Bundesweiter Warntag: Erstmals werden auch die 66 LED-Tafeln des Parkleitsystems integriert

45 Sirenen und Hunderttausende Handys weisen auf den Probealarm hin

Digitale Werbetafel mit Warnung in der Innenstadt
Auch auf den Infoscreens wird über die Probewarnung informiert. Foto: Alexander Völkel für die nordstadtblogger.de

Der jährliche bundesweite Warntag findet am Donnerstag, 10. September 2026,  statt. Um 11 Uhr schrillen in Dortmund 45 Sirenen und hunderttausende Handys erhalten eine Warnmeldung. Erstmals setzt die Stadt zusätzlich die 66 LED-Tafeln des Parkleitsystems ein, um die Bürgerinnen und Bürger über den Probealarm zu informieren.

Warnung erreicht die Menschen auf unterschiedlichen Wegen

Der Probealarm der Sirenen beginnt mit dem einminütigen Dauerton „Entwarnung“ – dieser bedeutet im Regelfall, dass die Gefahr vorüber ist. Es folgt eine Minute lang der auf- und abschwellende Ton „Warnung“. Dieser soll die Menschen aufmerksam machen und im Ernstfall dazu auffordern, feste Gebäude aufzusuchen, Fenster und Türen zu schließen, Radio oder Fernseher einzuschalten und Ruhe zu bewahren.

Die Warn-App NINA ist kostenlos verfügbar über den App-Store sowie den Google Play Store.
Die Warn-App NINA ist kostenlos verfügbar über den App-Store sowie den Google Play Store.

Zum Abschluss ertönt erneut der einminütige Dauerton „Entwarnung“. Ausgelöst werden die 45 Sirenen im Stadtgebiet von der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund.

Neben den Push-Benachrichtigungen über die Warn-Apps „NINA“ und „KATWARN“ erhalten alle Handybesitzer:innen auch wieder die sogenannte „Cell Broadcast“-Direktnachricht auf ihre Handys – verbunden mit einem Warntext und einem lauten, schrillen Ton. Erstmals will der Bund um 11.45 Uhr zudem eine „Cell Broadcast“-Entwarnungsmeldung versenden.

Neben den zehn digitalen Werbetafeln in der Innenstadt werden auch die 66 LED-Tafeln des städtischen Parkleitsystems genutzt, um auf den bundesweiten Warntag aufmerksam zu machen.

Das städtische Sirenennetz wird weiter ausgebaut

Darüber hinaus weisen Feuerwehr und Stadt Dortmund auf ihren Social-Media-Kanälen sowie auf dortmund.de auf den Probealarm hin. Die Feuerwehr Dortmund bittet darum, den Notruf 112 in diesem Zeitraum nur bei tatsächlichen Notfällen zu wählen und nicht für Nachfragen zum Probealarm.

Sirenen auf einem Dach
Die Sirenen im Stadtgebiet sorgen im Ernstfall für den Weckeffekt und machen die Bevölkerung auf eine Gefahrensituation aufmerksam. Foto: Feuerwehr Dortmund

Mit dem Probealarm testet der Bund am zweiten Donnerstag im September die Technik sowie das Zusammenspiel der vorhandenen Warnmittel, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Die Bevölkerung soll dabei mit den unterschiedlichen Warnhinweisen vertraut gemacht werden.

In Dortmund wird derzeit an der Errichtung eines modernen Sirenennetzes gearbeitet. Für die Abdeckung des gesamten Stadtgebiets sind vier Ausbaustufen vorgesehen, von denen der Rat der Stadt bereits drei beschlossen hat. An 77 Standorten im Stadtgebiet sollen die installierten Sirenen künftig vor Gefahren warnen.

Weitere Informationen: dortmund.de/bevoelkerungsschutz

Unterstütze uns auf Steady

Reaktion schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert