Kultur, Austausch und Begegnung: DKH stellt Programm für das erste Halbjahr 2026 vor

Veranstaltungen für alle Generationen im Kulturzentrum in der Nordstadt

Eingang Dietrich Keuning Haus DKH
Das DKH bietet ein breites Programm mit Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Partys sowie Formaten für viele Altersgruppen. Foto: Alexander Völkel für nordstadtblogger.de

Mit Beginn des Jahres 2026 startet auch im Dietrich-Keuning-Haus (DKH) ein neues Veranstaltungshalbjahr. Das soziokulturelle Zentrum in der Dortmunder Nordstadt bietet ein breit gefächertes Programm mit Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Partys sowie Formaten für unterschiedliche Altersgruppen. Der Jahresauftakt ist geprägt von kultureller Vielfalt, gesellschaftlichem Austausch und niedrigschwelligen Angeboten. Bereits die ersten Veranstaltungen im Januar und Februar zeige wie vielfältig das Programm aufgestellt ist.

Büchermarkt im Januar unterstützt einen guten Zweck

Passend zum Jahresanfang ist das neue Programmheft des Dietrich-Keuning-Haus für das erste Halbjahr 2026 erschienen. Es bündelt zahlreiche Veranstaltungen, die Raum für Begegnung, Erinnerung, Diskussion und gemeinsames Feiern schaffen. Die ersten Veranstaltungen im Januar und Februar geben einen Einblick ins Programm.

Blick auf Tische mit Büchern
Der Büchermarkt im DKH bietet Schmökerstoff für den guten Zweck. Foto: Keuning.Haus

Den Auftakt im Veranstaltungsjahr macht am 14. Januar 2026, ein Büchermarkt „Schmökerstoff für gute Zwecke“. Von 11 bis 16.30 Uhr können Bücherwürmer und Lesebegeisterte Literatur aus allen Sparten zu günstigen Preisen erwerben. Der Eintritt ist frei.

Die Buch- und Medienfernleihe des Kunst- und Literaturverein für Gefangene e. V. (KLVG) finanziert mit dem Büchermarkt den Ankauf dringend benötigter neuer Fach- und Sachliteratur für die von ihr betreuten Strafgefangenen.

Foto-Ausstellung erinnert an den Genozid von Srebrenica

Ende Januar eröffnet im Dietrich-Keuning-Haus die Foto-Ausstellung „In Their Steps – Erinnerung geht weiter“. Die Vernissage findet am 30. Januar 2026, statt. Einlass ist ab 17 Uhr, Beginn um 17.30 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar 2026 zu sehen, der Eintritt ist frei.

Schweigemarsch durch die Dortmunder Innenstadt.
Der Schweigemarsch 2025 zum Gedenken an den Genozid von Srebrenica. Foto: Peter Krause für Nordstadtblogger.de

Die Fotoserie begleitet den Marš mira sowie die Dortmunder Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestag des Genozids von Srebrenica. Die Ausstellung zeigt, was Worte kaum ausdrücken können: die Würde der Überlebenden, den Schmerz der Erinnerung und die stille Kraft des Gedenkens.

Bei der Vernissage tauschen Esmanur Çiftçi und Adna Kovač Gedanken zum Genozid aus unterschiedlichen Perspektiven aus – aus Perspektive einer Betroffenen und aus Sicht einer Außenstehenden. Musikalisch begleitet wird der Abend mit Akkordeonmusik der Kinder- und Jugendgruppe Sevdah unter der Leitung von Husein Šaldić. Veranstaltet wird die Ausstellung von Amanet e. V. in Kooperation mit dem Keuning.haus.

Flohmarkt und feministische Lesung Anfang Februar

Im Februar setzt das Dietrich-Keuning-Haus sein Programm mit einem Indoor-Flohmarkt fort. Am 7. Februar 2026 kann von 11 bis 16 Uhr gestöbert und verkauft werden. Gewerblicher Verkauf und Neuware sind nicht erlaubt. Ergänzt wird der Flohmarkt durch Livemusik und Essen. Der Eintritt ist frei. Tickets für Tische gibt es an der Pforte des DKH. Bitte vorher anrufen unter: 0231 50-25145

Deniz Greschner
Deniz Greschner lädt ein zur Reihe Feel the Weibz* Foto: Alex Völkel für Nordstadtblogger.de

Im Rahmen der Reihe Feel the Weibz* lädt Deniz Greschner, am 10. Februar 2026, feministische Denker:innen unserer Zeit ins Keuning.haus ein – zu Gesprächen über Körper, Care und gesellschaftliche Selbstbestimmung.

Zu Gast ist Dr. med. Alicia Baier, Ärztin, Aktivistin und Autorin des Buches „Das Patriarchat im Uterus – Ein Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Programmheft mit allen Veranstaltungen von Januar bis Juli 2026 gibt es zum Download als PDF unter: www.dortmund.de/dietrich-keuning-haus.

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  1. „Macht Platz!“: Trödeln und verkaufen im Keuning-Haus (PM)

    Keller voll, Schrank zu klein? Beim Indoor-Flohmarkt „Macht Platz!“ im Keuning.haus kann man am Samstag, 7. Februar, von 11 bis 16 Uhr trödeln, stöbern und verkaufen. Der Aufbau für alle, die verkaufen wollen, beginnt um 9:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

    Verkauft werden darf Trödel aus privatem Besitz. Neuware und gewerblicher Verkauf sind ausgeschlossen. Dazu gibt es Live-Musik und Essen. Es sind noch freie Verkaufstische verfügbar. Tickets gibt es an der Pforte, bitte vorher telefonisch anmelden unter 0231 50-25145.

  2. Verkleiden, feiern, tanzen: Kinder-Karnevalsparty im Keuning-Haus (PM)

    Bunt, laut und voller guter Laune: Mit „Konfetti“ lädt das Keuning.haus am Freitag, 13. Februar, zur Karnevalsparty ein. Von 15 bis 18 Uhr wird dekoriert, verkleidet und gefeiert – der Eintritt ist frei.

    Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht: Kinder können im Kostüm kommen, Freund*innen mitbringen und gemeinsam tanzen. Wer noch kein passendes Outfit hat, muss nicht zu Hause bleiben – einige Kostüme stehen vor Ort bereit.

    Die Party richtet sich an Kinder von 6 bis 12 Jahren. Kinder unter 6 Jahren können nur in Begleitung eines Elternteils oder einer erziehungsberechtigten Person teilnehmen.

  3. „Protokolle der Sprachlosigkeit“: Performance im Keuning.haus über rechte Gewalt aus Frauenperspektive (PM)

    Was bedeutet der Mord an Mehmet Kubaşık am 4. April 2006 für Dortmund – und für unsere Gegenwart? Mit dieser Frage eröffnet die Performance „Protokolle der Sprachlosigkeit“ am Donnerstag, 12. Februar, im Keuning.haus einen Raum für Gedenken und Auseinandersetzung. Einlass ist um 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Das Stück erzählt von der Familie Kubaşık – von der Zeit nach dem Tod von Mehmet Kubaşık bis zur Enttarnung des NSU im Jahr 2011. Zugleich kommen Frauen zu Wort, die aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen sind. Aus Theater, Bewegung und Interviewpassagen entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie rechte Gewalt wirkt und welche Folgen sie für Betroffene und die Gesellschaft hat.

    Auf der Bühne stehen Jasmina Musić und Wenja Imlau-Wilke. Im Anschluss ist ein Nachgespräch geplant, moderiert von Zeynep Kartal. Die Inszenierung verantworten Jasmina Musić und das HER.Story Kollektiv.

    Veranstaltende sind das HER.Story Kollektiv, das Keuning.haus, das Multikulturelle Forum und der Planerladen – mit besonderem Dank an Familie Kubaşık.

  4. Best of Queerslam bietet Poetry, Catwalk und Specials im Keuning-Haus (PM)

    Bunt, überraschend und publikumsnah: Das „Best of Queerslam“ macht am Freitag, 13. Februar, im Keuning.haus Halt. Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr.

    Beim Queerslam treffen Wortakrobat*innen und Textliebende aufeinander – mal witzig, mal ernst, mal politisch, mal persönlich. Die Regeln sind klar: Alle haben sechs Minuten Zeit, Requisiten sind nicht erlaubt (außer dem Textblatt) und die Beiträge drehen sich um queere Themen. Wer gewinnt, entscheidet das Publikum.

    Neben den Texten sorgt ein Catwalk für zusätzliche Highlights – und auch das Publikum ist gefragt: Mit besonderen Specials werden alle zum Mitmachen animiert.

    Veranstaltet wird der Abend von Wohnzimmerslam und dem Keuning.haus. Der Eintritt erfolgt gegen freiwillige Spende zugunsten von Wohnzimmerslam e. V..

  5. Disco für alle: Das Keuning-Haus lädt zur inklusive Disco am Valentinstag (PM)

    Am Samstag, 14. Februar, wird das Keuning.haus zur Tanzfläche: Bei der „Disco für alle“ stehen Tanzen, Gespräche, gute Musik und Begegnungen im Mittelpunkt. Beginn um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist als inklusive Disco geplant und berücksichtigt die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Der DJ spielt querbeet – gerne auch das, was sich das Publikum wünscht. Passend zum Datum lautet das Motto: Valentinstag. Ob zu zweit oder allein – alle sind willkommen. Das Keuning.haus ist ebenerdig erreichbar; eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.

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