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#Nordwärts-Lieblingsorte als Ausstellung in Kokerei Hansa erleben: Dortmunder*innen haben ihre liebsten Orte benannt

Die Kokerei ist Lieblingsort und Ausstellungsort zugleich. Foto: Foto: Lucas Kaufmann

Die Kokerei ist Lieblingsort und Ausstellungsort zugleich. Foto: Foto: Lucas Kaufmann

Wie sehen die Lieblingsorte der Dortmunder*innen in der „nordwärts“-Gebietskulisse aus? Vom 28. Juli bis zum 16. August 2020 lohnt sich ein Besuch des beeindruckenden Industriedenkmals Kokerei Hansa in Dortmund Huckarde gleich doppelt. Denn zu dieser Zeit gibt es nicht nur Geschichten der Montanindustrie zu erleben, sondern auch eine Fotoausstellung der besonderen Art.

„nordwärts“-Lieblingsorte-Ausstellung gastiert drei Wochen lang in der Kokerei Hansa

Drei Wochen lang ist die „nordwärts“-Lieblingsorte-Ausstellung in der Kokerei zu Gast und bringt hochwertige Fotoaufnahmen von Orten im Dortmunder Norden in die historische Kompressorenhalle der Kokerei. In jeder einzelnen Aufnahme steckt ein Stück Dortmunder Persönlichkeit: abgebildet sind nicht einfach irgendwelche Orte aus Dortmund – es sind Orte, die Menschen aus dem Dortmunder Norden als ihre Lieblingsorte bezeichnen.

Einer dieser besonderen Orte ist die Kokerei Hansa selbst. Mit dem markanten hölzernen Löschturm sowie dem hohen Kohlen- und Sortenturm ist sie mittlerweile ein Wahrzeichen und zugleich eine Landmarke im Dortmunder Norden und schon weit von der Emscherallee aus sichtbar. Noch bis 1992 wurden hier täglich Tausende Tonnen Koks produziert und die Maschinen standen niemals still.

Heute ist die Anlage ein Industriedenkmal und Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur. Besucher von nah und fern können hier in die Geschichte von Kohle und Koks eintauchen, Führungen und Veranstaltungen besuchen oder das Areal für Spaziergänge nutzen.

#nordwärtsLieblingsorte: Weiterer Bilder aus dem Dortmunder Norden sind willkommen

Sieben Stadtbezirke sind in „Nordwärts“ ganz oder teilweise einbezogen. Karte: Stadt Dortmund

Sieben Stadtbezirke sind in „Nordwärts“ ganz oder teilweise einbezogen. Karte: Stadt Dortmund

Aufgerufen zur Suche nach den Lieblingsorten hat die Koordinierungsstelle „nordwärts“ der Stadt Dortmund im Jahr 2019 – sowohl über die sozialen Medien, als auch analog mit einer Plakataktion und auf Stadtteilfesten wie z. B. DortBunt.

Eine Auswahl der beim „nordwärts“-Team eingegangenen Orte wurde anschließend von Dortmunder Fotografen fotografiert und professionell aufgearbeitet. Im Ergebnis steht eine Ausstellung, die nach ihrem Auftakt in der Kokerei Hansa zukünftig auch durch die weiteren nördlichen Stadtbezirke wandern soll.

Sie haben auch einen Lieblingsort eingereicht? Besuchen Sie die Kokerei Hansa und lassen Sie sich überraschen, ob es Ihr Ort in die Ausstellung geschafft hat. Machen Sie ein Foto von sich und Ihrem Lieblingsort und laden Sie es bei Instagram unter dem Hashtag #nordwärtsLieblingsorte hoch oder schicken Sie es per E-Mail an nordwaerts@dortmund.de. Die besten Beiträge werden unter www.dortmund-nordwaerts.de veröffentlicht.

Zu besichtigen ist die Ausstellung im Rahmen der offiziellen Öffnungszeiten der Kokerei Hansa, Emscherallee 11: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen zu den Lieblingsorten finden Sie hier: dortmund-nordwaerts.de/highlights/lieblingsorte

 

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2 Gedanken über “#Nordwärts-Lieblingsorte als Ausstellung in Kokerei Hansa erleben: Dortmunder*innen haben ihre liebsten Orte benannt

  1. Online-Aktion KunstºOrte "nordwärts": Ein „Koker“-Bild von Kinderhand (PM) Beitrags Autor

    Online-Aktion KunstºOrte „nordwärts“: Ein „Koker“-Bild von Kinderhand

    Am kommenden Wochenende lädt das Online-Kunstprojekt „KunstºOrte „nordwärts“ mit Medienpädagogin Simone Sonnentag wieder Kinder, deren Eltern und Großeltern dazu ein, Dortmunds Norden künstlerisch zu entdecken. Diesmal geht es um die Kokerei Hansa und die Gestaltung eines Koker-Portraits. Im ersten Teil des Video erklärt „Simi“ wie Koker auf der Kokerei Hansa gearbeitet haben. Da sie dort aus Kohle Koks gemacht haben, entsteht im Kreativ-Teil aus Kohle und Kreide ein farbenfrohes Koker-Gesicht nach Vorbild des Malers Kokoschka.
    Mitmachen können Kinder ab Freitag (21.08.) unter https://dortmund-nordwaerts.de/aktionsjahr-2020-2021/formate-mit-abstand/Kunstorte. Die zur Video-Aktion passend befüllten Kunstglückstüten liegen an diesem Wochenende bei der Kokerei Hansa (zu deren Öffnungszeiten) an der Emscherallee 11 im Eingangsbereich vor dem Pförtnerhäuschen aus und können kostenfrei abgeholt werden. Schnell sein lohnt, denn die ersten beiden Aktionen zum „Kinderrechteboulevard“ und dem „Lanstroper Ei“ haben gezeigt: Die Tüten mit dem Kunstmaterial und dem „nordwärts“-Malbuch sind beliebt und bald vergriffen. Die Videos zu diesen beiden ersten KunstºOrten der Aktion inspirieren auch weiterhin auf den Internet-Seiten von „nordwärts“ dazu, bei der Kunstaktion mitzumachen. Wenn es dazu nun keine Kunsttüten mehr gibt, ist das nicht schlimm, denn das benötigte Material ist ganz leicht zu bekommen bzw. ganz einfach selber herzustellen.

    Wer findet, dass das so entstandene Kinderkunstwerk auf jeden Fall gezeigt gehört, lädt ganz einfach ein Foto davon unter http://www.simonesonnentag.de/nordwaerts per Upload-Button hoch. Damit wird es Teil einer digitalen Bilder-Galerie, die „nordwärts“ im Oktober veröffentlicht.

    Die nächsten „nordwärts“-KunstºOrte und Online-Termine können schon vorgemerkt werden:

    Freitag, 28.8.: Hafen Dortmund – Schiffe nach Hundertwasser

    Kunstglückstüten hängen am Bauzaun Speicherstraße 15 aus

    Freitag, 18.9.: Forsthaus Rahm – Tiere malen nach Marc

    Kunstglückstüten gibt’s am Samstag 19.9. von 15 bis 16 Uhr bei der mobilen Waldschule direkt am Forsthaus Rahm, Buschstraße 185. Anschließend ggf. übrig gebliebene überzählige Tüten liegen beim Cafe LebensArt, Buschstraße 172 aus

    Freitag, 25.9.: Kletterwand Dorstfeld – Klettermaxe basteln

    Kunstglückstüten werden am Sonntag, dem 27.9. zwischen 14 und 16 Uhr am Kletterturm, Vogelpothsweg Höhe Bushaltestelle Oberbank ausgegeben

    Zum Hintergrund:

    Zur Projekthalbzeit sowie anlässlich der Corona-Situation will „nordwärts“ mit der Kampagne: „Mit Abstand die schönsten Orte entdecken!“ Teilhabe, Miteinander und Beteiligung in den nördlichen Stadtbezirken ermöglichen.

    „nordwärts“ ist ein in 2015 begonnenes und auf zehn Jahre angelegtes Beteiligungsprojekt. Das Projektgebiet umfasst knapp 46 Prozent der Dortmunder Stadtfläche und gut 42 Prozent der rund 603.609 Einwohner*innen. Sieben von zwölf Dortmunder Stadtbezirken gehören zu „nordwärts“: Eving, Huckarde, Innenstadt-Nord, Mengede, Scharnhorst und Teile von Innenstadt-West und Lütgendortmund.

  2. Nordstadtblogger-Redaktion Beitrags Autor

    Digitale Aktion KunstºOrte „nordwärts“ – Die Online-Ausstellung

    Nordbert, das Maskottchen des Beteiligungsprojektes „nordwärts“ freut sich besonders darauf, am 15. Oktober die digitale Ausstellung zum Online-Kunstprojekt „KunstºOrte“ „nordwärts“` zu eröffnen. Zusammen mit Kunst- und Medienpädagogin Simone Sonnentag hat „nordwärts“ von Juli bis September Kinder und deren Familien per YouTube-Video dazu eingeladen, farbenfroh aktiv und kreativ zu werden. Schritt für Schritt, wurde anhand der Techniken großer Künstler wie Klee, Marc oder Hundertwasser erklärt, wie man sein eigenes Kunstwerk zum jeweiligen „nordwärts“ KunstºOrt kinderleicht selbst gestaltet. Zu allen KunstºOrten sind tolle Kinderkunstwerke entstanden, die nun unter https://dortmund-nordwaerts.de/aktionsjahr-2020-2021/formate-mit-abstand/Kunstorte digital ausgestellt werden. Die „KunstºOrte“ 2020, das sind: der Kinderrechte-boulevard in Dortmund-Nette, das Lanstroper Ei, die Kokerei Hansa, der Dortmunder Hafen, das Forsthaus Rahm und der Kletterfelsen in Dorstfeld.

    Beeindruckend ist, wie nahe die Kunst der Kleinen den Werken der großen Meister kommt. Dabei ist der*die jüngste Künstler*in, gerade einmal drei Jahre alt. Einige Kinder haben sich sogar zum „Videogucken“ verabredet, um gemeinsam den spannenden Geschichten zu den „KunstºOrten“ und Anleitungen von „Simi“ zu folgen. „Die Aktion ist super toll. Wir freuen uns immer schon auf den nächsten Ort des Projektes und den ausgewählten Maler. Simi, du machst das einfach großartig.“, bedankte sich Fieda (6 Jahre, vermutlich mit Unterstützung ihrer Eltern). Und Paul (8 Jahre) kommentierte: „Es ist ein wundervolles Projekt. Alleine die Suche nach den Kunstglückstüten macht der ganzen Familie Spaß.“

    Zusammen wurden die KunstºOrte-Videos seither mehr als 1.200-mal angeklickt und stehen weiterhin als Inspiration zum Mitmachen für alle im Internet zur Verfügung. Auch, wenn es die beliebten „Kunstglückstüten“ mit Material zur jeweiligen Aktion nicht mehr gibt, kann man das Benötigte ganz einfach selber herstellen oder kaufen. Auch das immer enthaltene „nordwärts“-Malbuch kann weiterhin unter nordwaerts@dortmund.de, Betreff „Malbuch“ angefordert werden.

    „Es hat uns sehr gefreut, mit der KunstºOrte-Aktion zur Projekthalbzeit ein digitales Angebot gefunden zu haben, das Kinder animiert, sich mit ihrer Heimat und den spannenden Orten im nördlichen Dortmund zu beschäftigen“ so Michaela Bonan, Leiterin des Projektes „nordwärts“. „Wir kennen noch viele spannende Orte für Kinder im Projektgebiet und können uns gut vorstellen, diese mit einer weiteren KunstºOrte-Aktion im kommenden Jahr zu zeigen.“

    Zur Projekthalbzeit sowie anlässlich der Corona-Situation will „nordwärts“ mit der Kampagne: „Mit Abstand die schönsten Orte entdecken!“ Teilhabe, Miteinander und Beteiligung in den nördlichen Stadtbezirken ermöglichen.
    „nordwärts“ ist ein in 2015 begonnenes und auf zehn Jahre angelegtes Beteiligungsprojekt. Das Projektgebiet umfasst knapp 46 Prozent der Dortmunder Stadtfläche und gut 42 Prozent der rund 603.600 Einwohner. Sieben von zwölf Dortmunder Stadtbezirken gehören zu „nordwärts“: Eving, Huckarde, Innenstadt-Nord, Mengede, Scharnhorst und Teile von Innenstadt-West und Lütgendortmund.

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