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FOTOSTRECKE Erster Spatenstich für „Welcome 2018“: Die Messe Dortmund erhält ein neues Eingangsportal

Am Messezentrum Westfalenhallen fand der symbolische erste Spatenstich statt. Fotos: Roland Klecker/dofoto.de

Von Joachim vom Brocke

Erster Spatenstich für ein 35 Millionen Euro teures Projekt an der Westfalenhalle: „Welcome 2018“, so der Name, wird die Nordseite künftig total verändern. Der Messe-, Kongress- und Event-Standort an der B 1 soll fit gemacht werden für die Zukunft.

Dortmund ist ein wichtiger Messe- und Event-Standort in Nordrhrein-Westfalen

Optischer Hingucker wird eine riesige gläserne Halle sein, 50 mal 70 m groß und 14 m hoch, die in Höhe der Halle 4 gebaut wird. Etwa 4500 qm groß wird die gläserne Eingangshalle.

„Die Westfalenhalle bekommt ein neues Gesicht“, versicherte OB Ullrich Sierau vor vielen Gästen beim ersten Spatenstich. Gleichzeitig stellte er die Wichtigkeit des Unternehmensverbundes Westfalenhallen für die Stadt heraus: „Dortmund hat sich in NRW zu einem wichtigen Messe- und Event-Standort entwickelt mit Strahlkraft über die Region hinaus“.

Für Hunderttausende von BesucherInnen sei die Westfalenhalle  zu einem Besuchsmagnet geworden, ob bei den langjährigen Traditionsmessen Jagd und Hund, Intertabac oder der Creativa.

Die Messe ist ein wesentlicher Mosaikstein für die Stadt Dortmund

Beim kürzlichen Tourismustag hätten sich die vielen hundert Teilnehmer mit „zahlreichen positiven Eindrücken verabschiedet“. Dortmund werde als Städtereiseziel empfohlen, freute sich Sierau.

Wirtschaftlich habe sich die Stadt in den letzten Jahrzehnten gut entwickelt und das „Tal des Todes“ durchschritten: „Dortmund ist zu einem dynamischen Wirtschaftsstandort geworden“ mit steigenden Zahlen bei Jobs und Einwohnern. „Die Messe ist dabei ein ganz wesentlicher Mosaikstein“, sagte der Oberbürgermeister.

„Wir wollen uns künftig von der besten Seite zeigen“, versprach Hauptgeschäftsführerin Sabine Loos: „Die Besucher sollen sich bei uns wohlfühlen und wiederkommen“. „Welcome 2018“ biete eine bessere Besucherführung aus dem Foyer in alle maßgeblichen Messe- und Eventhallen.

Darüber hinaus kündigte die Hauptgeschäftsführerin weitere Projekte für die Zukunft an. Gerhard G. Feldmeyer (HPP Architekten als Generalplaner) sieht weitere Erweiterungsmöglichkeiten in Richtung Westen.

Drei blitzsaubere Spaten und symbolischer Dreckhaufen

Schließlich packten es OB Ullrich Sierau, Hauptgeschäftsführerin Sabine Loos und Gerhard G. Feldmeyer an: Drei blitzsaubere Spaten und ein Dreckhaufen standen bereit für den symbolischen ersten Spatenstich. Aufmerksamer Beobachter des Geschehens: Aufsichtsratsvorsitzender Friedhelm Sohn.

Die Besucher der Westfalenhallen sollen in den kommenden Monaten so wenig wie möglich von den Arbeiten mitbekommen. Die Situation vor Ort ist sehr einfach und intuitiv erfassbar.

Wer sich auf den Eingang zu bewegt, den er „schon immer“ genutzt hat, wird vor Ort problemlos zu den Interimseingängen weitergeleitet. Lange Umwege entstehen durch die in Kürze beginnenden Bauarbeiten nicht.

Mehr Informationen:

  • Die Bauarbeiten werden voraussichtlich zwei Jahre dauern.
  • Im Rahmen des Bauprojektes werden rund 1200 Tonnen stahl verbaut. Das entspricht dem Gewicht der Kuppel des Berliner Reichstags.
  • 14 Meter hoch wird die 4500 qm große Eingangshalle. 3400 qm Glasfläche lassen viel Tageslicht ein.
  • Auch die Technik muss funktionieren. Dazu werden fast 150 km Kabel verlegt, die sich 42 Mal rund um den Dortmunder Innenstadt-Ring legen ließen.

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„Welcome 2018“: Eine riesige gläserne Halle soll die BesucherInnen der Westfalenhallen empfangen

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