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PensionswirtIn für fünf Tage und viele Gäste: Lydiagemeinde sucht für Kirchentag in Dortmund Ehrenamtliche mit viel Elan

Zehntausende Gäste werden zum Deutschen Evangelischen Kirchentag erwartet. Für sie werden Quartiere gesucht.

Zwölf PensionswirtInnen für die fünf Tage des Kirchentages 2019 sucht die evangelische Lydiagemeinde. Den jüngeren der vielen tausend Gäste, die im kommenden Juni über Fronleichnam – vom 19. bis zum 23. des Monats – nach Dortmund kommen werden, will man ein preiswertes Quartier in den Schulen anbieten. Die PensionswirtInnen, im offiziellen Sprachgebrauch heißen sie QuartiersmeisterInnen, haben viel Arbeit und Verantwortung.

Die Arbeit als QuartiersmeisterIn ist eine Herausforderung und wirklich Arbeit

Pfarrerinnen Birgit Worms-Nigmann und Carola Theilig.

Sie sind zuständig für das Frühstück in der von ihnen betreuten Schule und den Einkauf der benötigten Lebensmittel, sie organisieren den Einsatz des HelferInnen-Teams, das aus zehn bis 25 Leuten besteht, sie sind AnsprechpartnerInnen für die vielen Gäste, die in der Schule untergebracht werden und Bindeglied zwischen Kirchentagsgeschäftsstelle und der Schule.

Carola Theilig, Pfarrerin in der Nordstadtgemeinde, und ihre KollegInnen wissen, dass diese befristete, ehrenamtliche Arbeit eine Herausforderung für die möglichen QuartiersmeisterInnen ist. 1991 war Dortmund zusammen mit anderen Städten Gastgeberin beim Kirchentag im Ruhrgebiet. 

„Damals hatten wir, als wir noch Luthergemeinde waren, zwei Schulen in unserem Bezirk und auch noch mehr Menschen, die wir wegen der Aufgabe ansprechen konnten“, sagt Theilig. Jetzt sind es zwölf Schulen, für die die Lydiagemeinde – das sind die Bezirke Luther, Markus und Paulus – für die die Gemeinde auf Bitte des Kirchentagsbüros QuartiersmeisterInnen sucht, und die Zahl der aktiven Gemeindemitglieder ist stark gesunken.

So spielt es keine Rolle, welcher Religion Interessierte angehören und in welchem Ortsteil sie wohnen. Angesprochen und aufgerufen sollen sich auch Vereine und Nachbarschaftsinitiativen fühlen, die während des langen Wochenendes Zeit und Lust haben, es den Gästen angenehm zu machen.

Frühstücksbuffet für mehrere Dutzend Menschen – Über Nacht ist eine Wache zu organisieren

Logo der Lydia-Gemeinde Dortmund.

Die Arbeitszeiten sind nichts zum Ausschlafen. Morgens um 6 Uhr wird es losgehen mit dem Vorbereiten des Frühstücksbuffets. Da die Gäste ihr Frühstücksgedeck selbst mitbringen und auch spülen, hat das HelferInnenteam damit anschließend nichts zu tun.

Nach dem Frühstück müssen sie das Büffet abräumen, die Tische putzen und die Schule abschließen. Und die frischen und fehlenden Lebensmittel fürs nächste Frühstück besorgen. Außerdem haben die QuartiersmeisterInnen die Aufgabe, für eine Nachtwache in den jeweiligen Schulen zu sorgen.

„Aus der Erfahrung der vergangenen Kirchentage wissen wir, dass diese große Herausforderung nicht nur machbar ist, sondern Menschen, Gruppen und ganze Kirchengemeinden gestärkt, selbstbewusster und besser vernetzt aus ihr hervorgehen – so wird es auch beim kommenden Kirchentag wieder werden“, heißt es aufmunternd im Brief des Kirchentags-Büros an die Gemeinden.

Fünf NordstädterInnen haben ihren Einsatz zugesagt – Mindestens sieben werden noch gesucht

Das Helmholtz-Gymnasium in der Nordstadt.

Fünf Frauen und Männer aus der Nordstadt haben der Lydiagemeinde bereits ihren Einsatz zugesagt. Sie bekommen, wie auch die, die sich noch für diese Aufgabe entscheiden, eine umfassende Schulung. 

Die zwölf Schulen, die in der Nordstadt als Gemeinschaftsunterkünfte zur Verfügung stehen sind: Albrecht-Brinkmann-Grundschule, Anne-Frank-Gesamtschule, Diesterweg-Grundschule, Gertrud-Bäumer-Realschule, Grundschule Kleine Kielstraße, Helmholtz-Gymnasium, Kielhornschule, Libellen-Grundschule, Nordmarkt-Grundschule, Oesterholz-Grundschule, und die beiden Schulen am Hafen.

Wer Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit als QuartiersmeisterIn hat, meldet sich per E-Mail bei Joachim Staake, das ist der Koordinator in Sachen Gästeunterkunft bei Lydia: jo.sta.07@t-online.de oder telefonisch bei Pfarrerin Carola Theilig 813773 oder bei Pfarrerin Birgit Worms-Nigmann.

Weitere Informationen:

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