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CORONA: Stadt Dortmund untersagt alle öffentlichen Veranstaltungen – Zugang zu Pflegeheimen wird beschränkt

Volles Haus bei weitreichenden Entscheidungen: Die Stadt nimmt Stellung zu Corona. Foto: Thomas Engel

Der Verwaltungsvorstand hat ein Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen beschlossen. Archivbild: Thomas Engel

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat in einer heutigen Sondersitzung (14. März 2020) beschlossen, dass bis auf Weiteres ab morgen, Sonntag (15. März 2020) keinerlei öffentliche Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen. Eine entsprechende Verfügung wird am heutigen Samstagabend veröffentlicht. Dies ist eine weitere Maßnahme, die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken.

Wochenmärkte, Gaststätten, Bars und Restaurants bleiben weiter geöffnet

Ausgenommen sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interesses notwendig sind, insbesondere solche, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge bestimmt sind.

Dazu gehören zum Beispiel auch Wochenmärkte, auf denen die Menschen im Rahmen der Nahversorgung Lebensmittel kaufen können. Gaststätten, Bars und Restaurants bleiben weiter geöffnet.

Zugang zu stationären Pflegeeinrichtungen werden auf das Notwendigste beschränkt

Pflegekräfte bilden die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen. Sie fordern nun eine eigene Pflegeberufekammer. Foto: Klinikum DO

Der Zugang zu stationären Pflegeeinrichtungen wird zum Schutz beschränkt. Foto: Klinikum DO

Besuche von stationären Pflegeeinrichtungen sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken; je Bewohner*in im Regelfall eine Person je Tag. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern. Details stehen in der städtischen Bekanntmachung (Link am Ende).

Die Stadt Dortmund appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, ihre sozialen Kontakte weitgehend einzuschränken und möglichst nicht an privaten Veranstaltungen teilzunehmen.

Im Sinne des medizinischen Schutzes und um Infektionsketten zu vermeiden, sollte man generell Abstand halten. Private Treffen sollten – wenn überhaupt – in kleinem Rahmen stattfinden.

Stadt rät dazu, soziale Kontakte zu vermeiden und für ältere Menschen einzukaufen

Grundsätzlich gilt: gesund bleiben, Kontakte meiden. Für alle auch sicher eine gute Gelegenheit, inne zu halten und die Freizeit zu Hause oder ohne direkte Kontakte zu gestalten. Menschen, die nicht positiv auf Corona getestet wurden, könnten sich zudem um andere, beispielsweise ältere Menschen kümmern, indem sie etwa Einkäufe erledigen.

„Dortmund ist eine solidarische Stadt – dies hat sie auch in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt. Die Menschen hier gehen verantwortungsbewusst und mit großem Respekt miteinander um. Ich bin mir sicher, dass sie gute und auch kreative Ideen haben, mit dieser Situation umzugehen“, betont OB Ullrich Sierau. Er bittet um Verständnis dafür, dass die aktuelle Verfügung das gewohnte Leben in unserer Stadt einschränkt.

Krisenstab wird sich Sonntag mit den Folgen der Schließung von Schulen und Kitas beschäftigten

Der Verwaltungsvorstand hat sich in seiner fünftstündigen Sondersitzung heute natürlich auch mit weiteren Themen im Zusammenhang mit Corona beschäftigt. So auch damit, wie Dortmund mit den Entscheidungen der Landesregierung von Freitag mit Blick auf Schulen und Kitas umgehen wird.

Unter anderem dazu wird auch morgen der städtische Krisenstab tagen. Die Ergebnisse der Arbeit des Stabes wird die Stadt morgen Abend per Medieninformation mitteilen.

Alle aktuellen Informationen – auch zu den Corona-Testungen (24 Fälle in Dortmund sind aktuell bestätigt) – finden Sie dann auch wie üblich auf der Homepage dortmund.de, sowie in den Social Media Kanälen der Stadt: twitter.com/stadtdortmund sowie facebook.com/dortmund.de

Hier gibt es die städtischen Bekanntmachung als PDF zum Download: dobeka_11_2020_Extraausgabe

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