Nordstadtblogger

Über 1.100 offene Ausbildungsplätze im Kammerbezirk – Bedarf an Azubis trotz Corona-Pandemie ungebrochen

Allein in Dortmund gibt es schon 22 freie Ausbildungsstellen für Bäckerei-Fachverkäufer*innen. Foto: NGG

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und bereits jetzt verzeichnet die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer (HWK) Dortmund 1.121 Ausbildungsangebote im Kammerbezirk. Tendenz steigend, da Angebote von Handwerksunternehmen auch weiterhin ungebrochen eingehen. Die meisten offenen Lehrstellen finden sich derzeit in den Berufen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (117), Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (100) sowie Maler und Lackierer (81).

Trotz Corona ist das Engagement der Unternehmen bei der Suche nach Azubis  groß

In Dortmund gibt es derzeit schon 266 offene Lehrstellen. Am häufigsten werden Anlagenmechaniker*innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (34), Elektroniker*innen für Energie- und Gebäudetechnik (26) und Fachverkäufer*innen im Lebensmittelhandwerk: Bäckerei (22) gesucht.

„Ein Teil der Gewerke im Handwerk ist von der Corona-Pandemie direkt betroffen, beispielsweise die Friseure“, sagt Tobias Schmidt, Leiter der HWK-Ausbildungsberatung und Lehrstellenvermittlung. Dennoch sei das Engagement der Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden nach wie vor groß.

Gute Zukunftsaussichten und Entwicklungschancen für junge Menschen

Tobias Schmidt, Leiter der HWK-Ausbildungsberatung und Lehrstellenvermittlung.

Tobias Schmidt ist Leiter der HWK-Ausbildungsberatung und Lehrstellenvermittlung. Foto: HWK DO

In Zeiten der Corona-Pandemie habe sich das Handwerk als zukunftsstarker Wirtschaftszweig bewiesen. „Die Betriebe des Bau- und Ausbauhandwerks haben auch jetzt sehr viel zu tun“, betont Tobias  Schmidt.

Dementsprechend seien die Zukunftsaussichten und Entwicklungschancen für junge Menschen auf der Suche nach stabilen beruflichen Perspektiven sehr gut.

„In jedem Fall lohnt sich ein Blick in die HWK-Lehrstellenbörse oder die direkte Kontaktaufnahme zu den HWK-Lehrstellenvermittlern, die beim Finden des Wunschberufs und beim Erstellen von Bewerbungen helfen“, so Schmitt. Während der geltenden Coronaschutz-Verordnung stehen die Berater nicht nur telefonisch, sondern auch per WhatsApp oder im Video- Chat zur Verfügung.

Kontakt

  • Tel.: 0231 5493-333 (Kontakt auch per WhatsApp möglich)
  • E-Mail: ausbildungsberatung@hwk-do.de
  • Internet: hwk-do.de/ausbildung
Print Friendly, PDF & Email

2 Gedanken über “Über 1.100 offene Ausbildungsplätze im Kammerbezirk – Bedarf an Azubis trotz Corona-Pandemie ungebrochen

  1. Finde deinen Traumberuf: Die „Woche des Handwerks“ in den sozialen Medien (PM) Beitrags Autor

    Finde deinen Traumberuf: Die „Woche des Handwerks“ in den sozialen Medien

    Die „Woche des Handwerks“ steht an: Vom 25. bis 29. Januar können sich junge Menschen auf Instagram, Facebook und Youtube im Rahmen der Kampagne „Dortmund at Work“ informieren und erleben, wie spannend eine Ausbildung im Handwerk sein kann. Täglich in dieser Woche werden in den Kanälen der sozialen Medien neue Handwerksberufe und Ausbildungsbetriebe vorgestellt. Die Woche des Handwerks ist eine Initiative des Regionalen Bildungsbüros im Fachbereich Schule in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Dortmund.

    Zum Auftakt am 25. Januar, 12 Uhr stehen Expert*innen der Handwerkskammer live bereit, um auf Instagram Fragen zu beantworten. „Es ist enorm wichtig, Schülerinnen und Schüler schon während der Schulzeit auf ihre Anschlussentscheidung nach der Schule vorbereiten. Während der Corona-Pandemie sind leider nicht alle Orientierungsangebote wie gewohnt umsetzbar. Umso wertvoller ist dieses offene Live-Interview mit Expert*innen der Handwerkskammer Dortmund. Im Handwerk liegen große Zukunftsperspektiven für junge Menschen!“, so Daniela Schneckenburger, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie.

    Die Expert*innen beantworten Fragen zu Ausbildungsgehalt, Übernahmechancen oder dem Betriebs- und Arbeitsklima in den unterschiedlichen Branchen, aber auch zu Karrieremöglichkeiten im Handwerk. Diese sind zum Teil recht unbekannt, dennoch nicht weniger attraktiv: Neben der dualen Ausbildung gibt es in einigen Handwerksberufen auch duale und sogar triale Studiengänge, die jungen Leuten in viereinhalb Jahren eine Ausbildung, den Meister und ein Betriebswirtschaftsstudium bieten. Ein weiteres Plus spricht für eine Ausbildung im Handwerk: Die meisten Auszubildenden werden nach ihrem Berufsabschluss von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen.

    „Vor allem das Handwerk zeigte sich in der Corona-Pandemie größtenteils stabil und krisenresistent. Das gilt natürlich nicht für alle Branchen, dennoch ist die Nachfrage nach Auszubildenden und somit zukünftigen Fachkräften groß! Derzeit sind für das Ausbildungsjahr 2021 mehr als 1000 Ausbildungsstellen in unserer Lehrstellenbörse vorhanden. An dem enormen Bedarf an Auszubildenden ändert auch Corona nichts“, so die Geschäftsführerin der Handwerkskammer Dortmund, Olesja Mouehli-Ort. Die Motivation bei vielen Ausbildungsbetrieben im Handwerk ist groß, weiter auszubilden und daher sind die Ausbildungsbörsen der Kammern nach wie vor sind gut gefüllt.

    Fragen an die Expert*innen der Handwerkskammer Dortmund können live gestellt oder vorab per E-Mail gesendet werden: info@dortmundatwork.de.

    Links:
    http://www.dortmundatwork.de/handwerk
    http://www.instagram.com/dortmundatwork
    http://www.facebook.com/dortmundatwork

  2. „Ausbildung im Handwerk ist zukunftssicher“ - Drei Fragen an HWK-Abteilungsleiter Tobias Schmidt (PM) Beitrags Autor

    „Ausbildung im Handwerk ist zukunftssicher“ – Drei Fragen an HWK-Abteilungsleiter Tobias Schmidt

    Die Ausbildungssituation ist in Corona-Zeiten durchaus angespannt. Zwar gibt es aktuell 1.252 freie Ausbildungsplätze, die in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer (HWK) Dortmund in den unterschiedlichsten Berufen angeboten werden, doch wie kommen Bewerber und Betriebe gut zusammen? Wie lässt sich das Matching möglichst optimal gestalten? Dazu drei Fragen an Tobias Schmidt, Abteilungsleiter Ausbildungsberatung und Nachwuchswerbung bei der Handwerkskammer (HWK) Dortmund.

    Warum lohnt es sich gerade jetzt, über eine Ausbildung im Handwerk nachzudenken?
    Nicht erst jetzt, in der Corona-Pandemie, auch schon davor hat sich gezeigt, dass eine Ausbildung im Handwerk zukunftssicher und krisenresistent ist. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist groß. Die Niedrigzinspolitik führt vor allem im Bau- und Ausbauhandwerk zu einer massiv erhöhten Nachfrage. Betriebe im Bereich Sanitär, Heizung & Klima, Elektro oder Maurerhandwerk brauchen leistungsstarke Mitarbeiter, die bei nachhaltigen Neubauten und energetischen Sanierungen mitwirken. Aber auch viele andere Handwerke in medizinischen, kosmetischen oder eher künstlerisch geprägten Bereichen haben gute Zukunftsaussichten. Die betriebliche Ausbildung konnte und kann übrigens in den meisten Fällen fortgeführt werden.

    Was raten Sie jungen Leuten, die konkret nach einem Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf suchen?
    Ich rate Ausbildungsinteressierten vor allem, die Hilfe von den Ausbildungsberatern und Lehrstellenvermittlern der Handwerkskammer in Anspruch zu nehmen. Wer noch nicht genau weiß, welcher Beruf der passende sein könnte und noch keine relevanten Praktika absolviert hat, kann bei uns ein 1zu1-Coaching mitmachen. Um den richtigen Praktikumsplatz zu finden, den richtigen Beruf und den richtigen Betrieb. Das Gleiche rate ich aber auch Interessierten, die schon eine klare Vorstellung haben. Unterstützung schadet nie. Wir legen gern den Grundstein für eine Richtung, die Fähigkeiten muss jeder Einzelne im Betrieb und bei der Arbeit mit den neuen Kollegen unter Beweis stellen.

    Die Berufe werden immer digitaler, selbst traditionelle. Ist Handwerk immer noch Handwerk?
    Klar ist Handwerk immer noch Handwerk – und darauf ist auch jeder Handwerker stolz! Die Leistung, die Handwerker erbringen, ist individuell. Anders als in der Industrie zeichnet sich das Handwerk nicht durch die Serienproduktion aus, sondern durch individuelle und nachhaltige Sonderanfertigungen; sei es ein Haarschnitt, Zahnersatz, ein neues Badezimmer oder die Dachstuhlsanierung eines Altbaus. Selbstverständlich unterliegen Berufe einem stetigen Wandel, so auch die im Handwerk. Die Arbeit wird durch gute Maschinen, neue Werkstoffe und neue Verfahren vereinfacht. Dementsprechend halten auch digitale Prozesse und Mechanismen da Einzug, wo sie verwendet und gebraucht werden können. Aber die Montage, Kalibrierung, das die- Farbe-an-die-Wand-Bringen geschieht manuell. Es sind die individuellen Fähigkeiten der Handwerker, die das Handwerk einzigartig machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen