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Kinderbetreuung in Dortmund: Anhaltend hoher Druck zur Schaffung weiterer Kita-Plätze – vor allem in der Nordstadt

Fabido Familienzentrum Stollenstraße

Die Stadt Dortmund muss weitere Betreuungsplätze schaffen. In der Nordstadt ist der Handlungsdruck besonders groß.

„Die Stadt Dortmund unternimmt enorme Ausbauanstrengungen. Nichts desto trotz bleibt der Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder eine Daueraufgabe“, betont Dezernentin Daniela Schneckenburger.

18 neue Kitas gehen im Sommer an den Start – weitere 16 sind geplant

„Wir haben anhaltendes Wachstum – Kleinkinder, Kinder und Jugendliche. Da muss ständig nachgesteuert werden“, so Schneckenburger. Zum Kindergartenjahr 2016/17 werden 18 Einrichtungen mit 56 Gruppen und mehr als 1000 Plätzen neu an den Start gehen.

Daniela Schneckenburger (Schuldezernentin)

Daniela Schneckenburger. Fotos: Alex Völkel

Knapp ein Viertel der Plätze ist für Unter-Dreijährige vorgesehen. Im Kindergartenjahr 2017/2018 sollen dann weitere 16 Kindertageseinrichtungen dazu kommen. Besonders viele Plätze werden in der Nordstadt geschaffen.

Als Ankunftsquartier für viele ZuwandererInnen ist der Druck hier besonders groß und die Versorgungsquote – trotz aller Anstrengungen – am geringsten.

Daher hat sich der Verwaltungsvorstand den Sachstandsbericht des Jugendamtes zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder bis zum Schuleintritt angesehen.

Gab es am 31.12.2013 noch rund 15.000 Kinder unter drei Jahren, so ist ihre Zahl zum 31.12.2015 auf 16.789 Kinder angestiegen. Für 35 Prozent dieser Kinder sollen Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege entstehen.

U3-Betreuung: Stadtweite Versorgungsquote liegt bei 33,5 Prozent

Auch die Zahl der Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt, die einen Platz in einer Kindertageseinrichtung erhalten sollen, ist kontinuierlich gestiegen. Aktuell sind hier 15.583 Kinder im entsprechenden Alter. Die Zahl wird aus heutiger Sicht bis zum Jahr 2018 voraussichtlich auf 16.604 ansteigen.

Im Laufe des kommenden Kindergartenjahres wird für die Kinder unter drei Jahren voraussichtlich eine stadtweite Versorgungsquote von 33,5 Prozent erreicht werden. Für die Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt wird wohl eine Versorgungsquote von 99,2 Prozent erreicht werden. In den Stadtbezirken fällt das durchaus unterschiedlich aus – Schlusslicht ist durch die hohe Anzahl an Kindern die Nordstadt.

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