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Gemeinsames Rückgrat für digitale Wirtschaft: Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen koppeln ihre Glasfasernetze

Mit einem symbolischen Druck auf den roten Knopf starteten Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21 (v.l.), Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, im DOKOM21-Rechenzentrum in Dortmund die Aktivierung des Ruhr-Backbone.

Der neue „Ruhr-Backbone“ ist jetzt gestartet. Die Inbetriebnahme des Glasfaser-Hochgeschwindigkeits-Rings erfolgte Ende August zeitgleich in den Rechenzentren von Dokom21 (Dortmund), Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH (TMR, Bochum) und Gelsen-Net (Gelsenkirchen). Mit dem Ruhr-Backbone koppeln die Ruhrgebietscarrier aus Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen ihre Glasfasernetze und bilden gemeinsam über Stadtgrenzen hinweg ein starkes Rückgrat für alle Städte des Ruhrgebietes für digitale Wirtschaft und Innovation.

Neuer „Ruhr-Backbone“ startet – Drei Rechenzentren über Video-Livestream online verbunden

Über einen Video-Livestream waren die drei Rechenzentren online miteinander verbunden: Im Rechenzentrum in Dortmund nahmen Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, und Jörg Figura, Geschäftsführer von Dokom21, den Ruhr-Backbone gemeinsam in Betrieb. ___STEADY_PAYWALL___

Im Rechenzentrum in Bochum starteten Ralf Meyer, Geschäftsführer der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum, Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, und Patrick Helmes, Geschäftsführer von TMR, den Ruhrgebietsring aus Glasfaser.

Im Rechenzentrum in Gelsenkirchen aktivierten Maik Luhmann, Leiter der Stabsstelle Vernetzte Stadt Gelsenkirchen, und Thomas Dettenberg, Sprecher der Geschäftsführung von Gelsen-Net den Ruhr-Backbone.

Technologischer Schub für die Metropole Ruhr – Höchstgeschwindigkeiten durch Glasfaser

Mit Glasfaser schnell im Netz unterwegs. Foto: Alex Völkel/Archiv

„Der Ruhr-Backbone schafft die optimale, zukunftsträchtige Grundlage zur Umsetzung der Breitbandstrategie in Dortmund und des Glasfaserausbaus im Ruhrgebiet. Damit können die ständig steigenden Datenmengen transportiert werden. Zudem gewinnen die Verbindungen deutlich an Stabilität und Geschwindigkeit.

Davon profitieren die Menschen und Unternehmen in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen und dem gesamten Ruhrgebiet“, sagt Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, bei der Aktivierung des Ruhr-Backbone im Dokom21-Rechenzentrum in Dortmund.

Mit über fünf Millionen Einwohner*innen ist die Metropole Ruhr nach Paris und London der drittgrößte Metropolraum in Europa. Neben einigen großen Industrieunternehmen prägen heute vor allem der Mittelstand sowie innovative Technologieunternehmen die Region. „Mit dem neuen Ruhr-Backbone als Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur auf Gigabitbasis bieten sich ihnen neue  Möglichkeiten für digitale Vernetzung und Geschäftsmodelle“, erklärt Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund.

„Dieser Netz-Zusammenschluss bringt viele Vorteile und löst einen technologischen Schub für die ganze Region aus. Er stärkt die Metropolregion Ruhr in unterschiedlichen Bereichen und erlaubt es, unsere Kunden im gesamten Ruhrgebiet noch besser zu versorgen“, erläutert Dokom21-Geschäftsführer Jörg Figura. 

Einzigartiger Ruhrgebietsring aus Glasfaser

Die Telekommunikationsunternehmen Dokom21, TMR und Gelsen-Net, die jeweils über ein großes Glasfasernetz verfügen, haben mit dem Ruhr-Backbone einen einzigartigen Ruhrgebietsring aus Glasfaser geschaffen.

Über die Netze realisieren die drei Glasfaseranbieter eine Zusammenschaltung ihrer Telekommunikationsnetze als Grundlage für die Entwicklung zur „Gigabitgesellschaft“. Dieses Netz startet mit einer Anfangsbandbreite von 100 Gigabit pro Sekunde und lässt sich beliebig skalieren, um auch künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Schaltung des Ruhr-Backbone erfolgt auf Basis der Haupt-Lichtwellenleiterkabel, die das Rückgrat der Glasfaseranschlussnetze darstellen.

Ruhr-Backbone bietet Unternehmen in der Region viele Vorteile

Fotos (2): Dokom21

Der Ruhrgebietsring aus Glasfaser bietet viele Vorteile: Unternehmen, die ihre Daten in den Rechenzentren Dokom21, TMR und Gelsen-Net nutzen, können ein Backup mit hohen Geschwindigkeiten zu weiteren Rechenzentren aufbauen. Die Wohnungswirtschaft kann sich überregional verbinden und Unternehmen können ihre Standortvernetzungen ausweiten. Darüber hinaus bietet dieses Netz auch alle Möglichkeiten, um den 5G-Ausbau der Mobilfunknetze mit Glasfaseranschlüssen zu unterstützen.

Glasfaser ist aktuell die technisch leistungsfähigste Telekommunikationsanbindung. Sie bietet im Gegensatz zu Kupfer unbegrenzte Bandbreiten und zeichnet sich durch hohe und stabile Übertragungsraten aus. Eine Anbindung an das Glasfasernetz ermöglicht Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit. Zudem gilt Glasfaser als zukunftssicher.

Als regionale Telekommunikationsunternehmen betreiben Dokom21, TMR und Gelsen-Net eigene, unabhängige Glasfasernetze und bieten alle Leistungen aus einer Hand – von der Verlegung bis zum Service vor Ort. Ob Gebäudeeigentümer, Unternehmen, Nutzer oder Vermieter einer Immobilie – ein Anschluss an das Glasfasernetz ist auch bei Bestandsimmobilien jederzeit möglich.

 

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Weitere Informationen:

Über Dokom21:
Dokom21 ist ein regionaler Telekommunikationsdienstleister mit Sitz in Dortmund. Das Anschlussgebiet von Dokom21 umfasst neben Dortmund die Städte Hagen, Herdecke, Holzwickede, Essen, Unna und Werl sowie Halver, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle im Märkischen Kreis. Die Dienstleistungen reichen von Telefonanschlüssen, Internetzugängen über Voice-over-IP-Lösungen und Festverbindungen für Standortvernetzungen bis hin zu Kabel-TV und Mobilfunk. Darüber hinaus umfasst das Angebot Online-Datensicherung und Rechenzentrums-Dienstleistungen sowie Multimedia-Dienste für die Wohnungswirtschaft.
www.dokom21.de

Über Gelsen-Net:
Mit neuesten Technologien, gigabitstarker Glasfasertechnik sowie individuellen Dienstleistungen baut Gelsen-Net seine Position als IT-Systemhaus und regionaler Carrier weiter aus. Seit mehr als 35 Jahren entwickelt sich Gelsen-Net konstant und innovativ. Diese Dynamik ist gepaart mit profundem Branchenwissen und einer gelebten Verantwortung für die Region als Wirtschaftsstandort. Highspeed-Internet, Telefonie, Standortvernetzungen, Smart-City-Lösungen und Cloud Dienste – Gelsen-Net liefert Komplettlösungen für alle IT-Themen aus einer Hand, maßgeschneidert für die individuellen Erfordernisse von Unternehmen und Privatkunden in Bottrop, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herten, Marl und Recklinghausen.
www.gelsen-net.de

Über TMR:
Die TMR – Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH (TMR) ist der zuverlässige Telekommunikationsdienstleister für Geschäftskunden, Carrier, Institutionen, Städte und Kommunen mit mehr als 24 Jahren Praxiserfahrung. Neben dem eigenen Glasfasernetz und der digitalen Erschließung von Gewerbegebieten betreibt die TMR Rechenzentren in Bochum und Herne.
www.tmr.net 

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