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WWF Earth Hour 2020: Licht aus für den Klimaschutz! – Stadt Dortmund und DEW21 setzen Zeichen bei globaler Klimaaktion

Earth Hour Ende März 2019 in Dortmund – seinerzeit noch gemeinsam begangen. Fotos (3): Karsten Wickern

Am Samstag, den 28. März, gehen um 20:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus – auch in Dortmund. Die WWF Earth Hour ist die weltweit größte Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz. Rund um den Globus werden Millionen von Menschen, Städte sowie Unternehmen für eine Stunde die Lichter löschen und so gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen. Unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten versinken dann ein weiteres Mal für 60 Minuten im Dunkeln.

„Klima ist Heimspiel“ – Stadt Dortmund kooperiert zum wiederholten Male mit DEW21

DEW21-Hauptverwaltung an der Kleppingstraße. Foto: DEW21

In Dortmund steht die Aktion unter dem Motto „Klima ist Heimspiel“. Das Team Klimaschutz und Klimaanpassung des Umweltamtes will damit auf die besondere Bedeutung einer nachhaltigen Energienutzung aufmerksam machen. Passend zu dem Motto der Stadt Dortmund „Klima ist Heimspiel“, wird die „Stunde der Erde“ in Dortmund aktiv unterstützt.

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Und auch wenn in diesem Jahr in Dortmund – wie überall – wegen Corona im Sinne der Sicherheit und Gesundheit auf die begleitenden Veranstaltungen verzichtet werden muss: das Vernetzen für den Klimaschutz ist auch perfekt aus den heimischen vier Wänden heraus möglich. Jede*r kann mitmachen und den Klimaschutz-Appell online teilen unter #EarthHour.

Das Klimaschutz-Team der Stadt Dortmund kooperiert erneut mit der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21). Der Energieversorger sorgt dafür, dass pünktlich um 20:30 Uhr zeitgleich die Lichter am Friedensplatz sowie die Beleuchtung der Reinoldi-, Propstei- und Petri-Kirche erlöschen. Auch die DEW21-Hauptverwaltung wird für eine Stunde ins Dunkle gehüllt werden.

CO2-Einsparung durch das Ausschalten der Lichter sowie nachhaltige Auswirkungen der Aktion

Die „Earth Hour“ ist ein sichtbares Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz, bei der jeder dazu aufgefordert wird, zu Hause das Licht für eine Stunde auszuschalten. Wer eine Stunde das Licht löscht, spart mit einer 11-Watt-Energiesparlampe 7 g CO2. Mit einer 60-Watt-Glühlampe sind es 38 g CO2. Pro Kopf fallen in der Bundesrepublik jährlich ca. elf Tonnen CO2-Emission an.

Wenig Durchblick am Stadtgarten während der Earth Hour 2019

Um das weltweite Klima nicht zu gefährden, müsste der Pro-Kopf-Anteil auf zwei Tonnen im Jahr gesenkt werden. Dieses Ziel kann natürlich nicht nur durchs einmalige Löschen von Lampen erreicht werden. An vielen Stellen des Alltags wie bei Mobilität, Ernährung und Konsum könnte sich CO2 einsparen lassen.

Die „WWF Earth Hour“ findet in diesem Jahr zum vierzehnten Mal statt. Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus. Ein Jahr später nahmen bereits geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern teil, um dem Umwelt- und Klimaschutz ihre Stimme zu geben. Für 2009 wurde anhand registrierter Teilnehmer*innen, Umfragen und durch den Rückgang des Energieverbrauchs ermittelt, dass weltweit mehrere hundert Millionen Menschen teilgenommen hatten.

Bei der ersten „Earth Hour“ 2009 in der Bundesrepublik nahmen nur drei Städte teil. Dortmund hat 2011 erstmalig Lichter ausgeschaltet. Seit 2013 ist die „Earth Hour“ eine feste Aktion der Stadt. Die WWF Earth Hour ist eine globale Gemeinschaftsaktion, die nachwirkt: Die Aktion motiviert weltweit Millionen Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

Klimakrise – eine ernste Bedrohung für biologische Vielfalt und damit für das Leben auf dem Planeten

Die Motivation zur Organisation der WWF Earth Hour, beschreibt der WWF wie folgt:

„Jedes Tier, jede Pflanze, jeder Mikroorganismus ist Teil der ökologischen Systeme auf unserer Erde. Diese Vielfalt sorgt für fruchtbare Böden, sauberes Wasser und reine Luft. Sie dient als Nahrung, Einkommensquelle oder Arzneimittel. Durch den Verlust der biologischen Vielfalt und die Zerstörung natürlicher Lebensräume gehen uns Menschen auch lebensnotwendige Güter und unersetzbare Leistungen der Natur verloren. Die Klimakrise ist traurige Realität. Die Folgen für uns und die Tiere und Pflanzen sind längst wissenschaftlich bewiesen.“

Motiv der Stadt ist es, gemeinsam mit dem WWF für mehr Klimaschutz, für den Artenschutz und für den Schutz der biologischen Vielfalt einzutreten. Die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt muss gestoppt werden und es gilt eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben.

Weitere Informationen:

  • Zur WWF Earth Hour; hier:
  • Material zur eigenen Verwendung, um die WWF Earth Hour zu unterstützen, findet sich hier:
  • Infos zum Klimaschutz in Dortmund beim Umweltamt

 

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3 Gedanken über “WWF Earth Hour 2020: Licht aus für den Klimaschutz! – Stadt Dortmund und DEW21 setzen Zeichen bei globaler Klimaaktion

  1. Emschergenossenschaft / Lippeverband (Pressemitteilung)

    Earth Hour: Wasserverbände schalten markante Beleuchtungen aus
    Ein Zeichen für den Umweltschutz – in Hamm, Dortmund, Essen, Bottrop, Oberhausen und Dinslaken

    Die beiden regionalen Wasserverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband setzen im Rahmen der diesjährigen „Earth Hour“ am Samstag, 28. März, ein Zeichen für den Umweltschutz. An einigen Betriebsanlagen bleiben die markanten grünen (beim Lippeverband) und blauen (bei der Emschergenossenschaft) Außenbeleuchtungen nicht nur für eine Stunde, sondern sogar das ganze Wochenende über ausgeschaltet. Die beiden Verbände machen aus der „Earth Hour“ damit teilweise ein ganzes „Earth Weekend“.

    Hamm
    In Hamm beteiligt sich der Lippeverband an der Aktion. Anders als üblich bleiben die markante Beleuchtung des Faulbehälters der Klärschlammbehandlung an der Radbodstraße und des Pumpwerks Hamm-Herringer Bach allerdings nicht nur für eine Stunde, sondern das gesamte Wochenende ausgeschaltet.

    Aus der „Earth Hour“ macht der Lippeverband in Hamm also gleich ein ganzes „Earth Weekend“! Ab Freitagnachmittag bleiben die markante und vor allem bei Hobby-Fotografen beliebte grüne Beleuchtung des Faulbehälters und des Pumpwerks ausgeschaltet – erst am Montagabend wird sie wieder aktiviert.

    Dortmund
    In Dortmund werden an der Phosphateliminationsanlage am Phoenix See, an der Emscher-Kläranlage Dortmund-Deusen, an der Körne-Kläranlage Scharnhorst sowie an den drei Pumpwerken Evinger-Bach, Osterholz und Dorstfeld die Außenbeleuchtungen abgeschaltet – ebenfalls das gesamte Wochenende.

    Bottrop
    In Bottrop beteiligen sich die Wasserverbände mit den vier Faulbehältern der Emscher-Kläranlage in der Welheimer Mark und schalten deren Beleuchtung ebenfalls das gesamte Wochenende aus.

    Essen
    Am Emscher-Haus, der Zentrale von Emschergenossenschaft und Lippeverband an der Kronprinzenstraße im Essener Südviertel, bleibt die markante Beleuchtung des Turms ebenfalls nicht nur für eine Stunde, sondern das ganze Wochenende über ausgeschaltet.

    Oberhausen
    Die Emscherkunst-Brücke „Slinky Springs to Fame“ über dem Rhein-Herne-Kanal am Oberhausener Kaisergarten ist bekannt für ihre tolle nächtliche Beleuchtung. Während der „Earth Hour“ wird das von Tobias Rehberger entworfene Unikat eine Stunde lang dunkel sein.

    Dinslaken
    Am Klärwerk Emscher-Mündung an der Turmstraße in Dinslaken bleibt die markante Außenbeleuchtung der drei ansonsten blau angestrahlten Faulbehälter dagegen nicht nur für eine Stunde, sondern sogar das ganze Wochenende über ausgeschaltet.

    Hintergrund: die „Earth Hour“
    Weltweit schalten am Samstag, 28. März 2020, zahlreiche Städte und Einrichtungen für eine Stunde ihre Gebäudebeleuchtungen aus, um sich für ein besseres Umweltbewusstsein und Energiesparen einzusetzen. Während die „Earth Hour“ jedoch nur von 20.30 bis 21.30 Uhr dauert, bleiben die Lichter an den meisten Anlagen von Emschergenossenschaft und Lippeverband das gesamte Wochenende aus. Aus der „Earth Hour“ wird somit gleich ein ganzes „Earth Weekend“.

  2. Parents for Future Dortmund (Pressemitteilung)

    Parents For Future Germany ruft auf zur „Stunde der Erde“
    Earth hour – Für einen lebendigen Planeten!

    Am Samstag, den 28. März 2020, sollen von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr rund um den Globus die Lichter ausgehen. Während dieser weltweiten Aktion, die durch die Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) initiiert wurde, werden viele Bürgerinnen und Bürger aber auch Unternehmen und sonstige Inhaber*innen von Gebäuden und Parkplätzen ihre Lichter ausschalten. Zeitgleich werden tausende Städte weltweit ihre bekanntesten Bauwerke in symbolische Dunkelheit hüllen, darunter Wahrzeichen wie in Berlin das Brandenburger Tor, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.

    Parents For Future Germany bittet alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine sowie Kirchengemeinden, sich ebenfalls zu beteiligen!

    „Lasst uns in der Earth Hour nicht nur das Licht ausschalten, sondern alle Geräte im Haus, die auf Standby stehen. Stellen wir für diese eine Stunde alle unsere Social Media-Aktivitäten ein – kein Facebook, kein Instagram, kein Twitter, kein TikTok! Dabei machen wir die Erfahrung, wo wir überall Strom – und damit zurzeit noch Kohle- und Atomstrom – verbrauchen. Der Kampf gegen die Klimakrise heißt auch konsumkritisch zu sein“ so Markus Burbach von Parents For Future.

    Laut WWF werden sich auch in diesem Jahr erneut Millionen Menschen auf der ganzen Welt beteiligen. In Deutschland steht die Aktion unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“. Die Umweltschützer*innen wollen einerseits auf die Bedrohung der weltweiten Artenvielfalt durch den Klimawandel aufmerksam machen, andererseits weisen sie auf den Verlust der Lebensgrundlagen hin.

    Die WWF Earth Hour-Aktion findet dieses Jahr bereits zum vierzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm sie im Jahr 2007 in Sydney. In den darauffolgenden Jahren breitete sie sich über die gesamte Welt aus. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in über 180 Ländern begangen. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es im vergangenen Jahr 398.

    Dieses Jahr finden jedoch auf Grund der Corona-Krise das erste Mal keine öffentlichen Aktionen statt. Der WWF ruft alle Menschen dazu auf, in den eigenen vier Wänden aktiv zu werden: „Beteiligen auch Sie sich an der symbolischen Licht-Aus-Aktion, indem Sie von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht ausschalten. Begehen Sie die Earth Hour im digitalen Raum und posten Sie darüber unter dem Hashtag #EarthHour in den sozialen Netzwerken. Vernetzen Sie sich virtuell bei dem bundesweiten Facebook-Event des WWF Deutschland. Weitere Informationen unter https://www.wwf.de/earthhour/.“

  3. Bebbi

    Gibt es für „Die Aktion motiviert weltweit Millionen Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.“ irgendeinen Beleg?

    An wen ist das Zeichen gerichtet? An die Teilnehmer*innen selber ja offensichtlich nicht, denn die machen ja danach weiter wie bisher und alle Lichter wieder an. Aber wieso soll die unbekannte Zielgruppe welche Verhaltensänderungen auch immer vornehmen, weil andere mal eine Stunde im dunkeln saßen und sich einreden könnte, damit irgendetwas für das Klima getan zu haben? Naja, eine unbeleutete DEW21-Zentrale hat ja eh keine Einfluss auf 99 % der DEW 21-Mitarbeiter*innen. Auf Initiative der Großwildjäger-Nierschutzorganisation kann man sich also einreden, mit Symbolpolitik und ohne konkrete Verhaltensänderung könnte man schon das Klima retten. Year! Year!

    Für wie dumm hält die Stadt die Bevölkerung eingentllich? „Motiv der Stadt ist es, gemeinsam mit dem WWF für mehr Klimaschutz, für den Artenschutz und für den Schutz der biologischen Vielfalt einzutreten. Die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt muss gestoppt werden und es gilt eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben.“ Und wie schützt das die Arten und die biologische Vielfalt? Ja, es gibt nicht mal einen wagen Zusammenhang. Gibt es demnächst Eisessen gegen schlechte Mathenoten? Ja, warum weißt die Stadt stattdessen die restliche Zeit des Jahres andauernd neue Wohngebiete auf Äckern auf, baut noch mehr Fläche für Kfz? Da passt die Aktion ja gut, weil man ja aufmerksam gemacht hat – wen auch immer und wie auch immer das erfolgreich ist und was auch immer das anstoßen soll.

    Hat mal jemand ausgerechnet, ob die Aktion mehr oder weniger Energie verbraucht, als durch diese eingespart wird? Immerhin wird das alles an Rechnern geplant, die stattdessen nicht aus bleiben können, es werden Plakate o. ä. gedruckt ….

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