Hannah Rosenbaum von den Grünen ist die neue Bezirksbürgermeisterin in der Dortmunder Nordstadt

Das neue Trio: Bezirksbürgermeisterin Sarah Rosenbaum mit ihren Stellvertreter*innen Thomas Oppermann und Cornelia Wimmer (Linke) bei der konstituierenden Sitzung der Nordstadt-BV. Fotos: Alex Völkel
Das neue Trio: Links Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum (Grüne) mit ihren Stellvertreter*innen Thomas Oppermann und Cornelia Wimmer (Linke) bei der konstituierenden Sitzung der Nordstadt-BV. Fotos: Alex Völkel

Von Susanne Schulte

Die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord ist arbeitsbereit. Am Mittwochnachmittag wählte das Gremium, das im Dietrich-Keuning-Haus tagte, Hannah Rosenbaum (Bündnis 90/Die Grünen) zur Bezirksbürgermeisterin. Ihre Stellvertreter*innen sind Thomas Oppermann (SPD) und Cornelia Wimmer (Die Linke).

Zwei Nachrücker*innen: Anne-Katrin Vornweg für Frank Schlüter und Amir Aletic für Ansgar Ferdinand

Anne-Katrin Vornweg bildet mit ihrem Mann Dorian Marius die nur noch zweiköpfige CDU-Fraktion.
Anne-Katrin Vornweg bildet mit ihrem Mann Dorian Marius die nur noch zweiköpfige CDU-Fraktion.

Alle drei standen in dieser Reihenfolge auf der Wahlliste, die auch von Julia Rüding, die der Partei „Die Partei“ angehört, unterstützt wurde. Die Partei hat sich der Fraktion Die Linke angeschlossen. Da Marko Unterauer von den Grünen bei dieser konstituierenden Sitzung fehlte, erhielt die Liste von den 18 übrigen und anwesenden Mitgliedern des Gremiums in der geheimen Abstimmung 14 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und zwei Personen enthielten sich.

Von den 19 für dieses Gremium bei der Kommunalwahl im September gewählten Männern und Frauen haben zwei ihr Mandat nicht angetreten. Frank Schlüter für die CDU und Ansgar Ferdinand für die SPD haben persönliche Gründe angegeben, ihr Amt nicht antreten zu können.

Für Ferdinand sitzt nun Amir Aletic als Nachrücker in der Bezirksvertretung, für Schlüter ist es Anne-Katrin Vornweg. Damit ist die zweiköpfige CDU-Vertretung in dieser politischen Runde Familiensache: Dorian Marius Vornweg, der direkt gewählte Vertreter seiner Partei im Dortmunder Norden, macht nun mit seiner Frau Politik für den Bezirk.

Großes Interesse von Bürger*innen an der konstituierender Sitzung im Keuning-Haus

Bevor Brigitte Jülich (SPD) zur Stimmabgabe aufrufen konnte, gab es schon die erste Abstimmung unter Leitung der Alterspräsidentin Cornelia Wimmer: Die drei Fraktionen, die auch die Bürgermeister*innen stellen, hatten zuvor beantragen müssen, zwei Stellvertreter*innen zu wählen. Erwartungsgemäß bekam dieser Antrag die Mehrheit der Stimmen.

Nach der Verpflichtung aller Politiker*innen im Beisein von viel Publikum auf den Zuschauer*innenstühlen – darunter auch mehrere neu gewählte Ratsvertreter der Nordstadt – gestaltete sich die Gratulation für die Bürgermeister*innen etwas unpersönlich: Da Abstand zu wahren war, wurden die Blumensträuße vom ausgestreckten Arm zum ausgestreckten Arm überreicht.

Gewählte Mitglieder der BV-Nord
Partei Kandidat
SPD Oppermann, Thomas
SPD Jülich, Brigitte
SPD Kuska, Gertrud
SPD Lichtenberg, Thomas
SPD  Aletic, Amir
GRÜNE Rosenbaum, Hannah
GRÜNE Unterauer, Marko
GRÜNE Glade, Nadine
GRÜNE Dr. Kloth, Andreas
GRÜNE Hoppe, Jutta
GRÜNE Kumpfer, Max
DIE LINKE Wimmer, Cornelia
DIE LINKE Gründel, Michael
DIE LINKE Lemke, Sonja Janet
CDU Vornweg, Dorian Marius
CDU Vornweg, Anne-Katrin
AfD Hempfling, Bernd
BVT Sahin, Fatime
Die PARTEI Rüding, Julia

 

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Reaktionen

  1. abenaa

    Seit mehr als 20 Jahren wohne ich in der Nordstadt. Nie zuvor gab so viele vermüllte Ecken an Straßen und Plätzen der Nordstadt wie heute. Jeden Tag, an dem ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich neue Müllhaufen(auch Sperrmüll).Vor einigen Jahren war die Nordstadt im Aufschwung begriffen, leider ist heute davon nicht mehr viel zu merken, bedauerlicher Weise! Da ich gerne in der Nordstadt lebe, weil sich hier viele kulturelle Einflüsse ergänzen und das Leben bereichern, bin ich über die geschilderte Entwicklung enttäuscht und verärgert. Hier müsste dringend Abhilfe geschaffen werden, denn hier wohnen auch Menschen, denen ein sauberes Umfeld wichtig ist.
    Eine Bürgerin, die die Hoffnung auf eine schönere (müllfreie) Nordstadt noch nicht aufgegeben hat!

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