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Alle Jahre wieder: Das sweetSixteen-Kino in der Dortmunder Nordstadt ist auch 2014 wieder „ausgezeichnet“

BKM Programmpreis 2014 Foto: JohannaSchlüter

BKM Programmpreis 2014 Foto: Johanna Schlüter

Die Film- und Medienstiftung NRW hat bei der Verleihung der Kinoprogrammpreise im Gloria Theater in Köln das Dortmunder Nordstadtkino sweetSixteen mit einem Preis für sein herausragendes Jahres- und Kinderfilmprogramm ausgezeichnet.

Verbreitung anspruchsvoller deutscher und anderer europäischer Filmkunst im Mittelpunkt

Preisträger Kai Wortmann und Peter Fotheringham (sweetSixteen) mit Pate Benno Fürmann (Mitte) © Foto: Anna Kaduk, Film- und Medienstiftung NRW

Preisträger Kai Wortmann und Peter Fotheringham mit Pate Benno Fürmann (Mitte). Foto: Anna Kaduk

Genau zwei Monate zuvor hatte Staatsministerin Monika Grütters die Arbeit der Kinobetreiber in Starnberg mit dem BKM-Kinoprogrammpreis für ihr herausragendes Dokumentarfilmprogramm gewürdigt. Damit ist das jüngste freie Filmtheater der Stadt Dortmund bereits zum vierten Mal in Folge Preisträger von Programmauszeichnungen und als bisher einziges Dortmunder Kino auch auf Bundesebene ausgezeichnet worden.

Mit den Kinoprogrammpreisen werden Filmtheater gewürdigt und gefördert, die sich bei der Verbreitung anspruchsvoller deutscher und anderer europäischer Filmkunst verdient gemacht haben und kontinuierlich herausragende Produktionen im Bereich Kinder- und Jugendfilm auf die Leinwand bringen.

Anerkennung für engagiertes Kino nach künstlerisch-ästhetische Kriterien

Diese Anerkennungen der programmatischen Ausrichtung des sweetSixteen-filmclub e.V. sind darum nicht nur Beleg für die unermüdliche und ehrenamtliche Arbeit sowie dessen Qualität, sondern auch Beweis dafür, dass der Anspruch Filmkultur zu vermitteln und engagiertes Kino für die Nordstadt zu machen Wertigkeit besitzen.

Patin Aylin Tezel mit Preisträger Kai Wortmann und Peter Fotheringham (sweetSixteen) Foto: Anna Kaduk , Film- und Medienstiftung NRW

Patin Aylin Tezel mit Preisträger Kai Wortmann und Peter Fotheringham (sweetSixteen). Foto: Anna Kaduk

Im sweetSixteen-Kino steht nämlich nicht die kommerzielle Auswertung eines Films im Vordergrund, sondern es sind vor allem künstlerisch-ästhetische Kriterien, die die Auswahl bestimmen. Dabei wird die inhaltliche Relevanz der Produktionen genauso beachtet wie die Formsprache. So werden Sehgewohnheiten, Spartendenken, Erfahrungen und Horizonte immer wieder erweitert und neu verhandelt.

Geldpreise ermöglichen den Kino-Betrieb

Bloß hält Idealismus alleine keinen Kinobetrieb am Laufen und darum ist die Freude der Betreiber auch riesig zu nennen, denn beide Kinoprogrammpreise sind mit geldwerten Prämien verbunden. Ein kleiner Beitrag für den Erhalt von Filmkunst in der Dortmunder Nordstadt, ein großer Beitrag für die Wertschätzung der vier Kinomacher.

Kontaktwww.sweetSixteen-Kino.de

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