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„Keine Alternative!“: Ausstellung und Diskussion zur AfD – „Blackbox“-Reihe mit dem Thema „Reporting Populismus“

Lautstarker und kreativer Protest schlug den AfD-Vertretern an der TU Dortmund entgegen. Foto: Alex Völkel

Am kommenden Dienstag  (14. Mai 2019) wird um 15 Uhr in der AWO-Geschäftsstelle in der Klosterstraße 8 – 10 in der City die Ausstellung „Keine Alternative!“ des DGB Dortmund eröffnet, welche dort bis zum 24. Mai während der Öffnungszeiten zu sehen sein wird.

Vortrag „Kampf über die Deutungshoheit in der sozialen Frage“ von Prof. Dr. Fabian Vircho

Zur Eröffnung gibt es einen Vortrag von Prof. Dr. Fabian Virchow. Sein Thema: „Kampf über die Deutungshoheit in der sozialen Frage“. Damit eröffnet die Veranstaltungsreihe „Demokratie statt Populismus“ des DGB, welche rund um die Ausstellung zur AfD konzipiert wurde.

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„Wenn Parteien wie z. B. die AfD rechtsextreme Positionen für gefährlichen Populismus nutzen, dann wollen wir deutlich machen, dass dies nichts mit unserem Verständnis eines demokratischen, von Respekt und Sachlichkeit geprägten Miteinanders zu tun hat“, betont Jutta Reiter, Vorsitzende des DGB-Dortmund.

Die Ausstellung beschreibt und kritisiert die sich aus den Widersprüchen der AfD ergebende Dynamik und insbesondere die Beziehungen der Partei, ihrer Funktionäre und Mitglieder in eine breite völkische Bewegung in Deutschland.

„Eine wehrhafte Demokratie muss ihre Gegner kennen und sich sensibilisieren lassen gegenüber den drohenden Gefahren. Hierzu möchten wir und unsere Kooperationspartner einen Beitrag leisten. Wir wollen uns mit unserer Gesellschaft und unseren Grundwerten auseinandersetzen“, so Reiter. Kooperationspartner des DGB sind AWO, VVN-BdA sowie das Theater Dortmund.

In der „BLACKBOX“-Reihe heißt es am Freitag: „Reporting Populismus“

Das Schauspiel Dortmund setzt sich in der Diskurs-Reihe Blackbox seit Längerem mit aktuellen Fragen rund um Themen wie Migration, Menschenrechte und  Rechtspopulismus auseinander. Die nächste Blackbox „Reporting Populismus“ am Freitag, 17. Mai, um 20 Uhr im Institut fokussiert Gewalttäter, Kleinkriminelle, illegale Geschenke und gezielte Lüge und widmet sich der Frage, wie Deutschland von Rechts zersetzt wird – und was wir dagegen tun können.

„Reporting Populismus“ ist eine Diskussion vor der Europawahl am 26. Mai mit Vertreter_innen des unabhängigen Journalistenkollektivs CORRECTIV. Die Diskussion findet statt im Kontext der bundesweiten Campact Demos „Deine Stimme gegen Nationalismus“ am 19. Mai und wird im Begleitprogramm der AfD-Ausstellung „Keine Alternative! – Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“ ausgerichtet. Der Eintritt zur Blackbox im Schauspiel Dortmund ist frei.

 

 

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Ein Gedanke zu “„Keine Alternative!“: Ausstellung und Diskussion zur AfD – „Blackbox“-Reihe mit dem Thema „Reporting Populismus“

  1. DGB Dortmund (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    Vortrag und Diskussion: Das Grundgesetz als Fundament unserer Gesellschaft

    Aus Anlass des 70ten Geburtstag des Grundgesetzes wird Prof. Dr. Bodo Pieroth von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in seinem Vortrag „Das Grundgesetz als Reaktion auf den Nationalsozialismus und die Weimarer Verfassung“ auf die Lehren der Geschichte eingehen, welche die „Eltern“ unserer Verfassung gezogen haben um der jungen Bundesrepublik eine gute Grundlage zu geben. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit zur Diskussion, die Veranstaltung findet am Dienstag den 21. Mai im Foyer der Dortmunder AWO Geschäftsstelle in der Klosterstr. 8-10 statt.

    Der Vortrag von Prof. Dr. Bodo Pieroth zum Grundgesetz ist Teil der Veranstaltungsreihe „Demokratie statt Populismus“ des DGB, welche rund um die Ausstellung zur AfD konzipiert wurde. Diese Ausstellung des DGB Dortmund, welche sich mit den Beziehungen der AfD und ihrer Funktionäre in die völkische Bewegung in Deutschland beschäftigt, ist täglich bis zum 24. Mai während der Öffnungszeiten der AWO dort zu sehen.

    Die Veranstaltungsreihe will aufzeigen, wie Deutschland von rechts zersetzt wird – und was wir dagegen tun können. Es soll Raum für Diskussionen geschaffen werden, die sich mit unserer Gesellschaft und unseren Grundwerten auseinandersetzen. Und auch darüber, wie der wachsenden Verrohung im politischen Diskurs und dem Rechtsruck im Allgemeinen begegnet werden kann.

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