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Die Pappelallee im Fredenbaumpark steht wieder

Neue Pappelallee vor einer Reihe alter Pappeln

Neue Allee vor einer Reihe alter Pappeln

(v.l.n.r.) Anna Markmann (Bereichsleiterin Jobcenter), Andreas Koch (Grünbau GmbH), Ingo Klemme (2. Vorsitzender Grüner Kreis e.V.), Dr. Wilhelm Grote (Freundeskreis Frendenbaum e.V., Michael Stoeckert (Fachkoordinator Tiefbaumat-Bereich Stadtgrün) vor der neuen Pappelallee

Anna Markmann, Andreas Koch, Ingo Klammer, Dr. Wilhelm Grote und Michael Stoeckert.

Von Peter Kozyra

Dort stehen sie nun, 18 neue Pappeln der Sorte Populus nigra ‚Italica‘, auch Pyramiden-Pappeln genannt, und säumen im Fredenbaumpark den Weg an der Festwiese zwischen der Gaststätte Schmiedingslust und dem Musikpavillon.

„Genau an der Stelle, an der bis zum letzten Herbst die alten, kranken Pappeln standen“, bestätigt Michael Stoeckert, Koordinator des Tiefbauamt-Fachbereichs Stadtgrün. „Die mussten wir leider krankheits- und altersbedingt letztendlich fällen.“ Sie litten unter Pilzbefall, waren morsch geworden und stießen Äste ab.

Baumbestand wird wiederhergestellt 

„Direkt neben der Festwiese war die Sicherheit des Verkehrs und der Besucher nicht mehr gewährleistet“, stimmt Dr. Wilhelm Grote zu. Er ist Vorsitzender des Vereins Freundeskreises Fredenbaumpark und überaus erfreut, dass die Allee so schnell wiederhergestellt werden konnte. „Wir freuen uns über jeden neuen pflanzlichen Input im Park.

Sowohl über die neuen Pappeln als auch die zehn Schwarz-Erlen, die zur Behebung der Sturmschäden aufgestellt wurden.“ Vergangenes Jahr hatte Sturm „Ela“ große Teile des Baumbestands in Mitleidenschaft gezogen. Gespendet wurden die neuen Bäume vom Grünen Kreis Dortmund e.V.

Kooperation vieler Akteure führte zum schnellen Erfolg in der grünen Lunge der Nordstadt

Reinhard Budde (links), Vorstandsmitglied vom Grüner Kreis e.V., nimmt das Zertifikat für die Baumspenden im Fredenbaumpark von Michael Stoeckert, dem Fachleiter des Tiefbauamt-Bereichs Stadtgrün, entgegen.

Reinhard Budde (li.) nimmt das Zertifikat für die Baumspenden von Michael Stoeckert entgegen.

„Dass die Wiederherstellung so schnell gelang ist ein Gemeinschaftserfolg“, betont Grote und meint die Kooperation zwischen dem Freundeskreis Fredenbaumpark e.V., dem Verein Grüner Kreis Dortmund, dem Bereich Stadtgrün des Tiefbauamtes, der GrünBau gGmbH sowie die Unterstützung durch das Jobcenter Dortmund.

Letzteres stellte 15 Langzeitarbeitslose im Rahmen des „Aktionplanes Soziale Stadt Dortmund“ zur Verfügung, die die Wiederaufforstung unter fachlicher Anleitung innerhalb einer Woche durchführten, und durch diese Tätigkeit ihre Qualifikationen und Chancen für den Arbeitsmarkt verbessert haben.

Bald bietet sich Besuchern wieder ein stimmiges Bild

„Der Fredenbaumpark besteht aus zwei Komponenten, dem Wald und den gestalteten Grünflächen“ führt Grote aus. „Die Pappelallee ist ein bedeutender und historischer Teil davon.“

Pyramiden- Pappeln wachsen grob einen Meter pro Jahr und erlangen nach 15 bis 20 Jahren ihre volle Höhe von 25 bis 30 Metern. „Doch schon in zwei bis drei Jahren werden sie im Sommer angenehmen Schatten spenden können“, stellt Michael Stoeckert in Aussicht. Spätestens dann werden die Pappeln ihre Wirkung in der Parkgestaltung erfüllen.

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