
Die Kommende Dortmund hat mit europäischen Partnern 120 junge Menschen im slowakischen Ružomberok zusammengebracht. Fünf Tage lang ging es beim „Empower! Festival“ um soziales Engagement, Inklusion und die Beteiligung Jugendlicher in der EU. Aus Dortmund und Umgebung reiste eine eigene Gruppe an.
Workshops, Vorträge und Besuche in Sozialeinrichtungen
Eingeladen hatte die Kommende Dortmund im socioMovens-Netzwerk gemeinsam mit dem Freizeitzentrum eines katholischen Gymnasiums vor Ort. Es kamen über 120 Teilnehmende aus dem Ruhrgebiet, Polen, Rumänien, Kroatien, Litauen und der Slowakei.
Auf dem Programm standen Workshops, Vorträge, ein Kulturprogramm und Exkursionen zu Sozialeinrichtungen. Im Mittelpunkt standen das Engagement junger Menschen für Inklusion und soziale Gerechtigkeit sowie ihre Beteiligung in der Europäischen Union.
Die Workshops konzipierten und leiteten die jungen Erwachsenen selbst. „In unserem Workshop haben wir uns mit Barrieren für Menschen mit Behinderungen auseinandergesetzt“, berichtet Workshopleiterin Ana aus Kroatien. Danach hätten die Jugendlichen barrierearme Räume entworfen, vom Café bis zur Schule.
Escape Room aus Dortmund und Preise zum Abschluss
Andere Workshops behandelten die Beteiligung Jugendlicher von der lokalen bis zur europäischen Ebene oder die Gestaltung internationaler Sozialprojekte. Einige davon sollen nun umgesetzt werden. Die Gruppe aus Dortmund und Umgebung entwickelte einen Escape Room zu den Europäischen Jugendzielen.

„Junge Menschen in Europa haben nicht nur das Recht, sondern auch Energie und Kreativität, um unsere Gesellschaften gerechter und inklusiver zu gestalten“, sagt Gregor Christiansmeyer, der das Festival für die Kommende Dortmund mitleitete. Das Motto lautete „Empowered2Empower“.
Zum Abschluss kamen die Teilnehmenden in der ehemaligen Synagoge von Ružomberok zusammen. Bei dem Treffen zeichnete Claudia Schwarz, Vorstandsvorsitzende der Stiftung socioMovens, Ana Novotni aus Kroatien als „Volunteer of the Year“ aus. „Team of the Year“ wurde die Gruppe „Step In“ aus Rumänien.
Nach Deutschland (2015), Ungarn (2018) und Polen (2022) war es das vierte große internationale Treffen des Netzwerks. Die nächste Auflage ist für 2029 geplant. Im Oktober erhält die Initiative in Münster den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens in der Jugendkategorie.
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