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Mit Gottesdienst in der Reinoldikirche wird  Sonntag Lust auf den Deutschen Kirchentag 2019 in Dortmund gemacht

Das Kirchentag-Team stellt sich Sonntag um 11.30 Uhr im Gottesdienst in der Reinoldikirche vor. Foto: J.v.Brocke

Von Joachim vom Brocke

Es dauert zwar noch zwei Jahre, doch die Vorbereitungen für den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund haben begonnen. An den vier Tagen über Fronleichnam – vom 19. bis 23. Juni 2019 – wird mit rund 130 000 Dauerteilnehmern gerechnet; zum Abschlussgottesdienst noch einmal deutlich mehr BesucherInnen.

Über 100 Gemeinden bereiten sich auf Kirchentag vor

In der Reinoldikirche findet am Sonntag, 12. Februar, um 11.30 Uhr ein Gottesdienst zum Kirchentag statt, gewissermaßen der Startschuss für die Arbeit des westfälischen Kirchentagteams.

Die Predigt am Sonntag hält Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Albert Henz, theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, wird das regionale Team „entsenden“.

Es besteht aus der landeskirchlichen DEKT-Beauftragten Marit Günther, Katja Breyer als Mitarbeiterin am Regionalprogramm, Gudrun Mawick für die Gottesdienste in der Region, Kerstin Gralher für das Kulturprogramm und Christa A. Thiel als Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit.

An dem Gottesdienst wirken außerdem mit: Reinoldi-Pfarrerin Susanne Karmeier und Kantor Klaus Eldert Müller. Über 100 Gemeinden in ganz Deutschland und der Schweiz werden ihren Gottesdienst an diesem Sonntag ebenfalls der Vorbereitung auf den Kirchentag widmen.

Geschäftsstelle zieht im Herbst nach Dortmund um

Noch ist das Team in Berlin mit den Kirchentags-Vorbereitungen in der Hauptstadt eingebunden, doch erste Planungen und Überlegungen für Dortmund sind bereits parallel angelaufen.

Der Deutsche Evangelische Kirchentag 2017 findet vom 24. bis 28. Mai in Berlin und Wittenberg statt. Die Kirchentags-Geschäftsstelle zieht danach – voraussichtlich im Herbst – um nach Dortmund.

„Teilweise sind dort bis zu 120 Mitarbeiter beschäftigt“, sagt Vizepräsident Albert Henz, der für die Evangelische Kirche von Westfalen zuständig ist. Die Finanzierung sei zum größten Teil gesichert.

Es wird ein umfangreiches Programm geplant, das Lust auf Dortmund macht

Mit dieser Karte soll für Privatquartiere gesorgt werden.

Marit Günther hat seit 2010 in Dortmund als Gemeindepfarrerin gearbeitet und war außerdem Pfarrerin im Evangelischen Kulturbüro von RUHR.2010 und gehörte zum Leitungsgremium des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund.

Mit dem Kirchentag verbunden ist sie schon seit Jahren durch ehrenamtliches Engagement in Projektleitungen oder auch als Vikarin beim Kirchentag in Köln 2007. Jetzt koordiniert sie die Zusammenarbeit zwischen Landeskirche und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag.

Für Dortmund ist Marit Günther damit befasst, den vier Tagen einen westfälischen Akzent zu geben und baut ein Netzwerk der regionalen Akteure in Dortmund, NRW und Landeskirche auf.

„Zentrale Programmpunkte wie der Eröffnungsgottesdienst oder der Abend der Begegnung in der Innenstadt werden auch in Dortmund einen regionalen Schwerpunkt des Gastgebers haben“, sagt sie und verspricht: „In der Westfalenhalle auf dem Messegelände ist ein Programm geplant, das Lust auf Dortmund macht“.

Menschen interessieren, die noch nie auf einem Kirchentag waren

Katja Breyer arbeitet im regionalen Programm mit und ist von der guten Stimmung dort beeindruckt. „Alle ziehen an einem Strang, um die verschiedenen Baustellen zu bearbeiten“.

Für das Extra-Kulturprogramm rund um den Kirchentag wird sich Kerstin Gralher kümmern. Sie will in Berlin weitere Anregungen sammeln. Ihr Ziel ist es, „aus der kulturellen Vielfalt von Dortmund ein einladendes Programm für die Gäste“ zu gestalten.

Für Gudrun Mawick, Pfarrerin und Kommunikationswirtin, stehen die Gottesdienste im Mittelpunkt. „Ich werde mir alle Kirchen in Dortmund anschauen, um zu sehen was wir da Schönes machen können“, kündigt die Theologin an: „Ich hoffe, dass es gelingt, auch Menschen zu interessieren, die noch nie auf einem Kirchentag waren“.

Christa A. Thiel, Pfarrerin und Journalistin, ist erst seit Januar im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing tätig. Vorbereitet wird eine Kampagne, um möglichst viele private Gastgeber zu finden.

Mehr Informationen:

  • Die Teilnehmer an Kirchentagen sind durchschnittlich zwischen 37 und 40 Jahre alt.
  • Eine Dauerkarte für vier Tage kostet für Erwachsene voraussichtlich 120 Euro.
  • Die Evangelische Kirche von Westfalen stellt 9 Millionen Euro zur Verfügung, die Stadt Dortmund 2,7 Millionen Euro, weiteres Geld kommt vom Land (rund 5,2 Mio. Euro) und aus Eigenmitteln. Der Gesamtetat des Kirchentages liegt bei etwa 18 Millionen Euro. 

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