Ein neues Zuhause für den Fennek mit genügend Platz für Nachwuchs

Die Zoofreunde Dortmund übergeben der Stadt eine neue Anlage für Wüstenfüchse

Die neue Anlage bietet Wüstenfüchsin Hedel und hoffentlich auch bald ihrem Partner und Nachwuchs 60 Quadratmeter im Innenbereich und 36 Quadratmeter draußen. Foto: Marcel Stawinoga für den Zoo Dortmund

Das Fennek-Weibchen im Zoo Dortmund hat ein neues Zuhause bekommen: Auf Initiative der Zoofreunde Dortmund e.V. wurde im Giraffen-Haus ein neues Gehege für Fenneks errichtet, die im Deutschen auch als Wüstenfüchse bekannt sind.

Wüstenfüchsin Hedel soll bald einen Partner bekommen

Nachdem kürzlich mit der zwei Jahre alten Hedel aus dem Bioparco di Roma, dem Zoologischen Garten in Rom, der erste Fennek eingezogen ist, wurde die Fennek-Anlage nun offiziell eingeweiht. Professor Dr. Stefan Dieterle, Erster Vorsitzender der Zoofreunde, übergab die Anlage in dieser Woche an Stadträtin Birgit Zoerner und damit offiziell an die Stadt.

Einweihung der Fennek-Anlage im Giraffenhaus des Dortmunder Zoos mit v.l. Stephanie Zech (kommissarische stellvertretende Zooleiterin), Stadträtin Birgit Zoerner und Prof. Stefan Dieterle, Vorsitzender der Zoofreunde Dortmund. Foto: Amanda Blick für die Dortmund-Agentur

Bauherr der 300.000 Euro teuren Anlage, die in fünf Monaten Bauzeit errichtet wurde, ist der Verein Zoofreunde Dortmund. Sie umfasst 60 Quadratmeter im Innenbereich, 36 Quadratmeter außen und bietet den nachtaktiven Tieren zwei Höhlen und einen Termitenbau. Von außen ist die Fennek-Anlage mit einer Bruchsteinmauer umgeben, die die Reinoldigilde Dortmund gesponsert hat.

Demnächst soll das Fennek-Weibchen Hedel einen vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm vermittelten Partner aus Helsinki bekommen, mit dem sie sich hoffentlich fortpflanzen wird. Während der Einweihung ihres neues Zuhauses ließ sich Hedel nicht blicken, sondern verschlief ihren großen Tag.

In seinem natürlichen Lebensraum besiedelt der Fennek Trockengebiete, vor allem Sand- und Halbwüsten. Er ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und lebt in Paaren oder Familiengruppen von bis zu zehn Tieren. Er kann sehr schnell graben und bewohnt mehrere Meter lange, flach verlaufende Höhlen im Sand.

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