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Theater Dortmund erhöht Kartenpreise für Oper, Ballett und Musicals – Mehreinnahmen sollen Betriebskosten decken

Um alle Fragen rund um Tickets und Abos kümmert sich das neue Kundencenter des Theaters. Foto: Alex Vökkel

Um alle Fragen rund um Tickets und Abos kümmert sich das neue Kundencenter des Theaters. Foto: Alex Völkel

Das Theater Dortmund erhöht die Kartenpreise in der kommenden Spielzeit. Dies ist die erste Preiserhöhung seit 2011. Unter anderem sollen hierdurch Preissteigerungen von Dienstleistern kompensiert werden, deren Einsatz für den reibungslosen Arbeitsablauf in den Spielstätten notwendig ist. Von 2020/21 an bis 2024/25 sollen die neuen Preise aber konstant bleiben. In der kommenden Spielzeit 2020/21 werden die Karten im Opernhaus, also für Opern-, Ballettaufführungen und Musicals, um durchschnittlich 6,75 Prozent über alle Preiskategorien hin erhöht. Ausgenommen hiervon sind die Preise für das Kinder- und Jugendtheater, die Junge Oper und die Familienoper. Auch die Kosten für den Besuch der Dortmunder Philharmoniker und des Schauspiels bleiben hiervon unberührt.

Stadtverwaltung rechnet mit Mehreinnahmen von bis zu 300.000 Euro

„Die neuen Preise sind an die Region angepasst. Wir haben in der letzten Saison das beste Besucher*innen-Ergebnis seit zehn Jahren erzielt. Ballett, Oper und Konzerte werden stark nachgefragt. Wir rechnen durch die Preiserhöhung mit Mehreinnahmen von rund 300.000 Euro, die dringend zur Kostendeckung benötigt werden“, erläutert Stadtkämmerer Jörg Stüdemann die Entscheidung.

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Seit 14 Jahren ist Tobias Ehinger am Theater Dortmund. Der bisheriger Ballettmanager wurde Geschäftsführender Direktor des Theaters. Fotos: Joachim vom Brocke

Der Geschäftsführende Direktor des Theaters, Tobias Ehinger. Foto: Joachim vom Brocke

Die Höhe der Preisanpassung richtet sich zum einen nach der bisherigen Nachfrage in der jeweiligen Preiskategorie und zum anderen an der Preisgestaltung der Opernhäuser im Umland.

Nicht erhöht werden die Preise für junges Publikum (Kinder- und Jugendtheater, Junge Oper und Familienoper). Auch die Kartenpreise für die Dortmunder Philharmoniker sowie für das Schauspiel bleiben zur Spielzeit 20/21 konstant, so dass Julia Wissert ihre Intendanz ohne Preiserhöhung ab der nächsten Spielzeit starten kann.

Der Geschäftsführende Direktor des Theater Dortmund, Tobias Ehinger, meint zur geplanten Preisgestaltung: „Die letzte umfangreiche Preiserhöhung gab es 2011. Ich bin froh, dass wir auch jetzt nur wenige Anpassungen vornehmen mussten und wir unsere Preise bis 2025 konstant halten werden.“

In einigen Bereichen werde es auch im Opernhaus sogar Preissenkungen geben, kündigte er an. So werden die Preise bei Vorstellungen von Montag bis Donnerstag reduziert. „Zuschauerinnen und Zuschauer haben dann die Möglichkeit, mit der preiswertesten Karte für nur 6 Euro eine Oper oder ein Ballett besuchen zu können. Ich glaube, dass wir damit eine faire, weiterhin kundenorientierte und sozial ausgewogene Preisgestaltung vorgenommen haben“, so Ehinger.

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