Stadt Dortmund sucht 4.000 Wahlhelfer:innen für die Landtagswahl


Auslandsgesellschaft bildet interessierte Erstwähler:innen zu Erstwahlhelfer:innen aus

Zur diesjährigen NRW-Landtagswahl im Mai sucht die Stadtverwaltung Dortmund wieder rund 4.000 Wahlhelfer:innen. Die Auslandsgesellschaft bietet ein Seminar an, bei dem sich Erstwähler:innen zu Erstwahlhelfer:innen ausbilden lassen können. Foto: Leopold Achilles für Nordstadtblogger.de

Die Initiative Erstwahlhelfer bildet junge Menschen zu Wahlhelfer:innen aus – und damit zu Vorbildern und Multiplikator:innen in Sachen Demokratie. Die Ausgebildeten leisten einen aktiven Beitrag zur Wahl des neuen nordrhein-westfälischen Landtages im Mai 2022. In Nordrhein-Westfalen ist die Auslandsgesellschaft.de e.V. Kooperationspartnerin der Initiative Erstwahlhelfer. Die Seminare für die angehenden Wahlhelfer:innen zur Landtagswahl NRW finden am 2. und 3. April 2022 sowie 23. und 24. April 2022 in der Auslandsgesellschaft, Steinstraße 48 in Dortmund statt. Neben den Erstwahlhelfer:innen sucht auch die Stadtverwaltung Dortmund auch wieder nach Wahlhelfer:innen. Es werden rund 4.000 Helfer:innen benötigt. Bewerben können sich alle Interessierten ab 18 Jahren mit der deutschen Staatsbürgerschaft.

Für die Teilnahme am Seminar bitte telefonisch oder per Mail anmelden

In Kooperation mit dem Wahlamt Dortmund erfolgt dann die Vermittlung an Wahlvorstände. Die Initiative Erstwahlhelfer wurde 2017 durch die Hamburger Bildungseinrichtung Haus Rissen gegründet. Seitdem sind bereits über 700 Jugendliche und junge Erwachsene zu Wahlhelfer:innen ausgebildet.

Archivfoto: Leopold Achilles für Nordstadtblogger.de

2021 fand das Projekt zur Bundestagswahl erstmals in sieben verschiedenen Bundesländern statt. Dafür sorgten rund 30 Kooperationspartner:innen an verschiedenen Orten in Deutschland. Die Auslandsgesellschaft.de e.V. konnte 2021 erfolgreich 15 junge Menschen zu Erstwahlhelfer:innen ausbilden.

Interessierte in Dortmund können sich bei der Studienleiterin für Politische Bildung der Auslandsgesellschaft, Irina Yilmaz, telefonisch unter 0231 / 838 00 23 oder per Mail unter yilmaz@auslandsgesllschaft.de für die Teilnahme anmelden.

Neben den Fragen rund um die Tätigkeit der Wahlhelfer:innen geht es auch um die Bedeutung der Wahl für das Leben der jungen Leute. Warum ist die eigene Stimme bei der Wahl wichtig? Als Erstwahlhelfer:innen zeigen junge Menschen Einsatz für die Demokratie. Für ihre Tätigkeit im Wahlbüro erhalten sie ein „Erfrischungsgeld“ und ein Zertifikat für ihren Lebenslauf.

Schulen freuen sich über Expert:innen und Multiplikator:innen, die ihr Wissen mit Mitschüler:innen teilen. Gefördert wird das Projekt durch die Bundeszentrale für Politische Bildung. Weitere Informationen unter: www.erstwahlhelfer.de

Stadt Dortmund sucht wieder Wahlhelfer:innen für die Landtagswahl im Mai

Für die Durchführung der Landtagswahl 2022 am Sonntag, 15. Mai, werden rund 4.000 Wahlhelfer:innen benötigt. Als Wahlhelfer:in können sich Personen ab 18 Jahren melden, welche die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Archivfoto: Leopold Achilles für Nordstadtblogger.de

Dies bietet die Stadt Dortmund den Wahlhelfer*innen
Die Tätigkeit als Wahlhelfer:in wird bei einem Einsatz in einem der 386 Dortmunder Wahlräume mit 50 Euro (Wahlvorsteher:innen und Schriftführer:innen 55 Euro) und bei der Briefwahl mit 40 Euro entschädigt. Die Auszählung der Briefwahl findet in den Westfalenhallen statt.

Wunscheinsatzort möglich
Es besteht die Möglichkeit, einen Wunscheinsatzort anzugeben. Trotz des Bedarfes an Wahlhelfer:innen kann ein Wunscheinsatz nicht immer garantiert werden. Dies hängt damit zusammen, dass manche Wunscheinsatzorte ggf. schon vollständig besetzt sind.

Erforderliche Corona-Schutzmaßnahmen
Die Stadt Dortmund weist darauf hin, dass die Landtagswahl wegen der Corona-Pandemie unter besonderen Bedingungen stattfinden wird. Für die Wahlhelfer:innen werden je nach vorliegender Corona-Situation alle erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen. Die Wahlräume werden u.a. mit Nies- und Spuckschutzwänden sowie Desinfektionsmitteln ausgestattet.

Anmeldung und Kontakt
Meldungen als Wahlhelfer:in können per Online-Anmeldung unter wahlen.dortmund.de (Unterpunkt: Wahlhelfer:in werden) erfolgen. Dort sind auch alle weiteren Informationen zur Tätigkeit als Wahlhelfer:in eingestellt. Interessierte können auch unter 0231 / 50 – 1 09 33 Kontakt zum Wahlbüro der Stadt Dortmund aufnehmen.

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Reaktionen

  1. Aktion Wahlhelfer:in 2022 - Wahlhelfer für Landtagswahl gesucht - Demokratie-Verein unterstützt Kommunen bei Wahlhelfersuche (PM)

    Mehr Demokratie e.V. unterstützt mit der “Aktion Wahlhelfer:in 2022″ Kommunen bei der Suche nach Wahlhelfern für die Landtagswahl am 15. Mai 2022. Interessierte können sich bei Mehr Demokratie melden und der Verein übernimmt dann die Vermittlung an die entsprechenden Städte und Gemeinden. Für die Landtagswahl im Mai werden in den insgesamt 396 Kommunen in NRW mehr als 100.000 Wahlhelfer benötigt. “Demokratie lebt vom Mitmachen. Ohne fleißige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer wäre keine Wahl denkbar! Deshalb möchten wir dazu ermutigen, sich als Wahlhelferin oder Wahlhelfer einzubringen”, so Achim Wölfel, Leiter des Kölner Landesbüros von Mehr Demokratie.

    Aufgaben am Wahltag
    Während der Wahl unterstützen und überwachen die Wahlhelfer die Stimmabgaben, sorgen für Ruhe und Ordnung im Wahlraum und dafür, dass das Wahlgeheimnis gewahrt bleibt. Bei der Auszählung beschließen sie über die Gültigkeit von Stimmen und ermitteln das Wahlergebnis im Wahlbezirk. Helfer, die in einem Briefwahlbezirk eingesetzt sind, zählen die Stimmen der Briefwahl und stellen auch dort das Wahlergebnis fest. Für ihren Einsatz erhalten Wahlhelfer als Entschädigung ein “Erfrischungsgeld”, das je nach Gemeinde und Funktion im Wahlvorstand unterschiedlich hoch ausfällt und zwischen 25 und 100 Euro liegt.

    Wie melden?
    Mehr Demokratie führt die “Aktion Wahlhelfer:in” bereits zum wiederholten Mal durch. Wer Demokratie live erleben und Wahlhelfer werden möchte, kann sich einfach online unterhttp://www.mehr-demokratie.de/wahlhelfer-gesucht anmelden.

    Gerne auch telefonisch unter 0221 669665 19. Das Landesbüro von Mehr Demokratie NRW vermittelt dann den Kontakt. Melden können sich alle Wahlberechtigten, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Kommunen bieten zur Vorbereitung auf den Wahltag Schulungen an. Bei weiteren Fragen zur Wahlhelfertätigkeit können sich Interessierte auch jederzeit an Mehr Demokratie wenden.

    Weiterführende Informationen:
    Aktion Wahlhelfer:in 2022: http://www.nrw.mehr-demokratie.de

  2. Städte und Gemeinden suchen noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer (PM MIK NRW)

    Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen suchen noch Wahlhelferinnen und -helfer. Rund 110.000 Freiwillige werden am 15. Mai für die Landtagswahl in den Wahllokalen und in den Briefwahlvorständen benötigt. „Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, als Wahlhelfer mitzumachen“, sagte Landeswahlleiter Wolfgang Schellen. „Nur dank ihrer Mitwirkung kann eine ordnungsgemäße Wahl stattfinden. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele dieses Ehrenamt übernehmen und sich bei Ihrem örtlichen Wahlamt melden.“

    *Aufgaben*

    Am Wahlsonntag sorgen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer als Urnenwahlvorstände in den Wahllokalen für eine ordnungsgemäße Stimmabgabe. Nach Ende der Wahlzeit um 18 Uhr zählen sie dort die Stimmzettel aus und halten das Wahlergebnis schriftlich fest. Die Briefwahlvorstände werten die Briefwahl aus, zählen die Briefwahlstimmen und melden das Ergebnis weiter. Im Regelfall sollten zwischen 20 Uhr und 21 Uhr alle Aufgaben erledigt sein. Und während der Wahlzeit zwischen 8 Uhr und 18 Uhr müssen nicht immer alle Mitglieder eines Urnenwahlvorstands im Wahllokal anwesend sein.

    *Voraussetzungen und Vorbereitung*

    Wahlhelferinnen und Wahlhelfer müssen für die Landtagswahl wahlberechtigt, d. h. am Wahltag Deutsche/r sein, das 18. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit dem 29. April 2022 in Nordrhein-Westfalen wohnen. Nützlich ist es, in der Gemeinde zu wohnen, in der man als Wahlhelfer tätig werden möchte.

    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wahlhelferinnen und Wahlhelfer werden durch Schulungen und Informationsmaterial auf ihre Aufgabe vorbereitet. Viele Kommunen stellen inzwischen auch Informationen im Internet bereit. Neue Mitglieder in den Wahlvorständen werden von erfahrenen Wahlhelfern unterstützt – hier ist Teamwork angesagt. Darüber hinaus stehen die kommunalen Wahlämter den Wahlvorständen am Wahltag telefonisch mit Rat und Tat zur Seite.

    Für ihre Tätigkeit erhalten die Mitglieder der Wahlvorstände ein sogenanntes Erfrischungsgeld. Auskunft über die Höhe gibt das örtliche Wahlamt.

    Aktuelle und umfassende Informationen zur Landtagswahl am 15. Mai 2022 finden Sie unter http://www.wahlen.nrw

  3. Aktion Wahlhelfer 2022: Verein „Mehr Demokratie“ vermittelt mehr als hundert Wahlhelfer:innen (PM)

    Mit der Aktion Wahlhelfer hat „Mehr Demokratie“ bereits zum wiederholten Mal Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens bei der Suche nach Wahlhelfer:innen unterstützt. „Mehr als hundert Freiwillige konnten wir zur Landtagswahl am 15. Mai vermitteln. Von jung bis alt und aus allen Teilen unseres schönen Bundeslandes haben sich Menschen bei uns gemeldet“, zieht Achim Wölfel, Leiter des NRW-Landesbüros von Mehr Demokratie, heute in Köln positiv Bilanz. „Das sind mehr als hundert Menschen, die am Sonntag tatkräftig zum Funktionieren unserer Demokratie beitragen. Ohne das ehrenamtliche Engagement so vieler Bürgerinnen und Bürger ließe sich keine Wahl organisieren!“, so Wölfel weiter.

    Aus insgesamt 51 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens kommen die Wahlhelfer:innen, die sich dieses Jahr bei „Mehr Demokratie“ gemeldet haben. Bereits zum neunten Mal unterstützt der Verein die Kommunen bei der Suche nach Wahlhelfer:innen.

    Erstmalig durchgeführt wurde die Aktion Wahlhelfer im Jahr 2009. Seither können sich Freiwillige vor Wahlen über ein Online-Formular und telefonisch bei dem Verein melden. Dieser übernimmt dann die Vermittlung an die entsprechende Stelle bei den Städten und Gemeinden.

    Die Suche nach Wahlhelfer:innen gestaltete sich in diesem Jahr schwieriger als noch bei der Bundestagswahl 2021, so Wölfel. Aus unterschiedlichen Gründen seien bis zuletzt zahlreiche Kommunen auf der Suche nach Wahlhelfer:innen gewesen.

    Dazu gehöre laut Wölfel etwa der gestiegene Bedarf an Wahlhelfer:innen in den Briefwahlzentren, da immer mehr Menschen per Brief ihre Stimme abgeben. Ein weiterer Grund könne sein, dass die Landtagswahl im Gegenteil zur Bundestagswahl vergangenen Herbst bei den Menschen weniger präsent sei. Insgesamt sind am Wahlsonntag mehr als 100.000 freiwillige Wahlhelfer:innen im Einsatz.

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