Sabine Oecking: Drei Werke der Dortmunder Künstlerin hängen jetzt im OB-Büro

Noch bis zum 30. September können Künstler:innen Werke einreichen

Kunstwerke von Sabine Oecking im Büro vom OB Alexander Kalouti
Kunstwerke von Sabine Oecking im Büro vom OB Alexander Kalouti Foto: Stephan Schütze

Als die Öffentlichkeit das Büro des CDU-Oberbürgermeisters Alexander Kalouti das erste Mal betreten durfte, deutete er auf die Wand und sagte: „Hier soll Kunst von Dortmunder Küntlern hängen.“ Drei Werke der Dortmunder Künstlerin Sabine Oecking hängen jetzt in den Büroräumen von Oberbürgermeister Alexander Kalouti im Rathaus. Er hat die Arbeiten persönlich im Atelier der Künstlerin ausgewählt.

Farbe, Struktur und bewusst gesetzte Unregelmäßigkeiten

„Ich bin niemand, der Kunst nur über die Ratio wahrnimmt. Sie muss mich emotional erreichen“, sagt Kalouti, der sich über die farbenfrohe Verschönerung seines Büros freut.

Kunstwerke von Sabine Oecking im Büro vom OB Alexander Kalouti
Oberbürgermeister Alexander Kalouti mit der Künstlerin Sabine Oecking: Ihre farbintensiven Arbeiten stehen für eine lebendige Kunstszene und die langjährige Kunstförderung der Stadt. Foto: Stephan Schütze

Oecking arbeitet mit Farbe, Struktur und dem Wechselspiel von Ordnung und Chaos.

In ihrer Serie „Glück und Leben“ kombiniert sie Sprühlack mit Tusche und Acryl, farbige Punkte und ihre Schatten lassen die Arbeiten dreidimensional wirken.

Schablonen geben ihren Bildern wiederkehrende Strukturen, kleine Abweichungen machen jedes Werk einzigartig. „Das ist wie im richtigen Leben. Wie bei Schönheit und Glück gibt es nie 100 Prozent Perfektion“, sagt die Künstlerin.

Kunstförderung bringt Werke zu den Menschen

Sabine Oecking wurde 1965 in München geboren und entwickelte schon als Kind ihr zeichnerisches Talent, ihr Vater malte, ihre Mutter war Goldschmiedin. Beruflich machte sie zunächst Karriere in der internationalen IT-Branche, seit 2013 widmet sie sich wieder der Malerei.

Seit mehr als 70 Jahren kauft die Stadt Dortmund Werke von Künstler:innen aus Dortmund an. Über die sogenannte Kunst Aus(leihe) Dortmund stehen mehr als 2.500 Arbeiten, von Malerei über Zeichnung bis zu Skulpturen, für drei bis zwölf Monate zur Ausleihe bereit.

Für die Ausleihe wird ein Ausweis der Stadt- und Landesbibliothek benötigt, Werke können online reserviert und in der Artothek am Max-von-der-Grün-Platz abgeholt werden. Seit 2025 können auch Unternehmen über die „Galerie auf Zeit“ Kunst aus der Sammlung in ihren Räumen zeigen.

Noch bis zum 30. September 2026 können professionelle Künstler:innen ihre Werke digital für den städtischen Kunstankauf 2026 einreichen, erstmals auch als Duo. Angekaufte Werke können später ebenfalls über die Kunst Aus(leihe) ausgeliehen werden.


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