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Von der Depesche bis zum Tweet: Einblick in Dortmunds Schatzkisten beim „Tag der Archive“ am Samstag

Die Stadt- und Landesbibliothek beteiligt sich an der „Nacht der Bibliotheken“. Foto: StaLaBi

Im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek in der Innenstadt wird der „Tag der Archive“ stattfinden. Foto: StaLaBi

Dortmunds Schatzkisten öffnen sich am Samstag, den 7. März 2020: Am bundesweiten „Tag der Archive“ laden sieben Dortmunder Archive und eine Arbeitsgemeinschaft dazu ein, sie mit ihren Teams, Beständen und Forschungsmöglichkeiten kennenzulernen. Das Motto des Tages lautet „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“. Zu sehen sind viele Originale: von der Papst-Urkunde und Dortmunds erster Zeitung über Plakate, Flugblätter, Zeitschriften, Postkarten und Briefe bis zu Fachsammlungen der Bibliotheken.

Archive präsentieren sich im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek

Jörg Stüdemann

Kulturdezernent Jörg Stüdemann wird die Gäste im Studio B begrüßen.

Eröffnet wird das Programm um 11.15 Uhr mit einem Grußwort von Stadtdirektor Jörg Stüdemann im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek (Max-von-der-Grün-Platz 1-3). Anschließend erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm: 

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In Kurzvorträgen und an Infotischen stellen sich die Archive mit ihren Besonderheiten und Beständen vor (Vorträge ab 11.30 Uhr bis 15 Uhr alle 30 Minuten). Vertreten sind u.a. das Baukunstarchiv NRW, das Archiv der populären Musik im Ruhrgebiet, das Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse oder die genealogisch-heraldische Arbeitsgemeinschaft „Roland zu Dortmund“, die sich mit Ahnen- und Familienforschung beschäftigt.

Zwischen 11 und 16 Uhr laufen im Lesesaal des Instituts für Zeitungsforschung (ZI) verschiedene Filme von Elisabeth Wilms aus den Jahren 1942 bis 1955, u.a. zum Bau der neuen Westfalenhalle. Im Lesesaal des ZI gibt es außerdem Kurzvorträge zu ausgewählten Archivalien. So spricht Stadtarchiv-Mitarbeiter Felix Bergmann über die Postkartensammlung des Stadtarchivs.

Programm für Kinder ab vier Jahren unter anderem mit Rätselfragen zur Geschichte Dortmunds

Das Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse ist eines von neun Dortmunder Archiven, die beim Notfallverbund mitmachen.

Das Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse ist eines von neun Dortmunder Archiven.

Dr. Astrid Blome, Leiterin des Instituts für Zeitungsforschung, gibt anhand Dortmunds erster Zeitung Einblicke in die Zeit der frühen Presse, und Dr. Hartwig Kersken vom Stadtarchiv spricht über den Zweiten Weltkrieg im Spiegel von Briefen einer Dortmunder Arbeiterfamilie.

An den Informationsständen der Archive im Studio B haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit Archivarinnen und Archivaren zu plaudern, Mikrofilme zu lesen oder in genealogischen Datenbanken und Personenstandsregistern zu forschen. Fragen rund um Archive und Archivalien kann man am „Tacheles“-Tisch stellen. 

Am Kindertisch können sich Kinder ab vier Jahren mit Ausmalbildern und einem Memory-Spiel zum Dortmunder Mittelalter beschäftigen, Schulkinder können Uromas Schreibschrift lernen und das Lesen alter Hand- und Druckschriften üben. Als Nachtisch gibt es Buchstabensalat und Rätselfragen zur Dortmunder Geschichte. Das komplette Programm steht als PDF-Datei im Anhang des Artikels zur Einsicht oder zum Download bereit.

 

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