Erstimpfungen gewinnen wieder an Fahrt – Impfzentrum soll aufgegeben werden – Warnung vor Delta-Variante

Das Dortmunder Impfzentrum auf Phoenix-West. Foto: Leopold Achilles
Das Dortmunder Impfzentrum auf Phoenix-West hat Ende September ausgedient. Fotos (3): Leopold Achilles

Die Corona-Zahlen in Dortmund verharren im einstelligen Bereich und die Dortmunder*innen krempeln weiter die Ärmel hoch: Vollständig geimpft sind bislang 228.008 Menschen. Insgesamt wurden 535.248 Impfdosen verabreicht. Nach einer Pause Anfang Juni gewinnen die Erstimpfungen wieder an Fahrt – das ich auch wichtig, denn die Sorge vor der deutlich ansteckenderen Delta-Variante ist groß. Auch wenn es in der Stadt aktuell erst sieben nachgewiesene Fälle dieser Mutation gibt, die zuerst in Indien aufgetreten war.

Quarantäne nach dem Urlaub? Die Stadt will bei ihren Beschäftigten genau hinschauen

Ankommende aus Risikogebieten müssen sich ab Samstag bei der Ankunft testen lassen.
Ankommende aus Risikogebieten müssen sich nicht nur testen lassen, sondern oft auch in Quarantäne.

Aus Sorge vor der Delta-Variante werden nun Regionen und Länder als „Risiko-Variantengebiet“ eingestuft. Neben Russland betrifft dies das beliebte Urlaubsland Portugal. Aber auch andere Urlaubsziele gelten als Hochinzidenz- bzw. Risikogebiete. Diese ziehen nicht nur Testpflichten, sondern teils auch Quarantänen nach sich.

Daher guckt die Stadt als große Arbeitgeberin skeptisch auf die Reisetätigkeit ihrer mehr als 10.000 Beschäftigten. Anders als im vergangenen Jahr können die Mitarbeitenden nicht mit Nachsicht rechnen, wenn sie nach dem Urlaub noch in Quarantäne müssen. „Natürlich sind die Beschäftigten gehalten, sich regelmäßig zu informieren, welche Urlaubsländer das betrifft“, betont Personaldezernent Christian Uhr.

„Wer sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt, da wird die Stadt die 14 Tage nachhalten.“ Die Betreffenden müssten dann durch weitere Urlaubstage, Nacharbeit oder Überstunden die Quarantänezeit kompensieren. „Wir scheuen uns auch nicht, das Gehalt zu kürzen, wenn ein entsprechendes Verschulden vorliegt“, so Uhr unmissverständlich.

Rund 20.000 Erstimpfungen bis 18. Juli geplant – Wahlhelfer*innen werden berücksichtigt

Die Erstimpfungen haben wieder an Fahrt aufgenommen.

Bei den „Risiko-Variantengebieten“ nützt einem auch die doppelte Impfung nichts – auch hier wird Quarantäne angeordnet. Dennoch sei es gut, dass die Impfungen wieder Fahrt aufnehmen. In Dortmund wurden bisher über eine halbe Million Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans Robert-Koch-Institut gemeldet werden. 

Derzeit sind bis zum 4. Juli alle 3460 Termine für Erstimpfungen ausgebucht. Zudem hat die Stadt „zwei Blöcke“ freigeschaltet für eigentlich schon früher priorisierte Wahlhelfer*innen, die einen Impfanspruch haben. Das betrifft in Dortmund rund 4000 Menschen. Am 3. und 4. Juli wird es jeweils für 1000 Leute Termine im Impfzentrum auf Phoenix-West geben. 

Außerdem hat die Stadt über den 28. Impferlass des Landes NRW erfahren, dass es vom 5. bis 18. Juli die Möglichkeit für 16.800 weitere Erstimpfungen im Impfzentrum auf Phoenix-West gibt. Die Termine werden nach und nach eingestellt und sind dann buchbar, kündigte Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner an. 

Landesentscheidung: Zentrale Impfzentren soll Ende September aufgegeben werden

Ende September sollen die Zweitimpfungen in der Warsteiner Music Hall beendet sein.

Mittlerweile gibt es auch ein Enddatum für das Impfzentrum in der Warsteiner Music Hall: Am Montag hatten die Gesundheitsminister*innen von Bund und Ländern beraten, wie es mit den Impfzentren weitergehen soll. „Der Beschluss ist relativ flexibel. Es werden Ziele definiert, dass Länder die Ausführung machen sollen. NRW geht davon aus, dass es am 30. September die letzten Zweitimpfungen geben wird“, berichtet Zoerner. Dann sollen die großen Impfzentren aufgegeben werden.

Wie es dann weitergehen soll, ist noch offen. So soll u.a. über mobile Impfteams nachgedacht werden, wie es abseits der etablierten Systeme weitergehen könnte. „Noch ist nicht konkret, wie es in NRW laufen soll. Bei den Gesprächen ist auch der Städtetag eingebunden“, so die Dortmunder Gesundheitsdezernentin. Zu klären sei, was die Rolle der Kommunen und Kassenärztlichen Vereinigungen sein könnte. „Da warten wir auf die Diskussion.“

Denn die Arbeit ist nicht erledigt. Es ist absehbar, dass es eine dritte Impfung geben muss und wird – auch mit Blick auf mögliche Varianten. Denn klar ist, dass der Impfschutz  nicht ewig hält und die Erstimpfungen ab dem 27. Dezember begonnen haben. Auch mit Blick auf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gibt es noch Klärungsbedarf. Die Forderungen werden lauter, dass die Ständige Impfkommission ihre Empfehlung, dass nur Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren mit Vorerkrankungen geimpft werden sollten, aufgibt.

Keine weiteren Investitionen in mobile Luftreinigungsgeräten für Schulen geplant

Auch nach den Ferien ist das Lüften weiter das erste Mittel der Wahl gegen Infektionen. Weitere Luftreiniger werden nicht angeschafft. Fotos (2): Alex Völkel

Es wird damit gerechnet, dass darüber im Juli entschieden werden wird, da insbesondere auch Jüngere von der ansteckenderen Delta-Variante betroffen sind. Und die dominiert auch in Deutschland immer stärker.

Offiziell bestätigt ist, dass 35 Prozent der aktuellen Neuinfektionen in Deutschland Delta-Fälle sind.  Die Dunkelziffer könnte aber bereits deutlich höher liegen. Daher fordert auch Zoerner, sich trotz der aktuell niedrigen Inzidenzen an die weiter geltenden Hygienevorschriften zu halten.

Expert*innen meldeten Sorgen an, dass nach den Sommerferien eine „Durchseuchung“ in Schulen und Betreuungseinrichtungen drohe. Doch das bedeutet keinen Schub beim Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten. Diese Diskussion hatte vor den Osterferien an Fahrt aufgenommen. Doch angeschafft wurden sie nur für Klassenräume, die aus baulichen Gründen (u.a. weil die Fenster nicht weit geöffnet werden können) nicht ausreichend zu lüften sind.

Nur in diesem Fall gab es Geld vom Land. Mit entsprechenden Luftreinigungsgeräten stattete die Stadt Dortmund nach einer umfangreichen Begehung aller Schulen (nur) 202 Klassenräume aus. „An keiner Stelle ist vorgesehen, dass auf eine Öffnung verzichtet werden kann. Lüften ist noch das Mittel der Wahl“, machte Schuldezernentin Daniela Schneckenburger deutlich. Weitere Anschaffungen wird es daher nicht geben.

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Kommentare

  1. Coronavirus: Fünf weitere positive Testergebnisse am Dienstag – der neue Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 8,3 (PM)

    Coronavirus: Fünf weitere positive Testergebnisse am Dienstag –
    der neue Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 8,3

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind fünf positive Testergebnisse hinzugekommen. Von diesen Neuinfektionen sind zwei Personen einer Familie zuzuordnen. Zurzeit befinden sich 324 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.262 positive Tests vor. 27.746 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 124 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 8,3 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund zehn Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung. In Dortmund starben bislang 276 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 228.008 Menschen. Insgesamt wurden 535.248 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Virusvarianten

    Dem Gesundheitsamt Dortmund liegen seit heute im Rahmen der Kontaktnachverfolgung vier zusätzliche Fälle mit nachgewiesener Delta-Virusvariante (B.1.617.2) vor. Diese stehen im familiären Zusammenhang zu einem am vergangenen Freitag gemeldeten Fall mit der Delta-Virusvariante. Alle vier Personen (zwei Erwachsene, zwei Kinder) befanden sich bereits im Rahmen der Ermittlungstätigkeit des Gesundheitsamtes in Quarantäne. Ein Erwachsener hat einen milden Krankheitsverlauf, die drei anderen Personen sind symptomlos.

    Weitere sechs enge Kontaktpersonen der Familie sind ebenfalls in Quarantäne, wurden jedoch negativ getestet.

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5829 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5809 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und sieben Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    – Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona-inzidenz

    – Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    – Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  2. Coronavirus: Sechs weitere positive Testergebnisse am Mitttwoch – der neue Inzidenzwert für Dortmund liegt voraussichtlich bei 6,6 (PM)

    Coronavirus: Sechs weitere positive Testergebnisse am Mitttwoch –
    der neue Inzidenzwert für Dortmund liegt voraussichtlich bei 6,6

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind sechs positive Testergebnisse hinzugekommen, die in keinem familiären Zusammenhang stehen. Zurzeit befinden sich 278 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.268 positive Tests vor. 27.767 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 109 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 6,6 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund elf Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung. In Dortmund starben bislang 276 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 232.996 Menschen. Insgesamt wurden 542.442 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Virusvarianten

    Dem Gesundheitsamt Dortmund wurden heute acht weitere Fälle mit nachgewiesener Delta-Virusvariante (B.1.617.2) gemeldet.

    Von diesen sind sieben Fälle als Nachmeldungen eingegangen, das heißt, sie waren bereits als Corona-Fälle gemeldet und haben sich bei weitergehenden Untersuchungen als Delta-Variante herausgestellt. Der achte Fall wurde heute gemeldet. Nachmeldungen sind darauf zurückzuführen, dass die Detektion auf Virusmutationen mitunter mehrere Tage in Anspruch nimmt.

    Alle betroffenen Personen erhielten bereits eine Quarantäneanordnung. Sämtliche erforderlichen Maßnahmen im Zuge der Ermittlungstätigkeiten wurden bereits seitens des Gesundheitsamtes ergriffen. Unter diesen Fällen, die teilweise in einem familiärem Zusammenhang stehen, sind vier Reiserückkehrende. Die Krankheitsverläufe verliefen bei allen Betroffenen bislang mild.

    Vor dem Hintergrund der jetzt bevorstehenden Reisezeit empfiehlt das Gesundheitsamt allen Bürger*innen:

    „Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen und lassen Sie sich an den kostenlosen Bürgerteststellen nach Ihrer Reiserückkehr testen! – Die Delta-Variante macht keine Ferien.”

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5838 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5810 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 15 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

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    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  3. Die Polizei warnt: Sohn an Delta-Variante erkrankt - perfide Masche von skrupellosen Trickbetrügern (PM)

    Die Polizei warnt: Sohn an Delta-Variante erkrankt – perfide Masche von skrupellosen Trickbetrügern

    Ein Trickbetrüger gibt sich am Telefon als Corona-erkrankter Sohn aus und erbeutet über 100.000 Euro. Es sind immer wieder neue Maschen, mit denen skrupellose Betrüger ältere Menschen um ihr Geld bringen. Aktuell nimmt man die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus als Vorwand, um älteren Menschen Angst einzujagen.

    So geschehen gestern im Dortmunder Süden. Ein älteres Ehepaar erhielt einen Anruf von ihrem vermeintlichen Sohn. Dieser gab an, mit Corona in Dortmund im Krankenhaus zu liegen. Um das Ganze noch zu dramatisieren, sollte es sich bei der Erkrankung um die Delta-Mutation handeln und die Lunge sei stark in Mitleidenschaft gezogen. Aber es gäbe Hilfe. Eine nicht erprobte Spritze könne sein Leben retten. Kostenpunkt: 62.000 Euro. In Angst um ihren Sohn suchte die Seniorin ihre Bank auf. Als sie unter Angaben der Gründe einen größeren Betrag abheben wollte, wurde eine Mitarbeiterin hellhörig und alarmierte die Polizei sowie ihren richtigen Sohn.

    In der Zwischenzeit hatte jedoch der Ehemann weiterhin telefonischen Kontakt mit dem Betrüger. Dieser brachte den älteren Herrn dazu, Schmuck im Wert von über 100.000 Euro bereitzustellen. In Abwesenheit der Ehefrau, die sich in der Bank befand, übergab er den Schmuck einer Frau. Diese sollte nach Angaben des falschen Sohnes die Wertgegenstände ins Krankenhaus bringen. Als der Schwindel kurze Zeit später aufflog, war die Komplizin schon nicht mehr vor Ort.

    Wir können nur noch einmal appellieren: Ruft ein Familienmitglied – Tochter, Enkel, Nichte, … – an und bittet eindringlich am Telefon um Geld? Zum Beispiel wie hier für eine medizinische Behandlung? Dann seien Sie sofort skeptisch! Ein kleiner Tipp: “Dr. Berger” hat es den Betrügern angetan. Häufig verwenden sie eben diesen Namen in ihrer Legende für den behandelnden Arzt.

    Lassen Sie sich nicht auf solch ein Gespräch ein. Rufen Sie ihre Angehörigen an und erzählen sie von dem Vorfall. Alarmieren Sie auf jeden Fall die Polizei unter 110!

    Wichtig: Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen! Und sprechen Sie am Telefon nicht über finanzielle Verhältnisse.

  4. Coronavirus: Sechs weitere positive Testergebnisse am Donnerstag – der neue Inzidenzwert für Dortmund liegt voraussichtlich bei 6,8 (PM)

    Coronavirus: Sechs weitere positive Testergebnisse am Donnerstag –
    der neue Inzidenzwert für Dortmund liegt voraussichtlich bei 6,8

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind sechs positive Testergebnisse hinzugekommen, die in keinem familiären Zusammenhang stehen. Zurzeit befinden sich 243 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.274 positive Tests vor. 27.783 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 99 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 6,8 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund zehn Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung. In Dortmund starben bislang 276 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 237.595 Menschen. Insgesamt wurden 552.842 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Virusvarianten

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5839 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5811 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 15 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    – Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona-inzidenz

    – Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    – Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  5. Coronavirus: Sechs weitere positive Testergebnisse am Freitag – der neue Inzidenzwert für Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,6 (PM)

    Coronavirus: Sechs weitere positive Testergebnisse am Freitag –
    der neue Inzidenzwert für Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,6

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind sechs positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon sind fünf Personen zwei Familien zuzuordnen. Zurzeit befinden sich 187 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.280 positive Tests vor. 27.794 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 94 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 5,6 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund sieben Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung.

    In Dortmund starben bislang 276 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 242.363 Menschen. Insgesamt wurden 560.285 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Virusvarianten

    Heute wurde dem Gesundheitsamt ein weiterer Fall mit der Delta-Virusvariante gemeldet (B.1.617.2). Es handelt sich hierbei um eine Nachmeldung, die sich dadurch bedingt, dass die Detektion auf Virusmutationen mitunter mehrere Tage in Anspruch nimmt.

    Die betroffene Person reiste per Flugzeug aus einem Land nach Deutschland ein, das nicht zu einem Risikogebiet zählt. Weitere Ermittlungen seitens des Gesundheitsamtes laufen in Zusammenarbeit mit der Airline. Zudem werden Kontaktpersonen aus dem engeren persönlichen Umfeld durch das Gesundheitsamt ermittelt. Eine Quarantäneanordnung für die infizierte Person wurde bereits ausgesprochen. Folgemaßnahmen für Kontaktpersonen können sich aus den Ermittlungstätigkeiten ergeben.

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5841 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5812 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 16 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    – Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona-inzidenz

    – Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    – Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  6. Coronavirus: Sieben weitere positive Testergebnisse am Samstag – der neue Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,6 (PM)

    Coronavirus: Sieben weitere positive Testergebnisse am Samstag –
    der neue Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,6

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind sieben positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon sind zwei Personen einer Familien zuzuordnen. Zurzeit befinden sich 182 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.287 positive Tests vor. 27.812 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 83 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 5,6 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund sieben Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung (Stand 2.7.21, 14 Uhr; Nachtrag fürs Wochenende erfolgt am Montag).

    In Dortmund starben bislang 276 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 242.363 Menschen. Insgesamt wurden 560.285 Impfdosen verabreicht (Stand 2.7.21, 14 Uhr; Aktualisierung erfolgt am Montag). Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Impfempfehlung

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW ist mit Erlass vom 2.7.21 der Empfehlung der Ständigen Impfkommission gefolgt. Ab sofort wird jeder Person, die bereits eine Erstimpfung mit Astra Zeneca erhalten hat, und zu ihrem vereinbarten Folgeimpftermin ins Impfzentrum kommt, regelhaft eine Zweitimpfung mit dem Impfstoff des Herstellers BioNTech angeboten. Eine freiwillige homologe Impfung mit AstraZeneca bleibt auf Wunsch weiterhin möglich.

    Terminumbuchungen wegen der nunmehr zugelassenen verringerten Abstände zwischen der Erstimpfung mit AstraZeneca und der jetzt zugänglichen Zweitimpfung mit Biontech oder Moderna sind zurzeit noch nicht möglich. Hier wird an einer Lösung gearbeitet.

    Virusvarianten

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5841 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5812 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 16 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    – Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona-inzidenz

    – Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    – Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  7. Hallenbäder der Sportwelt Dortmund öffnen wieder - Schwimmkurse für Kinder in den Ferien (PM)

    Hallenbäder der Sportwelt Dortmund öffnen wieder – Schwimmkurse für Kinder in den Ferien

    Nachdem das Hallenbad Brackel bereits am 28. Juni wieder seine Türen geöffnet hat, folgen pünktlich zum Ferienbeginn am 5. Juli die Hallenbäder Lütgendortmund und Mengede. Tickets können online über die Website der Sportwelt Dortmund gebucht werden. Im Unterschied zu den Freibädern werden hier Timeslots angeboten. An den Wochentagen kann jeweils von 12.30 bis 14.30 Uhr oder 15.00 bis 17.00 Uhr geschwommen werden, samstags von 8.00 bis 10.00 Uhr, 10.30 bis 12.30 Uhr sowie 13.00 bis 15.00 Uhr und sonntags von 8.00 bis 10.00 Uhr und 10.30 bis 12.30 Uhr. Die Abendstunden sind für Vereine sowie Schwimmausbildungen vorgesehen.

    Intensiv-Schwimmkurse in den Sommerferien

    Um den dringenden Nachholbedarf der Schwimmausbildungen für Kinder nachzuholen, wird es in den Hallenbädern spezielle Intensiv-Schwimmkurse in Kooperation mit dem StadtSportBund und den Schulen geben.

    Dazu werden jeweils zwei Blöcke á 2 Wochen angeboten, in denen Kinder an 5 Tagen die Woche in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr an einem tollen Ausbildungsprogramm teilnehmen können. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, ist ein abwechslungsreiches Programm geplant. Neben technischen Ausbildungen im Wasser, wird es ebenfalls täglich einen Theorieteil geben, in dem die Baderegeln erklärt werden, die Schwimmbadtechnik besichtigt wird oder es auch physikalische Experimente zur Wasserbeschaffenheit geben wird. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz und die Kinder dürfen sich ebenfalls beim Springen oder Tauchen austoben. So wird die Bewegung im Wasser spielerisch gefördert und die Kinder habe jeden Tag einen anderen Schwerpunkt.

    Die genannten Schwimmkurse wurden über die Schulen vergeben, aber die Sportwelt Dortmund versucht derzeit die übrigen Zeiten in den Schulferien mit eigenen Schwimmkursen aufzustocken, um so noch mehr Kindern die Schwimmausbildung zu ermöglichen. Über mögliche Buchungen wird die Sportwelt auf ihrer Internetseite sowie bei Facebook rechtzeitig informieren.

    Erfolgreicher Start der Schwimmausbildungen in den Freibädern

    Die ersten Schwimmkurse des Projektes „Seepferdchen“, der gemeinsamen Initiative Dortmunder Schwimmvereine, sind bereits im Juni in den Freibädern Wellinghofen und Volksbad gestartet. Mittlerweile haben bereits rund 162 Kinder erfolgreich ihr Seepferdchen absolviert und die Eltern freuen sich nun unbeschwerter in die Sommerferien oder in den Urlaub mit Badespaß starten zu können.

  8. Coronavirus: Drei weitere positive Testergebnisse am Sonntag – der neue Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,8 (PM)

    Coronavirus: Drei weitere positive Testergebnisse am Sonntag –
    der neue Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,8

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind drei positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon ist eine Person einer Familie zuzuordnen, in der bereits Infektionen mit Corona aufgetreten sind. Zurzeit befinden sich 187 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.290 positive Tests vor. 27.816 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 82 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 5,8 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund sieben Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung (Stand 2.7.21, 14 Uhr; Nachtrag fürs Wochenende erfolgt am Montag).

    In Dortmund starben bislang 276 Menschen ursächlich an Corona, weitere 116 mit Corona infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 242.363 Menschen. Insgesamt wurden 560.285 Impfdosen verabreicht (Stand 2.7.21, 14 Uhr; Aktualisierung erfolgt am Montag). Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Impfwilligen Personen wird mehr Flexibilität eingeräumt. Die Kassenärztliche Vereinigung ermöglicht ab dem 5.7.21 die Buchung von Einzelterminen im Impfzentrum. Genesene bzw. Impfwillige, deren Erstimpfung durch eine*n niedergelassene*n Hausarzt*Hausärztin erfolgte, können dieses Terminangebot für einen mRNA Impfstoff (Moderna/BioNTech) nutzen. Das Impfintervall für die Folgeimpfung mit einem mRNA Impfstoff kann auf bis zu vier Wochen verkürzt werden. Ist seit der Erstimpfung mit AstraZeneca bereits ein längerer Zeitraum vergangen, stellt das kein Problem dar. Die bisher als Abstand zwischen zwei Astra Zeneca Impfungen vorgesehenen bis zu zwölf Wochen jedoch nicht überschritten werden.

    Virusvarianten

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5841 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5812 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 16 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    – Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona-inzidenz

    – Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    – Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  9. Coronavirus: Ein weiteres positives Testergebnis am Montag – der neue Inzidenzwert für Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,8 (PM)

    Coronavirus: Ein weiteres positives Testergebnis am Montag –
    der neue Inzidenzwert für Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,8

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute ist ein positives Testergebnis hinzugekommen. Der Fall ist einer Familie zuzuordnen, in der bereits eine Infektion mit Corona aufgetreten war. Zurzeit befinden sich 166 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.291 positive Tests vor. 27.817 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 82 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 5,8 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund acht Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter fünf intensivmedizinisch, davon wiederum vier mit Beatmung. In Dortmund starben bislang 276 Menschen ursächlich an Corona, weitere 116 mit Corona infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Impfwilligen Personen wird seit heute mehr Flexibilität eingeräumt. Es stehen über das Portal der KVWL eine große Anzahl Termine für Erst- und Zweitimpfungen zur Verfügung. Eine Priorisierung existiert nicht mehr. Darüber hinaus gehend können über das Portal der KVWL isoliert Zweittermine für Impfungen gebucht werden, bei denen eine Erstimpfung bei einem Hausarzt oder einer Hausärztin erfolgte, welche*r den gewünschten Impfstoff für die Zweitimpfung aber derzeit nicht bereitstellen kann. Über das Portal des IZ (nrw-impft.de) sind derzeit keine Terminbuchungen möglich.

    Genesene bzw. Impfwillige können dieses Terminangebot für einen mRNA Impfstoff (Moderna/BioNTech) nutzen. Das Impfintervall für die Folgeimpfung mit einem mRNA-Impfstoff kann auf bis zu vier Wochen verkürzt werden. Ist seit der Erstimpfung mit AstraZeneca bereits ein längerer Zeitraum vergangen, stellt das kein Problem dar. Die bisher als Abstand zwischen zwei AstraZeneca-Impfungen vorgesehenen bis zu zwölf Wochen sollen jedoch nicht überschritten werden.

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 251.484 Menschen. Insgesamt wurden 573.948 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Virusvarianten

    Heute wurden dem Gesundheitsamt acht weitere Fälle mit der Delta-Virusvariante gemeldet (Variante B.1.617.2), die als Positivfälle bereits bekannt waren und alle auch unter Quarantäne stehen. Es handelt sich hierbei um sieben Männer und eine Frau aus fünf verschiedenen Haushalten. Die Haushalte stehen nicht miteinander in Verbindung.

    Fünf der gemeldeten Fälle sind Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Ländern (Spanien, Portugal und Russland). Die übrigen drei Fälle leben gemeinsam in einem Haushalt, und ihre Infektion ist nicht auf eine Reise zurückzuführen.

    Die infizierten Personen sind zwischen 20 und 64 Jahre alt. Bis auf eine Person, die schwer erkrankt ist, haben bisher alle anderen einen leichten bis mittelschweren Krankheitsverlauf.

    Relevante Kontaktpersonen aus dem engeren Umfeld sind bereits ermittelt. Im entfernteren Umfeld dauern die Ermittlungen noch an.

    Bei dem gemeldeten Fall vom 2.7.2021 (Reiserückkehrer aus Griechenland) sind inzwischen alle Kontaktpersonen namentlich ermittelt. Entsprechend notwendige Maßnahmen werden seitens des Gesundheitsamtes eingeleitet.

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5850 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5813 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 24 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Die Sequenzierung dauert zumeist mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    – Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona-inzidenz

    – Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    – Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  10. Es reicht- nicht abermals auf Schulschließungen im Herbst zu bibbern, sondern endlich Luftfiltergeräte zum langfristigen Schutz der Schulen! (PM LEK NRW Vorstand Dortmund)

    Es reicht – nicht abermals auf Schulschließungen im Herbst zu bibbern,
    sondern endlich Luftfiltergeräte zum langfristigen Schutz der Schulen!

    Endlich Ferien! Aber dieser Sommer darf nicht ungenutzt bleiben! Seit letztem Jahr haben wir bereits alle nötigen Erkenntnisse und technischen Möglichkeiten, dem kommenden Schuljahr wieder mehr Sicherheit zu geben, Schulschließungen zu vermeiden und Bürden der Kinder zu minimieren.

    Doch bislang lassen die politischen Bemühungen dafür auf sich warten. Eine bunte Parteienlandschaft, die auf Bundesebene den Einsatz von Luftfilteranlagen fördert und in manchen Ländern Mittel für mobile Luftfilteranlagen zur Verfügung stellt, wird von den gleichen Parteien in Kommunen oder auf Landesebene immer wieder ausgebremst.

    Gutachten der WHO oder des Umweltbundesamts, die bereits vor Beginn der Krise fehlende Lüftungskonzepte für Schulen bemängelt hatten, wurden während der Pandemie von der Politik völlig ignoriert oder nivelliert. Die Wirkung von Luftfiltergeräten, nein -Gutachten der Wissenschaft werden durch Politiker anzweifelt.

    Dieses Missverhältnis stößt auf immer mehr Unverständnis. Die Zahl der Petitionen für den Einsatz mobiler HEPA-Filter oder vergleichbarer anderer wirksamer Filteranlagen nimmt zu. Sind erste Petitionen aus dem Herbst vergangenen Jahres noch unbeachtet verhallt, sollten sie nach einem Jahr Krisenintervention endlich Gehör finden. Regieren vorbei am Mehrheitswillen der Elternschaft. Das hat nicht nur die LEK NRW Umfrage gezeigt, sondern die zahlreicher anderer Verbände auch.

    Die Ergebnisse des Bundesumweltamtes, müssen jetzt ernst genommen werden:

    „Nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik und bestätigt durch zahlreiche Messungen und Simulationsberechnungen ist die alleinige Fensterlüftung nicht in der Lage, diese Anforderungen ganzjährig unter Gewährleistung einer angemessenen Temperatur und ohne Zuglufterscheinungen zu erfüllen (…)
    Eine Lüftung über Fenster allein reicht zum Erreichen einer guten Innenraumluftqualität während des Unterrichts in Schulgebäuden nicht aus. Eine Konzeption bestehend aus Grundlüftung über mechanische Lüftungsanlagen und Zusatzlüftungsmöglichkeit über Fenster in den Pausen (hybride Lüftung) wird vom AK Lüftung dringend empfohlen.“

    Ausgerechnet im Landtag, wo die politischen Entscheider den Schutz für volle Schulklassen seit Monaten kleinreden, wurden die Geräte vor Monaten installiert! Wissenschaftler wie Herr Prof. Dr. Kähler (Bundeswehr Universität in München), Dr. Lutz Schröter (Deutsche Physikalische Gesellschaft), Prof. Dr. Joachim Curtius (Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Bodenschatz (Max-Planck-Institut) beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit Raum Lufttechnik und verweisen seit Monaten auf die Tauglichkeit dieser Anlagen. Auch die von der Politik bewusst verkürzt verwendeten Aussagen des Umweltbundesamtes hat der Geschäftsführer der Kom- mission für Raumlufthygiene des UBA Dir Prof. Dr. Moriske wiederholt richtig eingeordnet.

    Trotz drohender Delta-Mutation fehlt jegliches Bemühen, den Schulraum sicherer zu machen.
    Selbst dort, wo Elterninitiativen Spendengelder sammeln, um den Schulraum ihrer Kinder sicher zu machen, kommt es zu Blockaden in den Kommunen. In jeder Kommune streiten die Eltern inzwi- schen, wenigstens die mit Spendenmittel finanzierten Geräte aufstellen zu dürfen. Was ist los in den Parteien, die Wissenschaft ignorieren und den Mehrheitswillen der Eltern?

    Jetzt drohen eventuell weitere Mutationen im Herbst. Es ist unseren Kindern aber kein weiteres Jahr zuzumuten, in dem sie frierend im Unterricht sitzen oder gar unbetreut daheim, weil die Schulen wieder geschlossen sind.
    Das Argument, dass die Geräte zu teuer seien, ist nicht haltbar! Eine Nachbetrachtung der Wissenschaft kommt zu dem Schluss, dass die Politik durch schlechtes Management die Pandemie deutlich verlängert hat.

    170.000 Klassenräumen wären mit je einem Gerät für ca. 3500 € auszustatten. Allein Testungen und Masken gehen jetzt schon in die Milliarden und belasten die Umwelt. Was die Schulschließungen und Lockdowns an wirtschaftlichen Schaden verursacht haben, ist dagegen kaum zu beziffern. Langfristig wäre es kostengünstiger, leise HEPA-Filter mit einer hohen und effektiven Durchlaufleistung einzusetzen. Dabei dürfen nicht nur die direkten wirtschaftlichen Folgen betrachtet werden, sondern auch die indirekten durch Beeinträchtigungen der physischen wie psychischen Gesundheit der Schüler*innen und ein verschwendetes Jahr ohne echte Bildung.
    Der Wunsch von Herrn Ministerpräsident Laschet, dass die Schulen nicht wieder als erstes geschlossen werden dürften, reicht nicht aus.

    Zu glauben, dass Unterricht in ohnehin zu vollen Klassen, voll Busse und Bahnen mit den neuen Varianten ohne Abstand oder anderen Schutz möglich ist, ist auch im Wahlkampf ein naives Versprechen. Ohne kompensatorische und langfristige Maßnahmen wird es nicht gehen Es muss jetzt gehandelt werden, damit die Geräte zum Herbst betriebsbereit installiert sind. Dass ist machbar, wenn es endlich klare Vorgaben gibt. Das auf Sichtfahren muss beendet werden.

    Langfristige Schutzmaßnahmen, bestehend aus Luftfiltern ggf. mit Trennwänden, mit denen die Politik schon vor Monaten für sich selbst sorgte und in den Parlamenten tagt, müssen auch für unsere Schülerinnen und Schüler endlich oberste Priorität haben!

    LEK NRW Vorstand Dortmund

  11. Coronavirus: Fünf weitere positive Testergebnisse am Dienstag – der neue Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,8 – sieben zusätzliche Delta-Varianten-Fälle (PM)

    Coronavirus: Fünf weitere positive Testergebnisse am Dienstag – der neue Inzidenzwert
    in Dortmund liegt voraussichtlich bei 5,8 – sieben zusätzliche Delta-Varianten-Fälle

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute ist ein positives Testergebnis hinzugekommen. Von den 5 Neuinfektionen ist ein Fall einer Familie zuzuordnen, in der bereits eine Infektion mit Corona aufgetreten war. Zurzeit befinden sich 148 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.296 positive Tests vor. 27.821 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 82 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 5,8 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund sechs Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise ist dem Gesundheitsamt heute ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Eine 60-jährige Frau, die vom 25.05. bis 06.07.2021 im Krankenhaus behandelt wurde, ist heute ursächlich an Covid-19 verstorben. In Dortmund starben bislang 277 Menschen ursächlich an Corona, weitere 116 mit Corona infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 253.257 Menschen. Insgesamt wurden 577.266 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Virusvarianten

    Aufgrund von nachträglichen Sequenzierungen wurde bei sieben bereits in den letzten Tagen als positiv gemeldeten Fällen die Delta-Virusvariante nachgewiesen (B.1.617.2). Die Betroffenen stehen bereits unter Quarantäne. Es handelt sich um vier weibliche und drei männliche Personen im Alter von 9 bis 47 Jahren. Eine Person ist mittelschwer erkrankt, alle anderen haben bisher einen leichteren Krankheitsverlauf.

    Involviert sind sechs verschiedene Haushalte. Die Haushalte stehen nicht miteinander in Verbindung. Drei der gemeldeten Fälle sind Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Ländern (Aserbaidschan, Portugal und Tunesien).

    Relevante Kontaktpersonen aus dem engeren Umfeld wurden bereits ermittelt und stehen unter Quarantäne. Von drei Kontaktpersonen liegt bereits ein positives Testergebnis vor, die Sequenzierung in Bezug auf die Delta-Virusvariante steht jedoch noch aus. Notwendige Maßnahmen wurden seitens des Gesundheitsamtes eingeleitet. Im entfernteren Umfeld dauern die Ermittlungen teilweise noch an.

    In Anbetracht der vermehrt auftretenden Delta-Variante empfiehlt das Gesundheitsamt weiterhin, die bestehenden Testangebote wahrzunehmen.

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5862 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5818 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 31 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Die Sequenzierung dauert zumeist mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    – Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona-inzidenz

    – Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    – Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  12. STADTELTERN DORTMUND: Die indische Delta-Variante rückt den Klassenzimmern näher, wenig Aufklärung über Impfangebote für Kinder! (PM)

    STADTELTERN DORTMUND: Die indische Delta-Variante rückt den
    Klassenzimmern näher, wenig Aufklärung über Impfangebote für Kinder!

    Endlich! Der Bundesminister Spahn will nach mehr als 9 Monaten und ebenso langen Protestwellen, nun 5 Milliarden für Luftfilter in den Schulen investieren. Spät − aber DANKE! Hoffentlich fällt nun auch der Widerstand einiger Landes- und Kommunalpolitiker. Obwohl einige Landesregierungen schon einmal Mittel für Filteranlagen bereitgestellt hatten, wurden die Forderung der Wissenschaft auf weitere Maßnahmen neben dem Lüften der Klassenräume von Politikern aller Parteien immer wieder angezweifelt, obwohl die eigenen Räumlichkeiten schon vor Wochen aufgerüstet wurden.

    Es lag also nicht allein am Geld, sondern häufig am Willen. Selbst wenn Spender wie Fördervereine Filteranlagen fördern wollten, wird die Aufstellung in Dortmund immer noch verhindert. Grund dafür, dass Dortmund bisher versäumt hat Kriterien und Bedingungen festzulegen, anhand derer durch Spenden finanzierte Geräte aufgestellt werden könnten. Die Hoffnung, weiter auf Sicht manövrieren und kommende Wellen umschiffen zu können schien größer – weil Schüler*innen ja nicht versterben, sondern nur schwer erkranken würden, z.B. an einer Lungenentzündung in unterkühlten Klassenräumen.

    Seit Monaten kritisieren Eltern-, Lehrer- und weitere Bildungsverbände diese unhaltbaren Zustände und wollen nicht länger im dichten Nebel manövrieren, sondern wieder sichere Häfen haben. Deshalb benötigen Schulen endlich nachhaltigen und wirksamen Infektionsschutz.

    Wir haben Wissenschaftler wie Prof. Dr. Kähler ernst genommen, der mit seinen Kollegen gute Schulschutzkonzepte ausgearbeitet hatte. Die Politik hat aber immer gehofft, dass die nächste Welle an uns vorbei geht und musste dann Schulen doch wieder schließen. Es ist Zeit, dass Prävention für Schüler*innen nun Vorrang erhält, zumal die unter 12-jährigen nach aktuellem Erkenntnisstand noch lange nicht geimpft werden können und Impfungen für Schüler*innen ohnehin bisher wenig Aufklärung und
    Akzeptanz findet.

    Lüftung allein tötet keine Viren und verhindert auch keine Infektionen, Raumluftfilter können das. Die bekräftigen jüngsten Untersuchungen der Innenraumlufthygiene- Kommission (IRK) des Umweltbundesamtes von Herr Dir. u. Prof. Dr. Heinz-Jörn Moriske und zeigen die Wirksamkeit von unterschiedlichen Raumlufttechniken, die dringlich ergänzend zum Lüften empfohlen werden. Schon vor der Pandemie hatte das Umweltbundesamt die schlechte Belüftung der Klassenräume kritisiert.

    Wann also definiert die Stadt Dortmund endlich Kriterien, unter welchen Bedingungen mindestens privat beschaffte Geräte an Dortmunder Schulen aufgestellt werden können, kümmert sich mit um mehr Spender und Fördergelder und sichert damit den Schulbetrieb nicht nur vor der Delta Variante, sondern auch vor zukünftigen Herausforderungen? Sommerpause − Nein, denn auch unsere Kinder müssen nacharbeiten und sollen die Ferien zum Lernen nutzen.

    Ihre Hausaufgabe ist es, jetzt den Schulraum zu sichern und mindestens alle jüngeren, alle vulnerablen und eigentlich doch das Wohl aller Schüler*innen stärker im Blick zu nehmen, ihnen die Bürden abzunehmen!

    Köln, Gütersloh, Rheine und andere Kommunen haben ihre Hausaufgaben schon gemacht und lassen die Aufstellung privat finanzierter Geräte zu. Wann ist Dortmund soweit oder schützt selbst unsere Kinder durch die Anschaffung solcher Geräte? Auch in Dortmund gibt es zahlreiche Unternehmen die ein großes Interesse daran haben, dass Schule wieder durchgehend in Präsenz stattfinden kann und Mitarbeiter Betreuung für Ihre Kinder erhalten. Dafür wären sie sicherlich auch bereit großzügig zu spenden, statt weiterhin Verluste einzufahren. Nein, es wird sicherlich auch dann nicht ohne weitere ergänzende Schutzhilfen gehen, aber mit weniger Bürde und weniger Sorge! Und das Gefühl endlich gleichwertig behandelt zu werden!

    Wir hoffen, dass das Signal von Bundesminister Spahn nun ausreichend war und die innerparteilichen Grabenkämpfe in allen Parteien beendet werden, damit nicht nur die eigenen Parlamente oder Büroräume gesichert werden, sondern auch die Schulen.

    Wir fordern auch weiterhin, dass mehr Aufklärung zu Impfangeboten für Schüler*innen geschafften werden, sprachsensibel und mehrsprachig.

    Der Sommer ist kurz − wechseln Sie Ihren Kurs, stoppen die Nebelfahrt und steuern präventiv sichere Häfen an. Letztlich hört dann auch die Meuterei der Mannschaften auf, die fordern: Schützt unsere Kinder!

    Vorstand Stadteltern Dortmund

    *https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/irk_stel lungnahme_lueften_sars-cov-2_0.pdf

  13. Hilfe für Kinder in belastenden Zeiten: Raus aus dem Corona-Schneckenhaus! (PM Evangelischen Beratungsstelle)

    Hilfe für Kinder in belastenden Zeiten: Raus aus dem Corona-Schneckenhaus!

    Sie können es meist noch nicht in Worte fassen, aber sie leiden oft mehr unter den Corona-Bedingungen der vergangenen Monate, als Erwachsene es wahrnehmen: viele Kinder reagieren mit Verhaltensänderungen auf die massiven sozialen Einschränkungen des letzten Jahres. Ihre Welt, die sie gerade erst für sich erkunden sollten, hat sich massiv verändert. Kein normaler Schulalltag mehr, kaum Zusammentreffen mit Gleichaltrigen, kein soziales Lernen durch Austausch und Spiele, dafür oft konfliktreiches Miteinander in der engen Familienwohnung.

    Viele Mädchen und Jungen haben sich in diesen Zeiten in ihr soziales Schneckenhaus zurückgezogen, trauen sich kaum mehr, neu mit anderen in Kontakt zu treten. Um sie bei Anlaufschwierigkeiten zu unterstützen, wenn nach den Sommerferien die Schule wieder in Präsenz losgeht, startet die Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen jetzt ein Gruppenangebot. Unter dem Titel ‚Raus aus dem Corona-Schneckenhaus!‘ sollen betroffene Kinder lernen, wie sie mutig mit anderen in Kontakt kommen und ihren Selbstwert aufpolieren können.

    An zwei Tagen gegen Ende der Ferien und fünf nachfolgenden Nachmittagsterminen werden sich Mädchen und Jungen, die im kommenden Schuljahr in die 2. oder 3. Klasse gehen, gemeinsam auf die neuen Herausforderungen vorbereiten. Denn sie haben noch kaum erlebt, wie es ist, miteinander zu einer Schulklasse zu gehören.

    In Spielen, kleinen Gruppenübungen und Geschichten lernen sie, Hemmungen und Ängste zu erkennen und zu überwinden, stärken das eigene Selbstwertgefühl und finden Mut für den neuen Alltag, der vor ihnen liegt. Denn die lange Zeit des erschwerten Unterrichts war für einige Kinder gerade beim Ankommen in einer neuen Klassengemeinschaft eine echte Herausforderung. „Wir möchten Kindern, die hier schwere Zeiten hatten, ermöglichen in einem kleinen Gruppenrahmen mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen, um ein Gegenmodell der geübten Kontaktvermeidung in der Coronazeit zu erleben“, sagt Regina Wittler, die Leiterin der Beratungsstelle.

    Acht Kinder sollen in einer Gruppe sein, in der sie miteinander zu neuem Selbstvertrauen, Mut und Fröhlichkeit finden. Eltern, die ihr Kind zu dem kostenfreien Angebot anmelden möchten, können dies telefonisch tun. Das Sekretariat der Evangelischen Beratungsstelle in der Klosterstraße ist zu erreichen unter der Nummer 0231. 8494480. Am Telefon vereinbaren sie zunächst einen persönlichen Termin zum Kennenlernen mit den Mitarbeiterinnen, die das Angebot durchführen.

    Stattfinden werden die Gruppentreffs am Montag, 16. und Dienstag, 17. August von 9.00-13.30 Uhr und nach dem Schulstart jeweils am Mittwoch, 25. August., 1., 8., 15. und 22. September von 15.30-17.00 Uhr.

  14. Coronavirus: Neun weitere positive Testergebnisse am Mittwoch – der Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 6,3 – zwei zusätzliche Fälle mit Delta-Variante – Informationen zum Impfgeschehen (PM)

    Coronavirus: Neun weitere positive Testergebnisse am Mittwoch – der Inzidenzwert in Dortmund liegt voraussichtlich bei 6,3 – zwei zusätzliche Fälle mit Delta-Variante – Informationen zum Impfgeschehen

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind neun positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den neun Neuinfektionen ist ein Fall einer Familie zuzuordnen, in der bereits eine Infektion mit Corona aufgetreten war. Zurzeit befinden sich 144 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.305 positive Tests vor. 27.837 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 75 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 6,3 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund sieben Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter vier intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung. In Dortmund starben bislang 277 Menschen ursächlich an Corona, weitere 116 mit Corona infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 256.231 Menschen. Insgesamt wurden 582.423 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzt*innen und Privatärzt*innen, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

    Aktuelle Informationen zum Impfgeschehen in Dortmund im Juli 2021

    1. Buchung von Einzelterminen für das Impfzentrum über http://www.116117.de / 0800 116117 02

    Für Genesene, für Personen, die keine Folgeimpfung beim Leistungserbringer der Erstimpfung (z.B. Haus-/Betriebsarzt) erhalten können sowie für Personen, die einen Wechsel des Impfstoffs anlässlich einer Erstimpfung mit AstraZeneca wünschen, werden im Impfzentrum ab sofort täglich 250 Einzeltermine mit Biontech sowie 150 Termine mit Moderna angeboten.

    Um diese Impftermine wahrzunehmen, müssen die folgenden Mindestabstände zwischen Erst- und Folgeimpfung eingehalten werden:
    Erstimpfung mRNA-Impfstoff (Moderna, Biontech): 4 Wochen
    Erstimpfung Vektor-Impfstoff (AstraZeneca): 8 Wochen
    Diese Termine können über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe http://www.116117.de / 0800 116117 02 gebucht werden.

    2. Stornierung/ (Um-)buchung von Impfterminen im Impfzentrum Dortmund Gebucht über die KVWL-Terminplattform

    Bei Terminen über 116117.de / 0800 116117 02 (KVWL-Terminplattform)
    Stornierung: Nur telefonisch über 0800 116117 02
    Buchung (Einzel-)Termin: Telefonisch über 0800 116117 02 oder online unter 116117.de
    Umbuchung: Nutzer*innen können über den Account (Email-Adresse + Passwort), den Sie bei Ihrer Terminbuchung auf der KVWL-Terminplattform angelegt haben, Termine umbuchen. Voraussetzung ist, dass noch genug freie Termine am Wunschtag zur Verfügung stehen.
    Gebucht über http://www.nrw-impft.de / http://www.impftermin.dortmund.de

    Folgeimpftermine für Astra-Zeneca, die über http://www.nrw-impft.de / http://www.impftermin.dortmund.de / 0231 50 16600 (Eventim) gebucht wurden, werden regelhaft mit dem Impfstoff BioNTech durchgeführt. Auf Wunsch wird vor Ort auch die homologe Impfung mit AstraZenca durchgeführt.

    Folgetermine, die anlässlich des geänderten Impfintervalls vorgezogen werden sollen, können wie folgt storniert bzw. umgebucht werden.
    Stornierung: Telefonisch unter 0231 50 16600 oder per E-Mail an impfzentrum@stadtdo.de
    Buchung Einzeltermin: Der ursprüngliche Termin soll per E-Mail an impfzentrum@stadtdo.de storniert und unter http://www.116117.de ein Einzeltermin gebucht werden.
    Umbuchung: Der ursprüngliche Termin soll per E-Mail an impfzentrum@stadtdo.de storniert und unter http://www.116117.de ein Einzeltermin gebucht werden.

    3. Spontane Impfungen im Impfzentrum

    Die erhöhte Impfstoffverfügbarkeit und die zurückgegangene Terminauslastung bieten ab sofort die Möglichkeit, sich spontan ohne Termin im Impfzentrum impfen zu lassen. Dies gilt nur für Erstimpfungen! Folgeimpfungstermine behalten ihre Gültigkeit bzw. müssen über das Terminsystem umgebucht oder storniert werden. Voraussetzung ist, dass genügend freie Kapazitäten zur Verfügung stehen. Impfinteressierte Bürgerinnen und Bürger können sich hierzu im Eingangszelt melden. Sollte das zur Verfügung stehende Kontingent für den jeweiligen Tag aufgebraucht sein, wird eine Impfung am nächsten Tag garantiert.

    4. Impfaktion im Sozialen Zentrum am 17. und 18. Juli

    Am 17. und 18. Juli 2021 findet wieder eine Sonder-Impfaktion in der Nordstadt in den Räumlichkeiten des Sozialen Zentrums (Westhoffstraße 8, 44145 Dortmund) statt. Zur Anwendung kommt der Impfstoff der Firma Johnson & Johnson, insgesamt sind 1.500 Impfungen geplant. Geimpft wird von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

    Virusvarianten

    Bei nachträglichen Sequenzierungen wurde bei zwei dem Gesundheitsamt bereits als positiv bekannten Fällen die Delta-Virusvariante nachgewiesen (B.1.617.2). Die infizierten und in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Personen stehen bereits unter Quarantäne. Es handelt sich um einen Mann (27 Jahre) und eine Frau (26 Jahre). Beide sind von einer Türkeireise zurückgekehrt und zeigen charakteristische Corona-Symptome. Die Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt ist bereits abgeschlossen.

    In Anbetracht der vermehrt auftretenden Delta-Variante empfiehlt das Gesundheitsamt weiterhin, die bestehenden Testangebote wahrzunehmen.

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5864 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5818 der Variante Alpha (B.1.1.7), neun Fälle der Variante Beta (B.1.351), vier Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und 33 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Die Sequenzierung dauert zumeist mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    – Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona-inzidenz

    – Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    – Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    – Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  15. Diskussion um Luftfilter an Schulen: Fragen und Antworten (PM)

    Diskussion um Luftfilter an Schulen: Fragen und Antworten

    In den Sommerferien treibt Schüler*innen und Eltern die berechtigte Sorge um, dass es auch im nächsten Schuljahr coronabedingte Einschränkungen im Schulbetrieb geben könnte. Als Ausweg werden häufig Luftfilter in Klassenräumen angeführt, die die weitere Ausbreitung des Virus verhindern und einen normalen Schulalltag ermöglichen sollen. Die Stadt Dortmund erreichen zu diesem Thema viele Fragen, die wir gesammelt beantworten möchten. Außerdem veröffentlicht die Stadt heute (Freitag) ein Interview zum Thema mit Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. Der direkte Link: youtube.com/watch?v=h9EyMN4zp1U

    Warum wurden nicht alle Klassenräume mit mobilen Luftfiltern ausgestattet?

    Es ist wichtig, zwischen mobilen Luftreinigungsgeräten und Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) zu unterscheiden. Dabei gilt: Im Gegensatz zu RLT-Anlagen bieten mobile Luftfilter nach bisheriger Auffassung des Umweltbundesamtes wie auch des RKI keinen ausreichenden Schutz vor der Virenbelastung eines Raumes, da sie Raumluft lediglich filtern, aber nicht austauschen, wie es notwendig wäre, um die Virenbelastung der Raumluft zuverlässig zu senken.

    RLT-Anlagen sind fest verbaut. Zentrale Raumlufttechnik benötigt nicht nur große Technikräume. Die Räume werden an ein verzweigtes Netz von Zuluft- und Abluftkanälen angeschlossen. Solch ein Kanalnetz führt durch die meisten Raumwände und durch viele Geschossdecken. Die Nachrüstung in einem leergezogenen Gebäude erfordert Planungen und Bauarbeiten über jeweils viele Monate und erhebliche Kosten. Auch dezentrale Lüftungsanlagen erfordern Bauarbeiten in jedem Raum und erhebliche Eingriffe in die Leitungsanlagen des Gebäudes. Selbst wenn die personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung stünden und man dem Einbau von RLT-Anlagen oberste Priorität einräumen würde, würde es nach Einschätzung der Bauverwaltung mehrere Jahre dauern, bis alle Schulen damit ausgestattet wären.

    Mobile Luftreinigungsgeräte existieren an den Schulen dort, wo regelmäßiges und ausreichendes Lüften nicht möglich ist – als zusätzliche Möglichkeit zur Senkung der Virenbelastung. Sie dürfen das regelmäßige Durchlüften des Raumes aber nicht ersetzen. Aus diesem Grund hat das Land NRW auf einen flächendeckenden Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten in Klassenzimmern ausdrücklich verzichtet und keine Förderung von Geräten in diesen Räumen ermöglicht. Diese fachliche Auffassung ist für die Stadt Dortmund maßgeblich – ebenso wie die Empfehlungen, die das örtliche Gesundheitsamt, das Umweltbundesamt und das Robert Koch Institut zum Thema geben. Demnach ist regelmäßiges Lüften und damit der Austausch der Raumluft das Mittel der Wahl, um vor potenziell infektiösen Aerosolen in Innenräumen zu schützen. Ein Lüftungsgerät könnte nach Auffassung der Gesundheitsbehörden eher dazu führen, dass auf das regelmäßige Lüften eines Klassenraumes verzichtet wird, weil man sich in falscher Sicherheit wiegt. Dies wäre kontraproduktiv.

    Was hat die Stadt in den Schulgebäuden bereits getan, um eine bessere Belüftung und Reinigung der Luft zu erreichen?

    In einem ersten Schritt wurden im Februar 2021 alle Klassenräume an allen Schulen in Dortmund begangen, um die Lüftungsmöglichkeiten zu eruieren. Bei 202 Klassenzimmern wurde festgestellt, dass sie nur schlecht belüftet werden können. Für diese Räume an 27 Schulen wurden 202 mobile Luftreinigungsgeräte mit einem HEPA 14 Filter beschafft. Diese Geräte kommen seit April 2021 gezielt dort zum Einsatz, wo Räume nicht ausreichend oder regelmäßig gelüftet werden können.

    Weiterhin hat der Rat der Stadt im Juni 2021 beschlossen, das Bundesprogramm zum Einbau von stationären raumlufttechnischen Anlagen zu nutzen. Die Stadt wird bis Ende des Jahres bereits fest installierte RLT-Anlagen an neun Schulen ertüchtigen bzw. umrüsten. Dazu stellt der Bund 507.520 Euro zur Verfügung, der städtische Eigenanteil beträgt 20 Prozent. Es geht dabei um Anlagen in Aulen oder Foren und Sporthallen, also um Versammlungsorte, an denen viele Schüler*innen zusammenkommen.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Stadt Dortmund alle Fördermittel ausgeschöpft hat, die zur Belüftung von Schulräumen zur Verfügung standen – und dies schneller als andere Kommunen. Falls es zu einer Änderung in der Einschätzung der Maßnahmen zur Raumlufthygiene durch das RKI oder das Umweltbundesamt kommen würde und Land oder Bund darum Fördermittel für eine flächendeckende Ausstattung mit mobilen Luftreinigungsgeräten zur Verfügung stellen, wird die Stadt Dortmund auch diese Mittel beantragen.

    Warum können Schulen, die die Möglichkeit dazu hätten, nicht in Eigenregie Filteranlagen anschaffen und installieren?

    Mobile Luftreinigungsanlagen sind sehr wartungsintensiv. Zugelassen für den Betrieb in Schulen ist zudem lediglich ein bestimmter Typus. Falls die Geräte nicht fachgerecht gewartet werden, können sie die Raumluft zusätzlich belasten und eine Gesundheitsgefahr darstellen – die Gefahr, die in diesem Fall von ihnen ausgeht, wäre damit auf jeden Fall größer als der potentielle Nutzen. Nach infektiologischer und rechtlicher Abwägung sind privat angeschaffte und installierte Anlagen für die Stadt daher keine Alternative.

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