
In diesem Semester beginnen mehr als 5.000 neue Studierende ihr Studium an der TU Dortmund. Zum Start des Wintersemesters 2025/26 zählt die Universität nun insgesamt 29.355 Studierende in mehr als 80 Bachelor- und Masterstudiengängen. Nun begrüßte die TU Dortmund ihre neuen Mitglieder beim traditionellen Semesterauftakt mit einem abwechslungsreichen Programm im BVB-Stadion.
Feierlicher Auftakt für neue Studierende im Stadion
Im Signal-Iduna-Park hieß TU-Rektor Prof. Manfred Bayer die „Erstis“ herzlich willkommen: „Das Wichtigste ist, dass Sie Ihr Studium mit Neugier und Engagement angehen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie viel lernen, sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln und dabei auch Spaß an dem haben, was Sie tun.“
Mit rund 5.180 Erst- und Neueinschreibungen zum 13. Oktober ist die Zahl der TU-Studienanfänger:innen gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Obwohl landesweit die starken Abiturjahrgänge der 2010er-Jahre ihre Hochschulabschlüsse machen, bleibt daher auch die Gesamtstudierendenzahl an der TU Dortmund auf hohem Niveau.
Besonders stark nachgefragt war der NC-freie Bachelorstudiengang „Wirtschaftswissenschaften“, in den rund 630 neue Studierende starteten.
Die Zahl der internationalen Studierenden wächst
Der Anteil der Studierenden mit internationalem Pass steigt zudem auf über 20 Prozent. „Es freut mich, dass die Zahl der internationalen Studierenden kontinuierlich wächst“, sagte Prof. Bayer im Stadion. „Die Internationalisierung ist gelebte Universitätskultur an der TU Dortmund.“

So sind zu diesem Wintersemester drei weitere englischsprachige Masterstudiengänge gestartet, um verstärkt international versierte Fachkräfte von morgen auszubilden, wie zum Beispiel in der Spezialisierung „Biopharmaceutical Engineering“ an der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen mit 19 Einschreibungen.
Auch der europäische Masterstudiengang „Mechanics of Sustainable Materials and Structures“ – der zweite EU-geförderte Mehrfachabschluss an der TU Dortmund im Rahmen des Erasmus Mundus-Programms – wächst in seinem zweiten Jahr bereits auf insgesamt 50 Studierende. Die Zahlen sind noch vorläufig, die finale Studierendenstatistik erscheint aufgrund von noch ausstehenden Rückmeldungen und Einschreibungen im Dezember.
Herzliche Worte und Überraschungen für die „Erstis“
Christoph Edeler, Leiter des Hochschulsports, führte als Moderator durch den Semesterauftakt im Stadion und stellte gemeinsam mit Silke Viol, stellvertretende Leiterin des Referats Internationales, sowie den Dekan:innen der 17 Fakultäten vielfältige Angebote und Anlaufstellen der Universität vor. Mit herzlichen Worten begrüßten auch die AStA-Vorsitzenden Annika Ricke und Darius Weitekamp ihre neuen Kommilito:innen.

Für musikalische Untermalung sorgte das Cello-Quartett der Dortmunder Philharmoniker sowie Antonia Kalinowski und Tobias Joch aus der aktuellen Besetzung des Musicals „Grease“ im Theater Dortmund. Zudem begeisterte Kaining Dong vom NRW Juniorballett am Theater Dortmund mit einer Solo-Choreografie. Im Namen der Dortmunder Kultureinrichtungen hießen Raffael von Hoensbroech, Intendant des Konzerthauses Dortmund, und Tobias Ehinger, geschäftsführender Direktor des Theaters Dortmund, die Studierenden in der Stadt willkommen.
Als Überraschung trat Kevin Großkreutz auf: Der ehemalige BVB-Spieler loste gemeinsam mit Johannes Zedel vom Studierendenwerk Dortmund per Dartwurf Gewinner:innen von „Ersti“-Paketen aus. Unter einigen Sitzplätzen waren außerdem Freikarten des Dortmunder Konzerthauses und Gutscheine des Hochschulsports versteckt. Zum Abschluss gab TU-Rektor Prof. Manfred Bayer traditionell den symbolischen Startschuss fürs Studium und kickte einen vom BVB-Kader signierten Fußball hinauf in die Tribüne, den ein geschickter Gewinner aus der Luft fing.


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20 Jahre „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung blickt von Dortmund aus nach Krakau (PM)
Der zweite Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet am Dienstag, den 21. Oktober, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und wendet den Blick nach Krakau in Polen. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Seit 20 Jahren macht die öffentliche Vorlesung „Bild und Klang“ von Dortmund aus immer wieder Städte in Europa zum Thema. Dieses Mal steht Krakau im Blickpunkt. Der Musikwissenschaftler Dr. Klaus Oehl (TU Dortmund) stellt mit Klangbeispielen eine 600 Jahre alte Musikhandschrift vor. Das spätmittelalterliche Werk bewahrt Marienlieder sowie Lieder über Krakau und das jagiellonische Königshaus. Im Jahr 1489 wurde der monumentale Wandelaltar in der Krakauer Marienkirche eingeweiht. Er ist ein Werk des Bildschnitzers Veit Stoß, der vor allem in Nürnberg, aber auch in Krakau tätig war. Der Kunstwissenschaftler Prof. Andreas Zeising (TU Dortmund) spricht über den Künstler und sein Hauptwerk in Krakau, das zur Zeit der deutschen Besetzung Polens von den Nationalsozialisten geraubt wurde. Durch den Abend führt Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund). Sie lenkt den Blick aus Krakau zurück nach Dortmund als „europäische Stadt“.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Termine: 28. Oktober, 4., 11., 18. und 25. November, 2. und 9. Dezember 2025 sowie 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
20 Jahre „Bild und Klang“ Öffentliche Vorlesung startet ins Jubiläumsjahr (PM)
Im Wintersemester 2025/26 feiert die öffentliche Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ ihr 20-jähriges Jubiläum. Beim Eröffnungsabend am Dienstag, den 14. Oktober, erwartet die Besucher*innen um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche eine Aufführung des 4. Brandenburgischen Konzerts von Johann Sebastian Bach. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Das 4. Brandenburgische Konzert von Johann Sebastian Bach gehört zu den herausragenden Werken des Barockzeitalters. Solovioline und zwei Soloflöten treten mit dem Orchester in Dialog. Die lebhaften, rhythmisch klar strukturierten Sätze bieten reichhaltige musikalische Kontraste und komplexe harmonische Entwicklungen. Es spielt das Dortmunder Kammerorchester unter der Leitung von Julian Pontus Schirmer (Leiter der Universitätsmusik, TU Dortmund). Die Solopartien werden von Maral Mahmoudi (Flöte), Ron Busch (Flöte) und Felix Köhler (Violine) übernommen. Die drei Musiker*innen sind Studierende des Instituts für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund.
Dr. Stefan Mühlhofer (Stadtarchiv Dortmund) thematisiert drei Ereignisse, die jeweils an einem 14. Oktober Geschichte schrieben: Im Jahr 1943 eine Revolte jüdischer Häftlinge im Vernichtungslager Sobibor; im Jahr 1962, als in der Kubakrise die Welt am Rande eines Atomkriegs stand; und die Verleihung des Friedensnobelpreises an Martin Luther King im Jahr 1964. Prof. Barbara Welzel (Kunstgeschichte und Kulturelle Bildung, TU Dortmund) lässt die Geschichte von „Bild und Klang“ noch einmal Revue passieren: die Anfänge, die Ideen, das Konzept und dessen Veränderung im Laufe der Jahre. Dabei erinnert sie nicht nur an die Themenvielfalt, sondern ruft auch noch einmal einige der Flyer auf, die dieser Veranstaltung ihre ganz eigene visuelle Präsenz verleihen.
Das Semester wird von der Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund Heike Proske, der Prorektorin Studium der TU Dortmund Prof. Wiebke Möhring und dem Geschäftsführenden Direktor der Kulturbetriebe der Stadt Dortmund Dr. Stefan Mühlhofer eröffnet. Durch den Abend führt Prof. Barbara Welzel.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Das 20-jährige Jubiläum wird mit einem breiten Themenspektrum gefeiert, das auch auf aktuelle Anlässe Bezug nimmt, beispielsweise auf das Gedenken an 80 Jahre Kriegsende. Immer von Neuem werden Anknüpfungspunkte für die Erzählungen der Bilder und Klänge vor Ort aufgezeigt, etwa die Spuren der Kriegszerstörungen und des Wiederaufbaus. In diesem Wintersemester macht die Vorlesung auch noch einmal das Altarwerk und seine Restaurierung sowie die neue Orgel und die Orgelgeschichte in der Stadtkirche St. Reinoldi zum Thema.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Termine: 21. und 28. Oktober, 4., 11., 18. und 25. November, 2. und 9. Dezember 2025 sowie 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
20 Jahre „Bild und Klang“ Öffentliche Vorlesung widmet sich der Musik und Kultur Siziliens (PM)
Der dritte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet am Dienstag, den 28. Oktober, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und steht unter dem Titel „von Liebe: amore siciliano…“. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Klangvokal-Direktor Torsten Mosgraber führt in die äußerst attraktive, aber immer noch unbekannte Barockmusik aus Sizilien ein, die großen Einfluss auf die neapolitanische Musik und damit auch auf die gesamte europäische Musikgeschichte hatte. Mit Musikbeispielen und Videoausschnitten aus dem Programm Amore Siciliano, das am 31. Oktober mit dem Spitzenensemble Cappella Mediterranea und bedeutenden Sänger*innen im Reinoldihaus erklingen wird, wird zugleich die enge Verbindung zwischen lebendiger Volksmusik und Kunstmusik lebendig.
Die Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund) blickt nach Palermo und fragt nach Liebe zur Stadt. Im Mittelpunkt werden die Wiederinbesitznahme des über lange Jahre verwahrlosten Kirchenbaus Santa Maria dello Spasimo, der dann auch ein Schauplatz der „manifesta 12“ war, und das Bildungsprogramm „Adoptiert ein Denkmal“ stehen. In der Rückwendung des Blickes nach Dortmund und ins Ruhrgebiet, das 2026 Austragungsort der nomadischen Biennale „manifesta“ sein wird, wird nach der Bedeutung von Kirchenbauten als gemeinschaftsstiftende Orte für die demokratische Zivilgesellschaft auch in unserer Region gefragt.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine: 4., 11., 18. und 25. November, 2. und 9. Dezember 2025 sowie 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
20 Jahre „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung widmet sich dem „Tafeln und Trinken“ (PM)
Der vierte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet am Dienstag, den 4. November, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und steht unter dem Titel „…vom Tafeln und Trinken…“. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Vinzenz Laarmann (TU Dortmund) wird aus musikhistorischer Perspektive die Musik bei höfischen Festmahlen beleuchten. Unter dem Begriff „Tafelmusik“ wurde über Jahrhunderte hinweg funktionale Musik zusammengefasst, die bei barocken Prunkfesten und im höfischen Alltag erklang. Der Vortrag zeigt u.a. anhand von Werken von Michael Praetorius, Johann Hermann Schein und Georg Philipp Telemann, welche zentrale Rolle die Tafelmusik am Hof spielte – von der repräsentativen Festtafel bis zum täglichen Mahl.
Im Beitrag von Prof. Kirsten Lee Bierbaum (TU Dortmund) wird es um die kunsthistorische Erforschung jener Tafelobjekte gehen, die – auch in Dortmund – beim fröhlichen Tafeln und Trinken verwendet wurden. Diese offenbaren ihre Geheimnisse oft erst, wenn sie in der Ansprache aller Sinne und im Zusammenspiel mit den sozialen Ritualen analysiert werden, in die sie einst eingebunden waren. Auch heute noch lässt sich an diesem Forschungsgegenstand viel Interessantes und Amüsantes darüber erfahren, wie Gemeinschaftlichkeit erzeugt und wertgeschätzt wurde.
Durch den Abend führt Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund), die den Blick auf eine Tafelkanne im Schatz der Reinoldikirche wenden wird, die möglicherweise für die Repräsentation Dortmunder Hansekaufleute aus Brügge importiert wurde, um später als Abendmahlskanne an die Kirche geschenkt zu werden – oder doch mit der Altarweihe des neuen Chores der Reinoldikirche 1447 unmittelbar für die Liturgie geschenkt wurde.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine: 11., 18. und 25. November, 2. und 9. Dezember 2025 sowie 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
Campus Stadt im Dortmunder U Ausstellung präsentiert erfolgreiche Inklusionsarbeit der TU Dortmund (PM)
Wie die TU Dortmund chancengleiche und gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht, zeigt die Ausstellung „Konklusion? Inklusion!“ auf dem Campus Stadt im Dortmunder U. Vorgestellt wird die Pionierarbeit von DoBuS, dem Bereich, der seit fast 50 Jahren Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung unterstützt. Im Rahmenprogramm können Interessierte Beratungsangebote wahrnehmen und an Workshops teilnehmen. Die Ausstellung kann bis zum 23. November besucht werden.
Chancengleiche und gleichberechtigte Teilhabe an Hochschulbildung ist ein Menschenrecht. So hat es die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen noch einmal bekräftigt. Die Ausstellung „Konklusion? Inklusion!“ zeigt, wie dieses Menschenrecht an der TU Dortmund verwirklicht wird. Federführend ist dabei der „Dortmunder Bereich Behinderung und Studium“ (DoBuS) im Zentrum für HochschulBildung, eine in Deutschland einmalige Service- und Forschungseinrichtung.
Die Besucher*innen bekommen in der Ausstellung einen Einblick in die Situation von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen und können sich über die Angebote von DoBuS informieren. Studieninteressierte haben die Gelegenheit, im Rahmenprogramm der Ausstellung Beratungsangebote wahrzunehmen und sich mit Studierenden mit Behinderung auszutauschen. Besucher*innen, die an den Themen Inklusion und Barrierefreiheit interessiert sind, können bei Workshops, zum Beispiel zum Thema „Social Media inklusive“, und weiteren Veranstaltungen wie der Live-Aufzeichnung eines Podcasts mit ausgewiesenen Expert*innen ihr Wissen vertiefen.
Als bundesweit erste Hochschule begann die Pädagogische Hochschule Ruhr – orientiert an US-amerikanischen Hochschulen – im Jahr 1977 mit der systematischen Unterstützung von Studierenden mit Behinderungen. 1980 wurde die PH Ruhr in die damalige Universität Dortmund integriert. Aus den Vorarbeiten und diesem Zusammenschluss sind DoBuS und der so genannte Dortmunder Arbeitsansatz hervorgegangen. Die TU Dortmund kann somit inzwischen auf knapp ein halbes Jahrhundert der Unterstützung von Studierenden mit Behinderung zurückblicken.
Der Dortmunder Arbeitsansatz ist ein praxiserprobter prototypischer Ansatz, bei dem gefragt wird, wie man sich dem Ziel einer inklusiven Hochschule schrittweise annähern kann. Er setzt sowohl bei der individuellen Studiensituation einzelner Studierender mit Behinderungen als auch auf der Ebene des Systems Hochschule an. Diese Perspektive geht über die Entwicklung von aufwendigen Einzelfalllösungen hinaus und stellt sicher, dass zusätzlich auch barrierefreie Strukturen an der TU Dortmund aufgebaut werden.
Zum Rahmenprogramm: https://www.tu-dortmund.de/universitaet/tu-kultur/ausstellungen/detail/konklusion-inklusion-56787/
Campus Stadt
Auf dem Campus Stadt gibt die Technische Universität Dortmund als Partnerin im Dortmunder U regelmäßig Einblicke in Forschung und Lehre. Ausstellungspräsentationen und der Raum als Forum des Dialogs bieten der Stadtgesellschaft durch verschiedene Veranstaltungsformate die Möglichkeit, Fragestellungen und Erkenntnisse der Wissenschaftsdisziplinen kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Dortmunder U besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
20 Jahre „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung widmet sich dem „Erinnern und Gedenken“ (PM)
Der fünfte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet am Dienstag, den 11. November, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und steht unter dem Titel „…vom Erinnern und Gedenken…“. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Zwei Tage nach dem Gedenktag zur Reichspogromnacht am 9. November widmet sich auch „Bild und Klang“ dem Thema „Erinnern und Gedenken“. Nach einer Begrüßung von Prof. Barbara Welzel spricht der Kunsthistoriker Prof. Andreas Zeising (TU Dortmund) über die Planungsgeschichte des 1958 eingeweihten Buchenwald-Denkmals auf dem Ettersberg bei Weimar und über die Frage, wie Erinnerung eine künstlerische Form gewinnen kann.
In dem anschließenden Gesprächskonzert legen die Violinistin Maria Suwelack, die Pianistin Akiko Metzler und der Musikwissenschaftler Dr. Alexander Gurdon (TU Dortmund) den Schwerpunkt auf das musikalische Erinnern und Gedenken in Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus. Das Anliegen ist es, die Vielfalt der – teils vergessenen, teils durch Verfolgung und Ermordung der Komponist*innen planvoll verhinderten – Werke aufzuzeigen, sie in den Zusammenhang der jeweiligen Biografien zu setzen und nach Wegen zu suchen, sie als eigenständige Kunstwerke wieder erfahrbar zu machen.
Es erklingen Musikstücke von u.a. John Williams, Ernst Bloch, Viktor Ullmann und Ilse Weber. Von besonderer Eindrücklichkeit sind dabei die Werke Ilse Webers und Viktor Ullmanns: Ilse Weber, die später in Auschwitz-Birkenau ermordet wurde, schrieb lyrische und musikalische Werke im KZ Theresienstadt, so auch das Schlaflied „Wiegala“. Die Violinsonate des ebenfalls in Auschwitz ermordeten Viktor Ullmann ist ein besonderer Fall eines fragmentarischen Werks: Die 1937/38 komponierte Sonate ist nachweislich vollständig gewesen und wurde mindestens einmal aufgeführt, bevor die Partitur und die Klavierstimme in den Wirren von Ullmanns Verfolgung und Inhaftierung verloren gingen. Im Rahmen dieses Konzerts wird der 3. Satz der Sonate jedoch genau mit diesen Leerstellen aufgeführt, mit einem verstummten Klavier und hierdurch gravierenden Lücken und Stillen in der Musik, um das Sinnbild von Verlust und Erinnerung auch musikalisch hör- und fühlbar zu machen.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine: 18. und 25. November, 2. und 9. Dezember 2025 sowie 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
20 Jahre „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung widmet sich den „Orgeln der Zukunft“ (PM)
Der sechste Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet am Dienstag, den 18. November, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und steht unter dem Thema „Orgeln der Zukunft“. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Vorgestellt werden das neu erschienene Buch „Orgeln der Zukunft. Die Orgeln von St. Reinoldi in Dortmund“ sowie die Orgeln selbst. Das Buch präsentiert Pfarrer i.R. Michael Küstermann gemeinsam mit dem Musikwissenschaftler Jan G. Boecker und Reinoldikantor Christian Drengk. Nach der Vorstellung des Straßburger Organisten Émile Rupp sollte die Orgel das Instrument schlechthin des 20. Jahrhunderts werden.
Auch der ebenfalls in Straßburg als Organist wirkende und später als „Urwalddoktor“ und Friedensnobelpreisträger weltberühmt gewordene Albert Schweitzer verfolgte Pläne für eine Reform des Orgelbaus. 1909 wurde in der aufstrebenden Industriemetropole Dortmund eine solche „Orgel der Zukunft“ erstmals im großen Maßstab nach dem Konzept der Elsässischen Orgelreform gebaut. Hier, in St. Reinoldi, konzertierten fortan die wichtigsten Orgelkomponisten und -virtuosen (Bossi, Reger, Bunk, Straube, Karg-Elert, Middelschulte, Widor, Schweitzer, Reda, Köhler u.v.a.).
Auch nach der Kriegszerstörung knüpfte man in St. Reinoldi an die zukunftsorientierten Pläne an. Mit den neuen Mühleisen-Orgeln von 2020 und 2022 wurde eines der bundesweit ambitioniertesten Orgelprojekte umgesetzt. Als „Hyper-Orgeln“ mit digitaler Traktur weisen sie erneut in die Zukunft. Großformatige Fotografien von Jan Heinze, der den Orgelneubau über drei Jahre begleitet hat, vermitteln ein eindrucksvolles Bild dieses traditionsreichen Kunsthandwerks, das seit 2017 zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit gehört. Durch den Abend, an dem auch die neuen Orgeln erklingen werden, führt Prof. Barbara Welzel.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine: 25. November, 2. und 9. Dezember 2025 sowie 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
Alumnitag der Fakultät für Informatik: Öffentliche Vorträge zur Cybersecurity an der TU Dortmund (PM)
Beim Alumnitag der Fakultät für Informatik am Freitag, den 21. November, geht es in vier Vorträgen um das Thema Cybersicherheit. Auf Einladung des Almunivereins beleuchten vier Redner unterschiedliche Perspektiven: Ein Hacker erklärt, wie sich Schwachstellen finden lassen. Ein ehemaliger CEO berichtet, wie er einen Cyberangriff erlebt hat. Ein Forscher erläutert, wie sich Angreifer identifizieren lassen, und ein Oberstleutnant gibt Einblicke in die Cybertruppe der Bundeswehr. Die Vorträge beginnen gegen 16.30 Uhr. Sie sind eingebettet in das Gesamtprogramm, das um 15.30 Uhr im Hörsaal E23 an der Otto-Hahn-Straße 14 mit Grußworten und Preisverleihungen startet. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter: http://www.ai-do.de
Das Wichtigste in Kürze:
Was: Cyber Security Insight, Vorträge
Wann: 21. November, ab 15.30 Uhr bis ca. 19 Uhr
Wo: TU Dortmund, Hörsaal E23, Otto-Hahn-Straße 14
Wie: Anmeldung unter http://www.ai-do.de/anmeldung_dat_2025
Zum gesamten Programm: https://alumni-informatik-dortmund.de/
Öffentliche Veranstaltung: TU Dortmund lädt ein zu Symposium über das Recht auf Stadt und stadtkulturelle Bildung (PM)
Das Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie an der TU Dortmund (IZBD) veranstaltet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, Baukultur NRW und der Stadt Dortmund am Donnerstag, den 20. November, ein öffentliches Symposium zum Thema „Demokratie, das Recht auf Stadt und stadtkulturelle Bildung“. Expert*innen werden Vorträge und Workshops halten, zudem gibt es Raum für Diskussionen. Interessierte sind herzlich eingeladen, ab 15 Uhr an der Veranstaltung in der Stadtkirche Sankt Petri teilzunehmen.
Das „Recht auf Stadt“ ist in zahlreichen internationalen Konventionen verbindlich verankert, etwa in der „Neuen Urbanen Agenda“ der UNO (2016). Wie aber kommen solche internationalen Verbindlichkeiten vor Ort an, und was bedeutet dies für die Stadtgestaltung in der Praxis? Die politische Bildung ist hier gefragt – gemeinsam in neuen Prozessen und mit veränderten Akteursgruppen –, das „Recht auf Stadt“ in den Blick zu nehmen und in Bildungskontexten zu verankern.
In verschiedenen Workshops geht es beim 5. IZBD-Symposium daher um Unterrichtsmaterialien für Grundschulen, um Stadtspäher*innen, Spielräume für Kindheit in der Stadt, die Stadt als demokratischen Handlungsraum sowie um urbane Kunst und Teilhabe. In drei Vorträgen werden abends ab 18:30 Uhr zudem „Kirchen als kulturelles Erbe und Orte demokratischer Begegnung“, „Partizipation“ sowie „Wertschätzung als kulturelle Bedingung zur Entwicklung von Lebensräumen“ thematisiert.
Das Wichtigste in Kürze:
Was? 5. Symposium des IZBD
Wann? 20. November, 15:00 bis 20:30 Uhr
Wo? In der Stadtkirche Sankt Petri, Petrikirchhof 7, 44137 Dortmund
Zum Programm:
https://izbd.tu-dortmund.de/veranstaltungen-des-izbd/eigene-veranstaltungen/
Kostenloses Musicalerlebnis: TU Dortmund lädt zu „Pippin – Die Kunst des Lebens“ ein (PM)
Mit Broadway-Flair bringt die Musicalkompagnie Mask & Music der Technischen Universität Dortmund das Stück „Pippin – Die Kunst des Lebens“ auf die Bühne. Ab Samstag, 22. November 2025, präsentiert die Gruppe das Musical an sechs Terminen im Audimax. Das Werk von Roger O. Hirson und Stephen Schwartz, dem Komponisten von „Wicked“, bietet ein raffiniertes „Spiel im Spiel“. Der Eintritt ist frei, allerdings wird um eine Reservierung gebeten.
Im Zentrum der Handlung steht Pippin, der nach Erfüllung sucht. Eine spielende Truppe eröffnet ihm scheinbar grenzenlose Möglichkeiten: Soldat, Herrscher, Liebhaber oder einfacher Mann – alles scheint möglich. Doch bald stellt sich die Frage, ob das große Spektakel nicht trügt und der Weg zur Erfüllung zugleich gefährlich sein kann. Das Musical lädt das Publikum ein, sich dem schönen Schein hinzugeben, ohne darin verloren zu gehen.
Die Musicalkompagnie Mask & Music existiert seit mehr als zehn Jahren an der TU Dortmund. Rund 70 Mitwirkende arbeiten vor, auf und hinter der Bühne zusammen, um den Zauber des Musicals lebendig werden zu lassen. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 18 Uhr und finden im Audimax am Vogelpothsweg statt.
Gemeinsam mit Chören aus Dortmund und Köln Dortmunder Universitätsorchester präsentiert Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ (PM)
In einem großangelegten Kooperationsprojekt mit über 200 Mitwirkenden bringt das Dortmunder Universitätsorchester am Samstag, den 22. November, um 19:30 Uhr gemeinsam mit Chören aus Dortmund und Köln Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ in der Stadtkirche St. Reinoldi zur Aufführung. Karten kosten zwischen 15 und 30 Euro und sind über die Chorakademie erhältlich.
Tod, Vergänglichkeit, Erlösung und Hoffnung – diese universellen Themen verhandelt das Werk mit der dramatischen Kraft des großen Opernkomponisten. Dieses Requiem hat eine unvergleichbare Theatralik: Vom kaum hörbaren Flüstern des Anfangs über die erschütternden Ausbrüche des „Dies irae“ bis hin zum flehenden „Libera me“. Die gewaltigen Kontraste zwischen furchterregender Höllenvision und tröstlicher Zuversicht machen das Requiem zu einem der bewegendsten Meisterwerke der Chorsymphonik.
Solist*innen sind Karola Pavone (Sopran), Shachar Lavi (Mezzosopran), Matthias Koziorowski (Tenor) und Magnus Piontek (Bass). Es singen der Universitätschor der Universität zu Köln (Einstudierung: Michael Ostrzyga) sowie der Kammerchor der TU Dortmund und das Collegium Musicum der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund (beide Einstudierungen: Mikko Sidoroff). Begleitet werden die Chöre vom Dortmunder Universitätsorchester unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Julian Pontus Schirmer.
Das Wichtigste in Kürze:
Was? Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“
Wann? Samstag, 22. November 2025, 19:30 Uhr
Wo? Stadtkirche St. Reinoldi, Ostenhellweg 2, 44135 Dortmund
Eintritt? Karten (15 bis 30 Euro) sind bei der Chorakademie erhältlich (online auf http://www.chorakademie.de oder telefonisch unter 0231-399 80 50)
Die Aufführung des Requiems steht in Andenken an Prof. Dr. Willi Gundlach. Der Gründer des TU Kammerchores und des Universitätschores Dortmund verstarb Anfang November im Alter von 96 Jahren. Durch seine inspirierende und langjährige Tätigkeit legte er den Grundstein für eine musikalische Kultur, die bis heute die TU Dortmund prägt und in das Musikleben der Stadt Dortmund ausstrahlt.
Eine weitere Aufführung findet am Sonntag, den 23. November, in der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt.
20 Jahre „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung blickt von Dortmund aus nach Prag (PM)
Der siebte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet am Dienstag, den 25. November, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und steht unter dem Thema „…von Städten: Prag, Dortmund…“. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Die Klänge, um die es an diesem Abend geht, stammen aus Prag – und zwar aus zwei glorreichen Epochen dieser „goldenen Stadt“, über vier Jahrhunderte hinweg. Zum einen geht es um die Musik am Hofe Kaiser Rudolfs II., unter dem Prag eine seltene Blüte erlebte. Zum anderen stellt der Musikwissenschaftler Prof. Michael Stegemann (TU Dortmund) Max Brod (1884-1968) vor, den Freund Franz Kafkas, der aber auch die Opern von Leoš Janáček übersetzte und selbst Komponist war.
Der Historiker Dr. Stefan Mühlhofer (Stadtarchiv Dortmund) knüpft hier an und wandert auf den Spuren von Franz Kafka (1883-1924) durch Prag. Die Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund) spannt dann noch einmal den Bogen von Kaiser Karl IV. im 14. Jahrhundert, der 1377 Dortmund besuchte, über Kaiser Rudolf II. und die Herrscherporträts von Arcimboldo bis hin zur Umgestaltung des Hradschin, der Prager Kaiserburg, für die tschechische Republik nach dem Ersten Weltkrieg.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine: 2. und 9. Dezember 2025 sowie 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
Buchpräsentation bei „Bild und Klang“ Öffentliche Vorlesung nimmt das Altarwerk der Stadtkirche St. Reinoldi in den Blick (PM)
Am achten Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ wird das Buch „Das Altarwerk der Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund. Christliche Kunst als kulturelles Erbe“ vorgestellt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 2. Dezember, um 19:30 Uhr in der Reinoldikirche statt.
Das Altarwerk in der Stadtkirche St. Reinoldi wurde um 1415 aus der seinerzeit bedeutenden Kunstmetropole Brügge nach Dortmund in die städtische Hauptkirche importiert. Es ist Teil des Luxusgüter-Transfers der Hanse und zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken, die vom Beginn des 15. Jahrhunderts im nördlichen Europa überliefert sind. Im Sommer 2024 wurde das Altarwerk restauriert und restaurierungswissenschaftlich untersucht sowie 2025 vom Bildarchiv Foto Marburg fotografisch dokumentiert. Das ist Anlass für eine interdisziplinäre Publikation, um diese Ergebnisse sowie neue Forschungen vorzustellen und über die Vermittlung christlicher Kunst in der diversen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zu reflektieren. Bebildert ist der Band mit den neuen Dokumentationsfotos, historischen Aufnahmen, Restaurierungsfotos und fotokünstlerischen Annäherungen.
Vorgestellt wird das Buch von den drei Herausgeber*innen: dem Kunsthistoriker Dr. Niklas Gliesmann, Reinoldi-Pfarrer i.R. Michael Küstermann und der Kunstwissenschaftlerin Prof. Barbara Welzel. Die Buchpräsentation ist Teil der öffentlichen Vorlesung „Wenn Bilder und Klänge erzählen: 20 Jahre ‚Bild und Klang‘“, die von der Technischen Universität Dortmund in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund, dem Musikfestival KLANGVOKAL Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi veranstaltet wird.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Termine: 9. Dezember 2025 sowie 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
20 Jahre „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung widmet sich dem Thema „80 Jahre Kriegsende“ (PM)
Der neunte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet am Dienstag, den 9. Dezember, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und steht unter dem Thema „80 Jahre Kriegsende“. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Der letzte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Wenn Bilder und Klänge erzählen: 20 Jahre Bild und Klang“ im Jahr 2025 wendet sich dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren und der unmittelbaren Nachkriegszeit zu. Gemeinsam thematisieren der Musikwissenschaftler Torsten Mosgraber (Klangvokal Musikfestival), der Historiker Dr. Stefan Mühlhofer (Stadtarchiv Dortmund) und die Kunstwissenschaftlerin Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund) die Jahre zwischen 1945 und 1950.
Es wird um den Wiederaufbau der Musikszene in Dortmund und Berlin gehen, um die letzten Kriegstage, den Neuaufbau politischer Strukturen unter den Besatzungsmächten sowie um die Gründung der beiden deutschen Staaten. Und schließlich richtet sich der Blick ganz konkret in die Stadtkirche St. Reinoldi. Im neuen Jahr wird die Reihe „Bild und Klang“ am 13. Januar fortgesetzt.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine: 13., 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
20 Jahre „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung präsentiert die erste Filmmusik der Musikgeschichte (PM)
Der zehnte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ startet am Dienstag, den 13. Januar, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und bietet ein Gesprächskonzert mit Filmvorführung und Live-Musik.
Unter dem Titel „Der Mord als schöne Kunst betrachtet“ geht es um den französischen Film „L’Assassinat du Duc de Guise“ von 1908, zu dem Camille Saint-Saëns die Musik komponierte. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Als 1908 in Paris die Produktionsfirma „Le Film d’Art“ gegründet wurde, wollten ihre Betreiber die noch junge Cinematographie aus den Untiefen bloßer Unterhaltung zur anspruchsvollen Kunstform emporheben. Damit war die Idee geboren, statt der üblichen, aus vorgegebenen Versatzstücken zusammengefügten Klavierbegleitung eine eigene, originale Filmmusik in Auftrag zu geben.
Die erste Produktion der „Le Film d’Art“ war das Historiendrama „L’Assassinat du Duc de Guise“ („Die Ermordung des Herzogs von Guise“), für das der französische Komponist Camille Saint-Saëns die erste, knapp halbstündige Filmmusik der Musikgeschichte komponierte: fünf „Tableaux“ für Klavier, Harmonium, Bläserquintett und Streicher (op. 128). Der damals schon 73-jährige Saint-Saëns schuf instinktiv ein Urmodell, an dem sich spätere Filmkomponist*innen orientieren konnten: Neben der programmatischen Begleitung einzelner Handlungselemente sind jeder Person bestimmte Leitmotive zugeordnet, die sowohl unmittelbar als auch mittelbar den Gang der Geschichte zum Klingen bringen.
In der öffentlichen Vortragsreihe „Bild und Klang“ am 13. Januar kann das Publikum den Stummfilm mit Live-Begleitung durch das Dortmunder Kammerorchester (TU Dortmund) unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Julian Pontus Schirmer erleben. Saint-Saëns-Forscher Prof. Michael Stegemann (TU Dortmund) teilt seine Expertise zu der Musik, ordnet geschichtlich ein und leitet durch das Programm.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Termine: 21. und 27. Januar 2026, jeweils von 19:30 bis 21 Uhr
Mr. Wissen2Go spricht an der TU Dortmund über Wissenschaft vor der Kamera (PM)
Im Rahmen der Vortragsreihe „Die Wissensmacher“ ist der Journalist und Produzent Mirko Drotschmann an der Technische Universität Dortmund zu Gast. Der Moderator der ZDF-Sendung Terra X, der auf YouTube unter dem Namen Mr. Wissen2Go bekannt ist, erreicht mit seinen Videos zu Geschichte und Politik ein Millionenpublikum. In seinem Vortrag spricht er über „Wissenschaft und Geschichte vor der Kamera“. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch mit dem Referenten.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 13. Januar 2026, um 14.15 Uhr in einem Hörsaal im Seminarraumgebäude 1 am Friedrich-Wöhler-Weg 6 in Dortmund statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mit dem Vortrag richtet sich das Angebot an Studierende ebenso wie an eine interessierte Öffentlichkeit.
„Die Wissensmacher“ ist eine seit 2003 bestehende Vortragsreihe des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund. Sie wird in Kooperation mit der Medizinischen Fakultät und der Hochschulkommunikation der Ruhr-Universität Bochum veranstaltet. In jedem Wintersemester geben rund ein Dutzend Medienexpert:innen Einblicke in ihren Berufsalltag als Wissenschaftsjournalist:innen.
20 Jahre „Bild und Klang“: Öffentliche Vorlesung beleuchtet 250 Jahre USA (PM)
Der elfte und vorletzte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ in diesem Semester startet am Dienstag, den 20. Januar, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und betrachtet „250 Jahre USA“ von Benjamin Franklin bis George Gershwin. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und dem KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund.
Der Direktor des Stadtarchivs, Dr. Stefan Mühlhofer, begibt sich in seinem Beitrag in die Frühgeschichte der Vereinigten Staaten und rückt Benjamin Franklin in den Mittelpunkt. An dessen Wirken zeigt er, wie die Geschichte der USA von Beginn an auch durch Persönlichkeiten geprägt wurde, die für Aufklärung, Vernunft und demokratische Ideale einstanden.
Im zweiten Teil wird dieser historische Blick durch Klangvokal-Direktor Torsten Mosgraber ergänzt. Er führt in die vielfältige – in Deutschland jedoch nur teilweise bekannte – Vokalmusik der USA von 1700 bis in die Gegenwart ein. Anhand ausgewählter Video- und Musikbeispiele spannt er einen Bogen von kaum bekannten Werken bis hin zu prägenden Persönlichkeiten wie George Gershwin, die es verstanden, unterschiedliche Musikstile auf virtuose Weise miteinander zu verbinden.
Durch den Abend führt die Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund) und fragt in einem ergänzenden Beitrag, welchen Einfluss das Exil bedeutender Kunsthistoriker aus Deutschland in den USA auf die Erforschung von Kunstwerken in europäischen Kirchen hatte.
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weiterer Termin: 27. Januar 2026, von 19:30 bis 21 Uhr
Öffentliche Vorlesung „Bild und Klang“ widmet sich der Frage: Braucht Freiheit Erinnerung? (PM)
Dortmund. Am Dienstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr lädt die öffentliche Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 in die Reinoldikirche ein. Unter dem Titel „Braucht Freiheit Erinnerung?“ entfaltet sich ein interdisziplinäres Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte. Die Reihe ist eine gemeinsame Kooperation der TU Dortmund, des Stadtarchivs Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und des KLANGVOKAL Musikfestivals Dortmund.
Viele Schicksale und Lebensgeschichten sind mit dem 27.01.1945 – der Befreiung von Ausschwitz, der am 27. Januar gedacht wird – verbunden. Stadtkirchenpfarrerin Sandra Sternke-Menne wird Coco Schumann (1924–2018) vorstellen: Der Musiker wurde als Jude verfolgt, 1943 verhaftet und danach zuerst nach Theresienstadt und dann nach Auschwitz deportiert. Als „Ghetto-Swinger“ musste er an der Todesrampe in Auschwitz „La Paloma“ und andere Stücke spielen. Auf einem Todesmarsch wurde er schließlich von Soldaten der US-Armee befreit. Nach dem Krieg widmete er sich ganz der Musik und setzte sich für die aktive Erinnerungsarbeit ein. Der Beitrag wird den biographischen Spuren Coco Schumanns und der Erinnerungsarbeit für heute nachspüren.
Die Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund) wird nach Erinnerungsorten und nach Strategien öffentlichen Gedenkens fragen. Dabei wird es auch darum gehen, wie Erinnerung heute in einer Gesellschaft aussehen kann, in der das Gedenken der Nachfahren der Täter*innen gleichberechtigt neben den Erinnerungen von Nachfahren der Verfolgten sowie von Menschen steht, deren Familiengeschichten keine Berührungspunkte mit der deutschen Geschichte zwischen 1933 und 1945 haben. Vor dem Hintergrund, dass sowohl die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als auch das Grundgesetz als „Gegenbilder“ zu den Verbrechen des Zweiten Weltkriegs und der Shoah formuliert wurden, stellt sich die Frage: Braucht Freiheit Erinnerung?
Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Bild und Klang“ beginnt im Wintersemester 2026/2027 am 20. Oktober 2026.
Film zeigt das Dorf Eichlinghofen und die Anfänge der Universität Dortmund – „Orte und Anfänge“ wird erstmals am 28. April in der Kirche St. Margareta in Eichlinghofen präsentiert (PM)
Am Dienstag, den 28. April 2026, findet um 18 Uhr in der Kirche St. Margareta die Premiere des Films „Orte und Anfänge. Die Universität in Dortmund, das Dorf Eichlinghofen und die Kirche St. Margareta“ statt. Der Film von Dirk Baxmann ist in Zusammenarbeit des Seminars für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund mit dem Förderverein Evangelische Kirche Eichlinghofen St. Margareta e.V. entstanden.
1968 wurde die Universität in Dortmund eröffnet. Damit wurde Wirklichkeit, was bereits 1897 erstmals als Plan und politische Forderung für die neue Industriemetropole formuliert worden war. Erst 1966 erfolgte dann im Zuge des Strukturwandels die Grundsteinlegung auf ehemaligem Ackerland. Eichlinghofen gehört zu den alten Dörfern auf dem Gebiet des heutigen Dortmund. Noch heute bestimmen – neben der Kirche St. Margareta – große ehemalige Höfe das Dorfbild. In einem dieser Anwesen lebt Manfred Stinshoff, ein wichtiger Zeitzeuge des Transformationsprozesses.
Der Film, der nach einer Idee von Prof. Barbara Welzel (Professorin für Kunstgeschichte und kulturelle Bildung, TU Dortmund) und Judith Palm (Förderverein Evangelische Kirche Eichlinghofen St. Margareta e.V.) entstanden ist, zeigt aktuelle und historische Bilder von Dorf und Universität sowie das Interview mit dem Zeitzeugen Manfred Stinshoff aus Eichlinghofen. Gefördert wurde er von der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Dortmund e.V.
Bei der Premiere am 28. April wird Prof. Barbara Welzel in das Projekt einführen. Die Filmvorführung wird begleitet von einem Gespräch mit dem Filmemacher Dirk Baxmann und dem Zeitzeugen Manfred Stinshoff. Anschließend ist Gelegenheit zum Gespräch. Moderiert wird der Abend von Judith Palm. Der Eintritt ist frei.
TU Dortmund lädt zum Schnuppertag fürs Studium ab 50: Einblick in die Weiterbildung an der TU Dortmund (PM)
Das Seniorenstudium der Technischen Universität (TU) Dortmund lädt zu einem Schnuppertag ein. Am Dienstag, 12. Mai, können Interessierte das Angebot der wissenschaftlichen Weiterbildung für Menschen über 50 Jahre kennenlernen.
Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr im Foyer des Seminarraumgebäudes 1 am Friedrich-Wöhler-Weg 6. Bis etwa 14 Uhr erhalten Teilnehmende Einblicke in den Studienalltag und die Inhalte des Programms.
Neben einer Begrüßung durch die Leitung des Seniorenstudiums informiert das Service- und Beratungsteam über die Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem stehen ein Campusrundgang sowie der Besuch einer Vorlesung oder der Mensa auf dem Programm.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich direkt für das neue Studienjahr anzumelden, das im Oktober 2026 startet. Das Seniorenstudium richtet sich an Erwachsene, die ihre Zeit nach der Berufs- oder Familienphase aktiv gestalten möchten.
Seit 47 Jahren bietet die TU Dortmund dieses Weiterbildungsformat an. Teilnehmende können einen Großteil der Lehrveranstaltungen besuchen, insbesondere aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Ergänzend gibt es speziell konzipierte Angebote. Das Studium umfasst fünf Semester, beinhaltet ein Praktikum sowie eine Abschlussarbeit und kostet 120 Euro pro Semester. Ein Abitur ist nicht erforderlich.
Bei „Zwischen Brötchen und Borussia“ dreht sich alles um Fußball: Die öffentliche Vorlesungsreihe an der TU Dortmund wirft anlässlich der WM einen unterhaltsam-wissenschaftlichen Blick auf den Profifußball. (PM)
Dortmund. Wie schafft es ein Fußballteam, sich bei einer Weltmeisterschaft durchzusetzen? Und wie weit kann man Ergebnisse mithilfe von Statistik, Medizin und KI tatsächlich vorhersagen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die beliebte öffentliche Vortragsreihe „Zwischen Brötchen und Borussia: Moderne Physik für alle“ an der TU Dortmund im Sommersemester 2026. Im Mittelpunkt steht die Fußball-Weltmeisterschaft der Herren, die ab dem 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet.
Am 9. Mai hält Prof. Karl-Heinz Bauer (Fakultät Physik) einen Vortrag zum Thema „Muskeln und Moneten“. Im Zentrum steht der menschliche Körper, der im Profifußball ein Hochleistungsorganismus unter Extrembedingungen ist. Hohe Belastungen, kurze Regenerationszeiten und psychischer Druck prägen den Alltag der Spieler. Der Vortrag beleuchtet, wie Sportmedizin und Realität im Spitzensport aufeinandertreffen und warum eine vollständige Ausheilung von Verletzungen oft nicht möglich ist, bevor der nächste Einsatz ansteht.
Am 13. Juni stellt Prof. Andreas Groll (Fakultät Statistik) in seinem Vortrag „Werden WIR Weltmeister?“ moderne datenbasierte Modelle zur Vorhersage von Fußballspielen vor. Auf Basis statistischer Verfahren und KI-gestützter Simulationen werden Spielausgänge berechnet und komplette Turnierverläufe durchgespielt. Dabei entstehen Wahrscheinlichkeiten für einzelne Teams, das Erreichen bestimmter Turnierphasen sowie den möglichen Gesamtsieger der Weltmeisterschaft.
Den Abschluss der Reihe bildet am 27. Juni der Vortrag „Roboterfußball – Fußball ohne Emotionen?“ von Diana Kleingarn und Prof. Uwe Schwiegelshohn (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik). Im Mittelpunkt steht die Frage, ob autonome Systeme und humanoide Roboter künftig mit menschlichen Mannschaften konkurrieren können. Forschungsansätze aus dem RoboCup zeigen, wie Robotik, Bildverarbeitung und Maschinelles Lernen genutzt werden, um komplexe Spielsituationen zu bewältigen und Spielintelligenz künstlich zu entwickeln.
Vor Ort
Alle Veranstaltungen finden samstagvormittags von 10:30 bis 12:00 Uhr im Hörsaalgebäude II (Hörsaal 1 und 2) auf dem Campus Nord der TU Dortmund statt (Ausnahme am 13. Juni: im großen Hörsaal des Seminarraumgebäudes I). Schüler*innen können durch die Teilnahme vor Ort und das Ausfüllen eines begleitenden Quiz ein Schülerdiplom erwerben. Dieses wird bei einem späteren Studium der Physik oder Medizinphysik an der TU Dortmund als Studienleistung im ersten Semester angerechnet.
Weitere Informationen: https://physik.tu-dortmund.de/oeffentlichkeit/zwischen-broetchen-und-borussia/
Schüler*innen können an der TU Dortmund ins Studium reinschnuppern (PM)
Anmeldungen zur SchnupperUni in der dritten Woche der NRW-Sommerferien sind ab sofort möglich
Dortmund. In der dritten Woche der Sommerferien öffnen die Fakultäten der TU Dortmund wieder ihre Hörsäle und Labore für interessierte Schüler*innen ab der zehnten Klasse. Vom 3. bis 6. August können sie den Unialltag kennenlernen, sich bei einem „Meet & Greet“ mit Studierenden austauschen sowie zahlreiche Workshops, Vorlesungen und Infoveranstaltungen besuchen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen für die SchnupperUni sind ab sofort möglich.
Was haben Menschen und Erdbeeren gemeinsam? Was kann eine „Schwammstadt“ fürs Klima leisten? Was hat Physik mit Fußball zu tun? Das und vieles mehr können Schüler*innen bei der SchnupperUni erfahren. Von Chemischer Biologie und Technomathematik über Journalismus und Wirtschaftswissenschaften bis zu Rehabilitationswissenschaften und Lehramt: In zahlreichen Infovorträgen erhalten die „Schnupper-Studierenden“ am ersten Tag einen Überblick über die Studiengänge der TU Dortmund.
An den restlichen Tagen können sie aus zahlreichen Veranstaltungsformaten wählen, um vertiefende Einblicke zu erhalten. So können sie zum Beispiel lernen, wie man Microcontroller für die Logistik programmiert, wie Künstliche Intelligenz das Marketing verändert, inwiefern Lehrer*innen zu Influencer*innen werden oder wie simulierte Vulkanausbrüche Leben retten. Am letzten Tag besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit TU-Studierenden auszutauschen und Fragen zu stellen.
Die SchnupperUni ist ein Angebot für alle, die sich noch nicht sicher sind, ob sie nach der Schule studieren wollen, die sich einen besseren Überblick über das Studienangebot verschaffen oder einfach die Universität kennenlernen möchten. Dazu können die Schüler*innen aus über 70 Veranstaltungen wählen. Neben allen 17 Fakultäten sind auch das Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrkräftebildung und Lehr-/Lernforschung (DoKoLL), das DLR_School_Lab, das Hylec (Hybrid Learning Center), das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET), das Referat Internationales und die Zentrale Studienberatung vertreten.
Anmeldung: Wer teilnehmen möchte, kann sich auf der Homepage der SchnupperUni über das Programm informieren und sich bis zum 27. Juli 2026 online anmelden. Bei der Anmeldung wählen die Studieninteressierten die Veranstaltungen aus, an denen sie teilnehmen möchten, und erhalten somit ihren individuellen Stundenplan für die SchnupperUni. Die Teilnahme ist für alle Schüler*innen kostenlos.
Zur SchnupperUni: https://www.tu-dortmund.de/schnupperuni
Kontakt: Seuk-Young Stangier, Zentrale Studienberatung der TU Dortmund, Tel: 0231-755 7110, E-Mail: schnupper@tu-dortmund.de
Über die Bedeutung und Auswirkung der Kleider in unserem Schrank (PM)
Die Ausstellung „Alles, was ich trage“ ist bis zum 12. Juli auf dem Campus Stadt im Dortmunder U zu sehen.
Dortmund. Studierende des Lehrbereichs Textilgestaltung am Seminar für Kulturanthropologie des Textilen der TU Dortmund haben sich gestalterisch mit dem Verhältnis von Menschen zu ihrer Kleidung auseinandergesetzt. Die Ausstellung „Alles, was ich trage“ kann bis zum 12. Juli auf dem Campus Stadt im Dortmunder U besichtigt werden.
Was ziehe ich an? Wie sehe ich dann aus? Und wie wirke ich auf andere? Bestimmt Mode mein Geschlecht? Wo kommt meine Hose eigentlich her? Wie ist der Stoff entstanden? Ist mein Shirt überhaupt gesund? Und wie viele Kilometer ist es gereist? Kaufe ich meine Jacke besser gebraucht? Und warum ist meine Kleidung eigentlich aus Baumwolle und Synthetik, wenn hier doch überall Schafe auf der Wiese stehen?
Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Studierenden in den textilgestalterischen Seminaren unter der Leitung der Designer*innen Silke Wawro und Adrian Stoica auseinandergesetzt haben. Entstanden sind dabei Arbeiten, die zum Beispiel den Akt der Reparatur, Social Design, unterschiedliche Materialien, Gender, Identität und Diversität, Inklusion und Teilhabe sowie ökologische Verantwortung thematisieren.
Die gestalterischen Arbeiten verweisen häufig auf eine Beziehung von Menschen zu ihrer materiellen, visuellen und sozialen Umwelt. Mit der Ausstellung möchten die Studierenden Denkanstöße geben und Möglichkeiten aufzeigen, wie heute und morgen ein verantwortungsvolles Miteinander in der Gesellschaft gelebt werden kann.
Die Ausstellung „Alles, was ich trage. Über die Bedeutung und Auswirkung der Kleider in unserem Schrank“ kann zu den Öffnungszeiten des Dortmunder U besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist auch zur „ExtraSchicht“ am Samstag, den 27. Juni, geöffnet. Der Zutritt ist an diesem Tag nur mit Ticket möglich.
Campus Stadt
Auf dem Campus Stadt gibt die Technische Universität Dortmund als Partnerin im Dortmunder U regelmäßig Einblicke in Forschung und Lehre. Ausstellungspräsentationen und der Raum als Forum des Dialogs bieten der Stadtgesellschaft durch verschiedene Veranstaltungsformate die Möglichkeit, Fragestellungen und Erkenntnisse der Wissenschaftsdisziplinen kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren.
Renaissancemusik im Fokus: TU Dortmund widmet John Dowland ein Konzert- und Workshopprogramm (PM)
Anlässlich des 400. Todestages des englischen Komponisten John Dowland lädt der Fachbereich Historische Musikwissenschaft der Technischen Universität (TU) Dortmund zu einem Konzert- und Workshopprogramm ins Internationale Begegnungszentrum (IBZ) ein. Im Mittelpunkt stehen historische und aktuelle Aufführungspraxen sowie Bearbeitungen der bis heute beliebten Lautenlieder des Renaissance-Komponisten. 
Den Auftakt bildet am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 18.30 Uhr das Konzert „Like as the lute delights – Songs aus England“. Die international renommierten Lautenistinnen Cornelia Demmer aus Wien und Emma-Lisa Roux aus Paris präsentieren Werke von Dowland und seinen Zeitgenossen. Beide treten dabei sowohl als Musikerinnen als auch als Sängerinnen auf und lassen die Blütezeit des englischen Lautenliedes lebendig werden. 
Am Freitag, 12. Juni 2026, folgt von 9 bis 19 Uhr ein Workshop mit Instrumentenausstellung und Werkstattkonzert. Neben den beiden Künstlerinnen ist auch der Lautenbauer Thorsten Sven Lietz beteiligt, der nach historischen Vorbildern gefertigte Instrumente vorstellt. Den Abschluss bildet ein Werkstattkonzert ab 17 Uhr, bei dem Studierende die im Workshop erarbeiteten Interpretationen präsentieren. 
Sämtliche Veranstaltungen finden im Internationalen Begegnungszentrum der TU Dortmund an der Emil-Figge-Straße 61 statt. Der Eintritt ist frei. Hier https://unimusik.tu-dortmund.de/konzerte/veranstaltungsuebersicht/ gibt es alle Konzerttermine.
„Verlorene Stimmen?“: Konzert und Workshop zur Erinnerungskultur in Eichlinghofen – Gesprächskonzert erinnert an verdrängte Musik der NS-Zeit (PM)
Wie kann an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden – und welche Rolle spielt dabei die Musik? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Gesprächskonzert „Verlorene Stimmen?“ am Donnerstag, 11. Juni 2026, in der Kirche St. Margareta in Eichlinghofen. Von 19 bis 20.30 Uhr widmen sich die Violinistin Maria Suwelack, die Pianistin Akiko Metzler und der Musikwissenschaftler Dr. Alexander Gurdon von der Technischen Universität (TU) Dortmund dem musikalischen Erinnern und Gedenken an die Zeit des Nationalsozialismus.
Im Mittelpunkt stehen Werke von Komponistinnen und Komponisten, deren Musik während der NS-Zeit in Vergessenheit geriet oder deren künstlerisches Schaffen durch Verfolgung und Ermordung unterbrochen wurde. Die Mitwirkenden stellen die Werke in den Zusammenhang der jeweiligen Biografien und gehen der Frage nach, wie diese Musik heute wieder als eigenständige Kunst erfahrbar werden kann.
Bereits am Nachmittag lädt die Kunsthistorikerin Prof. Barbara Welzel von der TU Dortmund zu einem Workshop unter dem Titel „Braucht Freiheit Erinnerung?“ ein. Von 15 bis 17.30 Uhr setzt sie sich gemeinsam mit den Teilnehmenden mit Erinnerungskultur, dem Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und der Shoah sowie deren Bedeutung für Demokratie und Bildung auseinander.
Ausgangspunkt der Diskussion sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und das Grundgesetz. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich Formen des Erinnerns mit zunehmendem zeitlichen Abstand und einer vielfältiger werdenden Gesellschaft verändern.
Konzert und Workshop finden in der Kirche St. Margareta an der Eichlinghofer Straße 5 statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter sind das Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund sowie der Förderverein Evangelische Kirche Eichlinghofen St. Margareta.
Fotoausstellung widmet sich ukrainisch-deutschem Kulturerbe – „Under Broken Skies“ ist ab 26. Juni im Baukunstarchiv NRW zu sehen (PM)
Dortmund. Die Fotoausstellung „Under Broken Skies“ widmet sich der Gefährdung und Zerstörung des gemeinsamen ukrainisch-deutschen Kulturerbes infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Sie ist vom 26. Juni bis 9. August im Baukunstarchiv NRW in Dortmund zu sehen.
„Under Broken Skies“ ist ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, des internationales Kollektivs DEPART und des Rates der Deutschen in der Ukraine. Der russische Angriffskrieg trifft neben den Menschen in der Ukraine und ihren Lebensgrundlagen auch ein einmaliges ukrainisch-deutsches Kulturerbe. Spuren deutscher Siedler, die seit dem 18. Jahrhundert im Süden und Osten des Landes lebten, prägen bis heute insbesondere die Regionen in der Nähe der aktuellen Front.
Viele historische Denkmäler wie Kirchen, Bildungseinrichtungen, Wohngebäude und Wirtschaftsobjekte, die an ein friedliches Zusammenleben erinnern, sind heute beschädigt oder akut bedroht. Die Ausstellung zeigt Orte im Schatten des Krieges und erinnert an das gemeinsame kulturelle Erbe. Fotografien aus Kriegsgebieten treffen auf Archivmaterial aus Beständen des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold.
Die 2025 von der Fotografin Irina Unruh kuratierte Schau macht die Bedrohung dieses Erbes sichtbar und lädt zur Auseinandersetzung mit historischen Verflechtungen und aktuellen Fragen des Kulturerhalts ein.
Die Ausstellung „Under Broken Skies. Ukrainisch-deutsches Kulturerbe an der Frontlinie“ wird vom Baukunstarchiv NRW, von der TU Dortmund sowie dem Verbindungsbüro Osteuropa/Zentralasien der Universitätsallianz Ruhr präsentiert.
Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, 44135 Dortmund
Über die Bedeutung und Auswirkung der Kleider in unserem Schrank – Die Ausstellung „Alles, was ich trage“ ist bis zum 12. Juli auf dem Campus Stadt im Dortmunder U zu sehen (PM)
Dortmund. Studierende des Lehrbereichs Textilgestaltung am Seminar für Kulturanthropologie des Textilen der TU Dortmund haben sich gestalterisch mit dem Verhältnis von Menschen zu ihrer Kleidung auseinandergesetzt. Die Ausstellung „Alles, was ich trage“ kann bis zum 12. Juli auf dem Campus Stadt im Dortmunder U besichtigt werden.
Was ziehe ich an? Wie sehe ich dann aus? Und wie wirke ich auf andere? Bestimmt Mode mein Geschlecht? Wo kommt meine Hose eigentlich her? Wie ist der Stoff entstanden? Ist mein Shirt überhaupt gesund? Und wie viele Kilometer ist es gereist? Kaufe ich meine Jacke besser gebraucht? Und warum ist meine Kleidung eigentlich aus Baumwolle und Synthetik, wenn hier doch überall Schafe auf der Wiese stehen?
Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Studierenden in den textilgestalterischen Seminaren unter der Leitung der Designer*innen Silke Wawro und Adrian Stoica auseinandergesetzt haben. Entstanden sind dabei Arbeiten, die zum Beispiel den Akt der Reparatur, Social Design, unterschiedliche Materialien, Gender, Identität und Diversität, Inklusion und Teilhabe sowie ökologische Verantwortung thematisieren.
Die gestalterischen Arbeiten verweisen häufig auf eine Beziehung von Menschen zu ihrer materiellen, visuellen und sozialen Umwelt. Mit der Ausstellung möchten die Studierenden Denkanstöße geben und Möglichkeiten aufzeigen, wie heute und morgen ein verantwortungsvolles Miteinander in der Gesellschaft gelebt werden kann.
Die Ausstellung „Alles, was ich trage. Über die Bedeutung und Auswirkung der Kleider in unserem Schrank“ kann zu den Öffnungszeiten des Dortmunder U besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist auch zur „ExtraSchicht“ am Samstag, den 27. Juni, geöffnet. Der Zutritt ist an diesem Tag nur mit Ticket möglich.
Campus Stadt
Auf dem Campus Stadt gibt die Technische Universität Dortmund als Partnerin im Dortmunder U regelmäßig Einblicke in Forschung und Lehre. Ausstellungspräsentationen und der Raum als Forum des Dialogs bieten der Stadtgesellschaft durch verschiedene Veranstaltungsformate die Möglichkeit, Fragestellungen und Erkenntnisse der Wissenschaftsdisziplinen kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren.
Studium an der TU Dortmund – Einschreibungen zum Wintersemester ab sofort möglich – Durch den ausbleibenden Abiturjahrgang in NRW sind die Chancen auf einen Platz im Wunschfach besonders hoch (PM)
Seit dem 8. Juni sind an der TU Dortmund Einschreibungen für das kommende Wintersemester möglich. Dies ist kein Jahr wie jedes andere, denn durch die Rückkehr zu G9 fehlt diesmal an den Gymnasien in NRW der Abi-Jahrgang. Daher sind die Chancen auf einen Platz im Wunschfach besonders hoch – sowohl für Abiturient*innen aus den Vorjahren als auch für Studieninteressierte aus anderen Bundesländern oder dem Ausland.
Das Schulministerium geht davon aus, dass in NRW dieses Jahr rund 22.000 Schüler*innen ihr Abitur an Berufskollegs oder Gesamtschulen machen. An den Gymnasien fällt der Abiturjahrgang indes aus, denn dort finden die Prüfungen nun nicht mehr in Klasse 12, sondern wie früher erst in Klasse 13 statt. Dadurch gibt es 2026 im bevölkerungsreichsten Bundesland rund 40.000 frischgebackene Abiturient*innen weniger. Die Hochschulen in NRW rechnen daher in diesem Jahr auch mit weniger Studienanfänger*innen. Dabei ist unklar, wie groß der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr tatsächlich sein wird. Ein Minus von knapp 20 Prozent lautet die Prognose der Kultusministerkonferenz, die berücksichtigt, dass die Lücke durch Interessierte aus vorherigen Abiturjahrgängen oder von außerhalb verkleinert wird.
An der TU Dortmund gibt es in diesem Jahr einige Besonderheiten wie NC-freie Einschreibungen im Lehramt oder den ersten voll englischsprachigen Bachelorstudiengang. Das Lehramtsstudium ist an der TU Dortmund besonders beliebt: Ein Viertel aller Erstsemester schreibt sich ein, um Lehrer*in an einer der fünf Schulformen zu werden. Bisher war das ganz ohne NC nur für Berufskolleg möglich, nun geht dies für diverse Fächerkombinationen in allen Schulformen bis auf Grundschule. Einige stark nachgefragte Schulfächer wie Deutsch oder Psychologie bleiben zulassungsbeschränkt, sodass dafür nach wie vor eine Bewerbung nötig ist.
Als erster voll englischsprachiger Bachelorstudiengang der TU Dortmund startet „Political Conflict Studies“ zum kommenden Wintersemester. Damit gibt es neben den zahlreichen englischen Masterstudiengängen nun auch ein grundständiges Angebot, das die hiesigen Studieninteressierten ebenso wählen können wie Interessierte aus dem Ausland ohne Deutschkenntnisse. Das Lehrangebot richtet sich an junge Menschen, die eine berufliche Zukunft etwa in Politikberatung oder internationalen Organisationen anstreben.
Zum Wintersemester können Studienanfänger*innen an der TU Dortmund im Bachelor zwischen 33 Fachstudiengängen sowie fünf Lehramtsformen mit insgesamt 40 verschiedenen Fächern wählen. Die Webseite informiert über Spezifika, etwa für welche NC-Fächer eine Bewerbung bis zum 15. Juli nötig ist oder für welche Fachrichtungen eine Eignungsprüfung erforderlich ist. In viele Angebote ist eine direkte Einschreibung bis zum 9. Oktober möglich.
Zu den Studiengängen: https://www.tu-dortmund.de/studieninteressierte/studienangebot/
TU Dortmund informiert bei digitaler „Nacht der Beratung“ über Studium Angebot für Studieninteressierte (PM)
Die Abi-Klausuren sind geschrieben, Studieninteressierte können sich aktuell für ein Studium an der TU Dortmund bewerben oder einschreiben. Am 25. Juni besteht von 16 bis 20 Uhr die Möglichkeit, sich digital zu informieren und beraten zu lassen. Neben der Zentralen Studienberatung stehen Studierende, Fachschaften und Berater*innen für Fragen rund um Studienwahl, Bewerbung und Finanzierung bereit. Für das kostenfreie Angebot ist keine Anmeldung notwendig.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Studieninteressierte, die noch unsicher oder unentschlossen sind, welchen Studiengang sie studieren möchten. Zum Auftakt der Nacht der Beratung informiert die Allgemeine Studienberatung von 16 bis 16.30 Uhr in einem Vortrag über die Themen Bewerbung und Einschreibung. Anschließend können die Teilnehmenden verschiedene digitale Informations- und Beratungsangebote besuchen, Studiengänge kennenlernen und mit Studierenden und Beratenden sprechen. Darüber hinaus bietet die Zentrale Studienberatung von 17 bis 19 Uhr individuelle digitale Beratungsgespräche sowie von 19 bis 20 Uhr eine telefonische Beratung an. Die Zoom-Links zu den einzelnen Angeboten werden am Veranstaltungstag auf der Website der Nacht der Beratung veröffentlicht.
Neben dem Team der Allgemeinen Studienberatung, dem Talentscouting und Studierenden aus verschiedenen Studiengängen werden auch das Referat Internationales sowie das Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrkräftebildung und Lehr/-Lernforschung (DoKoLL) anwesend sein und sich den folgenden Fragen widmen:
– Wie finde ich heraus, welcher Studiengang zu mir passt?
– Welche Studiengänge bietet die TU Dortmund an?
– Welche Berufsaussichten habe ich mit dem Studium?
– Wie muss ich mich für ein Studium bewerben?
– Was mache ich, wenn ich keinen Studienplatz erhalte?
– Wie kann ich einen Auslandsaufenthalt in mein Studium integrieren?
– Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es während des Studiums?
– Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Studierende mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen?
– Wie verläuft der Studienstart?
Die verschiedenen Informations- und Beratungsangebote finden zwischen 16 und 20 Uhr digital statt. Die Teilnehmenden können jederzeit in die Sessions einsteigen und zwischen den Angeboten wechseln. Weitere Infos zum Programm: https://www.tu-dortmund.de/nachtderberatung