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Neustart beim Quartiersmanagement: Strahlende Gesichter bei den alten und Vorfreude bei den neuen Mitarbeitern

Die neuen und alten Quartiersmanager für die Nordstadt haben ihre Arbeit aufgenommen.

Die neuen und alten Quartiersmanager für die Nordstadt haben ihre Arbeit aufgenommen.

Strahlende Gesichter und viel Vorfreude in der Mallinckrodtstraße: Die neuen und alten Quartiersmanager haben am Dienstag ihre Arbeit aufgenommen.

Wilde: „Die Stadt bekennt sich ausdrücklich zur Nordstadt“

Finnisage der Ausstellung, Wir: Echt Nordstadt! am Phoenixsee in Dortmund-Hörde. Planungsdezernent Ludger Wilde

Ludger Wilde -hier bei einer Ausstellungseröffnung – lobte die Arbeit der letzten Jahre.

„Es ist heute ein schöner Tag. Die Stadt bekennt sich ausdrücklich zur Nordstadt“, sagt Planungsdezernent Ludger Wilde.

„Das Quartiersmanagement ist ein gutes Instrument, was sich über Jahre bewährt hat und was wir zwingend fortführen wollen.“

Die europaweite Ausschreibung habe großes Interesse offenbart. Man habe sich aber entschieden, dass Quartiersmanagement neu in alte Hände zu geben.

„Nicht ganz alt, auch neue Elemente. Dazu aus meiner Sicht herzlichen Glückwunsch“, begrüßt Wilde die geplante Zusammenarbeit zwischen Stadtteilschule und StadtRaumKonzept.

Viel Lob für Stadtteilschule und Vorschusslorbeeren für StadtraumKonzept

Man habe mit der Stadtteilschule gute Erfahrungen gemacht. „Wir möchte das ein Stück ergänzen. Nicht nur in alten Spuren, sondern auch neue Aufgaben“ so Wilde.

Insbesondere im Immobilienbereich – Stichwort Problemimmobilien. „Da fanden wir die Ideen von StadtraumKonzept überzeugend“, macht der Planungsderznent deutlich.

„Ich freue mich, dass wir diese kurze Lücke hinter uns gelassen haben und weitermachen können“, sagt  Bezirksbürgermeister Dr. Ludwig Jörder.  „Und gut, dass wir da einen neuen Schwerpunkt kriegen.“

Erleichterung bei alten und Vorfreude bei neuen Quartiersmanagern

Heike Schulz, Veit Hohfeld und Martin Gansau halten den neuen Vertrag in Händen.

Heike Schulz, Veit Hohfeld und Martin Gansau halten den neuen Vertrag in Händen.

„Ich freue mich riesig, dass wir wieder den Auftrag bekommen haben und ein Danke auch an das Team, dass sie auch einen Monat Break in Kauf genommen haben“, betont Veit Hohfeld, Geschäftsführender Vorstand der Stadtteilschule.

Die Erleichterung war den alten und neuen Quartiersmanagern anzumerken: „Wir sind erleichtert und erfreut, wieder hier zu sein. Es war ein tolles Gefühl, wieder ins Büro zu kommen“, macht Martin Gansau deutlich.

„Wir müssen uns großen Anforderungen stellen, sind aber hoch motiviert und freuen uns, die Herausforderungen anzunehmen.“

Gansau freut sich auch auf die Zusammenarbeit mit den drei neuen Kollegen: „Wir haben gesehen, dass wir uns verstärken mussten. Mit StadtraumKonzept haben wir einen tollen Partner gefunden und Till Redenz steckt schon mitten drin. Es ist ein großer Glücksfall.“

Erfolgreiche Projekte gehen weiter, neue Formate werden folgen

Hafenspaziergang 2014. Blick auf die Veranstaltungsfläche an der Speicherstraße vom Turm des Hafenamtes

Der Hafen-Spaziergang soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

„Wir werden uns als Dreier-Team die Immobilienentwicklung vornehmen“, verdeutlicht Neuzugang Alexander Sbosny, der mit Jan Fasselt und Till Redenz zum Quartiersmanagement hinzustößt.

„Wir bei StadtraumKonzept machen auch bundesweit Projekte. Schön, ein Projekt auch mal in Dortmund zu machen“, erklärt der

Einige Schlaglichter wurden beim ersten Tag deutlich. So wird es erfolgreiche Formate wie den Hafen-Spaziergang wieder geben, wenn die Sponsoren – unter anderem aus der Wohnungswirtschaft – weiter mitmachen.

Allerdings wird es die klassisches Stadtteilforen nicht mehr geben, sondern einen kleinteiligeren Austausch: „Wir werden noch mehr hin zur aufsuchenden Struktur übergehen und die Leute da antreffen, wo sie sich aufhalten“, kündigt Gansau an.

Auf Nordstadtebene werde es allerdings weiter ein Bewohner- und Akteursforum geben. Außerdem werde das Eigentümerforum um neue Aspekte ergänzt.

Gewerbebetriebe ebenfalls stärker in den Blick nehmen

Das DOGEWO21-Hochhaus in der Heiligegartenstraße ist der Zwilling des Horrorhauses - und bei Mietern sehr beliebt.

Wohnen in der Nordstadt ist eines der zentralen Themen des neuen Quartiersmanagements.

Neben den Immobilien – vor allem den Problemimmobilien – sollten die Quartiersmanager auch die Nordstadt-Wirtschaft in den Blick nehmen, rät die Wirtschaftsförderung.

Es gibt 4.500 Gewerbebetriebe in der Nordstadt. Aber nur ein Bruchteil ist in Gewerbegebieten. „Über 4000 sind in der Wohnbebauung und Teil von Wohnimmobilien“, verdeutlicht Hubert Nagusch.

Dazu gehören Gastronomiebetriebe, Büros, Ateliers und Werkstätten etc. „Künftig bedürfen sie verstärkter Aufmerksamkeit. Wenn wir mit Gewerbetreibenden sprechen, sind Problemimmobilien ein wichtiges Thema“, unterstreicht der Leiter des Nordstadtbüros der Wirtschaftsförderung.

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