SPARBAU präsentiert solide Zahlen für 2025 und baut 25 neue Wohnungen für Dortmund

Die Wohnungsbaugenossenschaft verfügt über 11.849 Wohnungen

SPARBAU-Wohnungen erfreuen sich hoher Beliebtheit. Es gibt daher kaum Leerstand. Foto: Patrick Temme

Die Dortmunder Wohnungsbaugenossenschaft Spar und Bau (SPARBAU) investierte im vergangenen Jahr rund 32 Millionen Euro. Davon flossen 28,4 Millionen Euro in Modernisierung und Instandhaltung, insbesondere in energetische Maßnahmen der Genossenschaftsimmobilien. Weitere 3,7 Millionen Euro investierte die Genossenschaft in Neubauprojekte: in den Umbau der Abendrealschule im Unionviertel. Hier entstanden 22 neue Wohnungen in zentraler Lage.

Kaum freie Wohnungen

Zum Jahresende 2025 standen lediglich 16 Wohnungen leer. Laut Geschäftsbericht verwaltet die Wohnungsbaugenossenschaft 11.849 Wohnungen.  Dies entspricht einer Leerstandsquote von 0,1 Prozent und unterstreiche die anhaltend hohe Nachfrage nach den Wohnungen der Genossenschaft, teilte SPARBAU mit. Gleichzeitig lägen die Mieten mit durchschnittlich 5,67 Euro pro Quadratmeter weiterhin unter dem städtischen Durchschnitt (Vorjahr: 5,40 Euro pro Quadratmeter).

Laut Mietspiegel bewegen sich Mieten zwischen rund fünf und knapp 13 Euro pro Quadratmeter. Laut Zahlen des Dortmunder Mietervereins aus dem vergangenen September sind die Durchschnittsmieten in Dortmund in den vergangen vier Jahren um 17 Prozent gestiegen.

„Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist ungebrochen“, sagt Dr. Christian Jaeger, Vorstandsvorsitzender. „Unser Ziel bleibt es, unseren Mitgliedern langfristig bezahlbare Wohnungen anzubieten. Gleichzeitig investieren wir konsequent in Klimaschutz und die Zukunftsfähigkeit unseres Bestandes.“ Laut Geschäftsbericht hat die Genossenschaft 25 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Die Investitionen in Neubauten gingen im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Millionen Euro zurück.

Stabile Finanzen und personelle Kontinuität

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen blickt die Genossenschaft auf ein stabiles Geschäftsjahr zurück. So wurde im Jahr 2025 ein Jahresüberschuss von rund 4,99 Millionen Euro erwirtschaftet, ein Rückgang von rund 400000 Euro zum Vorjahr. Die Vertreterversammlung beschloss eine Dividende von vier Prozent auf die Geschäftsanteile der Mitglieder. Der restliche Gewinn verbleibt in der Genossenschaft, um künftige Investitionen zu finanzieren.

SPARBAU verwaltet auch alte Häuser, die energetisch saniert werden. Foto: Spar- und Bauverein eG

Auch personell stellte die Vertreterversammlung die Weichen für die kommenden Jahre. Nach der Vertreterwahl im Mai 2026 setzt sich das Gremium wie folgt zusammen: Von den insgesamt 135 Vertreter:innen wurden 85 in ihrem Amt bestätigt, 50 Mitglieder sind neu gewählt und treten ab sofort Ihre Amtszeit an.

Darüber hinaus wurden im Aufsichtsrat sechs Mandate turnusgemäß neu besetzt, da die jeweiligen Amtszeiten ausgelaufen waren. Wiebke Claussen, Cornelia Harnacke, Winfried Köhler, Ella Kwiatkowska, Michael Langenkämper und Svenja Noltemeyer bestätigten die Anwesenden in ihren Ämtern.

Unterstütze uns auf Steady

Reaktion schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert