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Neuer Ratgeber für SeniorInnen in Dortmund mit vielen Informationen für eine aktive Lebensgestaltung im Alter

Vorstellung des 2018er Seniorenratgeber durch Reinhard Pohlmann und Birgit Zoerner. Fotos: Gerd Wüsthoff

Reinhard Pohlmann und Birgit Zoerner stellten den 2018er Seniorenratgeber vor. Fotos: Gerd Wüsthoff

Von Gerd Wüsthoff

Die Stadt Dortmund hat einen neuen Seniorenratgeber veröffentlicht. Es ist bereits der vierte Ratgeber für SeniorInnen innerhalb von zehn Jahren, welcher ab sofort kostenlos erhältlich ist. Die Veröffentlichung enthält viele nützliche Informationen für eine aktive Lebensgestaltung im Alter. Das Handbuch enthält zudem Hinweise und Tipps zu möglichen Hilfen und Pflegeangeboten für ältere MitbürgerInnen. Außerdem finden LeserInnen nützliche Adressen von Beratungsstellen und Senioreneinrichtungen. Die Adressen sind – nach Stadtbezirken geordnet – im zweiten Teil des Ratgebers zu finden.

„Das Alter kann schön und erfüllend sein“, erklärt Birgit Zoerner

Seniorenbegnungsstätte Wilhelm-Hansmann-Haus in der Märkischen Straße

Die Seniorenbegegnungsstätte Wilhelm-Hansmann-Haus in der Märkischen Straße.

Das 130-seitige Heft liegt ab sofort in allen Seniorenbüros sowie im Fachdienst für Senioren der Stadt Dortmund in der Kleppingstraße 26 kostenfrei zur Mitnahme aus. Der Ratgeber ist auch auf der Homepage der Stadt Dortmund einsehbar und kann dort heruntergeladen werden.

„Die letzten Hefte wurden uns aus den Händen gerissen“, sagt Alexa Diekneite, Leiterin des Wilhelm-Hansmann-Haus, Märkischestraße 21. Auch für das neue Heft seien schon interessierte Nachfragen an sie gerichtet worden. „In Dortmund leben etwa 160.000 BürgerInnen über 60 Jahren, von denen wiederum 35.000 BürgerInnen älter als 80 sind“, erklärt Birgit Zoerner, Sozialdezernentin der Stadt Dortmund, bei der Vorstellung des neuen Heftes.

„Das Alter kann schön und erfüllend sein“, betont Birgit Zoerner. „Das neue Heft gibt eine vielfache Hilfestellung und Orientierung für ein aktives Leben im Alter in Dortmund.“ Reinhard Pohlmann, Bereichsleiter Fachdienst für Senioren, weißt darauf hin, dass der Fachdienst seit 30 Jahren in Dortmund bestünde. Darüber hinaus waren Dortmund und München die ersten Städte des Bundesgebietes, welche vor 25 Jahren einen Senioren-Beirat, der mit dem Stadtrat zusammenarbeitet, eingerichtet hatten.

2007 erhielt Dortmund für die Einrichtung seines Seniorenbüros den Robert-Jung-Preis

Seniorentag in Dortmund, Gäste Ullrich Sierau (hi.li.) und Franz Müntefering (vo.li.) - beide in weißen Hemden.

Seniorentag in Dortmund, Gäste Ullrich Sierau (hi.re.) und Franz Müntefering (vo.li.) – beide in weißen Hemden.

Die Einrichtung der Seniorenbüros in allen zwölf Stadtbezirken wurde als so zukunftsweisend eingeschätzt, dass Dortmund den Robert-Jung-Preis verliehen bekam. Der demographische Wandel, mit einer alternden Bevölkerung, stellt große Herausforderungen an die StadtplanerInnen. Das Muster der mit den Sozialverbänden paritätisch betriebenen Seniorenbüros war auch die Blaupause für die neue Einrichtung der „Lokal Willkommen“ Büros in verschiedenen Stadtbezirken.

Dortmund wirkte als einzige Großstadt aktiv an der „Demographie-Werkstatt in den Kommunen“ mit und förderte damit laut Franz Müntefering, Ex-Bundesminister und jetzt Vorstand im Institut für Gerontologie in Dortmund, das Miteinander der BürgerInnen. Müntefering lobte die Stadt Dortmund für ihr Demokratie und Teilhabe auch im Alter förderndes Engagement.

Über die Sozialverbände engagieren sich etwa 200 ehrenamtliche BürgerInnen in den Seniorenbüros. „Ein Zeichen für das soziale Engagement und den Zusammenhalt der BürgerInnen in der Stadt. Die Netzwerke und das Ehrenamt sind unabdinglich für die Lösung der brennenden Zukunftsfragen“, so Pohlmann.

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