Nordstadtblogger

100 Seiten Borussia: Der Fußball-Blog schwatzgelb.de und der BVB Dortmund unterstützen die Obdachlosenzeitung bodo

Zum ersten Mal in 25 Jahren erscheint im Mai keine reguläre Ausgabe des Straßenmagazins „bodo“. Stattdessen hat das Fußballblog schwatzgelb.de gemeinsam mit der „bodo“-Redaktion und mit freundlicher Unterstützung des BVB ein 100-seitiges digitales Magazin erstellt. Es ist ab dem 1. Mai unter www.bodoev.de erhältlich und kostet 2,50 Euro. Alle Einnahmen kommen bodo und seinen VerkäuferInnen zugute.

Mit der Redaktion des Fußballblogs hatte „bodo“ zur Saison 2016/17 ein Heft gemacht, das viel Begeisterung in der Verkäuferschaft ausgelöst hatte und Straßenmagazine weltweit zu neuen Kooperationen inspirierte. Diesmal kam die schwatzgelb-Redaktion als Nothelfer. In Rekordzeit lieferte sie nach Feierabend Texte und Fotos und ermöglichte, dass eine Serie nicht reißt: kein Monatsbeginn ohne „bodo“. ___STEADY_PAYWALL___

Trainer Lucien Favre spricht über den Trainingsalltag und die neuen Prioritäten in der Corona-Krise. Geschäftsführer Carsten Cramer, Kommunikationschef Sascha Fligge, der Leiter für Fanangelegenheiten Björn Hegemann und der Leiter der Lizenzspielerabteilung Sebastian Kehl geben Einblicke in den Maschinenraum des BVB: Sie beschreiben, wie der Verein in der Krise auf Sicht fahren muss, wie Kommunikation zur Gratwanderung wird, wie man den Kontakt zu den Fans hält und wie das Unplanbare geplant wird. Daniel Lörcher spricht über Gedenkstättenfahrten und die Arbeit gegen Antisemitismus beim BVB.

Es gibt Rück- und Ausblicke, Innen- und Außenperspektiven, einen Schwerpunkt zum Engagement von Fans, Spielern und Verantwortlichen in Zeiten von „Social Distancing“, Reportagen, Serien-, Hör- und Buchtipps, sowie die gewohnt meinungsstarken „Unsa Senf“-Texte der schwatzgelb-Redaktion zur Gegenwart und Zukunft des Fußballs in Corona-Zeiten. Das digitale Magazin ist ab dem 1. Mai für 2,50 Euro auf www.bodoev.de erhältlich.

Das Sonderheft unterstützt den bodo e.V. mit seinen mehr als 30 Angestellten in einer existenziellen Krise. Der Verein arbeitet gemeinnützig, finanziert sich aber ohne öffentliche Mittel zu einem Großteil durch eigene Einnahmen, die in der Krise weitgehend weggebrochen sind. bodo versorgt seitdem die rund 200 VerkäuferInnen mithilfe von Spenden mit Lunchpaketen und Einkaufsgutscheinen, hat seine aufsuchenden Hilfen ausgebaut und betreibt mit Partnern ein temporäres Hygienezentrum in der Dortmunder Innenstadt. Alle Einnahmen des Sonderheftes kommen dieser Arbeit zugute.

 

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