Nordstadtblogger

Mit dem Projekt „MaG – Mathe aus einem Guss“ soll der Übergang zur weiterführenden Schule besser gelingen

Im Projekt MgA sollen fachspezifische Lehr- und Lernprozesse im Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe sowie die mathematischen Kompetenzen der Lernenden nachhaltig und anschlussfähig weiterentwickelt werden. Foto: pixabay

Der Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule ist ein bedeutsames Ereignis im Leben eines Kindes. Für viele Schülerinnen und Schüler ist dieser Wechsel ein einschneidendes Ereignis in ihrer Schullaufbahn. Besonders zentral für einen gelingenden Übergang und eine erfolgreiche Bildungsbiographie sind dabei die Kernfächer Mathematik, Deutsch und Englisch. In diesem Jahr werden die Schülerinnen und Schüler, die Schulen und der Fachunterricht auf Grund der COVID-19-Pandemie noch einmal vor besondere Herausforderungen beim Übergang gestellt.

Die gemeinsame Initiative „Mathe aus einem Guss – MaG“

Klassenraum mit pandemie-bedingten Sicherheitsabständen. Archivfoto: Alex Völkel

Den Übergang im Fach Mathematik besser zu gestalten, ist Ziel des Projekts „Mathe aus einem Guss – MaG“. Zentrales Element ist die gemeinsame Professionalisierung von Lehrkräften der verschiedenen Schulformen. MaG ist eine gemeinsame Initiative der TU Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und von RuhrFutur. ___STEADY_PAYWALL___

Ein reibungsloser Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule wird durch viele Faktoren beeinflusst. In diesem Jahr gestaltete sich dieser durch Unterrichtsausfall, Unterrichten auf Distanz sowie den Einsatz digitaler Medien noch herausfordernder.

Das Projekt ‚Mathe aus einem Guss‘ setzt für das Fach Mathematik an genau dieser Stelle an. Fachspezifische Lehr- und Lernprozesse im Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe sowie die mathematischen Kompetenzen der Lernenden werden nachhaltig und anschlussfähig weiterentwickelt.

Schulformübergreifende und kooperative Fortbildung von Mathematiklehrkräften

Im Zentrum steht dabei die schulformübergreifende und kooperative Fortbildung von Mathematiklehrkräften in eigens eingerichteten Qualitätszirkeln. Diese setzen sich aus Lehrkräften von lokal verbundenen Grundschulen und weiterführenden Schulen zusammen und werden eng von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Dortmund und Universität Duisburg-Essen betreut und fachdidaktisch weitergebildet. 

Zudem ergänzen Themen wie Distanzunterricht sowie digitales Lehren und Lernen das Programm, um die Lehrenden in der derzeitigen Situation bestmöglich zu unterstützen. Zusätzlich werden örtliche Kompetenzteams eingebunden, um die Nachhaltigkeit sowie Praxisorientierung des Projekts zu erhöhen und eine stärker systemisch wirksame Form von Fortbildungen zu erproben.

Letztlich sollen die Lehrkräfte ein gemeinsames Verständnis von anschlussfähigem Unterricht entwickeln und miteinander –insbesondere schulformübergreifend – den fachlichen Übergang weiterentwickeln. 

Ziel des Projekts: Bestmögliche Entwicklungschancen für alle jungen Menschen

Prof. Stephan Hußmann (l.) und Prof. Nührenbörger (r.) vom Institut für Entwicklung und Er­for­schung des Mathe­ma­tik­un­ter­richts an der TU Dort­mund. Foto: TU

Der Auftakt zur Fortbildungsreihe hat im Februar 2020 mit zwei Qualitätszirkeln aus Essen und Dortmund als Präsenzfortbildung stattgefunden. Mit Beginn der Corona-Pandemie wurden die Fortbildungsveranstaltungen in den digitalen Raum verlegt.

Insbesondere die intensive Arbeit innerhalb der Kleingruppen konnte so fortgesetzt werden und hat von der Nutzung der digitalen Medien profitiert. Im Februar 2021 wird das Projekt um weitere Qualitätszirkel ergänzt. 

Das Projekt „Mathe aus einem Guss“ wird an der TU Dortmund und Universität Duisburg-Essen durchgeführt. Federführend sind Prof. Dr. Stephan Hußmann und Prof. Dr. Nührenbörger vom Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts (IEEM) an der TU Dortmund sowie Prof. Dr. Florian Schacht, Fakultät für Mathematik, Universität Duisburg-Essen.

Die Projektphase läuft insgesamt von 2019 bis 2022. Gefördert wird das Projekt durch die Bildungsinitiative RuhrFutur. Ihr Ziel ist es, das Bildungssystem in der Metropole Ruhr leistungsfähiger und chancengerechter zu gestalten, um allen jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft bestmögliche Entwicklungschancen zu bieten.

 

Unterstütze uns auf Steady
Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen