Wissenschaftsministerium fördert Hochschul-Projekte mit 430.000 Euro

„NRWege ins Studium“: Die Fachhochschule Dortmund unterstützt weiterhin Geflüchtete

Das International Office der FH Dortmund berät ausländische Studierende und unterstützt zum Beispiel mit Deutschkursen aber auch mit Stipendien für Geflüchtete.
Das International Office der FH Dortmund berät ausländische Studierende und unterstützt zum Beispiel mit Deutschkursen, aber auch mit Stipendien für Geflüchtete. Foto: Mike Henning/FH Dortmund

Auch 2023 kann die Fachhochschule Dortmund gezielt Studierende mit Fluchterfahrungen unterstützen und ihre Integrationschancen verbessern. Dafür hat sie sich erfolgreich um Fördermittel in Höhe von 430.000 Euro aus dem Programm „NRWege ins Studium“ des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW NRW) beworben.

Deutschkurse sind weiterhin fester Bestandteil der Integrationsarbeit

Ein Schwerpunkt liegt auf der Finanzierung von studienvorbereitenden Deutschkursen für Geflüchtete und internationalen Studieninteressierten mit Hochschulzugangsberechtigung. Derzeit bietet die Fachhochschule bereits parallel zwei Kurse auf verschiedenen Sprachniveaus an.

Durch die Förderung sind die 2015 erstmals angebotenen Deutschkurse auch weiterhin fester Bestandteil der Integrationsarbeit der FH Dortmund. Sie bereiten gezielt auf die erforderliche Deutschprüfung (C1 Hochschule) vor. Darüber hinaus stehen weitere Mittel für Beratung und Betreuung bereit, um Geflüchtete bei der Einschreibung, aber auch während des Studiums zu begleiten.

Ein wichtiger Teil der Mittel (knapp 190.000 Euro) steht außerdem für Stipendien für Geflüchtete zur Verfügung. Die FH Dortmund kann damit zehn Voll- und zehn Teil-Stipendien finanzieren. Diese Maßnahmen sind Teil des Zukunftsplans Studium und Lehre und bauen auf den erfolgreichen Angeboten der Fachhochschule Dortmund in den vergangenen Jahren auf.

Gut 1800 internationale Studierende sind an der Fachhochschule

Für die FH Dortmund ist es selbstverständlich, Menschen, die aus Angst vor Krieg oder Verfolgung ihr Heimatland verlassen mussten, die Möglichkeit zu geben, ihren Bildungsweg fortzusetzen – etwa, indem sie hier ein Studium erstmals aufnehmen, fortsetzen oder abschließen.

Für die Fachhochschule wie auch für das Ministerium für Kultur und Wissenschaft ist das eine Investition in die Zukunft des Landes. Das gilt unabhängig davon, ob die Menschen mit Fluchtgeschichte Nordrhein-Westfalen zu ihrer Heimat machen oder später die Möglichkeit nutzen, in ein anderes Land oder ihr Herkunftsland zurückzukehren.

An der Fachhochschule Dortmund sind aktuell gut 1800 internationale Studierende eingeschrieben. Die FH Dortmund zählt mit circa 15.000 Studierenden zu den größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland.

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