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JUKON XL: Seit zehn Jahren gemeinsam für eine nachhaltige Jugendarbeit in der Nordstadt aktiv

Die Nordstadtliga spielt auf dem Sportplatz am Jugendzentrum Konkret. Archivbild: Alex Völkel

Der „Trägerverbund 3x4plus – Interkulturelle Kinder- und Jugendförderung“ bestehend aus Stadtteil-Schule, Planerladen, Brücke und Sozialem Zentrum kann auf zehn Jahre erfolgreiche Jugendarbeit in der Nordstadt zurückblicken.

Festveranstaltung am 10. September

Dies soll mit einer Festveranstaltung am 10. September 2013 (Dienstag von 13 bis 20 Uhr) in der Jugendfreizeitstätte KONKRET (Burgholzstraße 150) gebührend gefeiert werden. Neben den Kindern und Jugendlichen sowie den zahlreichen Kooperationspartnern aus Schule, freien Trägern, Verwaltung und Politik wird auch der Oberbürgermeister erwartet.

Geboten werden eine bunte Bühnenshow mit Hip Hop, Reggae, Beat Box und anderes mehr sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Mitmachzirkus, Theater, Zauberei, Bullenreiten, Seil- und Kletteraktionen, Airbrush, um nur einiges zu nennen. Am Rande können die Kinder und Jugendlichen auch in die Beratungs- und Freizeitangebote der beteiligten Einrichtungen des Trägerverbundes hineinschnuppern. Für kleine Speisen und Erfrischungen ist gesorgt.

Alle Partner sind im Paritätischen Wohlfahrtsverband organisiert

Stadtteilschule (Foto), Planerladen, Brücke und Soziales Zentrum gehören zum Trägerverbund. Foto: Völkel

Zum Trägerverbund 3×4 Plus gehören die Kinder- und Teenstreffs KEZZ (Martha-Gillessen-Straße) und KECK (Stahlwerkstraße) sowie die von der Stadt Dortmund übernommene Jugendfreizeitstätte KONKRET (Burgholzstraße). Im Jahre 2008 ist noch der Treffpunkt STOLLENPARK (Bergmannstraße) hinzu gekommen. Die vier Konsortialpartner sind allesamt im Paritätischen Wohlfahrtverband organisiert.

Seite an Seite mit dem Jugendamt und den sonstigen in diesem Handlungsfeld tätigen freien Trägern sind die Aktivitäten von 3x4plus ganz im Sinne des Kinder- und Jugendförderplanes der Stadt Dortmund Bestandteil einer präventiven Strategie der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit.

Freiraum und aktive Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten

Die regulären Spiel-, Bewegungs- und Freizeitangebote in den Einrichtungen geben den Kindern und Jugendlichen einerseits Raum zum „chillen“ ohne Konsumzwang (inklusive Mittagstisch). Andererseits ist die Arbeit darauf angelegt, ihnen aktive Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Sie werden zudem durch vielfältige individuelle und gruppenbezogene Beratungshilfen und Unterstützungsmaßnahmen flankiert (wie z.B. Förderunterricht, Bewerbungshilfen, Sozialkompetenztraining, Sexualberatung, Kriminalprävention, Konfliktregelung, adäquate Mediennutzung).

Projekte und Programme orientieren sich an Nordstadt-Problemen

Die Projekte und Maßnahmen orientieren sich unmittelbar an den sich wandelnden Problemlagen in der Nordstadt als Stadtteil der Sozialen Stadt Dortmund. Nicht nur mit Blick auf die Armutszuwanderungen der letzten Jahre ist hier allerdings festzustellen, dass die Kinder- und Jugendarbeit im Trägerverbund angesichts der dramatisch gestiegenen sozialen Herausforderungen und sozialpädagogischen Interventionsbedarfe mit ihrer derzeitigen Ressourcen-Ausstattung (Personal, Sachmittel etc.) längst an ihre Grenzen gestoßen ist.

Die Einladung als PDF zum Download:  Jukon-Flyer

 

 

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