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Eichenprozessionsspinner abgesaugt: Stadt Dortmund gibt einen Teil des Fredenbaumparks am Samstag wieder frei

Auch vier Trupps des Tiefbauamtes sind mit dem Absaugen der Eichenprozessionsspinner beschäftigt. Foto: Frank Dartsch

Auch vier Trupps des Tiefbauamtes sind mit dem Absaugen der Eichenprozessionsspinner beschäftigt. Foto: Frank Dartsch

Seitdem die eigenen Kolonnen des Tiefbauamtes die privaten Firmen verstärken, die in Auftrag der Stadt unterwegs sind, geht es deutlich voran mit der Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners. Viele Schulhöfe, Spielplätze und Gärten von Kindertageseinrichtungen konnten von den haarigen Raupen befreit werden. Und obwohl die Eichen im Umfeld von sozialen Einrichtungen mit oberster Priorität abgesaugt werden, war noch Kapazität vorhanden, um etliche Bäume im Fredenbaumpark raupenfrei zu bekommen.

Freigabe zwischen Klinikum Nord, Gastronomie Schmiedingslust und einem Teil der Festwiese

Am Samstagmorgen (22.06.2019) kann daher ein Teilstück des Parks wieder frei gegeben werden. Es geht um den Teil des Parks zwischen dem Klinikum Nord, der Gastronomie Schmiedingslust samt Parkplätzen und einem Teil der Festwiese. Die Sperr-Vorrichtung an dem Eingang, der an den Parkplätzen des Klinikums gelegen ist, wird entfernt.

xNeben vier Kolonnen von Firmen sind auch vier Trupps des Tiefbauamts im Einsatz. Fotos: Christian Schön

Neben vier Kolonnen von Firmen sind auch vier Trupps des Tiefbauamts im Einsatz. Fotos: Christian Schön

Stattdessen werden im Inneren des Parks dann die Wege mit Absperrungen versehen, die weiterhin nicht betreten werden sollten. Der Bootsverleih kann nach wie vor noch nicht öffnen, weil auf der gegenüber liegenden Seite des Sees direkt am Wasser noch viele Eichen mit starkem Befall sind.

Das Big Tipi war schon am Donnerstagabend wieder frei gegeben. Dort hatte es an zwei Bäumen einen erneuten kleineren Befall gegeben, der aber schnell beseitigt war – denn eigentlich war das Big Tipi schon wieder raupenfrei.

Die Kolonnen des Tiefbauamtes und der privaten Firmen werden am Wochenende weiter im Einsatz bleiben und befallene Bäume absaugen, auch im Fredenbaumpark. Das nächste Ziel ist, dass der Bereich rund um den Musikpavillon möglichst bald wieder für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Noch bis Sonntag 14 Uhr läuft der 24-Stunden-Telefon-Service der Stadt Dortmund weiter. Unter der Nummer 50-13247 können Bürger einen Befall mit Eichenprozessionsspinnern melden. Auch die Meldemöglichkeit per Mail (raupenmelder@dortmund.de) bleibt geschaltet.

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6 Gedanken über “Eichenprozessionsspinner abgesaugt: Stadt Dortmund gibt einen Teil des Fredenbaumparks am Samstag wieder frei

  1. Stadt Dortmund (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    Eichenprozessionsspinner: Gut 900 befallene Bäume in Dortmund sind jetzt wieder raupenfrei

    Seitdem das Tiefbauamt mit seinen Grün-Experten die privaten Unternehmen verstärkt, geht es schneller voran. Mehr als 900 Bäume sind inzwischen von den Raupen des Eichenprozessionsspinners befreit. Das Tiefbauamt war während des Kirchentags über die gesamte Zeit im Einsatz.

    Seit Mittwoch hatte die Stadt Dortmund eine 24-Stunden-Telefon-Hotline geschaltet, die auch weiterhin zwischen 7:00 und 18:00 Uhr erreichbar ist. Auch die Mail-Adresse raupenmelder@dortmund.de bleibt weiter aktiv. Rund 70 Meldungen hat es insgesamt in den fünf Tagen bis Montagmorgen gegeben. Fast alle konnten abgearbeitet werden.

    Nicht in allen Fällen ist die Stadt selbst aktiv geworden und hat die Raupen abgesaugt. Ein Viertel der gemeldeten Fälle waren Dopplungen oder sie stellten sich als falscher Alarm heraus (z.B. Gespinstmotte). Einige Fälle sind auch an die Wohnungsgesellschaften weiter geleitet worden, die selbst zuständig sind.

    Einige wenige Bäume wurden zum zweiten oder dritten Mal von EPS- Raupen aufgesucht. Das geschieht in der Regel nur dann, wenn mehrere weitere befallene Bäume in der Nähe sind.

    Tiefbauamt und private Firmen werden die insgesamt 8 Kolonnen auch weiter im Einsatz halten. Denn jede abgesaugte Raupe erspart rund 300 Eier eines geschlüpften Falters. Das Absaugen der Nester und der Raupen ist damit nicht nur die Beseitigung einer möglichen Gefahr, sondern gleichzeitig auch Vorsorge für die EPS-Saison im nächsten Jahr.

    Dennoch kann es aufgrund der vielen betroffenen Bäume und der laufend neuen Priorisierung der Arbeiten dazu kommen, dass umdisponiert werden muss und Absaugtermine sich verschieben.

    Am Samstag hatte die Stadt Dortmund Teile des Fredenbaumparks wieder freigeben können, das Big Tipi war zuvor schon wieder raupenfrei, ebenso wie viele andere Spielplätze, Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder.

    Am Sonntagabend waren keine Schulen oder Tageseinrichtungen für Kinder mehr auf der Liste der Stadt, die wegen des Eichenprozessionsspinners geschlossen bleiben mussten. Weiterhin gesperrt bleiben müssen der Hoeschpark mitsamt der Sportstätten und der Mengeder Volksgarten.

  2. Stadt Dortmund (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    Eichenprozessionsspinner: Schlagergarten wird vom Fredenbaumpark in den Revierpark Wischlingen verlegt

    Da der Bereich um den Musikpavillon im Fredenbaumpark wegen des Eichenprozessionsspinners noch gesperrt ist, wird der Schlagergarten von Sport Live e.V., der am kommenden Sonntag, 30. Juni, 15 Uhr, im Fredenbaumpark stattfinden sollte, in den Revierpark Wischlingen verlegt. Der Eintritt ist frei.

  3. Sport- und Freizeitbetriebe (Pressemitteulung) Beitrags Autor

    Freibad Stockheide im Hoeschpark öffnet am Mittwoch wieder

    Das kommt bei den aktuellen Temperaturen wie gelegen: Das Freibad Stockheide im Hoeschpark öffnet morgen (Mittwoch, 26. Juni) wieder seine Tore und bietet von 8 bis 19 Uhr Abkühlung. Zugänglich ist das Bad ausschließlich über den Zugang von der Brackeler Straße. Der Durchgang vom Hoeschpark ist noch nicht wieder freigegeben, da im Waldbereich noch einige Bäume vom Eichenprozessionsspinner befallen sind. Sie werden derzeit mit Hochdruck von einer Fachfirma abgesaugt. Die Sport- und Freizeitbetriebe freuen sich auf Bade-Besuch!

  4. Dortmund Wanderers (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    Eichenprozessionsspinner macht Wanderers Strich durch die Rechnung

    Mit Erleichterung nahm Trainer Roy Wesche die Ankündigung der Hoeschparkleitung zur Kenntnis, dass die Sperrung des Baseballplatzes wegen des Befalls mit Eichenprozessionspinnern demnächst aufgehoben werden könnte. Ein Wermutstropfen bleibt dennoch zurück. Die Begegnung in der 2. Bundesliga gegen die Ennepetal Raccoons wurde bereits auf den 31.08. verlegt.

    Hierzu Coach Wesche: „Die Vorbereitungen auf ein solches Spiel sind einfach zu umfänglich, als dass wir das kurzfristig hätten regeln können. Der Vorstand hat sich daher richtiger Weise entschieden auf Nummer sicher zu gehen und das Spiel zu verlegen. Es konnte ja keiner sagen, wie lange die Raupen noch eine Gefahr darstellen würden!“

    Nach der mehrwöchigen Zwangspause starten die Wanderers daher voraussichtlich Anfang Juli wieder in den regulären Spiel- und Trainingsbetrieb. Das wird auch höchste Zeit. Denn die Wanderers werden bereits am 07.07. in der 2. Bundesliga zu Gast bei den Paderborn Untouchables sein.

  5. EDG Dortmund (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    Grünabfall und Eichenprozessionsspinner: Anlieferung nur am Recyclinghof Huckarde

    Für die Entsorgung von Grünabfällen, die mit für Menschen gefährlichen Schäd- lingen belastet sind, wie z.B. den Raupen des Eichenprozessionsspinners, wurden zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgende Regelungen getroffen.

     Die befallenen Grünabfälle können ausschließlich am Recyclinghof Huckarde angeliefert werden.
     Die Grünabfälle müssen für die Abgabe in stabilen Plastiksäcken verpackt werden, die mit Klebe-
    band dicht verschlossen wurden.
     Die Anlieferung ist nur in haushaltsüblichen Mengen möglich (max. 70 Liter).
    Recyclinghof Huckarde, Lindberghstraße 51, 44369 Dortmund
    Öffnungszeiten: Dienstag: 08:30–17:00 Uhr; Mittwoch bis Freitag: 09:00–17:00 Uhr, Samstag: 08:00–13:30 Uhr, montags geschlossen

    Die Anlieferung von Grünabfällen, die mit für den Menschen ungefährlichen Schadinsekten, z. B. Zünsler, belastet sind, ist an allen Recyclinghöfen möglich. Auch hier gilt: Anlieferung nur in festen Plastiksäcken dicht mit Klebeband verschlossenen.

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