Massiv angestiegene Obdachlosigkeit in Dortmund: Kana, Gast-Haus und „bodo“ bitten um Schlafsäcke und Isomatten

Obdachlose werden im Winter vor besondere Herausforderungen gestellt. Foto: Sebastian Sellhorst
Obdachlose werden im Winter vor besondere Herausforderungen gestellt. Foto: Sebastian Sellhorst

Die Dortmunder Wohnungslosenhilfe-Einrichtungen Gast-Haus, Kana Suppenküche und „bodo“ rufen gemeinsam zu Spenden auf: Besonders Schlafsäcke und Isomatten werden benötigt.

Die Zahl der sogenannten Wohnungsnotfälle in Dortmund hat sich verdoppelt

Gast-Haus, Kana und „bodo“ bitten um Schlafsäcke für Obdachlose.
Gast-Haus, Kana und „bodo“ bitten um Schlafsäcke für Obdachlose.

Die Zahl der Menschen, die in Dortmund die Tage und Nächte sichtbar im Freien verbringen, nimmt zu. Die Zahl der sogenannten Wohnungsnotfälle in Dortmund ist rapide gestiegen, allein um die Hälfte von 2015 (440) zu 2016 (663).

„Die gestiegene Nachfrage nach Wohnungen bewirkt, dass weniger Gebäude leer stehen. Und so ist es für obdachlose Menschen schwerer, einen Unterschlupf zu finden“, sagt Oliver Philipp von „bodo“. „Viele schlafen oft schlecht oder überhaupt nicht vor den kalten Temperaturen, Schnee und Regen geschützt.“

Angesichts des nahenden Winters rufen „bodo“, das Gast-Haus und die Kana Suppenküche gemeinsam auf, nicht mehr benötigte Schlafsäcke und Isomatten zu spenden.

Spenden können im Gast-Haus und bei „bodo“ abgegeben werden

Die Spenden können im Gast- Haus und bei „bodo“ abgegeben werden. Sie werden dann nach Bedarf unter den drei Einrichtungen aufgeteilt.

  • Abgabe im „bodo“-Buchladen, Schwanenwall 36-38, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr
  • Abgabe im Gast-Haus, Rheinische Straße 22, täglich 8 bis 11 Uhr, zusätzlich montags bis mittwochs von 17 bis 20 Uhr.

 

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