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„Building Bridges“: In Dortmund hat der Deutsch-Israelische Jugendaustausch der Auslandsgesellschaft begonnen

Der Präsident der Auslandsgesellschaft NRW e.V. Klaus Wegener (rechts) begrüßt die Teilnehmer des Deutsch-Israelischen Jugendaustausches „Building Bridges“.

AGNRW- Klaus Wegener (rechts) begrüßt die TeilnehmerInnen des Deutsch-Israelischen Jugendaustausches.

Elf Jugendliche aus Israel sind vom 14. bis 25. Juli 2016 zu Gast in Dortmund. Sie nehmen am Deutsch-Israelischen Jugendaustausch „Building Bridges“ teil, den die Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. seit mehreren Jahren organisiert.

„Building Bridges“ wendet sich an Jugendliche der Klassen 9 bis 12

Auf dem Besichtigungsprogramm stehen Ausflüge nach Amsterdam und Hamburg mit einem Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Paddeln auf der Ruhr, ein Stadionbesuch und die Besichtigung der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache sind ebenfalls geplant. Die Dortmunder City werden die Jugendlichen in Kleingruppen auf eigene Faust erkunden. In den Herbstferien werden die Dortmunder zum Gegenbesuch nach Israel reisen.

Das Programm „Building Bridges“ wendet sich an Jugendliche der Klassen 9 bis 12. Es hat viele Vorteile: „Die Jugendlichen lernen nicht nur eine spannende andere Kultur kennen sondern sie haben auch die Möglichkeit ihre Englisch-Kenntnisse zu verbessern und setzen sich mit aktuellen Themen auseinander. Außerdem ist das Programm aufgrund der Förderung finanziell sehr attraktiv“, so Claudia Steinbach, die den Austausch organisiert.

Die Jugendlichen leben in beiden Ländern in den jeweiligen Gastfamilien, nehmen gemeinsam an einem intensiven Begegnungsprogramm sowie an Workshops teil. So lernen sie gesellschaftspolitische Zusammenhänge des jeweiligen Landes kennen.

Gegenbesuch in Israel ist geplant – Anmeldung für 2017 ist bereits möglich

Thematisiert werden der Holocaust in Deutschland und Europa, der jüdisch-arabische Dialog in Israel und der Nahost-Konflikt sowie die Frage „Wie können sich Jugendliche für die deutsch-israelische Verständigung einsetzen?“ Außerdem werden sie angeregt, sich mit neuen Formen des Antisemitismus und der Ausländerfeindlichkeit auseinanderzusetzen und über das eigene Demokratieverständnis nachzudenken.

Geplantes Programm in Israel: Der Holocaust in Deutschland und Europa (Yad Vashem), der jüdisch-arabische Dialog in Israel und der Nahost-Konflikt, Ausflüge zum Toten Meer, Jerusalem, See Genezareth, Akko und Netanya.

Interessierte Familien können sich jetzt schon für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch „Building Bridges 2017“ vormerken lassen. Er wird wieder in den Sommer- und Herbstferien 2017 stattfinden. Voraussetzung: Teilnahme an beiden Programmen

Mehr Informationen:

  • Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen
  • Ansprechpartnerin: Laure Geslain,
  • geslain@agnrw.de
  • Tel. 0231 838 00 33
  • Steinstr. 48, 44147 Dortmund
  • www.agnrw.de
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