
DSW21 nimmt zum 2. September einige gezielte Anpassungen im Dortmunder Nahverkehrsangebot vor. Dabei werden einzelne Fahrt- und Abfahrtszeiten im Busbereich angepasst, um mehr Kapazitäten im Schulverkehr zu schaffen und Wege sowie Anschlüsse zu optimieren. Eine der Änderungen berücksichtigt zudem eine größere Baumaßnahme im Bereich Bodelschwingh.
Rund 50 zusätzliche Schulbusse allein in Dortmund
Ab Mittwoch, 2. September, rollen die Schulbusse (E-Wagen) wie gewohnt aus dem Depot. Allein in Dortmund sind nach Angaben von DSW21 rund 50 zusätzliche Busse als E-Wagen zu zahlreichen weiterführenden Schulen unterwegs und legen morgens und mittags rund 100 Fahrten zurück. In Castrop-Rauxel sind es zehn Busse, die 22 zusätzliche Fahrten übernehmen. Besonders verstärkt werden die Linien unter anderem zu den Schulzentren im Raum Hörde, in Asseln, Brünninghausen, Renninghausen (Hombruchsfeld), Aplerbeck, Nette, Kirchlinde (Auf dem Bockenfelde) sowie zur Rudolf-Steiner-Schule in Brünninghausen.
Neue zusätzliche E-Bus-Fahrten gibt es Richtung Brünninghausen und Max-Planck-Gymnasium (E440) sowie Richtung Kirchlinde (E462). Zur Verbesserung der Pünktlichkeit Richtung Asseln fährt der Bus E436 künftig zehn Minuten früher. Auf einzelnen Fahrten werden zudem die Kapazitäten erhöht – auf den Linien E480 und E482 nach Castrop-Rauxel etwa kommen künftig Gelenkbusse statt Solobusse zum Einsatz.
Kurzfristige Änderungen in den ersten Schulwochen möglich
DSW21 hat nach eigenen Angaben im Blick, dass durch die Rückkehr von G8 zu G9 ein zusätzlicher Jahrgang im Schulsystem verbleibt und dadurch an den Gymnasialstandorten eine erhöhte Nachfrage entstehen kann.

Das Unternehmen will die Situation im Schulverkehr deshalb genau beobachten und, wo möglich, auf geänderte Nachfrage und Rückmeldungen der Schulen reagieren. In den ersten Wochen des neuen Schuljahres seien deshalb auch kurzfristige Änderungen möglich. DSW21 empfiehlt, für aktuelle Verbindungen die elektronische Fahrplanauskunft zu nutzen.
Die E-Wagen und Taktverstärkungen können nicht nur von Schülerinnen und Schülern, sondern von allen Fahrgästen genutzt werden. Die entsprechenden Abfahrtszeiten sind teilweise nicht in den Fahrplanaushängen an den Haltestellen enthalten, lassen sich aber über die Fahrplanauskunft im Internet (www.bus-und-bahn.de) oder in der DSW21- und VRR-App abrufen.
Rotes Dreieck und Warnblinklicht: Was für Autofahrende gilt
Autofahrende sollten in der Nähe der mit einem roten Dreieck gekennzeichneten Schul-Bushaltestellen besonders aufmerksam sein. Laut Straßenverkehrsordnung darf an Bussen, die mit eingeschalteter Warnblinkanlage an Haltestellen stehen, nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden. An den mehr als 40 Haltepunkten gegenüber Schulen, die mit einem roten Dreieck gekennzeichnet sind, gilt diese Regelung an Schultagen zwischen 7 und 17 Uhr.
Sobald der Bus bei der Anfahrt der Haltestelle das Warnblinklicht einschaltet, darf er nicht mehr überholt werden. Steht der Bus, dürfen Fahrzeuge nur mit Schrittgeschwindigkeit an der Haltestelle vorbeifahren – das gilt auch für entgegenkommende Fahrzeuge, sofern die Fahrbahnen nicht durch Grünstreifen oder ähnliche Abgrenzungen deutlich voneinander getrennt sind.
Baustelle sorgt für geänderte Fahrzeiten auf der Linie 470

Aufgrund einer längerfristigen Baumaßnahme im Bereich Bodelschwingher Straße / Haberlandstraße fährt die Linie 470 (Mengede – Oespel) ab dem 2. September montags bis freitags zwischen 6 und 20 Uhr ab Mengede Bahnhof in Fahrtrichtung Oespel bis zu fünf Minuten früher ab.
Ab Westerfilde S gilt wieder der reguläre Fahrplan. Damit soll laut DSW21 die Pünktlichkeit der Linie im weiteren Streckenverlauf deutlich verbessert werden.

