Verlängerung für die durch das Land finanzierten Stellen

Schulsozialarbeit bis 31. Juli 2023 gesichert 

Die Finanzierung der Schulsozialarbeit aus verschiedenen Töpfen ist seit Jahren ein Thema - und immer wieder eine Hängepartie. 
Die Finanzierung der Schulsozialarbeit aus verschiedenen Töpfen ist seit Jahren ein Thema – und immer wieder eine Hängepartie. Archivfoto: Alexander Völkel für nordstadtblogger.de

Gute Nachrichten für Träger:innen, Beschäftigte, Schüler:innen, Kollegien und Eltern: Die Schulsozialarbeit in Dortmund kann weitergehen. Denn die Landesfinanzierung von 51 der insgesamt 143 Stellen an Dortmunder Schulen wird über das Jahresende hinaus verlängert. Die Entscheidung kam aber wieder kurz vor knapp – und der bewilligte Zeitraum fällt unnötig kurz aus.

Land splittet den Förderzeitraum – Finanzierung nur bis 31. Juli 2023

Nachdem die NRW-Landesregierung die dauerhafte Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit zugesagt hat, kann nun – vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien – die Schulsozialarbeit in Dortmund im bisherigen Umfang fortgeführt werden. Die Stadt möchte  – so der Vorschlag an den Rat – bis 31. Juli 2023 verlängern.

Länger geht nicht, obwohl die Richtlinie über die Förderung von Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen durch Runderlass des Ministeriums für Schule und Bildung eigentlich erst am 31.Juli 2025 endet. Doch das Land hat den Förderzeitraum in drei Abschnitte aufgeteilt: Der erste umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Juli 2023 – also bis zum Beginn der übernächsten Sommerferien. 

Mit der Ratsentscheidung bekommen die verschiedenen Träger:innen – dort sind die Schulsozialarbeiter:innen in der Regel unbefristet angestellt – zumindest für die nächsten 19 Monate Planungssicherheit.

Wichtige Bindeglieder zwischen Elternhaus und Schule und zu Netzwerken

Schulsozialarbeit ist für Schuldezernentin Daniela Schneckenburger ein wichtiger Baustein. Foto: Roland Gorecki für die Stadt Dortmund

„Die Schulsozialarbeiter:innen wirken als wichtige Bindeglieder zwischen Elternhaus und Schule und schlagen eine Brücke zur gesamten Beratungslandschaft, insbesondere zur Jugendhilfe“, sagt Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. Die Aufgaben der Schulsozialarbeit werden im vorliegenden Erlass grundsätzlich geregelt. 

In Dortmund sind die Aufgaben der Schulsozialarbeiter:innen in einem Rahmenkonzept aus dem Jahr 2013 beschrieben. Durch den Ausbau der Schulsozialarbeit sind an den Schulen multiprofessionelle Teams mit Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften und Netzwerkpartner:innen entstanden. Sie beraten und begleiten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam. 

In Dortmund gibt es aktuell 143 Stellen für Schulsozialarbeit, die aber aus verschiedenen Töpfen finanziert werden. In der aktuellen Vorlage geht es um 51 Stellen, die aus Mitteln des Landes NRW finanziert werden. 92 weitere Stellen werden entweder anteilig oder vollständig von der Stadt Dortmund finanziert. 

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