VCD stellt Bus und Bahn auf den Prüfstand: „Mobilitätscheck ÖPNV“ startet bundesweit

Öffentliche Umfrage zum Personennahverkehr gestartet

Außenansicht eines Busses
In der Umfrage des VCD zum ÖPNV geht es unter anderem auch um die Bewertung neuer Angebote wie der Buslinie 400. Foto: Jörg Schimmel für DSW21

Der ökologische Verkehrsclub VCD hat unter dem Namen „Mobilitätscheck ÖPNV“ eine bundesweite Umfrage zum öffentlichen Personennahverkehr gestartet. Auch in Dortmund und im Kreis Unna sind die Fahrgäste gefragt, ihre Erfahrungen mit Bus und Bahn zu teilen und Hinweise zu möglichen Verbesserungsbedarfen zu geben. Die Teilnahme an der anonymen Umfrage dauert nur wenige Minuten und läuft noch bis Ende Juni.

Fahrgäste bewerten Bus und Bahn im Alltag

Der VCD Kreisverband Dortmund-Unna ruft zur Teilnahme am „Mobilitätscheck ÖPNV“ auf. Fahrgäste sollen dabei ihre Erfahrungen im öffentlichen Nahverkehr in Dortmund und im Kreis Unna schildern.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:  Fährt der Bus zu selten? Sind Bahnverbindungen unzuverlässig oder umständlich? Klappt der Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt mit Bus und Bahn? Interessierte können die anonyme Umfrage mit einem Klick erreichen und benötigen nur drei Minuten, um die Fragen zu beantworten.

Erfahrungen zu Anschlüssen und Liniennetz

„Damit mehr Menschen vom Auto auf Bus und Bahn umsteigen, braucht es ein zuverlässiges und attraktives Angebot“, erklärt Lorenz Redicker, Vorsitzender des VCD Dortmund-Unna.

Postkarten Motiv zum „Mobilitätscheck ÖPNV“ VCD

„Mit dem Mobicheck wollen wir herausfinden, wie Fahrgäste den ÖPNV erleben – und wo Verbesserungen nötig sind“, führt er weiter aus. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Anschlusssituation zwischen Stadtbahn und Buslinien in Dortmund sowie die Bewertung neuer Angebote wie der Buslinie 400.

Auch die Verbindungen zwischen Dortmund und dem Kreis Unna werden in der Umfrage thematisiert. Ziel ist es, mögliche Lücken im bestehenden Angebot zu identifizieren.

Grundlage für Verbesserungen im ÖPNV

Die Umfrage läuft noch bis Ende Juni. Anschließend wird der VCD-Kreisverband das Gespräch mit DSW21 und der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) sowie mit politischen Verantwortlichen aus der Stadt Dortmund und dem Kreis Unna suchen.

Lorenz Redicker betont: „Wir werden die Ergebnisse nutzen, um lokale Bedarfe und wichtige Stellschrauben aufzuzeigen. Unser Ziel ist klar: In Zukunft soll niemand mehr auf ein eigenes Auto angewiesen sein, unabhängig vom Wohnort. Dafür brauchen wir einen starken ÖPNV.“

Zum „Mobilitätscheck ÖPNV“ des VCD geht es hier.

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