Bis zum 18. September auf der Hochschuletage im Dortmunder U:

Eine Fotoausstellung ermöglicht Einblicke in evakuiertes Kunstmuseum in Kyiv

Auf den Fotos die leeren Säle des Museums in Kyiv sind Spuren der Kunstobjekte zu erkennen.
Auf den Fotos die leeren Säle des Museums in Kyiv sind Spuren der Kunstobjekte zu erkennen. Bild: Martina Hengesbach/TU Dortmund

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bedroht auch Museen, die ihre Schätze evakuieren müssen. Die neue Fotoausstellung „The Khanenko Museum | Kyiv“ auf dem Campus Stadt im Dortmunder U präsentiert jetzt Fotos eines bedeutenden Kunstmuseums mit seinen im Frühjahr 2022 entleerten Sälen. Die Bilder zeigen Erwartungen an und einen Blick in die Zukunft voller Hoffnung. Das Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund hat die Ausstellung gemeinsam mit dem Museum in Kyiv kuratiert.

Große Sammlungen westeuropäischer, asiatischer, antiker und byzantinischer Werke

Das „Bohdan and Varvara Khanenko National Museum of Arts“ bewahrt große Sammlungen westeuropäischer, asiatischer, antiker und byzantinischer Werke. Unter ihnen befinden sich kostbare Objekte japanischer, tibetischer, chinesischer und iranischer Kunst. Auch gehören Gemälde unter anderem von Peter Paul Rubens und Jacques-Louis David sowie Tapisserien, Skulpturen, Porzellan und eine graphische Sammlung zur Ausstellung.

Das Museum wurde vom Sammlerpaar Bohdan Khanenko (1848–1917) und Varvara Khanenko (1852–1922), begründet. Die in der aktuellen Ausstellung gezeigten Fotografien wurden von Yurii Stefanyak in den beiden Museumsgebäuden aufgenommen. Besucher*innen können auf den Bildern die entleerten Säle mit den Spuren der Objekte erkennen: Verfärbungen der Wandbespannungen, die verwaisten Beschriftungsschilder, leere Vitrinen. So warten die Räume auf das Ende des Krieges und die Neueinrichtung des ukrainischen Museums.

Die Ausstellung ist in Kooperation zwischen dem Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund, dem Bohdan and Varvara Khanenko National Museum of Arts in Kyiv, dem Ukraine Art Aid Center/Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine und dem Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald entstanden. Sie ist bis zum 18. September auf der Hochschuletage im Dortmunder U zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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