen nicht zu beschädigen.

    Beim Pflügverfahren wird ein Pflug mit Hilfe einer Zugmaschine durch das Erdreich gezogen. Im gleichen Arbeitsgang erfolgt die Verlegung der Mikrorohre. Im Anschluss wird der Schlitz mit entsprechendem Material ordentlich verfüllt. Der Vorteil dieses Verfahrens ist ebenfalls die hohe Verlegeleistung. Dieses Verfahren ist allerdings lediglich auf nicht versiegelten Flächen, also im Seitenbereich der Fahrbahn einsetzbar, wie z.B. bei ortsteilverbindenden ländlichen Straßen in Dortmund.

    Die gewonnenen Erfahrungen bei der Umsetzung der Maßnahme dienen in Dortmund dem weiteren noch anstehenden umfangreichen Breitbandausbau in der Stadt. Die Erfahrungen sollen dabei helfen, den Ausbau möglichst schnell und „minimalinvasiv“ mit dem jeweils passgenauen Verfahren zu realisieren.

    Immer mit im Blick: „Dortmund wird einfacher“. Das ist eines der neun Stadtziele und beinhaltet die Handlungsfelder Digitale Verwaltung, Smart City und Digitale Infrastruktur. Diese sollen die Stadt Dortmund sowohl verwaltungsintern als auch bezogen auf die Gesamtstadt fit und zukunftsfähig machen für das digitale Zeitalter.

  4. DOKOM21 setzt Wachstumskurs fort und zieht positive Jahresbilanz 2021 (PM)

    Für das zurückliegende Geschäftsjahr 2021, das durch die Coronapandemie geprägt war, zieht DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura eine positive Bilanz: „Wir haben unseren soliden Wachstumskurs konsequent fortgesetzt und unsere Position als einer der führenden Telekommunikationsdienstleister in der Region weiter ausgebaut. In der Coronakrise haben wir unsere Kunden erfolgreich bei der Digitalisierung unterstützt und ihnen stabile Bandbreiten für schnelles Internet und verlässlichen Datenaustausch zur Verfügung gestellt.“

    Die Coronakrise hat die Digitalisierung des öffentlichen und privaten Lebens sowie der Arbeitswelt deutlich vorangetrieben. Als regionaler Telekommunikationsdienstleister bietet DOKOM21 Privatkunden und Geschäftskunden die sichere und leistungsfähige Infrastruktur für das digitale Leben. Mit ihren Cyber-Security-Lösungen hilft DOKOM21 Unternehmen sich vor Cyberangriffen, die deutlich zugenommen haben, zu schützen und ihre Unternehmensdaten abzusichern.

    Ergebnis für das Geschäftsjahr 2021 deutlich gesteigert

    Bei einem Umsatz von rund 34,48 Millionen Euro erzielte DOKOM21 im vergangenen Jahr ein Ergebnis nach Steuern von 5,01 Millionen Euro. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Ergebnis vom Vorjahr 2020. Insgesamt wurden 4,58 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Zudem floss im Geschäftsjahr 2021 insgesamt ein Vergabevolumen von rund 26,69 Millionen Euro in die Region. Im letzten Jahr beschäftigte DOKOM21 149 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unter ihnen acht Auszubildende. DOKOM21 wurde 1996 gegründet und feierte im letzten Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

    Rechenzentrums-Dienstleistungen und Cloud-Telefonanlagen

    „Wesentliche Wachstumstreiber waren der Datentransport sowie die Bereitstellung von Internetzugängen und Telefonie-Anschlüssen, Dienste, die wir per Glasfaser realisieren. Darüber hinaus sind die Wohnungswirtschaft mit Kabel-TV, Rechenzentrums-Dienstleistungen für Unternehmen und Netzbetreiber sowie Cloud-Telefonanlagen wichtige und zukunftsweisende Geschäftsfelder“, erklärt Jörg Figura.

    Unternehmen, Schulen, Institutionen und auch Privatleute benötigen im Alltag deutlich mehr Bandbreite. Für Homeoffice, Videokonferenzen, Homeschooling, Online-Gaming oder das Streamen von Filmen im Internet bietet DOKOM21 seinen Kunden maßgeschneiderte Angebote für schnelles Internet und eine stabile Bandbreite.

    Einzigartige App sichert Flexibilität beim Internet-Anschluss

    Mit „EasyExtras“ bietet DOKOK21 eine bundesweit einzigartige App für mehr Flexibilität beim Internet-Anschluss. Mit der App können sich Kunden bei Bedarf einfach per Knopfdruck mehr Geschwindigkeit zu ihrer Internet-Flatrate hinzubuchen. „Mit dem Produkt `DOKOM21 EasyExtras´ können unsere Kunden ihren Internetanschluss mit einer äußerst flexiblen Nutzung von Bandbreiten ganz neu erleben. Mehr Flexibilität bietet momentan kein anderer Telekommunikationsanbieter in Deutschland“, erklärt Markus Isenburg, Leiter Marketing und Privatkundenvertrieb von DOKOM21.

    Geförderter Breitbandausbau in ganz Dortmund hat begonnen

    Mit dem geförderten Breitbandausbau in ganz Dortmund setzt DOKOM21 ein 97-Millionen-Euro-Projekt um und schließt vorhandene Versorgungslücken im Stadtgebiet. Die Stadt Dortmund hat den regionalen Telekommunikationsdienstleister 2021 mit dem geförderten Breitbandausbau für das gesamte Stadtgebiet beauftragt. Die ersten Bauanträge wurden bereits genehmigt und der Ausbau vor Ort hat begonnen.

    „So viele Dortmunder Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen wie möglich sollen am Ende vom Breitbandausbau und vom schnellen Internet profitieren. DOKOM21 wird zusätzlich zu den geförderten 3.200 Adressen den Eigentümern von weiteren 20.000 Immobilien ein Angebot zur eigenwirtschaftlichen Erschließung unterbreiten“, sagt Figura.

    Rund 48,5 Millionen Euro kommen aus dem Bundesförderprogramm Breitband. Dazu kommen die Landesförderung und der kommunale Eigenanteil, die die Wirtschaftlichkeitslücke schließen sollen. Insgesamt stehen rund 97 Millionen Euro zur Verfügung. Unternehmen, Gewerbetreibende, Schulen und private Haushalte können jetzt von einem kostenfreien oder kostengünstigen Glasfaseranschluss und schnellem Internet profitieren. Für Fragen zum Breitbandausbau und zu einem möglichen Anschluss wenden sich Interessierte an die DOKOM21 Kundenberatung von montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 930 10 50 oder per E-Mail an info@dokom21.de. Weitere aktuelle Informationen finden sich im Glasfaser Blog unter dokom21.de/glas.

    Ruhr-CIX: Internetknoten für Ruhrgebiet und Südwestfalen gestartet

    Mit dem Ruhr-CIX ist 2021 der von DE-CIX betriebene Internetknoten für das Ruhrgebiet und den Wirtschaftsraum Südwestfalen in Betrieb genommen worden. Der Ruhr-CIX ist unter anderem in den Rechenzentren von DOKOM21 beheimatet. Er realisiert in Kombination mit Rechenzentrumsdienstleistungen von DOKOM21 Anbindungen an alle gängigen internationalen Clouds mit höchster Sicherheit und Qualität. Zudem fördert er die Nutzung digitaler Dienste für Unternehmen und Verwaltungen. Der Ruhr-CIX ist direkt an den DE-CIX angeschlossen. „Nutzer des Ruhr-CIX können sich bei ständig wachsendem Datenverkehr auf in Deutschland gespeicherte und genutzte Daten stützen. Glokalisierung lautet das Stichwort. Global vernetzt, aber die Daten lokal gesichert“, erläutert Figura.

    DOKOM21 ist größter Rechenzentrums-Betreiber im Ruhrgebiet

    DOKOM21 ist der größte Rechenzentrums-Betreiber im Ruhrgebiet, bezogen auf die Gesamtfläche und die Anzahl der Standorte. Renommierte Unternehmen wie WILO, Materna oder Volkswohl Bund Versicherungen profitieren von den Rechenzentrums-Dienstleistungen. DOKOM21 bietet Unternehmen Platz für die komplette oder teilweise Auslagerung der eigenen Serversysteme und für die Einrichtung von parallel betriebenen Notfall-Rechenzentren. „Die Nachfrage nach Rechenzentrums-Dienstleistungen ist nach wie vor hoch und steigt weiter: Aufgrund des rasant zunehmenden Datenwachstums und der immer komplexer werdenden IT-Infrastruktur entscheiden sich viele Unternehmen für die sichere Auslagerung der Systeme in unsere Rechenzentren“, berichtet der DOKOM21-Geschäftsführer.

    Soziale Aktion „Digital in die Zukunft mit DOKOM21“ für Kinder

    Wann immer es möglich ist, vergibt DOKOM21 Aufträge an Unternehmen in der Region. „Auch damit tragen wir seit über 25 Jahren zur Förderung der Wirtschaft in Dortmund und Umgebung bei. Wir fühlen uns unserer Region verpflichtet“, betont Markus Isenburg. Im Rahmen ihres sozialen Engagements „schlau & fit – Verantwortung für die Region“ hat DOKOM21 auch im letzten Jahr wieder zahlreiche Aktionen umgesetzt: Ein Schwerpunkt war die Förderung ihrer Patenkinder an der Schule am Hafen in der Dortmunder Nordstadt. Zudem engagierte sich DOKOM21 im Rahmen ihrer sozialen Aktion „Digital in die Zukunft mit DOKOM21“ für Kinder. Dabei spendete der regionale Telekommunikationsdienstleister insgesamt 40 Digi-Züge und 40 iPads an Einrichtungen im DOKOM21-Anschlussgebiet, die sich um die Betreuung und Bildung der Kleinsten unserer Gesellschaft kümmern. „Wir wollten mit unserer Aktion den Kindern, die zusammen mit ihren Familien von der Coronakrise im letzten Jahr besonders betroffen waren, eine Freude bereiten und gleichzeitig die vorschulische Bildung fördern“, sagt der DOKOM21-Marketingleiter.

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