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Holocaust-Schicksale: Die bewegende Ausstellung „Heimatsucher“ in Steinwache wird verlängert

Die Ausstellung schafft für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen einen empathischen Zugang zum Thema.

Zur Ausstellung „Heimatsucher“ gibt es viele didaktische Angebote ab der vierten Klasse. Fotos: Verein

Die Ausstellung „Heimatsucher“ in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache wird bis zum 26. Juni verlängert. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Porträts von Holocaustüberlebenden aus Deutschland und Israel, die von ihrem Leben vor, während und nach der Schoah erzählen.

Persönlicher und sehr emotionaler Zugang zum Thema Holocaust für junge Menschen und Erwachsene

Bildporträts, Interviewhefte sowie Audiomitschnitte von Interviews ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern ein Kennenlernen verschiedener Menschen und ihrer Geschichten, die sowohl vom Grauen des Holocausts als auch den die Überlebenden bis heute verfolgenden psychischen und biographischen Problemen erzählen.

Durch diesen persönlichen und sehr emotionalen Zugang sowie die deutlich werdenden, bis heute reichenden Folgen des Holocausts wird für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen ein empathischer Zugang zum Thema geschaffen. Gerade in Anbetracht der immer weniger werdenden Zeitzeugen und des weiterhin existierenden Antisemitismus ein wichtiges Ziel historischer Bildung.

Zahlreiche didaktische Angebote für Jugendgruppen und Schulen ab der vierten Klasse

Die Ausstellung schafft für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen einen empathischen Zugang zum Thema.

Die Ausstellung schafft für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen einen empathischen Zugang zum Thema.

Neben der Ausstellung selbst wird es vor allem didaktische Angebote für Schulklassen und Jugendgruppen geben. Ziel ist es dabei, Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse zu ermutigen, als Zeugen persönlicher Überlebensgeschichten selbst aktiv zu werden.

Die Ausstellung bietet die Grundlage, Geschichte kennen und fühlen zu lernen. So finden vor allem, aber nicht nur, Kinder und Jugendliche – egal welcher Herkunft und ungeachtet ihres Bildungsniveaus – einen Zugang zum Thema Holocaust und werden befähigt, dessen Bedeutung trotz zeitlicher Distanz zu begreifen.

Private Gruppen- und Klassenführungen sind zu Buchen

Private Gruppen, BvB-Fangruppen und Schulklassen ab der vierten Jahrgangsstufe können Führungen anmelden. Die 1 ½ -stündige Führung kostet 45 Euro. Für Dortmunder Schulklassen ist das Angebot kostenlos.

Öffentliche Führungen finden am

  • 25. April, 11 Uhr, Der Holocaust und die Liebe
  • 9. Mai, 11 Uhr, Heimat – Trauma – Hoffnung
  • 21. Juni, 11 Uhr, Begegnungen schaffen – das künstlerische und didaktische Konzept hinter den Bildern

Zum Ende der Ausstellung ist ein Zeitzeugengespräch mit der Überlebenden Erna de Vries geplant. Der Termin wird in Kürze unter www.heimatsucher.de bekannt gegeben.

Kooperationspartner der Ausstellung sind Borussia Dortmund, die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und „Heimatsucher e.V.“.

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