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Dortmunder Spendenparlament „spendobel“ tagte: 75.000 Euro für zehn soziale Projekte in Dortmund

Im Rathaus hat Spendobel Aktion mit OB Ulli Sierau mit Superintendent Ulf Schlueter getagt. 
Foto: Stephan Schuetze/VKK

Im Rathaus hat Spendobel Aktion mit OB Ulli Sierau mit Superintendent Ulf Schlueter getagt. 
Foto: Stephan Schuetze/VKK

Einiges vorgenommen hat sich spendobel, das Dortmunder Spendenparlament, in den nächsten zwölf Monate. Für soziale Projekte in Dortmund will es rund 75.000 Euro einwerben. Zehn Projekte haben sich die Spendenparlamentarier bei ihrer Sitzung ausgesucht, für die sie die Werbetrommel rühren wollen.

Jugendförderkreis aus der Nordstadt als wichtigstes Projekt

Jugendförderkreis JFK. Foto: Dietmar Wäsche

In der Mallinckrodtstraße in der Nordstadt ist das „JFK“. Foto: Dietmar Wäsche

Auf Platz 1 der zu bewerbenden Projekte setzte spendobel den Jugendförderkreis aus der Nordstadt. Eigentlich kümmert er sich um Hausaufgabenhilfe für Kinder und Jugendliche. Doch seit einiger Zeit bietet er auch warme Mahlzeiten an.

„Dabei verzeichnen wir einen starken Zugang an Schülern“, berichtete Oliver Foterek vom Förderkreis. Vor einem Jahr waren es sechs oder sieben, mittlerweile sind es weit über 30. Für manche Kinder, so Foterek, sei dies die erste Mahlzeit des Tages.

Der Jugendförderkreis will künftig in Zusammenarbeit mit gelernten Köchen auch ein gemeinsames Kochen für die Kinder anbieten. „Dabei sollen Grundkenntnisse über Lebensmittel und eine gesunde Ernährung vermittelt werden.“ Mit 6.500 Euro für Lebensmittel und Küchengeräte will spendobel das Vorhaben unterstützen.

Frauenzentrum Huckarde und Krisenzentrum Dortmund werden unterstützt

Auch das Frauenzentrum Huckarde und das Krisenzentrum Dortmund „Kinderglück“ mit seinen Ferienpatenschaften und der Kinderschutzbund können sich über finanzielle Hilfe von spendobel freuen – genau wie weitere fünf Projekte. Dabei sind die Chancen groß, dass die benötigten Geldsummen eingeworben werden können. Denn in den letzten Jahren hatten alle vom Spendenparlament unterstützten Projekte ihre Spendenziele erreichen können, wie spendobel-Geschäftsführer Michael Küstermann den Parlamentariern mitteilte.

„Hinschauen statt wegschauen“ als Leitmotiv

„Hinschauen statt wegschauen“ könnte das Motto von spendobel sein, lobte OB Ullrich Sierau in seinem Grußwort. Es sei ein „Sozialsponsoring mit Gütesiegel“. Seit September 2001 unterstützt spendobel  lokale Projekte gegen Armut und Ausgrenzung – mit bisher beinahe einer Million Euro. Initiiert wurde es von der Evangelischen Kirche.

Weitere Informationen gibt es unter www.spendobel.de.

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