Mit Musik, Ansprachen und Infos: FH Dortmund begrüßt neue Studierende im Konzerthaus

Rund 2000 Erstsemester starten feierlich ins neue Studienjahr

Blick in den Saal
FH-Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel (3.v.l.) begrüßte gemeinsam mit OB Thomas Westphal (4.v.r.) und Vertreter:innen des AStA die neuen Erstsemester:innen. Die Moderation übernahm Rainer Holl (l.). Die Dortmunder Philharmoniker mit ihrem Generalmusikdirektor Jordan de Souza und Konzertmeister Alexander Prushinskiy (2.u.3.v.r.) empfingen sie musikalisch. Konzerthaus-Intendant Dr. Raphael von Hoensbroech (r.) verloste spontan Konzerttickets an die neuen Studierenden. Foto: FH Dortmund / Roland Baege

Mit einer feierlichen Veranstaltung im Konzerthaus Dortmund begann für etwa 2000 Erstsemester der Fachhochschule Dortmund ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt. Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel und Oberbürgermeister Thomas Westphal hießen die „Erstis“ willkommen. In den kommenden Tagen gibt es weiteren Angeboten für die neuen Studierenden – Höhepunkt ist die große Ersti-Party am 25. September 2025 im FZW.

Feierlicher Start im Dortmunder Konzerthaus

Viele der neuen Studierenden waren der Einladung der Hochschule zur zentralen Begrüßung gefolgt, die Reihen des großen Saals im Konzerthaus bis in den Oberrang gefüllt. „Ihr Studium ist eine Reise voller Eindrücke, Begegnungen und Herausforderungen – aufregend und manchmal auch ein bisschen überwältigend“, sagte FH-Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel in ihrer Begrüßungsrede an die Neuen.

Die Fachhochschule Dortmund bietet aktuell rund 70 Bachelor- und Masterstudiengänge an – für einige Studiengänge sind noch Studienplätze verfügbar. Studierende, die sich bereits für die FH entschieden haben, lobte Oberbürgermeister Thomas Westphal in seinem Grußwort: „Mit dieser Entscheidung haben Sie alles richtig gemacht. Denn die Fachhochschule hat Ihnen richtig viel zu bieten.“

Die Hochschule habe nicht nur ihren Standort in Dortmund, sie sei vielmehr Teil des Lebens in dieser Stadt und arbeite für die Stadtgesellschaft.

FH Dortmund bietet Raum für Praxis und Beteiligung

Rektorin Appel machte den Neulingen außerdem Mut, sich aktiv einzubringen: „Unsere FH lebt von Teamarbeit, von Praxisnähe und Innovationen. Wir wollen, dass Sie nicht nur Wissen aufnehmen, sondern Gestalter:innen werden. Nutzen Sie diese Chance. Diskutieren Sie, hinterfragen Sie, bringen Sie eigene Ideen und sich selbst ein.“

Die Fachhochschule Dortmund bietet dafür den nötigen Raum und für die Herausforderungen im Studium eine Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten. Im Foyer des Konzerthauses präsentierten sich neben den Fachschaften auch Career Service, Studierendenwerk, Hochschulsport, Familienservice, Mathe-HelpDesk, International Office und viele weitere.

Für die Neuen gibt es in den kommenden Tagen weitere Orientierungsangebote der insgesamt acht Fachbereiche. Höhepunkt der Ersti-Woche ist die große Erstsemester Party am 25. September 2025 im FZW. Dort werden unter anderem auch Lehrende der FH auflegen.

Mehr Informationen:

  • Eine Übersicht zu freien Studienplätzen gibt es unter: www.fh.do/frei.

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Reaktionen

  1. Nacht der Biosignale an der FH Dortmund (PM)

    Wie verändert Schlagzeugspielen unser Gehirn? Was kann KI in der Herzchirurgie? Was ist das Geheimnis menschlicher Intelligenz? Bei der Nacht der Biosignale an der Fachhochschule Dortmund gibt es auf diese und weitere Fragen Antworten.

    Was: Nacht der Biosignale – Kurzvorträge aus der Biomedizintechnik
    Wann: Freitag, 7. November 2025, ab 17 Uhr / Einlass ab 16 Uhr
    Wo: FH Dortmund, Campus Sonnenstraße, Haus A, Hörsaal A 101

    Die Nacht der Biosignale findet deutschlandweit an verschiedenen Standorten statt und wird vom VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) organisiert. Das Ziel: innovative Entwicklungen in der medizintechnischen Forschung allen Interessierten verständlich zu erklären. Eingeladen sind Schüler*innen und Studierende, Interessierte Bürger*innen mit und ohne Vorwissen.

    Vier Forschende vom Fachbereich Informationstechnik der FH Dortmund und drei Gäste stellen in je 20-minütigen Kurzvorträgen ihre Arbeit vor. Anschließend bleibt Zeit für ein paar Fragen, bevor der nächste Vortrag beginnt. Zwischendurch gibt es Waffeln, Kinderpunsch und Glühwein. Der Eintritt ist frei. Ein ausführliches Programm gibt es unter http://www.fh.do/biosignale

    Die Expert*innen stellen unter anderem das ultraschnelle Mikroskop „ComplexEye“ vor, mit dem Immunzellen in Echtzeit verfolgt werden können. Sie erklären, wie sich Daten mithilfe von Molekülen übertragen lassen und wie hyperspektrale Kameras unser Gewebe untersuchen, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Sie zeigen die Entwicklung bei Brain-Computer-Interface auf, eine spezielle Mensch-Maschine-Schnittstelle und wie KI die Sicherheit bei Operationen in der Herzchirurgie verbessert.

    Die Vorträge sind flankiert von Exponaten und Technik zum Ausprobieren.

  2. Die FH Dortmund präsentiert außergewöhnliche Bierdeckel-Sammlung (PM)

    Der Eintritt ist frei.Rund 1600 Bierdeckel aus 50 Jahren sind ab Donnerstag, 4. Dezember 2025, in der Galerie am Max-Ophüls-Platz 2 der FH Dortmund zu sehen. Der Eintritt ist frei.

    Gesammelt hat sie ein Mitarbeiter des Fachbereichs Design, der anonym bleiben möchte, seit 1976 in Gaststätten in Deutschland und darüber hinaus, zum Beispiel in Wien, Passau, Kronach, Bratislava und Brüssel.

    An der Gestaltung des Ausstellungsraums haben sich mehrere weitere Mitarbeitende des Fachbereichs beteiligt. Die Ausstellung markiert gleichzeitig das Ende der Sammlung: Am 19. Dezember werden die Filzuntersetzer an einen anderen Sammler übergeben.

  3. Die zweite Entscheidung: Orientierungshilfe bei Studienzweifeln (PM)

    Für Studierende mit Zweifeln am Studium bieten die Fachhochschule Dortmund und die TU Dortmund die gemeinsame Infoveranstaltung „Die zweite Entscheidung“ an, um Lösungen und Alternativen vorzustellen.

    Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ stehen Netzwerkpartner*innen des „Beratungsnetzwerks Studienzweifel“ den Studierenden Rede und Antwort. Themen sind zum Beispiel Entscheidungsfindung, Studiengangs- und Hochschulwechsel oder Chancen für Studienaussteigende in der Berufsausbildung. Während der gesamten Veranstaltung am Mittwoch, 10. Dezember 2025, haben Studierende von 11 bis 13 Uhr die Möglichkeit für individuelle Gespräche mit den Expert*innen.

    Neben der Allgemeinen und der Psychologischen Studienberatung der beiden Hochschulen sowie dem Career Service der FH beteiligen sich auch die Agentur für Arbeit Dortmund, die Handwerkskammer Dortmund sowie die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Mehr zum Programm: http://www.fh.do/zweite

    Wer: Fachhochschule und TU Dortmund
    Was: Infoveranstaltung für Studierende
    Wann: Mittwoch, 10. Dezember 2025, 11-13 Uhr
    Wo: Emil-Figge-Straße 50 (Foyer)

  4. Neu: KinderFH lädt junge Forscher*innen ein (PM)

    Werde schlau wie ein FHuchs: Mit der neuen KinderFH startet die Fachhochschule Dortmund im Sommersemester ein spannendes Angebot für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Aus der MINT-AG entstanden, bietet das Programm Workshops und Vorlesungen, bei denen die jungen Forscher*innen in die Welt der Wissenschaft eintauchen können. Den Auftakt macht am 28. Februar der Fachbereich Maschinenbau. Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel erklärt, was Chemie und Lego-Steine gemeinsam haben.

    Wie macht der Zitteraal eigentlich Strom? Wer kann einem Roboter das Denken beibringen? Und was kann Technik leisten, um unsichtbare Kräfte in unserem Körper sichtbar zu machen? Es gibt viele spannende Fragen in der Wissenschaft. Die neue KinderFH geht diesen Fragen auf den Grund. Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind eingeladen, echte Hochschulluft zu schnuppern und gemeinsam mit Wissenschaftler*innen zu forschen, zu experimentieren und zu entdecken.

    Vielfältige Themen aus allen Fachbereichen

    Das Programm der KinderFH bietet einen Mix verschiedener Wissenschaftsdisziplinen. „Mit diesem Angebot möchten wir Kindern zeigen, wie spannend Wissenschaft und Forschung sein können“, sagt Sonja Hunscha, Gleichstellungsbeauftragte der FH Dortmund.

    „Uns ist wichtig, dass alle Kinder – unabhängig von ihrem Hintergrund – die Möglichkeit erhalten, ihre Neugier zu entdecken und erste Berührungspunkte mit der Hochschule zu erleben. Besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern wollen wir mit der KinderFH Begeisterung wecken und Barrieren abbauen.“

    Durch die Kombination aus Vorlesungen und praktischen Workshops können die Kinder selbst experimentieren und eigene Fragen entwickeln.

    Auftakt am 28. Februar

    Den offiziellen Start der KinderFH bildet die Veranstaltung „Was Chemie und Lego gemeinsam haben?“ am Samstag, 28. Februar, von 11 bis 12.30 Uhr an der Sonnenstraße 96 (Raum B309). Prof. Dr. Tamara Appel, Rektorin der FH Dortmund, und Sabine Hammer vom Fachbereich Maschinenbau zeigen, wie Chemie überall um uns herum ist und wie mit kleinsten Bausteinen die coolsten Dinge erfunden werden können.

    Die weiteren Termine finden in der Regel freitags um 16 Uhr an den Standorten Sonnenstraße und Emil-Figge-Straße statt. Eltern können ihre Kinder per E-Mail über kinder-fh@fh-dortmund.de anmelden. Weitere Informationen zum vollständigen Programm finden sich auf der Website der FH Dortmund unter http://www.fh-dortmund.de/kinderfh

  5. KI-Assistent für Informatik-Studierende: FH Dortmund entwickelt „IPPOLIS Chat“ (PM)

    Die Sprach-KI-Alternative „IPPOLIS Chat“ der FH Dortmund ist bedeutend kleiner, sparsamer und sicherer als ihre weltbekannten Pendants Gemini, Claude, ChatGPT und Copilot. Außerdem verfügt sie über exklusives FH-Dortmund-Wissen.

    Es begann Anfang 2022 als Chatbot-Projekt von Prof. Dr. Sven Jörges und Andre Maria Cordes für die Informatik-Studierenden der FH Dortmund. Der Bot sollte bei allgemeinen Fragen zum Studium helfen und auf hilfreiche Infos und Angebote verlinken. Die Funktionsweise war vergleichsweise einfach: Zu jeder Userfrage sollte aus dem Pool aller Antworten die passende gefunden und angezeigt werden.

    Im November 2022 veröffentlichte OpenAI das Large-Language-Model ChatGPT und entfesselte einen beispiellosen KI-Siegeszug. Mit einem Mal sah jeder Chatbot alt aus. Nach einer kurzen Übergangsphase stellte das Team um Prof. Jörges den Chatbot ein und konzentrierte sich auf Variante mit generativer KI.

    Info-GPT ist online

    Mit Erfolg: Als „Info-GPT“ ist das Ergebnis nun für die Studierenden online, hilft bei Fragen zu Lehrveranstaltungen, gibt Tipps zu Aufgaben und Projekten, stellt Lernressourcen zur Verfügung, findet Ansprechpersonen und einiges mehr. Mit ein bis zwei Updates pro Semester bleibt das verfügbare Wissen aktuell.

    Mit den Bergen von Wissen, die Claude, Copilot und ChatGPT abschöpfen können, will sich das FH-Geschöpf nicht messen. „Aber es gibt Bereiche, in die die großen LLMs nicht hineinschauen können“, sagt Prof. Jörges. „Die FH Dortmund ist so ein Bereich. Wenn es darum geht, kann unser Info-GPT sehr hilfreich sein.“

    Gut und grün

    Und dafür benötigt Info-GPT keine umweltbelastenden Serverfarmen in der Landschaft oder KI-Satelliten im Orbit wie die großen KI-Dienste. Stattdessen reichen ein Server und eine Grafikkarte, um die aktuelle Auslastung von bis zu 50 Anfragen gleichzeitig locker bedienen zu können. Weil die Hardware am Standort steht, dringen auch keine Daten in die Welt. Safe, smart und sustainable.

    Zum Projekt

    „IPPOLIS Chat“ ist eines von vier Teilprojekten des IPPOLIS-Projekts und wird gefördert von der Bund-Länder-Initiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“. IPPOLIS steht für „Intelligente Unterstützung projekt- und problemorientierter Lehre und Integration in Studienabläufe“. Es soll am Fachbereich Informatik neue KI-nutzende Lernunterstützungen fördern.

    Bei einer größeren Fallstudie im Kurs „Data Science Projekt“ im Oktober wurden alle vier Teilprojekte zusammen eingesetzt, um Studierenden den Alltag eines Data Scientist näher zu bringen, inklusive geführtes Vorgehen durch „IPPOLIS Scaffolds“, statistische Erhebung mit „IPPOLIS Analyse“, Austausch mit Experten/Industriepartnern über Chatbots und des Verfassens eines wissenschaftlichen Berichts mit „IPPOLIS Write“.

  6. Studienzweifel als Chance FH Dortmund und NRW-Hochschulen beraten (PM)

    Unsicherheit am gewählten Studiengang kann überaus belastend sein. Bis Ende März machen die FH Dortmund und viele andere Hochschulen in NRW dazu mehr als 50 Angebote.

    Überwiegend digital sind die Vorträge, Workshops und Beratungen der. Wer nicht mehr weiß, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist, kann sich Hochschulen bis 27. März 2026 konkrete Hilfe holen und nicht nur mit Ansprechpartner*innen der Hochschulen, sondern auch mit Akteur*innen des Arbeitsmarktes ins Gespräch kommen. Studierende können ihre Situation reflektieren, ihre persönlichen Kompetenzen ausloten und gezielte Schritte zu wichtigen Entscheidungen gehen.

    Das Next Career Team der FH Dortmund beteiligt sich mit drei Angeboten:

    – „Kompetenzen im Blick: Recherchestrategien für die Neuorientierung“ am 24. März (Dienstag) von 9 bis 10.30 Uhr. Der Online-Workshop stellt digitale Recherchetools zu Ausbildungs- und Studienoptionen sowie zu beruflichen Möglichkeiten vor. Außerdem erfahren die Teilnehmenden, wie sie ihre Fähigkeiten erkennen und bei der Neuorientierung einsetzen können.

    – „Studienzweifel? Finde deinen Weg!“ am 25. März (Mittwoch) von 10.30 bis 12.30 Uhr. Der Online-Workshop dient der Entscheidungsfindung für oder gegen das aktuelle Studium und gibt Impulse und Infos für das weitere Vorgehen.

    – „Studienzweifel im Dialog: Expert*innen geben Antworten“ am 26. März (Donnerstag) von 15 bis 16 Uhr mit Mitarbeitenden der Agentur für Arbeit, der Handwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer, der FH Dortmund, der TU Dortmund und mit Studierenden.

    Für beide Workshops ist eine Anmeldung per E-Mail an studienzweifel@fh-dortmund.de erforderlich. Für die Podiumsrunde ist keine Anmeldung nötig. Die Teilnahme ist jeweils kostenlos und steht allen Interessierten offen. Alle Infos und Links auf http://www.fh.do/zweifel

    Das Netzwerk

    Die Themenwochen „Studienzweifel“ bieten Studierenden zum siebten Mal gezielte Beratung. Sie sind das Angebot des landesweiten Programms „Next Career“. Die Zentralen Studienberatungen und Career Services der Hochschulen organisieren die Angebote, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW übernimmt die Finanzierung.
    Neben der FH Dortmund sind diese Hochschulen dabei: TU Dortmund, RWTH Aachen, FH Aachen, HS Bochum, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Universität Duisburg-Essen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Hochschule Düsseldorf, FernUniversität Hagen, Universität zu Köln, TH Köln, FH Münster, Universität Münster, Hochschule Niederrhein, Hochschule Rhein-Waal, Universität Siegen, Westfälische Hochschule und Bergische Universität Wuppertal.

  7. Ruhr Metropolitan School: Interdisziplinäres Studium schon im Bachelor (PM)

    Studierende der FH Dortmund können im Sommersemester 2026 erstmals Wahlpflichtmodule in anderen Bachelor-Studiengängen belegen und sich anrechnen lassen.

    Was für Masterstudierende schon seit vielen Jahren möglich ist, gilt nun auch für vier Bachelorstudiengänge. Alle Studierenden der Bachelorstudiengänge der Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik können Wahlpflichtmodule aus anderen BA-Studiengängen belegen und sich auf die Studienleistung anrechnen lassen.

    Mehr Kontakte, mehr Input, mehr Themen

    Teilnehmen können Studierende der vier Studiengänge Biomedizintechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik sowie Energiewirtschaft und Energiedatenmanagement, die im vierten oder einem höheren Semester sind. Sie können jeweils aus mehreren Modulen der anderen beteiligten Studiengänge wählen. Weitere Studiengänge sollen folgen.

    So eignen sich Studierende interdisziplinäres Wissen an, lernen andere Lehrende und deren Methoden kennen, bauen ihr Netzwerk zu Studierenden anderer Studiengänge aus, arbeiten in ihnen bisher unbekannten Laboren und vergrößern ihr Spektrum an Themen für Projekt- und Abschlussarbeiten.

    Der Arbeitsmarkt tickt interdisziplinär

    Federführend bei der Umsetzung des Angebots ist die Ruhr Metropolitan School (RMS) in Kooperation mit Prof. Dr. Bernd Runge, Dekan im Fachbereich Elektrotechnik. „Die Fachdisziplinen sind auf dem aktuellen Arbeitsmarkt und auch in der Forschung stark miteinander verwoben“, erläutert Prof. Runge. „Da ist es naheliegend, dies auch curricular abzubilden und unseren Bachelor-Studierenden interdisziplinäre Angebote zu machen.“

    Welche Wahlpflichtmodule für RMS-Studierende geöffnet sind, wer das Angebot nutzen kann, wie die Anmeldung funktioniert und viele weitere Informationen gibt es auf https://fh.do/rms-ba.

  8. Kostenfreier Karriere-Boost an der FH Dortmund: Fachhochschule wird zum Zentrum für Digitale Kompetenzentwicklung (PM)

    Die Fachhochschule Dortmund punktet mit herausragenden Angeboten für den Berufseinstieg: Für ihr kostenfreies „ICDL“-Kursangebot wurde die Hochschule nun als „Zentrum für Digitale Kompetenzentwicklung“ ausgezeichnet. Studierende können im Career Service wichtige digitale Fähigkeiten für ihren Lebenslauf erwerben – von Datenschutzfragen bis hin zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

    Ob für die Abschlussarbeit oder später im Job – fundierte digitale Kompetenzen sind heute unerlässlich. Der Career Service der FH Dortmund bietet Studierenden deshalb die Möglichkeit, sich in speziellen ICDL-Kursen (International Certification of Digital Literacy) weiterzubilden. Das Angebot wurde nun durch die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik gewürdigt. Bei einer Feierstunde in Köln erhielt die FH Dortmund die offizielle Auszeichnung als „Zentrum für Digitale Kompetenzentwicklung“.

    „Wir möchten unseren Studierenden nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern ihnen ganz konkrete Werkzeuge für ihren erfolgreichen Berufseinstieg mitgeben“, erklärt Jörg Broer, Lehrbeauftragter an der FH Dortmund. Er hat das ICDL-Kursangebot an der Fachhochschule maßgeblich mitentwickelt. „Die Auszeichnung bestätigt, dass wir mit unserem praxisnahen Zertifikatsprogramm genau auf dem richtigen Weg sind und den Nerv der modernen Arbeitswelt treffen.“

    Was sind ICDL-Kurse und warum sind sie wichtig?

    Der ICDL fungiert als weltweit etablierter Standard, um digitale Fähigkeiten valide, messbar und vergleichbar nachzuweisen. An der FH Dortmund umfasst das Programm derzeit zehn Module. Die Themenbandbreite ist groß: Sie reicht von Grundlagen in Office-Anwendungen und Projektplanung über Datenschutz nach DSGVO bis hin zu alltäglicher IT-Sicherheit und Medienkompetenz. Die erworbenen Fähigkeiten lassen sich unmittelbar im Studium und im späteren Berufsalltag anwenden. Für die Studierenden der FH Dortmund ist die Teilnahme an diesen karrierefördernden Kursen inklusive Prüfungen komplett kostenfrei. „Außerhalb der Hochschule werden für Kurse und Zertifikate gern mehr als 1.000 Euro aufgerufen“, betont Miriam Klappert vom Career Service.

    „Besonders stolz sind wir auf die stetige Weiterentwicklung unserer Inhalte“, ergänzt Jörg Broer. „Ab Herbst 2026 werden wir das neue ICDL-Modul zur Künstlichen Intelligenz anbieten und damit die Fachkräfte von morgen auf eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien unserer Zeit vorbereiten“ Dass das Konzept ankommt, belegen die Zahlen: In den vergangenen 19 Jahren wurden an der FH Dortmund bereits mehr als 7.000 ICDL-Prüfungen erfolgreich abgelegt.

  9. Deutsch-französische Organisationen im Fokus: Podiumsdiskussion mit Publikumsdebatte an der FH Dortmund (PM)

    Der Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Dortmund veranstaltet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Deutsch-französische Organisationen im Fokus: Macht, Kultur, Verhandlung“. Treffpunkt ist am Montag, 15. Juni 2026, um 18 Uhr auf dem Campus Emil-Figge-Straße im Haus 38b, Raum 003.

    Teilnehmer der Diskussion sind Patrice Pélissier, Honorarkonsul Frankreichs in Deutschland, und BWL-Professor Dr. Claus Vormann von der FH Dortmund. Die Moderation übernimmt Christophe Peyrani, FH-Lehrender für Wirtschaftsfranzösisch.

    Berücksichtigt werden unterschiedliche Teilaspekte: Dazu gehören die Ausbildung der Eliten und des Personals sowie deren Auswirkungen auf die hierarchischen Beziehungen. Außerdem geht es um die Erfahrungen mit hierarchischen Beziehungen innerhalb von Unternehmen. Beleuchtet werden auch die Unternehmenskultur und ihre Gemeinsamkeiten je nach Unternehmensprofil (Start-up, KMU, Großunternehmen). Darüber hinaus wollen die Diskutanten die Verhandlungskulturen bzw. die Erfahrungen mit hierarchischen Beziehungen zwischen den Unternehmen vergleichen. Und zum Abschluss rücken die unterschiedlichen Herangehensweisen an hierarchische Beziehungen in der Politik ins Blickfeld.

    Nach der einstündigen, auf Deutsch geführten Diskussion folgt eine halbstündige Debatte mit dem Publikum. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

    Wer: Fachbereich Wirtschaft der FH Dortmund
    Wann: Montag, 15. Juni 2026, 18 bis 19.30 Uhr
    Wo: FH-Campus Emil-Figge-Straße, Haus 38b, Raum 003

  10. Tag der offenen Tür an der FH Dortmund: Einblicke und informatives Programm für Studieninteressierte (PM)

    Wer: Fachhochschule Dortmund
    Was: Tag der offenen Tür
    Wann: Freitag, 12. Juni 2026, 9 bis 16 Uhr
    Wo: Sonnenstraße 96-100, Emil-Figge-Straße 38-44 und Max-Ophüls-Platz 1-2

    Die Fachhochschule Dortmund öffnet am Freitag, 12. Juni 2026, wieder ihre Tür(en): Welche Studiengänge gibt es und was macht den Studienalltag aus? Unter dem Motto „Finde dein Studium“ bekommen Studieninteressierte von 9 bis 16 Uhr jede Menge Einblicke und Antworten auf ihre Fragen.

    An den Standorten Emil-Figge-Straße, Max-Ophüls-Platz und Sonnenstraße bietet der „Tag der offenen Tür“ unter anderem Labor- und Campusführungen, Schnuppervorlesungen, Austausch mit Studierenden und Lehrenden, Studienberatung, Familienangebote und Infos zu Karriere-Perspektiven. Erstmalig können die Besucher*innen an einer Campus-Rallye teilnehmen und mit etwas Glück zwei Tickets für das Festival Juicy Beats im Dortmunder Westfalenpark gewinnen.

    Zum besonderen Erlebnis wird das Programm außerdem beispielsweise mit der Show „Keine Angst vor Maschinen und Robotern!“, dem Tiny-House-Office Soffi und einer Roboter-Challenge Mensch versus Maschine. Auch eine Präsentation, wie Künstliche Intelligenz (KI) in der Herzchirurgie unterstützen kann, die Live-Demonstration einer Filmmischung sowie Workshops für 3D-Druck und KI sind Teil des abwechslungsreichen Tages. Für die Verpflegung ist mit vielfältigen Speisen und Getränken gesorgt.

    Zum vollständigen Programm:
    http://www.fh-dortmund.de/infotag

  11. Gemeinsam für Morgen: Grüne Impulse am Campus – Nachhaltigkeitswoche mit breitem Programm an Dortmunder Hochschulen (PM)

    Die beiden großen Dortmunder Hochschulen und das Studierendenwerk laden zur Nachhaltigkeitswoche vom 22. bis 25. Juni 2026 an ihre Standorte ein. An vier Tagen – von Montag bis Donnerstag – steht ein nachhaltiges Alltagsleben im Zentrum dieses Angebots für Studierende und alle Interessierten. Organisiert von den Nachhaltigkeitsbüros und den Allgemeinen Studierenden-Ausschüssen (AStA) der Fachhochschule Dortmund und der Technischen Universität Dortmund sowie dem Studierendenwerk Dortmund, bietet die Nachhaltigkeitswoche eine Mischung aus Workshops sowie Aktions- und Informationsständen. Der Großteil des Programms findet auf dem gemeinsamen Campus von TU und FH an der Emil-Figge-Straße statt. Alle Angebote und Informationen gibt es online: http://www.fh.do/nachhaltig

    Einige Highlights der Nachhaltigkeitswoche 2026:
    Nachhaltigkeitsmeile am Montag, 22. Juni, von 10.30 bis 14 Uhr im Foyer des Studierendenwerks (Vogelpothsweg 85): Von regionalen Produkten bis zu spannenden Initiativen gibt es jede Menge Ideen und Anregungen für ein nachhaltigeres Leben.
    Am Dienstag, 23. Juni, folgt ab 10 Uhr der KreativFlohMarkt vor der Emil-Figge-Straße 50 inklusive Saatgut- und Pflanzentauschbörse: Trödeln, tauschen, verkaufen – Studierende bekommen kostenlos einen Stand und gebrauchte Dinge eine zweite Chance.
    Die „MachBar!“ am Mittwoch, 24. Juni, ist eine kreative Werkstatt rund um Nachhaltigkeit und praktische Ideen fürs Selbermachen. Eine Übersicht aller Workshops gibt es auf der Website.

    „Weniger, effizienter, besser. Das funktioniere in allen Lebensbereichen“, sagt Laszlo Küster, Energiemanager der FH Dortmund. Am Anfang zähle nicht die Anzahl der Schritte, sondern ihre Richtung, „indem wir weniger Ressourcen verbrauchen, diese effizienter nutzen und aus erneuerbaren Quellen beziehen.“

    Die Nachhaltigkeitswoche bringe Studierende, Lehrende und Beschäftigte auf dem Campus zusammen, „um über nachhaltige Lösungen nachzudenken und Ideen für deren Umsetzung zu entwickeln“, betont Nina Hänisch vom Nachhaltigkeitsbüro der TU Dortmund. Sie schaffe Raum für Austausch und sensibilisiere für ökologische und soziale Verantwortung.

    „Nachhaltigkeit soll für Studierende kein abstraktes Konzept sein, sondern im Alltag erlebbar werden“, ergänzen Rico Heber und Anisha Kapali vom Nachhaltigkeitsbüro des Studierendenwerks Dortmund. „In der Nachhaltigkeitswoche zeigen wir, wie kleine Entscheidungen beim Wohnen, Essen oder im Campusleben gemeinsam Wirkung entfalten können.“ Das Studierendenwerk wird die gesamte Woche über nachhaltige Speisen in seinen Mensen anbieten.

    Die Nachhaltigkeitswoche ist kostenlos und offen für alle Interessierten.

  12. Diskussion über Soziale Arbeit Sozial-philosophischer Sommer-Salon der FH Dortmund (PM)

    Wer: FH Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften
    Was: Sozial-philosophischer Sommer-Salon
    Wann: Mittwoch, 17. Juni 2026, 14.15 bis 15.45 Uhr
    Wo: Emil-Figge-Straße 44, Raum 335, 44227 Dortmund

    In der diesjährigen Sommer-Ausgabe des „Sozial-philosophischen Salons“ am Mittwoch, 17. Juni 2026, beschäftigt sich der Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund mit der Frage, wie die Soziale Arbeit vom Werk Judith Butlers profitieren kann.

    Judith Butler ist eine feministische Philosophin und gilt als einflussreiche Theoretikerin. Im Zentrum ihrer sozialkritischen Schriften steht das Verhältnis von Subjekt, Körper und Macht. „Viele der Themen im Werk von Butler, wie gesellschaftliche Anerkennung, Diversität, Vulnerabilität, Ethik, Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltlosigkeit, sind ausnahmslos Konzepte, mit denen sich die Soziale Arbeit auseinandersetzt und für die es immer wieder Aktualisierung braucht“, so Prof. Dr. Carla Schriever, die im Sommer-Salon zu Gast ist. Sie hat in ihrer Publikation „Judith Butler – Ein Praxisbuch für die Soziale Arbeit“ aufgezeigt, wie die Soziale Arbeit am Werk von Judith Butler anknüpfen kann und wird dies anhand der Konzepte Verletzbarkeit und Betrauerbarkeit verdeutlichen.

    Die Besucher*innen des Sommer-Salons sind eingeladen, gemeinsam mit Carla Schriever theoretische und praktische Perspektiven zu verbinden. Die Teilnahme von 14.15 bis 15.45 Uhr im Raum 335 an der Emil-Figge-Straße 44 ist für alle Interessierten ohne Anmeldung und kostenlos möglich.

  13. Langer Abend der Studienberatung Fachhochschule Dortmund unterstützt Studieninteressierte (PM)

    Was? Studienberatung der FH Dortmund
    Wann? Donnerstag, 25. Juni 2026, zwischen 16 und 19 Uhr
    Wo? Online: http://www.fh.do/abend

    Beim digitalen „Langen Abend der Studienberatung“ der Fachhochschule Dortmund geht es am Donnerstag, 25. Juni 2026, zwischen 16 und 19 Uhr ganz praktisch und verständlich um Details zur Studienwahl.

    Das Online-Angebot richtet sich vor allem an Studieninteressierte, die Fragen rund ums Studium haben. Zum Beispiel: Welcher Studiengang passt zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten? Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen? Was ist bei der Bewerbung zu beachten? Und welche Alternativen gibt es, wenn der gewünschte Studienplatz nicht zur Verfügung steht?

    Die Teilnahme an der Veranstaltung der Zentralen Studienberatung ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Weitere Infos mit Teilnahme-Links: http://www.fh.do/abend

  14. Die zweite Entscheidung Orientierungshilfe bei Studienzweifeln (PM)

    Wer: Fachhochschule und TU Dortmund
    Was: Infomesse für Studierende
    Wann: Mittwoch, 1. Juli 2026, 11-13 Uhr
    Wo: vor der Mensa kostBar, Emil-Figge-Straße 40a

    Für Studierende mit Zweifeln am Studium bieten die Fachhochschule Dortmund und die TU Dortmund die gemeinsame Infomesse „Die zweite Entscheidung“ an, um Lösungen und Alternativen vorzustellen.

    Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ stehen Netzwerkpartner*innen des „Beratungsnetzwerks Studienzweifel“ den Studierenden Rede und Antwort. Themen sind zum Beispiel Entscheidungsfindung, Studiengangs- und Hochschulwechsel oder Chancen für Studienaussteigende in der Berufsausbildung. Während der gesamten Veranstaltung am Mittwoch, 1. Juli 2026, haben Studierende von 11 bis 13 Uhr die Möglichkeit für individuelle Gespräche mit den Expert*innen.

    Neben der Allgemeinen und der Psychologischen Studienberatung der beiden Hochschulen sowie dem Career Service der FH beteiligen sich auch die Agentur für Arbeit Dortmund, die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund sowie die Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Mehr zum Programm: http://www.fh.do/zweite

  15. Studienberatung auf Augenhöhe: „StuBen“ der FH Dortmund nehmen Schüler*innen die Zukunftsangst (PM)

    Wohin nach der Schule? Wer vor der Entscheidung für ein Studium steht, sieht sich oft mit einem Berg von Fragen und Formularen, aber auch Sorgen und Ängsten konfrontiert. An der FH Dortmund gibt es einen besonders leichten und unkomplizierten Weg der Orientierung: Die Studentischen Berater*innen – oder kurz „StuBen“.

    Als Studierende der jeweiligen Fachbereiche beraten sie Studieninteressierte direkt aus dem eigenen Hochschul-Alltag heraus – auf Augenhöhe, ehrlich und ohne bürokratische Hürden. „Für die Schüler*innen ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass da jemand sitzt, der nur ein paar Jährchen älter ist als sie selbst. Da fällt es oftmals leichter, Fragen zu stellen“, erzählt Sina Polifka. Sie studiert Architektur und ist als Studentische Beraterin aktiv. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen auch an den anderen Fachbereichen bildet sie eine wichtige Schnittstelle zwischen den Jugendlichen und der Hochschule.

    Lebensfragen statt Paragrafen

    Bei den StuBen geht es auch um das echte Leben auf dem Campus. Wie viel Freizeit bleibt neben dem Lernen? Lässt sich das Studium mit einem Nebenjob oder Sport vereinbaren? Was kann ich nach dem Studium machen? Und wie viel Mathe muss ich wirklich für BWL können?

    „Viele Schüler*innen wissen anfangs gar nicht, was sich hinter den Studiengängen verbirgt oder welche Job-Perspektiven sie bieten“, berichtet Dzhenifar Nikolova aus ihrer Praxis. Sie studiert am Fachbereich Wirtschaft. Dort gibt es International Business, Betriebswirtschaft (BWL), Logistik, Finance & Accounting und Versicherungswirtschaft. Der Beratungsbedarf sei groß. An vier Tagen in der Woche gibt es darum Sprechstunden. „Die meisten kommen nicht allein, sondern bringen Freunde, Mitschüler*innen oder Familie mit. Das ist gut, denn in den Gesprächen kommen so weitere Perspektiven und Fragen auf“, sagt Dzhenifar Nikolova.

    In der Architektur drehen sich viele Beratungen um das Aufnahmeverfahren. „Es gibt bei uns keinen NC, sondern einen gestalterischen Eignungstest. Da sind viele Interessierte aufgeregt“, so Sina Polifka. „Unsere Aufgabe ist es, ihnen Angst zu nehmen und aus unserem eigenen Erleben zu erzählen.“ Neben persönlichen Gesprächen und in Video-Calls kämen viele Anfragen auch einfach per Mail.

    Das Angebot der StuBen richtet sich an alle, die noch ganz am Anfang ihrer Orientierung stehen oder bereits einen konkreten Plan im Kopf haben. Sie sind regelmäßig auch auf Orientierungsmessen wie Vocatium oder Stuzubi anzutreffen. Studierende können sich mit ihren Fragen ebenfalls an die Berater*innen wenden. Unkompliziert erreichbar sind sie per E-Mail, in den offenen Sprechstunden direkt am Campus oder digital.

    Alle Kontaktdaten gibt es unter: http://www.fh-dortmund.de/StuBen

  16. Praxisnahes BWL-Studium an der FH Dortmund: Studierende im Einsatz für Kinder- und Jugendstiftung (PM)

    Wie praxisnah das Studium der Betriebswirtschaft sein kann, zeigt ein aktuelles Projekt an der Fachhochschule Dortmund: Sechs Studierende organisieren in diesem Jahr den Kinder- und Jugendpreis, den die „Kinder- und Jugendstiftung Generalkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder“ bereits zum dritten Mal vergibt.

    Wie erreicht man junge Leute, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen und damit das Gemeinwohl stärken? Das ist eine der Herausforderungen, mit denen sich das studentische Projektteam seit März beschäftigt. Die Studierenden des Studiengangs Betriebswirtschaft befinden sich in unterschiedlichen Semestern und hatten sich für die Teilnahme an dem Managementprojekt, einem Vertiefungsmodul auf freiwilliger Basis, erfolgreich am Fachbereich Wirtschaft beworben.

    Seit dem Kickoff im März sind die Studierenden nun schon dabei, die Ausschreibung des Preises zu koordinieren und speziell bei der Zielgruppe bekannt zu machen: bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 21 Jahren. Dafür knüpften sie beispielsweise Kontakte zu Schulen und Freizeiteinrichtungen. Für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing erstellten sie Plakate und pflegen den Instagram-Account, der unter anderem mit Impressionen der vergangenen Preisverleihung zum Mitmachen anregen soll.

    Win-win-Situation für Stiftung und Studierende

    „Unsere Kooperation mit der Stiftung ist eine Win-win-Situation“, sagt Prof. Dr. Jan Christoph Albrecht, der das studentische Projektteam zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Jantje Zimmer betreut. „Die Stiftung profitiert vom Engagement der Studierenden – und die Studierenden sammeln mit ihrer Arbeit als großen Benefit jede Menge Praxiserfahrung. Dazu gehört, alles eigenständig und verantwortungsvoll zu stemmen und sich sowohl untereinander als auch mit den externen Partnern zu vernetzen.“

    Die Bewerbungsfrist für den Kinder- und Jugendpreis endet am 9. September 2026. Die Studierenden sichten die eingereichten Unterlagen und werden die Jury der Stiftung beraten. Die festliche Preisverleihung ist für den 6. November 2026 geplant. Das Projektteam feilt bereits am Programm, für das Laudator*innen aus Politik und Gesellschaft vorgesehen sind, während die Location noch festzulegen ist.

    Hintergrund:

    Die 2016 gegründete „Kinder- und Jugendstiftung Generalkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder“ ist eine von der Dortmund-Stiftung verwaltete, rechtlich unselbstständige Treuhandstiftung zur Förderung der Bildung, der Persönlichkeitsentwicklung und des Engagements junger Menschen für das Gemeinwohl. Premiere feierte der Kinder- und Jugendpreis 2021 und wird seit 2024 im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen. Das Motto lautet: „Junge Menschen helfen“. Einem prämierten Projekt winken als Belohnung bis zu 2.000 Euro. Vergeben werden drei Preise, die mit insgesamt 4.000 Euro dotiert sind.

    Infos zur Stiftung: http://www.dortmund-stiftung.de/kinder-und-jugendstiftung
    Instagram-Account: http://www.instagram.com/kinderundjugendpreis_do
    Mailkontakt: kinderjugendpreis@dortmund-stiftung.de

  17. Spitzenspiele fürs Teambuilding: FH Dortmund erforscht die besten Games für Unternehmen (PM)

    Welche Spiele eignen sich am besten dafür, die Verbundenheit in Unternehmen zu stärken? Das erforscht jetzt ein Team der FH Dortmund. Denn der Bedarf ist groß. Das Potenzial ebenfalls.

    Als die Pandemie Deutschland lahmlegte, arbeiteten Hunderttausende plötzlich allein von zuhause aus. Corona endete schließlich, aber der Remote-Trend nicht. Und wenngleich Arbeit im Homeoffice auch Vorteile mit sich bringt, erkennen viele Firmen: Räumliche Trennung kann die Menschen auch sozial auseinandertreiben. Da hilft auch die flüssigste Video-Verbindung nicht – Teams bröckeln. Spannungen nehmen zu. Das Wort „zusammen“ verliert seinen Halt. Problemlösungs-Coachings? Och nö. Klassische Teambuilding-Aktionen wie Escape Rooms, Kochkurse, Malworkshops? Schnarch.

    Spiele? Spiele!

    Dann doch lieber: Spiele. Das ist der Forschungsansatz von Prof. Dr. Jennifer Tiede und ihren Mitarbeitenden Nina Kiel und Nicolas Hoberg. Spiele, argumentieren sie, böten einen geschützten Rahmen jenseits von Leistungsansprüchen. Gleichzeitig gebe es viele Parallelen zur Arbeit, in denen man sich positiv entwickeln könne. Durchs Gewinnen und Verlieren zum Beispiel fördere man eine gesunde Fehlerkultur.

    Außerdem machen Spiele, ja genau: Spaß. Teambuilding beschränke sich nicht auf die Arbeit an Problemen, sagt Prof. Dr. Tiede, sondern profitiere von einer gemeinsamen guten Zeit und Erfolgserlebnissen im Team. Dazu eignen sich übrigens Brettspiele genauso wie digitale Games. Aussichtsreiche Kandidaten sind zum Beispiel „PICO PARK“ (PC, Switch, Playstation), „Top Ten Adventures“ (Brettspiel) und „Minecraft“ (PC, Konsolen, mobil).

    Die Forschung beginnt

    Seit Januar 2026 läuft die wissenschaftliche Recherche. Im ersten Schritt wählen Prof. Dr. Tiede und ihr Team Spiele nach organisatorischen Kriterien aus: Geringe Hardware-Anforderungen, wenig Vorbereitungsaufwand, niedrigschwellig, barrierearm, große Wiederspielbarkeit, Datenschutz und vieles mehr sind wichtig, damit Unternehmen sie erfolgreich und für alle Mitarbeitenden einsetzen können.

    Anschließend werden die Spiele auf personenbezogene Kriterien hin untersucht: Welche Kompetenzen werden gefordert und möglicherweise auch gefördert? Gibt es kulturelle Besonderheiten, die zu Barrieren führen könnten? Und sind die Spiele tatsächlich für (fast) alle ansprechend, oder nur für eine bestimmte Altersgruppe?

    Datenbank mit App

    Darüber hinaus sollten acht Personen oder mehr gleichzeitig spielen können, um nicht nur Zusammenhalt in Kleingruppen zu stärken. „Wir konzentrieren uns erst mal auf vollkooperative Spiele“, erläutert Prof. Tiede. Heißt: Alle im selben Team. Denn darum geht’s ja. Die wissenschaftlich ausgewählten Spiele gehen bei zwei Projektpartnern dann im nächsten Schritt in den Praxistest.

    Das Ziel ist eine Datenbank mit Spielen, die alle auf ihre Art hervorragend geeignet sind, Kolleg*innen einander näherzubringen. Über ein kostenloses Tool könnten Unternehmen per Abfrage die Spiele finden, die zu ihren individuellen Wünschen und Voraussetzungen passen – neben weiteren Maßnahmen, die in den drei Jahren Laufzeit von den wissenschaftlichen Projektpartnern an der TU Dortmund und der Universitätsmedizin Rostock entwickelt werden.

    Das Projekt „KoSpiRIT“

    Der Name steht für „Kooperative Spiele und verbundenheitsförderliche Arbeitsgestaltung für resiliente und innovative Teams“. Neben ihrer wissenschaftlichen Forschungsarbeit wirken Prof. Dr. Jennifer Tiede, Nina Kiel und Nicolas Hoberg beim Evaluationsdesign, der Erhebung und Analyse der Daten und der Gestaltung von Begleitmaterialien mit.

    Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Es ist Teil der Fördermaßnahme „Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung“ (AKIRes) innerhalb des Förderprogramms „Zukunft der Wertschöpfung“ und läuft bis zum 31.12.2028.

    Partner: TU Dortmund, Universitätsmedizin Rostock, PAG – Perspektive Arbeit & Gesundheit, Clausohm-Software GmbH, rku.it GmbH.

  18. Studi-O-Mat hilft Studieninteressierten Neues digitales Tool der Fachhochschule Dortmund (PM)

    Um Studieninteressierten angesichts der Fülle des Angebots die Orientierung zu erleichtern, hat die Fachhochschule Dortmund ein neues digitales Tool gestartet: Der Studi-O-Mat bietet ab sofort einen niedrigschwelligen, spielerischen Einstieg in die Bachelor-Studiengänge der Hochschule.

    Nach dem Wahl-O-Mat-Prinzip als Hilfestellung bei Wahlentscheidungen funktioniert auch der Studi-O-Mat für Studieninteressierte. Wer maximal 23 Aussagen und Einschätzungen zur eigenen Person mit „Stimme zu“, „Stimme nicht zu“ oder „Neutral“ beantwortet, erhält am Ende eine individuell sortierte Liste mit Studiengängen. Die Nutzung ist dabei so einfach wie möglich gehalten, das Tool anonym und ohne Registrierung direkt im Browser nutzbar. Das Ausfüllen dauert rund fünf Minuten.

    Entwickelt wurde der Studi-O-Mat an der FH Dortmund gemeinsam von der Studienberatung, der Hochschul-IT und der Hochschulkommunikation. Auch wenn der Studi-O-Mat aus den Antworten eine prozentuale Passung berechnet, werden immer alle derzeit 27 Bachelor-Studiengänge der FH Dortmund vorgestellt. Der Studi-O-Mat sortiert also nicht aus, sondern sortiert neu. Er macht neugierig und lädt dazu ein, sich näher mit einzelnen Studiengängen zu beschäftigen. Damit die Ergebnisse nachvollziehbar sind, zeigt der Studi-O-Mat außerdem Begründungen an, wie die Übereinstimmung mit den eigenen Interessen ermittelt wurde.

    Übrigens: Die Frist der aktuellen Bewerbungsphase für ein Studium an der FH Dortmund im Wintersemester 2026/2027 endet innerhalb der EU am 15. Juli 2026.

    Studi-O-Mat ausprobieren: http://www.fh.do/studiomat

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