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IBB: Eröffnung der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ am Freitag

Birgit Jörder, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, übernimmt die Schirmherrschaft für die Dortmunder Veranstaltungen im Rahmen der dritten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima.

Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund, überreichte der Schirmherrin Birgit Jörder vor dem dritten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima einen von 1000 Papier-Kranichen. Foto: IBB

Peter Junge-Wentrup überreichte  Birgit Jörder einen von 1000 Papier-Kranichen. Foto: IBB

„Was haben wir aus Tschernobyl und Fukushima gelernt und wie können wir unseren Energiebedarf nachhaltig decken? Dies sind Fragen, die für uns – und besonders für die jungen Menschen – von existenzieller Bedeutung für die Zukunft sind“, sagte Bürgermeisterin Jörder bei einem Pressegespräch im Rathaus. 

Origami-Kranich greift japanische Legende auf

Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund, überreichte der Schirmherrin vor dem dritten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima einen von 1000 Papier-Kranichen. Sie werden am Freitag (7.3.) im Bürgersaal des Rathauses „landen“ zur Begrüßung der Gäste.

„Der Origami-Kranich ist ein Symbol der Friedensbewegung und des Widerstandes gegen Atomkraft geworden“, sagte Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. „Nach allem, was wir aus Japan erfahren, ist die globale Gefahr noch immer nicht abgewendet. Unsere Initiative zur Erinnerung an das unermessliche menschliche Leid zielt auf ein Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame Zukunft. Fukushima und Tschernobyl führen uns schmerzhaft vor Augen, dass eben nicht nur der Einsatz von Atomwaffen gefährlich ist, sondern auch die friedliche Nutzung der Atomenergie. Wir brauchen die Energiewende europaweit“, so Peter Junge-Wentrup.

Drei Gäste aus Japan berichten über die Situation in Fukushima 

Zur Eröffnung der Europäischen Aktionswochen am Freitag, 7. März 2014, um 15 Uhr erwartet das IBB Dortmund drei Gäste aus Japan. Yukimi Hagiwara, eine betroffene Mutter aus der Region, die eine Initiative gegründet hat, den Kinderarzt Dr. Isamu Takamatsu und den Schriftsteller und Blogger Toshiya Morita. Sie werden über die Not der Betroffenen in der verstrahlten Region in Fukushima berichten. Über die weitreichenden Folgen für die japanische Gesellschaft referiert Prof. Dr. Steffi Richter, Japanologin der Universität Leipzig und Gründerin der „Textinitiative Fukushima“. Daneben wird der Wissenschaftsjournalist Thomas Dersee von der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. erwartet.

Im Mittelpunkt der Europäischen Aktionswochen in neun Ländern stehen Diskussionsveranstaltungen zu Energiethemen und Zeitzeugengespräche, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB Dortmund) ermöglicht.

 

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