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Selbstloses Engagement in Dortmund soll gewürdigt werden – FreiwilligenAgentur verleiht Preis für aktive Helfer*innen

In der FreiwilligenAgentur laufen die Strippen zum Thema Ehrenamt in Dortmund zusammen. Auch 2020 möchte der Trägerverein sich mit einem Preis für das selbstlose Engagement erkenntlich zeigen. Foto: Sascha Fijneman/Archiv

Die FreiwilligenAgentur stellt mit dem Preis „Engagement anerkennen 2020“ Ehrenamtliche in den Mittelpunkt und sagt Danke! Mit großem Einsatz gestalten zahlreiche ehrenamtlich Tätige in Dortmund ein aktives gesellschaftliches Miteinander und engagieren sich für das Wohl anderer. Der Preis vom Verein zur Förderung der freiwilligen Tätigkeit in Dortmund e.V. möchte den Blick bewusst auf das ehrenamtliche Engagement der vielen Aktiven richten, es würdigen, fördern und sichtbar machen. Einrichtungen und Initiativen können sich bis zum 31. Juli 2020 bewerben. Die Preisverleihung findet dann am 7. September 2020 um 19 Uhr im Dortmunder Rathaus statt.

Ein Preis für das freiwillige Engagement für eine lebenswerte Stadt 

Es wird eine Gesamtsumme von insgesamt 1.500 Euro ausgeschrieben. Die Preissumme von je 500 Euro wird für insgesamt drei Projekte vergeben, die von einer Jury anhand der eingereichten Bewerbungen ermittelt werden. Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen. ___STEADY_PAYWALL___

Im letzten Jahr wurde unter anderem das Projekt „Smartphone-Sprechstunde“ der youngcaritas ausgezeichnet. Foto: youngcaritas/Archiv

Das ehrenamtliche Engagement der Bürger*innen hält die Gesellschaft in Dortmund nicht nur in starkem Maße zusammen sondern macht die Stadt vielfältig und lebenswert, gleichzeitig schafft es Gemeinschaft und Verbundenheit mit anderen Menschen. 

„Ehrenamt und Nachhaltigkeit – Engagement für eine lebenswerte Stadt“ steht im Jahr 2020 im Fokus der Ausschreibung. Mit dem Preis betont die FreiwilligenAgentur den Stellenwert des bürgerschaftlichen Engagements und richtet den Blick insbesondere auf die Schwerpunkte „Quartier und Nachbarschaft“, „Ernährung und Konsum“ sowie „soziale und ökologische Verantwortung“. 

Das Thema Nachhaltigkeit ist und bleibt eine Herausforderung für unsere Stadt und ihre Zivilgesellschaft, der sich viele bereits aktiv gestellt haben. Zahlreiche Dortmunder Einrichtungen und Initiativen, packen zunehmend dieses Thema an. Oft auf ganz unterschiedliche Weise, aber alle mit dem gleichen Ziel: Eine lebenswerte Stadt zu gestalten und zu hinterlassen, Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten. 

Ohne freiwillige Helfer*innen wären viele soziale Projekte nicht umsetzbar

In der Coronakrise wurde schnell unkomplizierte Soforthilfe von Freiwilligen angeboten. Foto: Screenshot

Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sowie die soziale Verantwortung für unser Umfeld stehen hier im Mittelpunkt. Dazu zählt beispielsweise das Engagement von Gruppen, die sich für den Klimaschutz einsetzen, die sich für Natur-, Gewässer- und Artenschutz engagieren oder erneuerbare Energien fördern. 

Auch zu nennen ist der Einsatz für ökologische, regionale oder fair gehandelte Produkte. Ebenso leisten Projekte aus dem Bereich soziale Verantwortung, wie Nachbarschaftshelfer, Repair-Cafés oder Mehrgenerationenprojekte einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Stadtgesellschaft. Schnelle ehrenamtliche Hilfe ist auch in den letzten Wochen und Monaten im Bereich der Coronahilfe entstanden.

Prämiert werden Einrichtungen und Organisationen, die mit ihrer Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit in besonderer Weise zu einem unverzichtbaren Element unserer Stadtgesellschaft geworden sind. Dabei kann es sich um Projekte handeln, die rein ehrenamtlich initiiert und durchgeführt werden oder auch um Projekte, in die Freiwillige partizipativ eingebunden sind.

Preis als Ehrung der Aktiven und Ansporn für neue Ideen und Projekte

Bild der Preisverleihung 2019. Foto: Gaye Suse Kromer/Stadt Dortmund

Bis zum 31. Juli können sich Dortmunder Einrichtungen und Initiativen um den Preis bewerben. Teilnahmeberechtigt sind alle Dortmunder Einrichtungen und Initiativen, die mit Freiwilligen zusammenarbeiten oder rein ehrenamtlich tätig sind. Die eingereichten Projektvorhaben müssen bereits erfolgreich praktiziert werden. Gemeinsame Bewerbungen im Verbund von mehreren Einrichtungen und Organisationen sind zulässig.

Die Auszeichnung soll engagierte Personen und beeindruckende Projekte sichtbar machen und die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement stärken. Neben der Würdigung der vorhandenen Projekte und Engagierten soll der Preis auch ein Ansporn sein, den ersten Schritt für neue Projekte zu starten.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Veranstaltung „Engagement anerkennen“ am 07. September 2020 um 19:00 Uhr im Rathaus statt. Fragen zur Auslobung des Preises und zum Verfahren unter Tel. 0231 – 50 10 600. Ausschreibung und Bewerbungsformular „Engagement anerkennen 2020“ unter www.freiwilligenagenturdortmund.de oder im Anhang des Artikels.

 

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Ein Gedanke zu “Selbstloses Engagement in Dortmund soll gewürdigt werden – FreiwilligenAgentur verleiht Preis für aktive Helfer*innen

  1. Nordstadtblogger-Redaktion Beitrags Autor

    Finanzielle Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Corona-Krise

    Das Land Nordrhein-Westfalen stellt zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise über eine Million Euro bereit. Damit sollen insbesondere die Arbeit und Hilfsangebote Vereine vor Ort unterstützt werden, damit diese ihre Aktionen vor allem für Seniorinnen und Senioren, erkrankte, benachteiligte und in Quarantäne befindliche Menschen einfacher oder besser umsetzen können.

    Die Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen erhalten die Mittel gestaffelt nach der jeweiligen Einwohnerzahl, für Dortmund als Stadt mit über 400.000 Einwohner*innen sind dies 25.000 Euro.

    Die Vergabe der Landesmittel für die Stadt Dortmund erfolgt über die FreiwilligenAgentur mit dem Ziel, die finanziellen Hilfen, entsprechend ihrer Bedarfe, an gemeinnützige Vereine und Organisationen aus Dortmund weiterzuleiten.

    Diese haben erstmals die Möglichkeit, bis zum 20. August 2020 Anträge in einer Höhe von maximal 2.000 Euro pro Organisation zu stellen, das Antragsformular steht zum Download auf der Internetseite der FreiwilligenAgentur unter http://www.freiwilligenagenturdortmund.de zur Verfügung. Eine Besonderheit ist, dass auch bereits getätigte finanzielle Auslagen (ab dem 24. März 2020) abgerechnet werden können, sofern die Belege/Quittungen vorhanden sind.

    „Wir freuen uns besonders, dass diese Mitte auch für Projekte, die zu Beginn der Corona Krise mit viel Initiative und Engagement entstanden sind, beantragt werden können“, so Karola Jaschewski Geschäftsführerin der FreiwilligenAgentur. „Viele Organisationen haben auf neu entstandene Bedarfe reagiert und ehrenamtliche Hilfeangebote organisiert“.

    Beispiele für entstandenen Auslagen/Aufwände, welche über die bereitgestellten Mittel finanziert bzw. erstattet werden können sind:

    – Material für das Nähen von Behelfsmasken (u. a. Anschaffung oder Anmietung von Nähmaschinen, Stoff, Nähgarn, Befestigungsbänder, etc.)

    – Anschaffung/Kauf von Schutzbekleidung (Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel)

    – Einrichtung von Videokonferenzen (Lizenzgebühren), Website-Gestaltung, Öffentlichkeitsarbeit

    – Erstattung von Kosten für Gabenzäune oder ähnliche Projekte

    Ab sofort können die Anträge bei der FreiwilligenAgentur Dortmund digital eingereicht werden.

    Für Fragen stehen Karola Jaschewski und Kathrin Bröker telefonisch unter 0231 50 10 600 oder per Mail an freiwilligenagentur@dortmund.de zur Verfügung.

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