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Freude über die Förderzusage des Landschaftsverbandes für die Sanierung der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Die Steinwache am Hauptbahnhof  nach dem Zweiten Weltkrieg. Foto: Stadtarchiv Dortmund

Der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat die finanzielle Förderung der Bau-, Einrichtungs- und Inklusionsmaßnahmen bei der Gedenkstätte Steinwache in Höhe von 609.000 Euro bis 2018 beschlossen.

Hoffnung auf baldigen Baubeginn am Hauptbahnhof

„Wir haben diese Entscheidung sehr positiv zur Kenntnis genommen und freuen uns nun auf den baldigen Baubeginn in der Steinwache“, betont der kulturpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Joachim Pohlmann.

Der Rat der Stadt Dortmund hatte im Oktober 2014 die Weiterentwicklung der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und die Sanierung des historischen Baubestandes sowie die Modernisierung der Dauerausstellung beschlossen.

Das Kostenvolumen liegt bei rund drei Millionen Euro, wobei allein für die bauliche und restauratorische Sanierung 1,4 Millionen Euro veranschlagt werden. Für diese Maßnahme liegt nun die Förderzusage in Höhe von 609.000 Euro des LWL vor.

Warten auf die Förderzusage für die Sanierung der Dauerausstellung

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Das ehemalige Gestapo-Gefängnis Steinwache ist heute eine Mahn- und Gedenkstätte. Foto: Alex Völkel

„Jetzt warten wir nur noch auf die weitere Förderzusage des LWL für die Sanierung der Dauerausstellung. Hier erwarten wir bei einem Kostenaufwand von 1,6 Mio. Euro eine Förderzusage von rund 400.000 Euro“, so der CDU Kulturfachmann Joachim Pohlmann.

1987 beschloss der Rat der Stadt Dortmund, die bisher im Museum am Westpark gezeigte Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945“ dauerhaft in der Steinwache unterzubringen. Jährlich besuchen 21.000 Besucher, davon rund 400 Schulklassen, die Steinwache.

Mit der baulichen Sanierung und einem grundlegend veränderten Forschungsstand soll die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache einen neuen konzeptionellen Ansatz erhalten.

„Im Hinblick auf ein heterogenes Publikum wird auch ein inklusives und barrierefreies Konzept angestrebt, damit auch körperlich wie geistig eingeschränkten Menschen ein gleichberechtigter Zugang zur Steinwache ermöglich wird“, ergänzt CDU-Ratsherr Pohlmann das weitere Vorgehen in der Mahn-und Gedenkstätte Steinwache.

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