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Fünfter DiverseCity-Kongress im Rathaus Dortmund: Mit einem breit gefächerten Programm für Vielfalt

Susanne Hildebrandt, Leiterin der Koordinierungsstelle und die Gleichstellungsbeauftragte Maresa Feldmann.

Susanne Hildebrandt, Leiterin der Koordinierungsstelle und die Gleichstellungsbeauftragte Maresa Feldmann.

Von Mariana Bittermann

„Mit Leidenschaft für Vielfalt“ ist das Motto des fünften Kongresses, der am 9. Juni im Dortmunder Rathaus stattfindet. „Unsere Botschaft ist, dass Vielfalt Unternehmen Vorteile bringt, anstatt ihnen zu schaden“, erklärt Susanne Hildebrandt von der Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente der Stadt Dortmund.

Vielfältiges Programm mit vielfältigen Menschen im Rathaus

Das breitgefächerte Programm spricht dabei wieder alle sechs Dimensionen von Vielfalt an: Religion & Weltanschauung, Geschlecht, Behinderung, Alter, Ethnische Herkunft & Nation und Sexuelle Identität. Ein besonderer Fokus liegt dabei dieses Jahr auf Themen wie der Integration von Flüchtlingen in Unternehmen und Sport.

„Wir wollen nicht nur über die Menschen reden, sondern mit ihnen“, erklärt Susanne Hildebrandt DiverseCitys Herangehensweise an diese Bandbreite an Themen. Das spiegelt sich auch im Programm wieder.

An der Podiumsdiskussionen nimmt u.a. Autor und Motivationsredner Janis McDavid teil, der ohne Arme und Beine zur Welt gekommen ist, und Kindah Almallou. Die Ingenieurin kam vor 24 Monaten aus Syrien nach Deutschland.

Die Stadtverwaltung Dortmund als Vorbild für Vielfalt

Neben der Podiumsdiskussion und einigen Vorträgen gibt es auch 13 Foren. „Corporate Social Responsibility“ ist das Thema eines dieser Foren. Dabei wird ein Mentoring-Programm vorgestellt, dass geflüchtete Frauen in Unternehmen aus der Region einbringt. „Vielfalt in der Belegschaft bei der Stadtverwaltung Dortmund“ lautet das Thema eines anderen Forums.

„Wir als Stadtverwaltung haben eine Vorbildfunktion. So gesehen sind wir das Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern in Dortmund.“, erklärt Michael Meinders, stellvertretender Leiter der Pressestelle der Stadt Dortmund.

Selbstverpflichtung von Unternehmen und Institutionen für die Vielfalt

Auch zum Programm gehört die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt. Diese Charta ist eine Selbstverpflichtung von Unternehmen und Institutionen, ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Umfeld zu schaffen.

Bundesweit haben schon 2300 Unternehmen unterschrieben. Die Dortmunder Charta haben bereits diverse lokale Größen wie die DSW 21, der Flughafen und das Klinikum Dortmund unterschrieben.

Der Kongress richtet sich u.a. an Führungskräfte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft und deren Diversity-, Chancengleichheits- und Frauenbeauftragte. Insgesamt können 150-170 Leute teilnehmen.

Der Kongress ist kostenfrei und anmelden kann man sich hier: Anmeldung zum Kongress

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