Nordstadtblogger

Zwei Brandereignisse halten Feuerwehr und Polizei in Dortmund auf Trab – nun werden noch ZeugInnen gesucht!

Auf der Kreuzung Mallinckrodtstraße/Leopoldstraße stand dieser Lieferwagen am Montag  in Flammen. Die Feuerwehr bezeichnet es als Glück im Unglück, dass das Fahrzeuge keinen Verkehrsunfall provoziert hat. Foto: Feuerwehr Dortmund

Polizei und Feuerwehr berichten von zwei Brandereignissen in Dortmund. Einmal in der Alten Radstraße (Innenstadt West) und einmal in der Nordstadt an der Ecke Leopold-/Mallinckrodtstraße. Personen kamen bei beiden Bränden nicht zu Schaden. Die Polizei bittet Augenzeugen im ersten Fall, sich bei ihr zu melden.

Wohnwagen brennt aus und zieht zwei weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft

Das ausgebrannte Wrack des Wohnwagens in der Alten Radstraße. Foto: Polizei Dortmund

Die Polizei Dortmund berichtet, sie sei am gestrigen Montag von einem Zeugen auf einen brennenden Wohnwagen in der Alten Radtstraße 27 aufmerksam gemacht worden. Bei Eintreffen der Beamten sei der auf dem Parkstreifen abgestellte Wohnwagen bereits bis auf das Metallgestell und die Achse herunter gebrannt.

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Durch die Hitze seien auch zwei neben dem Wohnwagen abgestellte Fahrzeuge beschädigt worden. Es sei ein Sachschaden von über 5000 Euro entstanden. Zum jetzigen Zeitpunkt könne eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht jetzt weitere Zeugen! Bitte melden Sie sich bei der Kriminalwache unter 0231-132-7441.

Auch die Feuerwehr Dortmund berichtet über den Vorfall. Aus noch ungeklärter Ursache sei gegen 16:05 Uhr an der Alten Radstraße ein auf einem Parkstreifen abgestellter Wohnwagen ausgebrannt. Zwei ebenfalls dort abgestellte PKW seien durch das Feuer beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. 

Zweites Feuer in der Nordstadt an der Ecke Mallinckrodt-/Leopoldstraße

Ein Trupp mit Strahlrohr vor dem brennenden Wohnwagen

Mehrere Anrufer hätten sich bei der Feuerwehr gemeldet und angegeben, dass vor einem Haus ein Wohnwagen brenne. Durch die Einsatzleitstelle seien sofort Einsatzkräfte der zuständigen Feuerwache 1 (Mitte), der Feuerwache 5 (Marten) und des Rettungsdienstes alarmiert worden. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eingetroffen seien, habe der Wohnwagen bereits in voller Ausdehnung gebrannt. 

Zwei benachbarte PKW seien durch das Feuer schon in Mitleidenschaft gezogen worden. Sofort seien zwei Trupps unter Atemschutz mit je einem Strahlrohr gegen das Feuer vorgegangen. Durch das schnelle Eingreifen der Retter hätte ein größerer Schaden an den beiden PKW verhindert werden können. Der Wohnwagen sei leider nicht mehr zu retten gewesen. Die Ermittlung der Brandursache und der Höhe des Sachschadens übernehme nun die Polizei. An dem Einsatz waren insgesamt 18 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt.

Außerdem meldet die Feuerwehr ebenfalls am gestrigen Montag ein zweites Brandereignis in der Nordstadt. Gegen 17:50 Uhr sei sie durch mehrere Anrufer über einen Kleintransporter im Kreuzungsbereich Mallinckrodtstrasse – Leopoldstrasse, aus dessen Motorraum Rauch aufstieg aufmerksam gemacht worden.

Brennender Paketdienst-Lieferwagen kann zügig gelöscht werden

Es sind turbulente Zeiten für Feuerwehr und Rettungsdienste. Foto: Feuerwehr Dortmund

Die Einsatzkräfte konnten den brennenden Lieferwagen zügig löschen. Foto: Feuerwehr Dortmund

Die ersteintreffenden Kräfte fanden einen brennenden Lieferwagen eines Paketdienstes vor. Sofort sei ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zum Fahrzeug, dessen Motorraum und die Fahrerkabine schon in voller Ausdehnung gebrannt hätten, vorgedrungen. 

Das Feuer hätte durch die Brandschützer recht zügig abgelöscht werden können, trotzdem seien auch Teile der Ladung beschädigt und die restlichen im Fahrzeug befindlichen Pakete hätten nicht mehr ausgeliefert werden können. Der Fahrer des Lieferwagens hätte nach eigenen Aussagen noch Glück im Unglück gehabt. 

Als er über die Mallinckrodtstrasse auf die Kreuzung mit der Leopoldstrasse zugefahren sei, habe  sich das Fahrzeug nicht mehr abbremsen lassen und sei in den Kreuzungsbereich gerollt. Glücklicherweise sei es hier nicht noch zu einem Verkehrsunfall gekommen. Nach gut 30 Minuten sei der Kreuzungsbereich, den die Polizei komplett gesperrt hatte, wieder frei gegeben worden. Hier wäre es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Polizei übernimmt nun die Ermittlung zur Schadensursache. Die Feuerwehr war mit 10 Einsatzkräften der Feuerwache 2 (Eving) an der Einsatzstelle.

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