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Besondere Lockdown-Kunstaktion: „Taking My Thoughts for a Walk“ lädt zu einem Spaziergang über die Kampstraße ein

Der Dortmunder Kunstverein und Urbane Künste Ruhr haben für den Lockdown eine ganz besondere Ausstellung im öffentlichen Raum konzipiert. Foto: Esther Adam, Taking my thoughts for a walk, 2021 Courtesy: the artist

Um auch in Pandemiezeiten Kunst zu den Menschen zu bringen, initiieren der Dortmunder Kunstverein und Urbane Künste Ruhr gemeinsam die Ausstellung „Taking my Thoughts for a Walk“ entlang der Dortmunder Kampstraße. Beginnend am 27. Februar 2021 bringen die Partnerinstitutionen für drei Wochen 14 künstlerische Arbeiten in den öffentlichen Raum der Dortmunder Innenstadt. Die Besucher*innen können die Kunstwerke so unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen bei einem besonderen Stadtspaziergang erleben.

Ab 27. Februar sind für drei Wochen 14 Werke entlang der Kampstraße ausgestellt

Die Kunstwerke sind entlang der 1.200 Meter langen Wegstrecke zwischen Westen- und Ostentor unter anderem in Schaufenstern, U-Bahn-Stationen, auf Parkplätzen und an Laternenpfählen platziert. Sie können im Vorbeigehen entweder zufällig entdeckt oder anhand einer Straßenkarte gezielt aufgesucht werden.

Während der urbane Alltag unterbrochen ist und gewohnte Stadt- und Geräuschkulissen verschwinden, eröffnen sich Möglichkeiten, den Stadtraum aus ungewöhnlichen Perspektiven wahrzunehmen. Die künstlerischen Arbeiten, darunter zum Beispiel ein Audiowalk, eine mobile Galerie auf dem Dach eines Autos oder filigrane Zeichnungen auf Glas, werfen ein neues Licht auf die Stadt: Sie spinnen sowohl fiktive als auch ganz reale Geschichten und helfen, Gedanken und Wege neu zu sortieren.

Die Auswahl der Künstler*innen steht in Zusammenhang mit dem Residenzprogramm „Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr“ und ist um weitere Positionen ergänzt. Die Kunstwerke sind rund um die Uhr zugänglich. Bitte beachten Sie die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften.

 

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Weitere Informationen:

Taking my Thoughts for a Walk
Eine Kooperation von Dortmunder Kunstverein und Urbane Künste Ruhr zwischen Westen- und Ostentor

  • Ausstellungszeitraum: 27. Februar bis 21. März 2021
  • Ort: Entlang der Kampstraße zwischen Westen- und Ostentor, Dortmund (Innenstadt)

Mit Werken von:

  • Esther Adam, *1988 in Reutlingen, lebt in Bremen
  • Salon Atelier, Kollektiv, gegr. 2008 in Dortmund
  • Daihatsu Rooftop Gallery, gegr. 2018 in Wien von Peter Fritzenwallner zu Gast mit Arbeiten von Gabriele Edlbauer, Helmut Heiss und Wolfgang Obermair
  • Etienne Dietzel, *1986 in Bad Salzungen, lebt in Halle, von Januar bis März 2020 Resident bei Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr in Essen
  • FORT, Kollektiv, gegr. 2008, lebt in Bremen und Berlin
  • Laura Leppert,*1993 in Henstedt-Ulzburg, lebt in Berlin, von Januar bis März 2021 Residentin bei Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr in Dortmund
  • Yoshinori Niwa, *1982 in Aichi (Japan), lebt in Wien
  • Phung-Tien Phan,*1983 in Essen, lebt in Essen
  • David Reiber-Otálora, *1992 in Münster, aufgewachsen in Bogotá, lebt in Berlin, von Oktober bis Dezember 2021 Resident bei Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr in Dortmund
  • Angharad Williams, *Ynys Môn (Wales), lebt in Berlin, von Januar bis Ende März 2020 Residentin bei Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr in Essen
  • wormhole, u.a. mit Mikołaj Sobczak, Alison Yip, Mira Mann und Anna R. Winder, gegr. 2020 an der Düsseldorfer Kunstakademie

Gefördert durch DEW21, Sparkasse Dortmund und das Kulturbüro Dortmund. Besonderer Dank an die Stadt Dortmund, DSW21, H&M und Brands Up.

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