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„Raserei vor Wut im Stau“ statt beim Rennen auf der Straße: Polizei und Stadt machen weiter Druck am Wallring

Der Behördeneeinsatz gegen die Raser-, Tuner- und Event-Szene am Wallring geht weiter. Foto: Alex Völkel

Der Behördeneinsatz gegen die Raser-, Tuner- und Event-Szene am Wallring geht weiter. Foto: Alex Völkel

Polizei und Stadt wollen auch in den kommenden Wochen und Monaten den Kontrolldruck auf die Raser- und Eventszene am Dortmunder Wallring aufrecht erhalten. „Wer nach Dortmund kommt, muss damit rechnen, dass er im Stau steht, in eine Fahrzeugkontrolle und in die strategische Fahndung kommt“, betont Polizeipräsident Gregor Lange nach einer gemeinsamen Sitzung mit der Verwaltungsspitze der Stadt. „Wir gehen davon aus, dass es der Szene auf Dauer keinen Spaß macht.“

Die Stadt bringt 872 Geschwindkeitsverstöße an zwei Wochenenden zur Anzeige

Am Freitag und Samstag kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als 450 Fahrzeuge und rund 800 Personen. Fotos: David Peters

Am Freitag und Samstag kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als 450 Fahrzeuge und rund 800 Personen. Fotos: David Peters

Das Thema Rasen und illegale Autorennen ist kein neues Phänomen. Doch in Zeiten von Corona – mit der Schließung von Bars, Clubs und Discotheken – hatte sich das Treiben am Wall deutlich verschärft. Zur Raser- und Tunerszene gesellte sich nun auch eine Event- und Datingszene. Dem wollen Polizei und Stadt gemeinsam den Riegel vorschreiben. 

Die Behörden zogen nach dem zweiten Wochenende mit Tempo 30 auf dem Wallring eine vorläufige Zwischenbilanz: So hatte die Stadt am ersten Wochenende 523 Geschwindigkeitsverstöße auf dem Wall und den Zugangsstraßen gemessen, am vergangenen Wochenende noch 349 Verstöße. 

Dabei kam auch ein mobiler Blitzer zum Einsatz, der mehrfach den Standort wechselte, um den Hinweisen in den sozialen Netzwerken entgegenzuwirken – um nach einer vermeldeten „Entwarnung“ wieder auf einen Standort zurückzukehren. 

Hunderte Bußgeldbescheide wegen Verstößen gegen Geschwindigkeit, Lärmschutz und Corona-Regeln

An den vergangenen beiden Wochenenden galt nachts am Wallring Tempo 30 – es gilt weiterhin. Foto: Alex Völkel

„Die fast 100 Tempo 30-Schilder kann man nicht übersehen“, betonte Ordnungsdezernent Norbert Dahmen, der ein weiterhin konsequentes Vorgehen ankündigte.

Viele Szene-Angehörige würden in den nächsten Tagen Post aus dem Rechtsamt bekommen. Dazu gehören nicht nur Bußgeldbescheide, sondern auch Fahrverbote wegen der Geschwindkeitsübertretungen.  

Das Ordnungsamt ahndete neben den Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung auch Lärmbelästigung, die nicht von den Autos, sondern aus den Autos heraus vorging. „Die Musik war deutlich lauter als Zimmerlautstärke“, sagte Dahmen. „Das mag lapidar klingen, aber wenn man dem als Anwohner jedes Wochenende ausgesetzt ist, ist das nicht hinnehmbar. Daher werden wir weiter dagegen konsequent vorgehen“, kündigte er an.

OB: „Rasen ist ein reales Problem und keine Einbildung von Großstadtneurotikern“

Am vergangenen Wochenende wurden elf Fahrzeuge von der Polizei sichergestellt. Foto: David Peters

Am vergangenen Wochenende wurden elf Fahrzeuge von der Polizei sichergestellt. Foto: David Peters

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal unterstrich, dass es nicht (mehr) hinnehmbar sei, dass sich Menschen „aus der gesamten Republik“ ans Steuer setzten und nach Dortmund führen, um dort Rennen zu fahren, ihre Autos vorzuführen oder Party am Straßenrand zu machen.

„In Höchstgeschwindigkeit um den Wall zu rasen ist keine gute Idee – das ist unfallträchtig und für die Anwohner nicht hinnehmbar. Rasen auf dem Wall ist ein reales Problem und keine Einbildung von Großstadtneurotikern. Das werden wir nicht zulassen“, so Westphal.

Auch auf mögliche Ausweichbewegungen  – die Szene war früher auf Phoenix-West und am Phoenixsee aktiv und jetzt vor allem am Wallring – werde man auch weiter reagieren. Gemeinsames Ziel von Stadt und Polizei sei es, das nirgends in der Stadt zu dulden. Die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass die Kontrollen Wirkung zeigten.  

Polizeipräsident Lange: „Wir stellen fest, dass sich in der Szene Unmut breit macht“

Der Behördeneeinsatz gegen die Raser-, Tuner- und Event-Szene am Wallring geht weiter. Foto: Alex Völkel

Der Behördeneeinsatz gegen die Raser-, Tuner- und Event-Szene am Wallring geht weiter. Foto: Alex Völkel

„Wir stellen fest, dass sich in der Szene Unmut breit macht. Wenn wir nerven und Ärger auslösen und es keinen Spaß mehr macht, nach Dortmund zu kommen, um im Stau zu stehen oder in eine Kontrolle zu geraten“, sei das ein gutes Zeichen, so Polizeipräsident Gregor Lange.

„Wenn es zu Raserei im anderen Sinne kommt (Anm.d.Red.: aus Wut, nicht auf der Straße), dann ist das der richtige Schritt. Vor allem wenn es zu einer Verhaltensänderung führt. Wir werden einen langen Atem an den Tag legen“, so Lange. Daher schließt er auch nicht aus, erneut zum Instrument der Strategischen Fahndung zu greifen. Es lässt anlasslose Fahrzeug- und Personenkontrollen zu.

Allerdings – und das ist auch ein Ergebnis der letzten Wochenenden – soll(t)en auch die Hupkonzerte der im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer*innen konsequenter geahndet und separat in der Einsatzstatistik ausgewiesen werden. Das „missbräuchliche Geben von Schallzeichen und die damit verbundene Belästigung von anderen“ kostet zehn Euro.

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16 Gedanken über “„Raserei vor Wut im Stau“ statt beim Rennen auf der Straße: Polizei und Stadt machen weiter Druck am Wallring

  1. Flucht eines Wallrasers vor der Polizei endet an einer Kirchenmauer (PM Polizei Dortmund)

    Flucht eines Wallrasers vor der Polizei endet an einer Kirchenmauer

    In der Nacht zu Samstag und Sonntag (6./7.2.2021) erteilten die Dortmunder Polizei und das Ordnungsamt mit einer Null-Toleranz-Strategie insgesamt 143 Personen Platzverweise. Erneut ging es in diesen gemeinsamen Einsätzen darum, Unfälle durch Raser, Ruhestörungen durch laute Motoren und Auspuffanlagen sowie Müll zu verhindern. Dabei setzte die Polizei wieder das Instrument der strategischen Fahndung ein.

    Wie gefährlich die Szene für Leib und Leben sein kann, zeigte ein BMW-Fahrer aus Dortmund: Er flüchtete in der Nacht zu Samstag mit rund 100 km/h vor einer Kontrolle der Polizei am Ostwall. Gegen 1.20 Uhr raste der 23-Jährige über den Wall-Innenring davon, um dann in die Hansastraße abzubiegen. Er nutzte die Spur des Gegenverkehrs und krachte am Ende in eine Mauer der Propsteikirche. Der unter dem Einfluss von Drogen stehende Fahrer hatte einen Schutzengel – er erlitt zu seinem großen Glück nur leichte Verletzungen. Die Polizei ermittelt gegen ihn – einen Führerschein besitzt er nicht.

    Gegen 22.30 Uhr fuhren Teile der Szene am Freitag in Dortmunds Nachbarstadt Unna. Die Polizei dort ging ebenfalls konsequent gegen Raser und Störer vor. Siehe auch Pressemitteilung der Polizei Unna: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65856/4831815

    Polizei und Ordnungsamt überprüften in beiden Nächten in Dortmund an mehreren Kontrollstellen insgesamt 310 Personen. 15 verstießen gegen die Coronaschutzverordnung. Das Ordnungsamt sanktionierte acht Mitglieder der Wallszene, die in der Innenstadt ihren Müll hinterließen. In drei Fällen stellte die Polizei aufgrund technischer Mängel und nach einem Rennen die Fahrzeuge sicher.

    Die Zahl der Anwohnerbeschwerden beim Polizei-Notruf über Lärm durch die Szene blieb ausgesprochen gering. Trotz Schnee, Eis und Glätte waren in der Nacht zu Samstag bis zu 80 szenetypische Pkw auf dem Wall unterwegs. Auch hier hagelte es Platzverweise.

  2. Kontrollen, Verkehrsverstöße und Platzverweise an beiden Nächten in der Dortmunder Innenstadt (PM)

    Kontrollen, Verkehrsverstöße und Platzverweise an beiden Nächten in der Dortmunder Innenstadt

    Keine Hupkonzerte, keine aufheulenden Motoren und keine illegalen Rennen an beiden Nächten dieses Wochenendes (13./14. Februar) in der Dortmunder Innenstadt. Dennoch stellte die Polizei – trotz eisiger Temperaturen im zweistelligen Minusbereich – eine Vielzahl szenetypischer Fahrzeuge im Bereich des Wallrings fest.

    Mit Kontrollstellen, Verkehrsableitungen und der Überwachung bekannter Parkplätze innerhalb der Innenstadt ging die Polizei dabei konsequent gegen die ab 23 Uhr aufkommende Szene vor.

    In beiden Nächten überprüften die Polizisten jeweils rund 200 Fahrzeuge und ebenfalls über 200 Personen. Rechtfertigende Gründe, in der Nacht ohne Ziel über den Wall zu fahren, hatten die wenigsten. Die Polizisten sprachen 43 Platzverweise aus. Ein Fahrzeug stellten sie zudem sicher, die Betriebserlaubnis war erloschen. Mit 28 Verkehrsverstößen, darunter mehreren Ordnungswidrigkeitenanzeigen, fielen wiederum einige Angehörige der Szene auf.

    Gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Dortmund stellten die Beamten bei zusätzlichen Kontrollen der CoronaSchVO 35 Verstöße fest.

    Erst als die letzten Fahrzeuge der Szene entnervt die Innenstadt verließen, beendete die Polizei die Kontrollmaßnahmen. Der entschlossene Einsatz gegen illegales Tuning, Rasen, Posen und damit einhergehende Begleiterscheinungen wie Ruhestörungen und Vermüllung wird auch in den kommenden Wochen und Monaten konsequent weitergeführt.

  3. Kontrolleinsatz am Dortmunder Wall in der Nacht zu Samstag - eine kurze Bilanz der Polizei (PM)

    Kontrolleinsatz am Dortmunder Wall in der Nacht zu Samstag – eine kurze Bilanz der Polizei

    In der Nacht zu Samstag (20. Februar) ist die Polizei ein weiteres Mal im Kampf gegen verbotene Kraftfahrzeugrennen und den szenetypischen Begleiterscheinungen in der Dortmunder Innenstadt unterwegs gewesen.

    Hierbei kontrollierten die Polizisten 498 Personen und 206 Fahrzeuge. Den augenscheinlich der Raser-, Poser- und illegalen Tuningszene zuzuordnenden Personen sprachen sie 76 Platzverweise aus, verhängten rund 24 Verwarngelder und fertigten 18 Anzeigen. Im Weiteren stellten sie vier Fahrzeuge und zwei Führerscheine sicher. Gründe hierfür waren unter anderem das Erlöschen der Betriebserlaubnis, aber auch die Beteiligung an illegalen Kraftfahrzeugrennen.

    Denn offenbar lieferten sich zwei junge Männer auf der A 44 bei Geseke ausgerechnet auf dem Weg nach Dortmund ein Kräftemessen. Wie der Zufall es wollte, fuhren der 23-jährige Mercedes-Fahrer und der 27-jährige BMW-Fahrer in die Kontrollstelle auf dem Wall. Die Einsatzkräfte stellten sowohl ihre Fahrzeuge, Mobiltelefone, als auch Führerscheine sicher.

    Bis tief in die Nacht und auch am kommenden Samstag wird die Polizei konsequent ihre Kontrollmaßnahmen fortsetzen und insbesondere gegen verbotene Kraftfahrzeugrennen und deren Begleiterscheinungen vorgehen.

    Apropos Begleiterscheinungen: während des laufenden Einsatzes wurden der Polizei keine Ruhestörungen am Dortmunder Wall gemeldet. Ein Ergebnis, an dem die Polizei anknüpft und dauerhaft arbeiten wird.

  4. Erneuter Kontrolleinsatz am Dortmunder Wallring in der Nacht zu Sonntag - eine kurze Bilanz (PM Polizei)

    Erneuter Kontrolleinsatz am Dortmunder Wallring in der Nacht zu Sonntag – eine kurze Bilanz

    Auch in der Nacht zu Sonntag (21.2.) haben Beamte der Dortmunder Polizei gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt einen Einsatz gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene durchgeführt. Im Fokus standen der Dortmunder Wallring und angrenzende Straßen, aber auch weitere typische Treffpunkte der Szene.

    Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte 187 Fahrzeuge sowie 277 Personen. Sie erteilten 95 Platzverweise, fertigten 100 Ordnungswidrigkeitenanzeigen (OWi-Anzeigen) und verhängten elf Verwarngelder. Ein Großteil der OWi-Anzeigen (68) resultierte aus Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung, Lärmbelästigung und illegaler Müllentsorgung. In 24 Fällen lagen sonstige Verstöße zugrunde, acht Anzeigen fertigten die Beamten wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis. Darüber hinaus stellten sie sieben Fahrzeuge zwecks Erstellung eines Gutachtens sicher. Wegen möglicher Steuerverstöße leiteten die Einsatzkräfte zudem 19 Prüfverfahren ein.

    Den Meldungen über kleinere Ansammlungen von mutmaßlich Zugehörigen der Szene in den Bereichen Phönixseestraße, Speestraße sowie im Stadtteil Eving folgte die unmittelbare Überprüfung durch die Polizei. Mit ihrem Eintreffen verließen die Personen den jeweiligen Ort. Am Wallring beziehungsweise an einer der Kontrollstellen im Bereich Südwall/B 54 war das Fahrzeugaufkommen gegen 2 Uhr stark zurückgegangen. Rund eine Stunde später hatte sich der Verkehr in dieser Nacht komplett beruhigt.

  5. Über 90.000 EUR Sachschaden nach illegalem Kraftfahrzeugrennen - Hinweisgeber gesucht (PM Polizei)

    Über 90.000 EUR Sachschaden nach illegalem Kraftfahrzeugrennen – Hinweisgeber gesucht

    Ein Porschefahrer ist gestern Nachmittag (23.02.) in Dortmund-Eving mit seinem Fahrzeug in eine Straßenbahn geprallt und verursachte über 90.000 EUR Sachschaden. Vorher hatte er sich Augenzeugen zufolge ein illegales Rennen mit einem anderen Autofahrer geliefert – die Polizei sucht weitere Hinweisgeber.

    Gegen 15:34 Uhr entdeckten Zeugen an der Evinger Straße in Fahrtrichtung Norden den 33-jährigen Porschefahrer aus Essen, der sich gerade mit einem nicht abschließend bekannten Wagen duellierte. Kurz hinter der Einmündung zur Lindenhorster Straße bogen die Fahrzeuge nach links ab. Hier missachteten sie nach ersten Ermittlungen die rotzeigende Ampel, bogen weiter scharf links über die Straßenbahnschienen ab und beabsichtigten in Richtung Süden zurück auf die Evinger Straße zu fahren.

    Beim Abbiegen erfasste eine gerade herannahende Straßenbahn das Heck des Porsches, der ins Schleudern kam. Obwohl der 53-jährige Straßenbahnfahrer eine Notbremsung einleitete, konnte er den Zusammenstoß nicht vermeiden. Der vorausfahrende Autofahrer entkam offenbar mit unbeschädigtem Fahrzeug. Zu diesem gibt es erste Hinweise. Die Ermittlungen, auch zur Teilnahme als Kraftfahrzeugführer an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen, dauern an.

    Bei dem Verkehrsunfall verletzte sich der Porschefahrer leicht. Sein Fahrzeug musst abgeschleppt werden. In der Straßenbahn verletzte sich mit viel Glück niemand der Insassen, die Bahn wies allerdings leichte Beschädigungen auf. Es kam sowohl im Straßenbahnverkehr, als auch auf der Evinger Straße (in beide Richtungen) zu erheblichen Verkehrsstörungen.

    Die Polizei sucht weitere Hinweisgeber und fragt: „Wer hat das flüchtende Fahrzeug gesehen und kann Beschreibungen dazu abgeben?“ Zeugen melden sich bitte bei der Polizeiwache in Dortmund-Eving unter: 0231-132-2521.

  6. Raser, Poser und illegale Tuningszene erneut ausgebremst - eine Bilanz des Kontrolleinsatzes in der Nacht zu Samstag (PM Polizei)

    Raser, Poser und illegale Tuningszene erneut ausgebremst – eine Bilanz des Kontrolleinsatzes in der Nacht zu Samstag

    Ausgebremst durch die Polizei Dortmund hatten Raser und Poser in der Nacht zu Samstag (27.02.) auf Dortmunder Stadtgebiet wieder wenig zu lachen. Einmal mehr haben Dutzende Einsatzkräfte jedes in Frage kommende Fahrzeug vom Polo bis zum Porsche gestoppt und kontrolliert. Allein in den ersten 90 Minuten stellten die Beamten am Ostwall sechs Autos sicher.

    Mindesten 362 Personen und 226 Fahrzeuge kontrollierten die Beamten von Freitag auf Samstag am Wall. Bis tief in die Nacht sprachen sie 36 Platzverweise aus, um Anwohner vor Lärm und Müll – der regelmäßig vor ihren Haustüren anfällt – zu schützen. Die Polizisten verhängten 33 Verwarngelder. Außerdem fertigten sie zu Verstößen wie „Erlöschen der Betriebserlaubnis“ oder zu Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung auch Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Sechs Fahrzeuge wurden direkt zu Beginn des Abends in diesem Zusammenhang abgeschleppt.

    Konsequent nahmen Polizeibeamte auch Autos an der Phönixseestraße unter die Lupe. Hier hatten sich spontan in der Spitze rund 30 Fahrzeuge gesammelt und für Lärm gesorgt. 30 Personen mussten ein Verwarngeld (unter anderem wegen „Verbot der Einfahrt“) zahlen.

    Der Einsatzleiter Erster Polizeihauptkommissar Falko Haarhaus, zeigte sich in der Nacht zufrieden: „Wir haben Raser, Poser und die illegale Tuningszene heute so lange kontrolliert, bis der Wall leer war. Und auch in Zukunft werden wir diese Szene konsequent ausbremsen, bis der letzte Autofahrer oder die letzte Autofahrerin den Spaß am Lärm und Rasen verloren hat.“

    Der Leitende Polizeidirektor Ralf Ziegler (Leiter der Direktion Verkehr bei der Dortmunder Polizei) betonte noch einmal mehr, dass lautes Rasen und illegale Autorennen keine Spiele sind, sondern binnen Sekunden Menschenleben auslöschen können. Diese Gefahr ist inakzeptabel für die Polizei. Davor schützen wir die Verkehrsteilnehmer in Dortmund. Der damit einhergehende Lärm ist zudem respektlos den Anwohnern gegenüber. Lärm und sinnlose Wallrunden werden weiter konsequent von uns beendet.“

  7. Die Polizei zeigt auch in der Nacht zu Sonntag rote Karten auf dem Wallring und am Phoenixsee in Dortmund - Einsatz gegen Raser, Poser und illegale Tuningszene (PM)

    Die Polizei zeigt auch in der Nacht zu Sonntag rote Karten auf dem Wallring
    und am Phoenixsee in Dortmund – Einsatz gegen Raser, Poser und illegale Tuningszene

    Nach einem Einsatz der Polizei am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag (26./27.2.2021) gegen Raser und Störer in der Dortmunder Innenstadt und am Phoenixsee in Hörde glaubten zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer offenbar, dass die Polizei tags darauf eine Kontrollpause einlegen würde. Komplett falsch. Es hagelte Platzverweise und ins Geld gehende Sanktionen.

    Auf dem Wall stoppte die Polizei am Samstagabend ab 20 Uhr 112 Pkw und kontrollierte 168 Insassen. In 93 Fällen gab es sofort Platzverweise. 63 Fahrerinnen und Fahrer mussten wegen diverser Verstöße gegen die Vorschriften im Straßenverkehr das Portmonee zücken. Die Polizei stellte zwei Fahrzeuge sicher. Wiederholt waren bei getunten Pkw gravierende technische Mängel festzustellen. Um das sinnlose Umherfahren zu unterbinden, sperrte die Polizei mehrere Spuren und leitete den Verkehr ab.

    Rund 200 Pkw tauchten dann ab 22.30 Uhr auf der Phoenixseestraße auf. Mehrere Anwohner verständigten die Polizei, denn der Motorenlärm zu später Stunde war unerträglich. Die Einsatzkräfte schickten Fahrer und Insassen mit Platzverweisen davon. Wer auf der Phoenixseestraße angehalten wurde, musste zahlen – die Straße ist eine Anliegerstraße. Nachdem Ruhe eingekehrt war, blieb die Polizei weiter vor Ort: Um Rückkehrer in Empfang nehmen zu können. Es blieb ruhig.

  8. Polizei weiter gegen Hupkonzerte, aufheulende Motoren und illegale Rennen am Wochenende (PM)

    Polizei weiter gegen Hupkonzerte, aufheulende Motoren und illegale Rennen am Wochenende

    Polizei weiter gegen Hupkonzerte, aufheulende Motoren und illegale Rennen an beiden Nächten dieses Wochenendes (5./6. Februar) in Dortmund unterwegs.

    Mit Kontrollstellen, Verkehrsableitungen und der Überwachung bekannter Parkplätze in Dortmunds Innenstadt ging die Polizei dabei konsequent gegen die am Abend aufkommende Poser-Szene vor. Außerdem waren Beamte am Parkplatz der TU Dortmund (Vogelpothsweg/ Emil-Figge-Straße) im Einsatz und sprachen mehrere Platzverweise gegen Lärm und Vermüllung aus.

    In beiden Nächten überprüften die Polizisten am Wall jeweils über 200 Fahrzeuge und ebenfalls weit über 200 Personen (Freitag: 231 Fahrzeuge, 278 Personen; Samstag: 255 Fahrzeuge, 367 Personen). Rechtfertigende Gründe, in der Nacht ohne Ziel über den Wall zu fahren, hatten die wenigsten. Die Polizisten sprachen am Freitag 50 Platzverweise und am Samstag 61 aus. Vier Fahrzeuge (Samstag: zwei Fahrzeuge) stellten sie zudem sicher, die Betriebserlaubnis war erloschen. Mit 38 Verkehrsverstößen (Samstag: 44), darunter elf Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Samstag: drei Ordnungswidrigkeiten), fielen wiederum einige Angehörige der Szene auf.

    Die Beamten stellten bei zusätzlichen Kontrollen der CoronaSchVO acht Verstöße (Samstag: 13) fest.

    Auch diesmal galt: Erst als die letzten Fahrzeuge der Szene entnervt die Innenstadt verließen, beendete die Polizei die Kontrollmaßnahmen. Der entschlossene Einsatz gegen illegales Tuning, Rasen, Posen und damit einhergehende Begleiterscheinungen wie Ruhestörungen und Vermüllung wird auch in den kommenden Wochen und Monaten konsequent weitergeführt.

  9. Polizeiliche Maßnahmen zur Bekämpfung verbotener Kraftfahrzeugrennen und szenetypischer Begleiterscheinungen - eine Wochenendbilanz (PM)

    Polizeiliche Maßnahmen zur Bekämpfung verbotener Kraftfahrzeugrennen und szenetypischer Begleiterscheinungen – eine Wochenendbilanz

    Auch an diesem Wochenende war die Dortmunder Polizei mit starken Kräften im Einsatz gegen die illegale Raser und Tuningszene. In der Nacht von Freitag auf Samstag (12./13.03.2021) und in der Nacht von Samstag auf Sonntag (13./14.03.2021) kontrollierten die Beamten im Rahmen einer strategischen Fahndung hauptsächlich im Innenstadtbereich/Wallring. Der Bereich des Phoensixsees war nur kurzfristig am Samstagabend Treffpunkt der Szene, polizeiliche Kontrollmaßnahmen setzten dem Treiben jedoch ein schnelles Ende.

    In beiden Nächten kontrollierten die Einsätzkräfte der Polizei erneut eine größere Anzahl von Personen und Fahrzeugen und trafen die folgenden Maßnahmen:

    Von Freitag auf Samstag:
    – Knapp 400 kontrollierte Personen und gut 200 PKW
    – 36 Platzverweise
    – Eine Festnahme wegen eines vorliegenden Haftbefehls
    – Eine Verkehrsstrafanzeige
    – 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, in der Mehrheit aufgrund Verstößen gegen die CoronaSchVO
    – Eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz

    Von Samstag auf Sonntag:
    – Rund 320 kontrollierte Personen und 177 kontrollierte Fahrzeuge
    – 28 Platzverweise – Fünf sichergestellte PKW
    – 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstoßes gegen die CoronaSchVO und Erlöschen der Betriebserlaubnis

    In beiden Nächten war erneut festzustellen, dass die Szene gegen Mitternacht „entnervt“ über die polizeilichen Maßnahmen die Innenstadt verlässt, um gut eine Stunde später mit dem harten Kern wieder aufzutauchen. Da dieses Phänomen jedoch nicht ganz neu ist, richtet sich die Polizei regelmäßig auf eine lange Nacht ein. So richtete die Polizei ab 1 Uhr erneut Kontrollstellen ein, die Maßnahmen dauerten bis 3 Uhr an, danach waren keine auffälligen Fahrzeuge mehr in der Innenstadt anzutreffen.

    Die Polizei setzt die Maßnahmen weiter fort!

  10. Beamte beobachten illegales Kraftfahrzeugrennen - Kontrahenten müssen ohne Auto, Führerschein und Mobiltelefon nach Hause (PM)

    Polizeibeamte beobachten illegales Kraftfahrzeugrennen –
    Kontrahenten müssen ohne Auto, Führerschein und Mobiltelefon nach Hause

    Beamte der Polizei Dortmund haben in der Nacht zu Samstag (12. Juni) ein illegales Kraftfahrzeugrennen festgestellt und Autos, Führerscheine sowie Mobiltelefone der beiden Fahrer beschlagnahmt. Die beiden waren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit im Bereich Stockumer Straße/Nortkirchenstraße unterwegs.

    Zunächst fiel den Beamten, die in einem zivilen Fahrzeug unterwegs waren, ein Honda auf der Stockumer Straße in Richtung Osten auf. Offenbar um eine Rotlicht zeigende Ampel zu umfahren, bog dieser auf die Zillestraße ab, um dort verbotswidrig zu wenden und wieder auf die Stockumer Straße einzubiegen. Kurz danach näherte sich ein weiteres Fahrzeug, ein BMW, auf der Stockumer Straße und setzte sich direkt hinter den Honda. Nun konnten die Beamten beobachten, wie die beiden Autos hintereinander mit teils bis zu über 100 km/h ihren Weg über die Straße Am Rombergpark und die Nortkirchenstraße fortsetzten. Bei erlaubten 50 km/h.

    Auf der Kreuzung mit der Konrad-Adenauer-Allee überholte der BMW schließlich, indem er Linksabbiege-Spur sowie die Gegenspur benutzte. Nur um dann gefolgt vom Honda an einer dortigen Verkehrsinsel zu wenden – wieder verbotswidrig – und in Gegenrichtung weiterzufahren.

    Dies unterbanden die Beamten sodann, indem sie die Fahrbahn mit ihrem Fahrzeug blockierten. Es folgte eine Kontrolle. Endergebnis und Siegerehrung für den 18-jährigen Honda- und den ebenfalls 18-jährigen BMW-Fahrer (beide aus Dortmund): Sie sind nun zunächst einmal jeweils ihr Fahrzeug, ihren Führerschein und ihr Mobiltelefon los. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Hinzu kommt eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen § 315d StGB.

  11. Auch an diesem Wochenende wieder im Einsatz: Polizei geht gegen Raser-, Poser- und illegale Tuningszene vor (PM)

    Auch an diesem Wochenende wieder im Einsatz: Polizei geht gegen Raser-, Poser- und illegale Tuningszene vor

    Die Polizei Dortmund lässt in ihrem konsequenten Kampf gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene nicht nach. Auch an diesem Wochenende waren die Beamtinnen und Beamten rund um den Innenstadt-Wall, am Dortmunder Hafen, am Phoenix-See und auf Phoenix-West unterwegs. Insgesamt kontrollierten sie bei den Einsätzen am Freitag- (11.) und Samstagabend (12. Juni) mehr als 300 Fahrzeuge und fast 500 Personen.

    In beiden Nächten erreichten die Polizei über die 110 wieder mehrere Beschwerden vor allem über die von der Szene ausgehende Lärmbelästigung. Eine Bestärkung für die Einsatzkräfte. Diese hielten wie in den vergangenen Wochen und Monaten an ihren Sperrkonzepten sowie an hohem Präsenz- und Kontrolldruck fest. In der Nacht zu Samstag fertigten sie unter anderem 20 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen diversen Verkehrsverstößen, eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung (Verdacht des gefälschten Führerscheins bei einer 24-jährigen Dortmunderin) sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

    In der Nacht zu Sonntag waren es 38 Ordnungswidrigkeitenanzeigen unter anderem wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis und Rotlicht-Verstößen. Zudem wurden insgesamt 16 Verwarngelder verhängt. An der Heiligegartenstraße kontrollierten Beamte gegen 0.50 Uhr einen Autofahrer, bei dem sich der Verdacht auf einen Betäubungsmittelkonsum ergab. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest bestätigte diesen und verlief positiv auf Amphetamine. Der 21-jährige Dortmunder musste den Weg zur Wache antreten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

    Gegen 2.30 Uhr sammelten sich in dieser Nacht immer mehr Angehörige der Szene rund um den Innenstadt-Wall an und fielen durch laute Musik sowie starkes Beschleunigen auf. Die Folge: Eine Kontrollstelle am Ostwall, in deren Folge sich der Bereich gegen 3.30 Uhr geleert hatte.

    Die Polizei Dortmund macht deutlich: Wir lassen im Kampf gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene – und für die verdiente nächtliche Ruhe der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner – nicht nach! Wer nach Dortmund anreist, muss mit uns rechnen – und damit dass der „Ausflug“ ein schnelles Ende hat.

  12. Polizei kontrolliert mehrere hundert Fahrzeuge und Personen rund um den Wall, Phoenixsee und Phoenix-West (PM)

    Die Dortmunder Polizei kontrolliert am Wochenende mehrere hundert
    Fahrzeuge und Personen rund um den Wall, Phoenixsee und Phoenix-West

    Im Einsatz gegen verbotene Kraftfahrzeug- und Beschleunigungsrennen und deren szenetypischer Begleiterscheinungen haben Beamtinnen und Beamte der Dortmunder Polizei auch an diesem Wochenende mehrere hundert Fahrzeuge und Personen kontrolliert.

    Rund um den Wall, Phoenixsee und Phoenix-West stellten die Einsatzkräfte am Freitag (18. Juni) etwa 200 der szenezugehörigen Fahrzeuge fest. An mehreren eingerichteten Kontrollstellen – unter anderem der Rheinischen Straße – überprüften die Polizistinnen und Polizisten in dieser Nacht 159 Fahrzeuge und 188 Personen. Sie erteilten 20 Platzverweise und fertigten fünf Strafanzeigen – unter anderem wegen Steuervergehen. Darüber hinaus verhängten sie 22 Verwarngelder und fertigten sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Drei Fahrzeugführern untersagten die Beamtinnen und Beamten die Weiterfahrt. Aufgrund technischer Veränderungen erlosch die Betriebserlaubnis und die Fahrer mussten ohne ihren Untersatz die Heimreise antreten. Die sichergestellten Fahrzeuge werden nun einem Gutachter vorgestellt.

    Wegen des verkehrsbedingten Rückstaus kam es im Bereich des Westentors zu vereinzelten Hupkonzerten. Weitergehende Ruhestörungen konnten jedoch durch die Polizistinnen und Polizisten unterbunden werden.

    Während der Fahrzeugverkehr gegen 1.30 Uhr spürbar nachließ, bemerkten die Einsatzkräfte gegen 2 Uhr einen Mann am Burgwall, der vor ihren Augen eine Flasche auf die Fahrbahn warf, sodass andere Autofahrerinnen und Autofahrer ausweichen mussten. Bei seiner anschließenden Kontrolle leistete der 22-jährige Dortmunder Widerstand und musste den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Ein Beamter wurde durch Tritte und Schläge leicht verletzt. Den Dortmunder erwarten nun Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    In der darauffolgenden Nacht (19./20. Juni) kontrollierte die Polizei gemeinsam mit dem kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund szenetypische Treffpunkte. So stellten die Beamten bereits zu Einsatzbeginn 21 der Szene zuzuordnende Fahrzeuge auf einem Parkplatz an der Speestraße fest und erteilten entsprechende Platzverweise. Bereits gegen 0 Uhr verringerte sich der Fahrzeugverkehr aufgrund der einsetzenden Witterungsverhältnisse merklich und die Personen verließen den Innenstadtbereich.

    Die Bilanz der Nacht:

    68 Fahrzeug – sowie 100 Personenkontrollen, 22 Platzverweise, sieben Verwarngelder – unter anderem wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Rotlichtverstoßes.

  13. "Man sieht sich immer zweimal im Leben" oder - aus Sicht eines Teilnehmers eines illegalen Rennens - eine Erfahrung, die man nicht braucht (PM)

    „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ oder – aus Sicht eines Teilnehmers eines illegalen Rennens – eine Erfahrung, die man nicht braucht

    Getreu dem Motto „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ haben Beamte der Dortmunder Polizei am Freitag (25. Juni) einen der Beteiligten eines illegalen Kraftfahrzeugrennens auf Dortmunder Stadtgebiet wiedererkannt und kontrolliert. Während sein Gegenspieler bereits am eigentlichen Renntag (24. Juni) ermittelt werden konnte und Polizisten dessen Führerschein in Hagen beschlagnahmten, blieb die Fahndung nach dem zweiten Beteiligten zunächst ergebnislos – bis Freitag.

    Einen Tag zuvor nämlich war ein 58-jähriger Zeuge aus Lünen gegen 21 Uhr mit seinem Auto auf dem Dortmunder Außenwall unterwegs. Vor einer roten Ampel am Königswall / Brinkhoffstraße musste er halten. Nach eigenen Angaben nutzte er den rechten von drei möglichen Fahrstreifen, als er im Rückspiegel zwei Fahrzeuge erkannte. Diese näherten sich mit hoher Geschwindigkeit und hielten neben ihm. Durch die geöffneten Fenster hörte der Lüner eine Unterhaltung der beiden Fahrer. Bei Grünlicht beschleunigten sie ihre scheinbar hochmotorisierten Wagen stark, bevor sie erneut vor einer Ampel am Hiltropwall / Hohe Straße stehen blieben.

    Der Fahrer des VW Golf führte auf dem Weg dorthin mehrere Fahrstreifenwechsel durch. An der Ampel unterhielt er sich ein weiteres Mal mit dem Fahrer des Daimlers AMG, bevor sie bei Grünlicht wiederum sinnlos ihre Autos maximal beschleunigten. Durch das aufmerksame Verhalten und eine gute Personenbeschreibung des 58-jährigen Zeugen konnte der Fahrer des Daimlers in Hagen ermittelt werden. Die zuständigen Polizisten beschlagnahmten den Führerschein des 20-jährigen Mannes.

    Nicht mal 24 Stunden später fiel einer Polizeibeamtin der am Vortag am Rennen beteiligte VW an der Kampstraße auf. Die Kontrolle folgte prompt an der Straße Freistuhl. Die Beamten beschlagnahmten das Auto und das Mobiltelefon des 22-jährigen Dortmunders. Ebenso seinen vorläufigen Nachweis der Fahrerlaubnis – den er erst Tage zuvor wiedererlangt hatte.

    Am Ende ein Wiedersehen, auf das der 22-Jährige sicherlich gerne verzichtet hätte. Denn sowohl ihn als auch seinen 20-jährigen Mitstreiter erwarten Strafverfahren wegen des Verdachts der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen.

  14. Rennen im Tunnel: Polizei stellt Porsche, Mercedes, Führerscheine und Mobiltelefon sicher (PM)

    Rennen im Tunnel: Polizei stellt Porsche, Mercedes, Führerscheine und Mobiltelefon sicher

    Vier Mobiltelefone, zwei Führerscheine, einen Porsche und einen Mercedes stellte die Dortmunder Polizei in der Nacht zu Dienstag (6.7.2021) nach einem illegalen Pkw-Rennen unter zwei 23 und 28 Jahre alten Männern sicher.

    Um 1.35 Uhr fielen der Porsche Panamera und der Mercedes E 350 D mit rasanten Spurwechseln auf der Bundesstraße 1 in Dortmund einer Zivilstreife auf. Beide Pkw fuhren auf der B1 zunächst in Richtung Dortmund und von dort auf die B 236 in Richtung Lünen.

    Dort positionierten sich die Fahrer nebeneinander – um ihre Pkw im Tunnel Wambel dann stark zu beschleunigen. In der Spitze erreichten sie – verfolgt von dem zivilen Streifenwagen – 200 km/h, wo nur Tempo 80 erlaubt ist. Schließlich fuhren die Männer von der B 236 auf die A 2 in Richtung Oberhausen. Auch auf der A2 erreichten sie 200 km/h.

    Den Mercedes kontrollierte die Zivilstreife auf dem Rastplatz Ickern. Den Führerschein des 28-jährigen Fahrers aus Herten, dessen Mobiltelefon und das seines Beifahrers sowie den Pkw stellte die Polizei sicher.

    Ein Streifenteam der Autobahnpolizei zog den Porsche auf der Emscherallee in Dortmund-Mengede aus dem Verkehr. Der 23-jährige Fahrer aus Bochum ist der Polizei bereits als Teilnehmer eines illegalen Rennens bekannt. Auch hier stellte die Polizei den Führerschein, die Mobiltelefone und den Pkw sicher.

    Die Polizei ermittelt gegen beide Fahrer, da sie mutmaßlich gegen § 315d des Strafgesetzbuches („verbotene Kraftfahrzeugrennen“) verstoßen haben.

  15. Nachtruhe schützen: Polizei sperrte Straßen am Phoenixsee (PM)

    Nachtruhe schützen: Polizei sperrte Straßen am Phoenixsee

    Auch wenn auf dem Wall in der Dortmunder Innenstadt und am Phoenoex-See deutlich weniger Pkw unterwegs waren: Bei Kontrollen in den Abendstunden und in den Nächten zu Samstag und Sonntag (10./11.7.2021) stellte die Polizei insgesamt sieben Fahrzeuge sicher, bei denen nach illegalem Tuning die Betriebserlaubnisse erloschen waren. Für die Insassen bedeutete dies das Ende der Weiterfahrt – die Polizei ließ die Pkw abschleppen.

    Um die Nachtruhe der Anwohner des Phoenix-Sees zu schützen, sperrte die Polizei am Freitagabend ab 22.30 Uhr in Hörde die Hermannstraße, die Phoenixseestraße und die Hans-Tombrock-Straße. Laute Motoren und Auspuffanlagen rücksichtsloser Fahrer PS-starker Autos sorgten hier immer wieder für Belästigungen und Beschwerden.

    In beiden Nächten überprüfte die Polizei mehr als 200 Pkw und mehr als 100 Personen. In 30 rund Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen. Zudem ahndete die Polizei mehr als 50 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.

    Offenbar sorgen derzeit die Baustellen auf dem Dortmunder Wallring nachts für eine gewisse Verkehrsberuhigung. Die Polizei wird ihre Einsätze gegen illegales Tuning und Raser fortsetzen.

  16. Polizei gegen die Raser- und illegale Tuningszene - die Wochenendbilanz (PM)

    Polizei gegen die Raser- und illegale Tuningszene – die Wochenendbilanz

    „Wir haben den längeren Atem!“ – so die Aussage des Dortmunder Polizeipräsidenten Gregor Lange zum Jahresanfang – bezogen auf das konsequente Vorgehen gegen die Raser- und illegale Tuningszene in Dortmund. Auch wenn die Anzahl der Fahrzeuge aktuell weniger geworden ist, so sind Polizeibeamtinnen und -beamte Wochenende für Wochenende im Einsatz gegen dieses Phänomen.

    Auch an diesem Wochenende (16. – 18.07.2021) kontrollierte die Polizei in der Dortmunder Innenstadt, auf Phoenix-West und am Phoenix-See. Denn: Rasen ist gefährlich und die szenetypischen Begleiterscheinungen wie Lärm, Vermüllung, Verkehrsgefährdungen sind nicht hinnehmbar, insbesondere für die Anwohner der betroffenen Bereiche und schon gar nicht für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.

    Die Bilanz dieses Wochenendes:

    – 176 kontrollierte Fahrzeuge und 279 Personenkontrollen
    – Drei sichergestellte PKW wegen des Verdachts des Erlöschens der Betriebserlaubnis
    – 18 Platzverweise
    – Eine Verkehrsvergehensanzeige
    – 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen
    – 74 Verwarngelder

    Und an dieser Stelle das Versprechen – wir wiederholen uns – Wir bleiben dran!

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