„Ein Kompliment für unsere Stadt“: OB Kalouti begrüßt neu Eingebürgerte im Rathaus

Rund 1.400 Menschen erhalten deutsche Staatsbürgerschaft in Dortmund

Blick in die Feier
Rund 200 der insgesamt 1.416 in den vergangenen Monaten eingebürgerten Menschen nahmen die Einladung von OB Kalouti an. Foto: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

In den vergangenen fünf Monaten haben 1.416 Dortmunderinnen und Dortmunder aus anderen Herkunftsländern die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Die Stadt lud die neu Eingebürgerten zu einer Feierstunde ins Rathaus am Friedensplatz ein. Rund 200 Menschen kamen dafür gemeinsam mit ihren Begleitungen zusammen.

Fester Bestandteil der Willkommens- und Anerkennungskultur

Die Einbürgerungsfeier gehört in Dortmund fest zur Willkommens- und Anerkennungskultur der Stadt. Dreimal im Jahr begrüßt der Oberbürgermeister die im laufenden Jahr neu eingebürgerten Dortmunder:innen offiziell im Rathaus. Bei der aktuellen Veranstaltung kamen rund 200 Menschen gemeinsam mit ihren Begleitungen ins Rathaus.

Blick in die Feier
Nach dem offiziellen Teil nutzten viele Menschen die Gelegenheit für ein Foto mit dem Oberbürgermeister. Foto: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Die Stadt Dortmund versteht die Feier zugleich als ein Fest der Vielfalt und des Zusammenlebens. Sie soll die Tatsache würdigen, dass sich Menschen aus unterschiedlichen Ländern zu den Werten der Verfassung bekennen und bereit sind, ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Mit der Einbürgerung erhalten die Menschen nicht nur einen gesicherten Aufenthaltsstatus, sondern auch das Recht zu wählen und gewählt zu werden.

„Sie sind nun deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, und damit haben Sie alle Rechte und alle Pflichten. Sie können jetzt auch Oberbürgermeister werden!“, sagte OB Alexander Kalouti in seiner Rede. „Sie haben sich entschieden, in Dortmund zu leben, sich hier ein neues Leben aufzubauen. Ich empfinde das als ein Kompliment für unsere Stadt.“

Austausch auf der Bühne und vielfältige Herkunftsländer

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die persönlichen Beiträge und Erfahrungsberichte der neu Eingebürgerten selbst, die sie im Gespräch mit Moderator Henning Barth auf der Bühne teilten. Im Anschluss folgte ein direkter Austausch mit Oberbürgermeister Alexander Kalouti und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Leonid Chraga.

Die Liste der häufigsten Herkunftsländer wird angeführt von der Türkei (251 Eingebürgerte), gefolgt von Syrien (229), Nordmazedonien (76) und Russland (71) sowie dem Irak (60). Auf den weiteren Plätzen: Bosnien und Herzegowina, die Ukraine, Serbien, Ägypten und Polen.

Unterstütze uns auf Steady

Reaktion schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert